sex sells

Die Opern-Proben haben begonnen und nehmen gerade meinen ganzen Kopf ein. Unter anderem deshalb, gab es schon seit ner Weile keinen Beitrag mehr (Außerdem gab es nichts zum Thema Abnehmen zu erzählen). Ich weiß nicht, ob es so interessant ist, was ich über die Proben zu berichten habe, deshalb habe ich es vorerst gelassen. Aber eine Story muss ich euch noch erzählen. (folgt dann am Ende)

Zuerst kommt noch etwas Figurbezogenes. Wir hatten in unseren ersten musikalischen Proben einen Fotografen da, für Pressebilder und Co. Ich habe nun die Bilder gesehen. Man höre und staune: ich sehe nicht fett aus! Ganz ehrlich, auch wenn ich schon seit nem halben Jahr so aussehe wie jetzt, habe ich mich noch nicht dran gewöhnt. Körperlich ja, aber nicht optisch. Verrückt wie lange das brauch um im Bewusstsein anzukommen.
Das war total schön die Bilder durchzuschauen und keines zu finden, auf dem ich total scheiße getroffen war. Denn nämlich das war immer mein Problem. Gibt es 10 Fotos, mit höchstens einem war ich zufrieden, weil man da Bauch Beine Po und eigentlich gar nichts gesehen hat und durch ein Wunder auch das Doppelkinn nicht da war.
Klar mache ich jetzt auch Bilder, ihr habt ja schon welche gesehen. Dennoch sind das immer gestellte Bilder wo ich schön den Bauch einziehe und mich von meiner „Schokoladenseite“ zeige.
Diese Bilder nun hat ein Fremder gemacht, der uns fotografierte, während wir bei der Arbeit waren. Also ständig ein Knips dazwischen und ganz ohne Schokoladenseite.
So wie ich nun auf den Bildern aussehe, habe ich mich nicht eingeschätzt. Ich dachte, ich sei dicker. Diese verkackte Wahrnehmung immer.

Ich bin natürlich immer noch übergewichtig, weil ich so ne faule Tasse bin. gragragra…
Aber die Proben bringen ganz bestimmt viel Action und Schweiß mit sich:

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Gestern hatten wir die 1. szenische Probe. Meine Arie wurde inszeniert.
Alter Schwede!!!
Was man mit nem Wischmop alles anstellen kann, wenn man jemanden (vulgär) bezirzen will. 😳😳😳😳😳😳
Ich hab quasi ne Mop-Pole Dance Nummer, außerdem stell ich mit dem Ding so alles an, was euer Kopfkino grad erfindet.
Meine Schwiegereltern kommen zur Premiere.
Ich schäme mich schon jetzt in Grund und Boden….
Und das war nur die 1. Bezirznummer. Meine Rolle flirtet alles an, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist und wir haben noch 3 weitere Männer im Team, außerdem ein richtiges Liebesduett… Ich will gar nicht wissen, wie das szenisch noch getoppt wird…
😳😳😳😳😱😱😱😱😱😳😳😱😱😱😱😳😱😱

Naja: sex sells, auch in der Oper!

Prost!

PS: Wenigstens hab ich von dem am Mop Auf- und Abgetanze Muskelkater ^^

Geburtstagsgeschenk

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Den Strauß habe ich gestern von ner lieben Freundin bekommen. So wunderschön 😀

Dieses Jahr ist für mich das letzte Jahr mit ner 2 vorne dran. Oder das vorletzte. Oder vorvorletzte schauen wir mal, wie eitel ich sein werde.
Was mit 2016 geschieht, weiß ich noch nicht so genau, ich habe noch ein größeres Singsang-Projekt vor mir. Endlich mal. Ne richtige Opernrolle, in nem richtigen Projekt, mit richtigem Orchester und richtig Gage. Die Rolle passt zwar eigentlich gar nicht zu mir (sie liegt zu hoch für meine Stimme), und ich befürchte umbesetzt zu werden, aber ich beiße mich erstmal durch und keep my fingers crossed, wie die lieben Ex-EUler zu sagen pflegen.

Ich bin grad in einer großen Umbruchphase und überleg, wie es weiter geht. Ich war letztes Jahr schon bei der Berufsberatung. Mitgenommen daraus habe ich nur BerufAktuell, in dem ich ab und an lustlos blätter, und sonst nichts.
Ich überlege, nochmal ne Ausbildung zu machen, habe auch schon einiges Konkretes im Auge, ich informiere mich, treffe mich mit verschiedenen Leuten und rede über ihre Berufe und was es Wissenswertes drüber gibt, Job-Chancen, Gehalt, etc…
Studieren kommt für mich nicht nochmal in Frage (nach Diplom und Master-Abschluss) (Höchstens ein Duales Studium). Sicherlich würde man das mit der Finanzierung irgendwie hinkriegen. Aber ganz ehrlich, ich will es gar nicht hinkriegen. Ich will jetzt endlich Geld verdienen und nicht nur grad so viel, dass es reicht. Außerdem ist die Freiberuflichkeit so gar nichts für mich. Ich stell mich richtig doof an.
Ich denke, dass der Sängerberuf einfach nichts für mich ist. Mag sein, dass das Instrument (die Stimme) passt, aber meine Persönlichkeit ist oft zu weich, zu sprunghaft, zu zweifelnd.
In letzter Zeit sind mir auch einige Artikel über den Weg gelaufen, wie es um die Kunst (der Oper) bestellt ist, wie es am Theater ist, wie die Leute ausgebeutet werden. Und man den Beruf nur macht, weil man ihn liebt, aber eigentlich vorne und hinten nichts raukommt.
Hier ein Zeit-Artikel und ein weiter Artikel von br-klassik. Und das sind Artikel über Leute, die bereits im Job arbeiten. Das macht echt keinen Mut. 😉
Die längsten Verträge (wenn man nicht grad im Opernchor singt) gehen ein Jahr lang und danach wird man verlängert oder sucht sich eben was neues. Familienplanung ist auch so ein Ding. Wenn man freiberuflich ist, gibt’s keinen Mutterschutz. Keine Arbeit, kein Geld. So einfach. Aber eigentlich habe ich keine Ahnung, weil ich soweit ja noch gar nicht gekommen bin.
Wusste ich vorher schon? Jein. Ich hab es mir einfach anders vorgestellt. Ich dachte man studiert. Nach dem Abschluss ist man fertig und toll ausgebildet und alle reißen sich um dich. Die Dozenten reden auch immer in der Zukunftsform: „wenn du dann am Theater bist….“. Und mir wurde mehrmals von Dozenten versprochen Agenturen vorgestellt zu werden.
Niemand stellt dich vor. Niemand reißt sich. Du musst natürlich Klinken putzen (wie auch in anderen Berufen) und vorsingen vorsingen vorsingen. Das mache ich nicht, weil ich mich nicht richtig vorbereitet fühle, weil ich die falschen Sachen gelernt habe und weil ich immer wieder den Mut verliere und zwischenzeitlich resigniere. Das ist ziemlich bekackt und bringt mich natürlich nicht weiter.

Gestern hatte ich Geburtstag. Ich hatte einen sehr schönen Tag, eine schöne Feier mit vielen lieben Menschen und viele Gückwünsche. Anders dieses Jahr waren aber die Glückwünsche an sich. Der Tenor war fast überall: das wird schon. Bin ich denn grad wirklich so traurig? Mir geht’s gut und ich bin glücklich. Aber ganz ehrlich, eigentlich stimmt es. Ich brauch ein „es wird schon“, denn grad „ist“ nichts. also muss erstmal irgendwas „werden“. Ein „Es“ muss existieren.

Ich habe grad die Kraft, Motivation und Lust, Dinge zu verändern. Ich werde jetzt weiter Gesangsunterricht nehmen (Termine habe ich bereits bis September gebucht), mich vorbereiten. Wenn mein Repertoire halbwegs steht, werde ich vorsingen gehen, Wettbewerbe machen und was sonst noch möglich ist, irgendwie voranzukommen.
Ich werde mich parallel weiter informieren, was es es für Job-, Ausbildungsmöglichkeiten gibt. Das ist für mich komischerweise greifbarer, als das Singen.

Außerdem werde ich mir einen Wunsch erfüllen, den ich schon lange vor mir herschiebe, weil ich danach komplett pleite sein werde, aber jetzt soll es halt so sein.
Mein Freund und ich haben grad die Flugticktes für einen 3 wöchigen Japan-Aufenthalt gebucht. Und ich bin soooo irre gespannt und freu mich wie sonstwas.

Das ist ein Wunsch, den ich mir einfach erfüllen möchte und grad erfüllen kann, also warum warten? Danach wird es natürlich weitergehen. Ich darf mich nicht immer von allem verschrecken lassen. Mir werden so viele Hände gereicht, ich muss einfach mal zugreifen.

Ich selbst bin mein größter Feind und Saboteur. Ich wünsche mir für mich vor allem mehr Selbstbewusstsein für meine Fähigkeiten und mehr Selbstwertschätzung im Allgemeinen.

So das war mein teils psychologischer, teils philosophischer und einfach nur ehrlicher Text zu meinem 29. Geburtstag!

Mir geht’s sehr gut und ich bin sehr gespannt, was noch kommen wird. Die Welt steht mir offen und ich befreie mich grad von unnötigen „Aber“-Fesseln.
Es wird ein gutes Jahr, das weiß ich jetzt schon. 😀

Das Mädel macht Sport!

Das ist schon die 2. Woche in Folge, dass der Sport tatsächlich läuft. Ich hab ja jedesmal die Befürchtung, dass das ne nur kurze Episode ist. Aber es fühlt sich grad so an wie letztes Jahr um die gleiche Zeit. Mein Ehrgeiz und meine Lust fühlen sich genauso an und das verheißt Gutes!!
Zwar läuft der Sport, dafür hängt die Ernährung grad ziemlich durch. Ich gelobe Besserung
Gestern Abend gab’s zum Deutschlandspiel eine riesen Pizza. Da Izzie Stark (schaut bei ihrem Blog vorbei 😉 ) Beweisfotos hat, bin ich mal lieber so ehrlich, sonst erpresst sie mich noch oder so…. (ja ich hab Fußball geschaut, und alle Anwesenden mit Fragen genervt. Ich wusste nicht mal, dass Neuer der Torwart ist. hab mich nur gewundert wo seine Coke Zero Flasche ist).

Dann habe ich nun eine Frage an die Polar-Uhr-Kenner, oder sonstigen adäquaten Fitnessuhren-Benutzer: Wird nur der Kcal-Verbrauch, den man tatsächlich ersportet angezeigt oder muss man die Kcal, die man in der Zeit auch für den Grundumsatz verbrannt werden (was ca 80Kcal in der Stunde sind) noch abziehen? Ich tippe auf zweiteres.

Ich war heute 65 min auf dem Laufband und meine Uhr und das Laufband waren sich der verbrannten Kcal so uneins, dass ich mal lieber nachfrage. Wir sprechen hier von einer 100 Kcal Diskrepanz, die ich dann doch bedeutend finde, denn sie erlauben oder verbieten mir noch ein Pücklersandwicheis.
Sowohl Laufband, als auch Uhr wurden mit meinen Daten gespeist und kommunizierten fröhlich mit meinem Brustgurt.
Im Zweifelsfalle würde ich dann doch eher der Polar vertrauen, auch wenn diese mir 100 Kcal weniger anzeigt. Aber so sei es.

Hier mein Ergebnis:

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Kcal-Verbrauch und Schrittzähler. Laut Laufband hatte ich sogar 850 Kcal verbrannt

Dann möchte ich noch von meinen sportlichen Erfolg berichten, denn ich bin jedes mal so derbe stolz: Ich veränder ständig die Geschwindigkeit, um mich zwischendrin wieder auszuruhen, oder mich einfach nicht zu langweilen xD

10 min 8km/h
30 min 9km/h
10 min 8km/h
9 min 9km/h
1 min 11km/h
summasummarum bin ich ca 8,7 Km in 60min gelaufen. Und hab beim 5 minütigen Abkühlen die 9 km vollgemacht.

Ich bin noch nie so lange so schnell gelaufen. pünktlich nach 60 min piepte dann auch der Schrittzähler und verkündete 10000 Schritte für den Tag.
Also die 9km in 60 min sind ja schon greifbar nah. Wenn das geschafft ist, streb ich die 10 km an 😉

Liebe Grüße von eurer sportlichen Katinka 😉

Wie Ernährung den weiblichen Zyklus beeinflusst

Oha, was für ein trockener Titel. Aber ich möchte euch gerne mal wieder von den Tagen berichten. Eines meiner Lieblingsthemen, nicht war Männer? xD

Kürzlich gab es auf dem Fettlogikblog einen Gastbeitrag über den weiblichen Zyklus in Kombination mit Kraftsport zu lesen. Es ist sehr interessant, wie der Zyklus beeinflusst werden kann. Ich verlinke ihn euch hier.
Die Norm verspricht einen 28-Tage Zyklus. innerhalb dieser 28 Tage bluten Frauen 5-7 Tage lang (ich kürze das folgend so ab 28/5-7 Tage. Immer wieder bluten hier und da zu lesen, ist irgendwie eklig… bluten… naja, auch irgendwie lustig.. bluten… hihi…)

Ich selbst habe auch schon festgestellt, wie beeinflussbar dieser ist. Hier nochmal meine Zyklusgeschichte:

Als ich noch adipös war, sprich um die 95 Kg wog (vor einem Jahr war das. verrückt), ging mein Zyklus 35/10 Tage. (Hallo Eisenmangel!)
Seitdem ich abnehme, wird mein Zyklus immer kürzer und auch das Bluten (hihi) dauert nicht mehr so lange. Ich bin tatsächlich schon bei 29/7 Tage Zyklus.
Ich hab es immer auf das Übergewicht geschoben. Ich weiß zwar nicht, inwieweit der Gewebeaufbau in der Gebärmutter mit den Fettpolstern im gesamten Körper zusammenhängt, aber mit sinkender Fettzahl, wurde auch der Zyklus kürzer.

Nun passt auf.

Ich erwähnte, dass es mir nicht so gut ging und ich in letzter Zeit Massen gefressen hab. Aber wirklich Massen für meinen eigentlichen Gesamtbedarf von ca. 2050 Kcal am Tag. Bestimmt zwischen 2500-3000 Kcal und das täglich ca. 3 Wochen lang, ohne Sport.
Was passiert? Ich nehme nicht nur 3 Kg zu, sondern meine Tage bleiben aus.
Schwangerschaftspanik wurde mir dann doch noch genommen. Der Zyklus kam, aber mit reichlich Verspätung. 39/9 Tage. 39 Tage.
Also hat es nicht direkt mit meinem Fettgewebe zu tun, sondern mit meiner Nahrungsaufnahme? Ich hab vor der Diät ja auch ziemlich viel gegessen, weil es mir ähnlich blöde ging. Da hatte ich innerhalb von 1,5 Jahren ca 15 Kg zugenommen. Das ist echt erstaunlich.
Vielleicht lag es auch an meiner Stimmung. Diese beeinflusst bekanntlich ja auch die Periode.

Jetzt im Nachhinein finde ich diese Beobachtung ziemlich spannend. Wenn ich viel esse, werde ich träge und müde und gleichgültig. Wenn ich gleichgültig bin esse ich viel. Wenn ich viel esse braucht mein Zyklus länger.
Ich weiß leider nicht, was der wirkliche Auslöser ist. Huhn oder Ei? Jedenfalls bedingt sich viel Essen mit viel Essen. Einmal ist Keinmal. Aber Wiederholung führt zu vielem Unerwünschten und macht mich zu jemandem, der ich nicht sein will.

Ich arbeite dran!

Stand der Waage? 79,7 Kg 😉 Fast wieder beim Ausgsangsgewicht. Hipp Hipp Hurra!

PS:

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mein Frühstückchen 🙂

*Das Bild widerspiegelt die wiedergefundene Ausgewogenheit meiner Ernährung. Sieht doch mega gesund aus, oder?

Zufriedenheit oder Bequemlichkeit?

Tag 180

Ich glaube, ich weiß, warum mir das Abnehmen gerade so schwer fällt. Ich fühle mich aktuell einfach viel zu wohl in meiner Haut. Ich habe bereits eine 10 Kg Abnahme vor 5 Jahren hierhin zu aktuellen 82 Kg (mein BMI steht grad bei 26,8) erfolgreich passiert und mir sind viele gute Dinge passiert damals. Ich war sehr unternehmungslustig, habe viele neue Leute kennengelernt, unter anderem ja auch meinen Freund 😀 ❤ 😀

Ich hab das Gefühl wieder zu Hause angekommen zu sein.
So wie ich jetzt bin, fühlte ich mich zwar die meiste Zeit nicht pudelwohl, aber am wohlsten von allen Gemütszuständen meines erwachsenen Selbst. Ich bin irgendwie grad zufrieden mit der (/meiner) Welt.

Ich merke, wie es mir wieder gut geht, ich Lust habe, Dinge zu unternehmen und ganz ehrlich, ich beobachte, wie ich auch in der Außenwelt beliebter werde. Mir hat beispielsweise letzte Woche jemand seine Nummer zugeschoben im Café 2 Tische weiter von mir. Am helllichten Tag. Nicht nachts in der dusteren Bar wo alle betrunken sind. (da wurde ich auch schon gefragt, aber das zähl ich nicht, haha…) Das mit dem Café ist mir noch nie passiert. Als dicke Person wurde ich nicht angestarrt und tendenziell doch eher ignoriert. Das ist nun nicht mehr der Fall und ich bin mir noch nicht sicher, wie ich das finden soll. Ich glaub mein Freund findet das auch nicht so toll, haha…

Wir halten fest, es ist positiv von der Außenwelt postiv wahrgenommen zu werden, aber irgendwie fühlt sich mein Ich von vor einem halben Jahr (das immernoch in mir drin ist) etwas beleidigt.

Zufriedenheit ist absolut erstrebenswert und einer der wichtigsten Pfeiler für ein glückliches Leben. Ich darf mir also gratulieren.
Dennoch:

Ich habe meine Ziele gesteckt und möchte sie definitiv erreichen. Aktuell habe ich aber Bedenken durchzuhalten, weil ich eben schon so zufrieden bin. Warum möchte ich dann weiter abnehmen??
Zu allererst möchte ich endlich einmal wieder normalgewichtig sein. Außerdem: Wer Fettlogik überwinden gelesen hat, wird über die ganzen Krankheiten, die im Zusammenhang mit auch „nur“ leichtem Übergewicht stehen, informiert. Ich empfinde es einfach nicht als richtig, hier nun schon mit der Abnahme aufzuhören.

Ich erinnere nochmal: Im November werde ich die 80 knacken und mindestens eine 79 sehen und bis Weihnachten erreiche ich den Normalbereich.

Top! Die Wette gilt…

Bilanz Nr. 22 – und bissl mehr

Kurve 22Tabelle 22

Tag 155

Gewicht: 82,2 Kg
Defizit: 13,3 Kg

whoop whoop….

Wenn ihr euch die Daten der letzten 2 Wochen anschaut, seht ihr, dass ich im Vergleich zu den ganzen anderen Kilozahlen der letzten Monate die 83 nahezu übersprungen hab. Und was gab’s vorgestern (12.10.) zu sehen? ne 81. Ich dachte, ich raste aus…
Noch 300 g abnehmen und dann ist sie auch schon wieder da. xD
Jetzt bin ich ungefähr bei dem Gewicht mit dem ich meinen Freund kennengelernt hab. Also muss ich mich deshalb schonmal nicht mehr schlecht fühlen.

Ich hatte mir gedacht, dass ich euch mal Bilder von mir zeige von vor 5 Jahren und von diesem Jahr, bevor ich angefangen hab abzunehmen. Ich hab ja sogar extra Startbilder aufgenommen von mir um meinen Prozess zu dokumentieren. Grad beim Durchschauen habe ich mich doch dagegen entschieden. Ich ertrag die einfach nicht. Ich bin so aufgeschwommen und schäme mich so sehr.
Ich brauch noch ne Weile um die Bilder zu verarbeiten. Ich fass es immernoch nicht, wie ich da aussehe. Und so bin ich ein paar Jahre rumgelaufen… Ich hab mich komischerweise ja nie dick gefühlt. Also so wirklich dick. Es fühlte sich immer an wie ein: „ach es ist nur vorrübergehend. Das pendelt sich schon wieder ein.“
Wieso sagt einem das Spiegelbild nicht, wie man wirklich aussieht? Das erschließt sich mir einfach nicht. Meine Waage hatte es mir ja auch gesagt. Ich hab fast 100 Kilo gewogen. Diese Grenze habe ich allerdings nie erreicht und bin froh, dass ich die Bremse vorher gezogen hab.
Ich muss zur Zeit immer wieder daran denken, wie ich nen Schock bekam, als ich zum ersten mal 85 Kg gewogen hab. Damals war ich 17 oder 18 Jahre alt. Ich hab zu ner Freundin gesagt, dass das oberste Kante ist und ich niemals NIEMALS wieder so viel wiegen möchte. 10 Jahre später, wiege ich gar 10 Kilo mehr. Pro Jahr ein Kilo. (Nee, sogar doppelt so viel. 2006 (mit 19) war ich ja wieder auf 75 Kg gewesen.)

Ich bin so froh, dass ich aus meinem Schlaf aufgewacht bin und mir quasi zur richtigen Zeit, die richtige Hilfe in die Arme gelegt worden ist. Das ist so unfassbares Glück, ich glaub’s kaum und fang gleich wieder an zu flennen ^^ bin heute etwas emotional… ^^
Ich weiß jetzt auch, warum ich so zugenommen hab.
Dicke Menschen fressen NICHT pausenlos fettiges oder/und süßes Zeug! Dicke Menschen essen manchmal ein Quäntchen zuviel und gleichen das nicht an anderen Tagen wieder aus und werden deshalb ganz langsam dick. Auch wenn sie der Meinung sind „normal“ zu essen. Klar essen dicke Menschen auch mal Chips und Süßkram. Das machen dünne Menschen aber auch… Natürlich sprech ich hier von mir und scher alle über einen Kamm. Aber so wie ich das sehe, ist es bei sehr vielen genau so. Alle wundern sich, warum sie dick sind.

Eine zusätzliche positive Sache gibt es außerdem. Ich hab gelernt, mich nicht schlecht zu fühlen, wenn ich mal Kekse oder Burger oder sonstwas esse.
Essen ohne schlechtes Gewissen gab es für mich eigentlich gar nicht. Da muss ich erst ne Diät beginnen um festzustellen, wie völlig in Ordnung es ist, mal ne Pizza zu essen. Und dadurch schmeckt sie nur umso besser 😀
Dieses Jahr bringt so unglaublich viel Neues für mich.

Ich mach ja irgendwie grad ne Radikalveränderung. Mein komisches Gejobbe und Jobgesuche ist ja auch Teil davon.
Nach meinen Studiumsabschluss letzten Sommer hatte ich mich irgendwie arg verirrt und brauch scheinbar dieses ganze Jahr um mich davon zu erholen und wieder den richtigen Weg zu finden. Ich kann nicht mal sagen, was der ausschlaggebende Punkt war, dass ich diesem ganzen Prozess überhaupt ne Chance gebe.
Mein Problem war ja nie nur mein Gewicht.
Aber ich muss sagen, dass ich mich so viel besser fühle. Nicht körperlich. Geistig. Ich bin wieder viel fröhlicher geworden und nicht mehr so miesepetrig und zynisch. Es ist alles wieder viel einfacher und nicht mehr so dunkel. Auch wenn ich grad noch etwas dusslig vor mich herdaddel.
Es wird Licht. Der Anfang ist gemacht.

Es gibt nur zu sagen. Dass ich sehr hoffnungsvoll bin. Meine Ziele (wenigstens gewichtstechnisch) schonmal gesteckt sind, und immer näher kommen.
Der Rest ergibt sich und kommt wie er kommt. Ich brauch eben manchmal etwas Zeit, aber treff dann irgendwann Bauchentscheidungen und das sind ja bekanntlich die Besten.

Bleibt gesund und munter. Ich geh jetzt schlafen. Ist ja auch schon 19:18 Uhr. … Gott, die Frühschicht macht mich fertig…

Macht’s gut 🙂

*Nachtrag: Ich bin noch nicht schlafen gegangen. Das Internet ist böse ist und hält einem von wichtigen Dingen ab. So… Dann ist mir aufgefallen, dass sich vielleicht einige Leser auf den Schlips getreten fühlen können. Wenn dem so ist, tut mir das leid. Es geht hier nur um mich und wie schrecklich ich mich mit welchem Gewicht auch immer fühle. Das heißt nicht, dass ich andere Menschen mit welchem Gewicht auch immer schrecklich finde. Ich denke, dass dieser Nachtrag unnötig ist. Dennoch möchte ich sicher gehen, dass es euch gut geht. Ich hab euch alle lieb!

Bilanz der 11. Woche

Gewichtskurve 11 WochenGewichtstabelle 11

Tag 78

Gewicht: 86,7 Kg

Was stellen wir fest? Ich habe seit letzter Bilanz 800 Gramm abgenommen, seit dem Spoiler 2 Tage später ging leider nichts mehr runter. Es wäre auf jeden Fall machbar gewesen. Aber diese Woche habe ich mich ganz ehrlich einfach nicht drum bemüht. Ich war nicht im Fitness-Center, weil ich keine Zeit, oder einfach keine Lust hatte. Habe zwar Kalorien gezählt, aber nur um den Überblick zu behalten, um zu wissen, dass ich nicht über den Gesamtbedarf komme. Und siehe da? Ist doch alles in Ordnung.

Mir ist aufgefallen, dass ich der Sache noch nicht so traue. Ich bin so gewöhnt, wenig (~ 1200 Kcal) zu essen, dass wenn ich mehr als das zu mir nehme, ich immer denke, zuzunehmen. Gerade diese Woche, in der ich fast jeden Tag normal gegessen hab. Jeden Morgen steig ich auf die Waage und stelle mich innerlich schon auf nen dramatisch Gewichtsanstieg ein. Aber wie ihr sehen könnt, gab es den nicht. Das hat mich einfach noch nicht erreicht, dass wenn ich „normal“ (damit meine ich den Gesamtumsatz an Kalorien) esse, ich nicht zunehme. Das ist wirklich ein schönes Gefühl. Ich bin mit meinem derzeitigen Gewicht natürlich noch lange nicht am Ende, aber ich fühl mich schon wahnsinnig viel wohler in meiner eigenen Haut.

Letztens hab ich von irgendner Youtube-Vloggerin die Frage gehört: „Seid ihr einfach schlanke Personen in einem dicken Körper?“ Und ich fühlte mich sowas von angesprochen. Ihr müsste wissen, dass ich die meiste Zeit meines Lebens normalgewichtig war. Mit 14 hab ich bereits Tagebuch geführt und täglich mein Gewicht aufgeschrieben, zu der Zeit war ich sicherlich etwas kleiner als jetzt, aber ich schätze mich auf ca 170 cm und damals wog ich 64 Kg. Mit 16-17 Jahren war ich dann ausgewachsen ^^ da wog ich immer um die 70 Kg. Zu dieser Zeit lernte ich meinen ersten Freund kennen und wir waren gleich 3 Jahre zusammen. Er war ein Fastfood Junkie. Ich hatte mir bis dato nie mal ne TK Pizza geholt. Ich war bis dahin allgemein sehr sehr selten mal Fast Food essen. Er führte mich dann quasi an das Gift. In der Zeit mit ihm, habe ich 15 Kilo zugenommen, weil wir auf einmal ständig Burger und co aßen. War dann irgendwann innerhalb dieser 3 Jahre bei 85 Kilo und hab mich ganz schrecklich gefühlt (Hallo?? ich jubel jetzt hier wegen meiner 86 Kg. Und das ist auch richtig so ^^) Hatte mir geschworen, nie wieder so viel zu wiegen. Zum Beginn der Uni 2006 wog ich ja dann wieder halbwegs anständige 75 Kg. Und dann gings nur noch bergab… Weil ich die meiste Zeit normal gewichtig war, dachte ich immer, das das Übergewicht nur ne kurz Periode sei. Eigentlich bin ich ja normal… Das dachte ich. Das dachte ich fast bis zuletzt. Ganz komisch. Am Ende hab ich irgendwann zugegeben, dass ich dick sei.

Ich kann mich auch erinnern, wie es zu diesem schnellen Anstieg kam. In meiner Familie ging es oft ums Gewicht. Ich hatte manchmal das Gefühl schlank zu sein, ist das non plus ultra. Wenn wir zu Abend aßen, wurde alles unter die Lupe genommen. Ich nahm mir (damals mit meinen 70 Kg) noch ne 3. Stulle und hörte nur ein „muss das noch sein“? Irgendwann siegte dann der Trotz und sagte: „Ja das muss sein.“ Als ich noch ganz klein war, 6 Jahre oder so, betrieb mein Vater Bodybuilding und liebe Mama, du musst gestehen, dass du doch recht dünn warst, zu der Zeit. Das Thema Körper war irgendwie omnipräsent. Meine Schwester hat da munter mitgemacht und war auch immer unzufrieden, weil sie sich zu fett fühlte (Sie war immer schlanker als ich). Ich war während meiner Jugend immer überzeugt, dass ich dick bin. Es wurde oft zum Thema gemacht und auch ich machte es ziemlich oft zum Thema. Eine Schulfreundin (die, die übernacht war…. mit den eierkuchen 😉 ) erwähnte es jetzt auch, dass ich damals so oft vom Abnehmen sprach, und sie nie verstand warum, weil ich doch total normalgewichtig war. Ich dachte aber wirklich, dass ich dick gewesen bin. Irgendwann hab ich dann einfach aufgegeben. Von wegen „Ja die Stulle muss jetzt sein“. Wenn ich eh schon fett bin, dann lass mich doch einfach fett sein und essen… Das waren ungefähr meine Gedanken.

Irgendwie ist es also ne gute Sache, dass ich dick geworden bin, sonst wäre ich nie so einsichtig geworden 😉 Wäre ich ewig bei den 70 Kilo rumgedümpelt, hätte ich mich zeitlebens unwohl und dick gefühlt. Nun weiß ich, dass das totaler Humbug war.

1. Ist das Gewicht nicht alleroberstes Qualitätsmerkmal (besonders wenn es wie bei mir damals sich nur um 2-4 Kilo handelten, die mein Leben hätten verändern können).

2. Ich weiß, dass ich mich wohl fühlen kann, egal wieviel ich wiege. Ich weiß, was es bedeutet adipös zu sein. Ich weiß, was es bedeutet übergwichtig zu sein. Und ich werde bald wieder wissen, wie es ist normalgewichtig zu sein. Alles ist OK und macht mich nicht zu einem besseren oder schlechteren Menschen. Gesundheitlich gibt es sicherlich höhere Risikofaktoren mit steigendem Gewicht. Aber deshalb muss mein Grundstimmung nicht drunter leiden.

Dass es Qualitätsunterschiede gibt, mit Adipositas bzw. Übergewicht, das verneine ich gar nicht. Aber im Normalgewichtigen bereich muss ich nicht komplett durchdrehen, wenn ich mal 4 Kilo schwanke… Da bin ich jetzt total gelassen.

Ich hab das Zepter in der Hand. Ich weiß, wie es geht. Und ich weiß vor allem, dass es geht und abnehmen kein Zauberzeug ist. Und das fühlt sich gut an. Dass es mal ne Woche stagniert, habe ich selber so entschieden. Und das ist ebenso OK.

Das Zwischenziel bis nächste Woche wäre eigentlich locker drin, allerdings ist Tom dann wieder da und aus Erfahrung stagniert da immer mein Gewicht, auch wenn ich die Diät einhalte und Sport treibe… Dafür gibts nach Tom dann immer nen größeren Einbruch, wenn das ganze Wasser wieder weg ist… Also schauen wir mal was passiert.

PS: Ich habe noch eine Schicht im Callcenter ausgehalten und danach direkt gekündigt. Mit breitem Lächeln bin ich dann aus der Firma spaziert 😉

Bilanz nach der ersten Woche

Tag 8

Gewicht: 95 Kg immernoch

Ich bin überhaupt nicht überrascht muss ich sagen. Ich hab mich ja jeden Tag gewogen und schon gesehen, dass nicht so viel passiert. Das tägliche Wiegen war auch ganz gut, sonst wär ich sicher enttäuscht gewesen. So schnell geht das eben nicht mit dem Abnehmen. Zumal ich ja keine Diät mache, sondern ne Ernährungsumstellung. Bei einer Diät verliert man klar sehr schnell sehr viel (das kenn ich auch schon), bei ner Umstellung passiert das gaaaanz allmählig, dafür hat sich das Gewicht dann irgendwann eingependelt und bleibt da auch, trotz mal kleinerer Ernährungsausbrüche. So weit war ich ja schonmal!! grml…

Ich bin immernoch hochmotiviert. Auch wenn es die Waage nicht sagt, ich fühl mich leichter… ohne Witz. Das mag wohl an meiner Einbildung liegen, aber da sie grad so gut zu mir ist, nehme ich das gern so an 😀

Hab gestern auch Kommilitonen von mir getroffen und das erste Kommentar war: „Du siehst gut aus…“ haha… und später hab ich noch mit ner Freundin gequatscht, die auch meinte, dass ich irgendwie besser aussehe (Grüße an Minka 😉 ). Also wenn ich schon nicht abnehme, hat sich wenigstens etwas an meiner Einstellung geändert. Ich merke auch selber, dass ich ausgelassener, produktiver und fröhlicher bin.

Nun folgen Fakten:

Ich hab in diesen letzten 7 Tagen 4 Mal Sport gemacht. Total:

  • 10 min Laufband (2 Km)
  • 230 min Crosstrainer  ( ca 20 Km)
  • 2x kompletter Kraftzirkel

Außerdem habe ich gegessen:

  • Zum Frühstück gab es immer Vollkornbrot. Mal mit Quark. Mal mit Gemüse. auch mal mit Salami (hey… die schmeiß ich jetzt nicht einfach weg! Das ist die gute Ungarische, außerdem ist sie in meiner Ernährung nicht verboten nur eben reduziert einzunehmen). und ich hab mir immer noch nen kleinen Salat aus Gurke und Tomate gemacht, oder was ich so gefunden hab mit den ganzen frischen Kräutern, die der Balkon hergibt.
  • Zum Mittag hatte ich leckeren Möhren-Bohnen-Eintopf mit ganz mageren (wie meine Oma sagen würde, auch wenn sie über ne Fettschwarte redet) Kasslerfleisch. Das hatte ein paar Tage gehalten. Sonst hab ich meistens so spät erst gefrühstückt, dass ich gar kein Mittag hatte, ich kann nach dem Aufstehen einfach nicht direkt was essen.
  • Nachmittags gab’s dann fast immer Obst im Form des Smoothies. Oder Mal ein Bier (schöne Grüße an Anja, falls die das grad liest 😉 )
  • Abends halt der Eintopf… ich ess etwas wischi waschi… ganz oft esse ich Frühstück gegen 11/12 und gegen 5 gibts Mittag/Abendbrot und das wars dann… Gestern hatte ich Abendbrot gegen halb 8, weil ich den ganzen Nachmittag unterwegs war und da gab’s dann Fisch mit KARTOFFELN (entgegengesetzt meines Eintrags von gestern… Ich bin ein Teufel, har har…), aber ich bin erst halb 1 ins Bett und dadurch war es auch wieder OK, (nach der Regel 5 Stunden vorm Schlafengehen…). Bestimmt gabs noch andere Sachen, ich kann mich aber gerade nicht erinnern…

Ja… Ich hab mich also nicht krass zurückgehalten, aber ich finde, das da in Kombination mit dem vielen Sport sollte doch dann irgendwann mal zu einer Gewichtsreduktion führen?

Schauen wir mal! Jedenfalls bekomme ich durch den Blog nen ganz guten Eindruck über mein Essverhalten und kann dann leichter etwas verändern, als wenn ich einfach so in den Tag hineinlebe.

Meine Hürden und ich

Tag 1 oder besser Tag 0

Ich muss endlich mal alles aufschreiben, was so in meinem Kopf rumschwirrt und was meine ganzen Beklemmungen sind. Ich habe schon mit einem virtuellen Tagebuch meines wordprogrammes angefangen, aber das gab mir nicht so die Erfüllung. Wo soll man denn die ganzen Daten speichern? Und wirklich hübsch sieht das auch nicht aus. Auch ein Tagebuch besitze ich seit meinen frühen Teenagerjahren. Aber mal ehrlich, sich nen Stift zu nehmen ist gar nicht mal so einfach, wenn man den ganzen Tag vorm Rechner hängt. Also hab ich mich entschieden, ein öffentliches Tagebuch – Blog wird das genannt – zu schreiben. Ob das hier überhaupt jemand liest, ist mir einerlei. Ich mach das ja für mich.

Mein Hauptanliegen ist mein Wohlbefinden. Es kreist sich um meinen Körper. Ich fühle mich derzeit sooo unwohl und konnte letzte Nacht überhaupt nicht pennen und hab überlegt, was ich tun kann, um meine Situation zu ändern. Also nochmal für eindeutige Klarheit: ich will abnehmen… mit gesunder Ernährung und Sport Sport Sport… Toll! Den Gedanken hab ich ja schonmal gefasst. Ich bin sogar seit Februar im Fitnessstudio angemeldet und war noch kein einziges Mal da… Geht das bitte anderen Leuten auch so??? Es gibt immer Hunderte Ausreden, warum man denn nicht hingeht.

So! Heute nehme ich mir ganz fest vor WIRKLICH mal hinzugehen. Vielleicht mit meinem Freund, denn der folgte bisher leider meinem Beispiel. Anstatt uns gegenseitig zu motivieren, lähmen wir uns gegenseitig. Das war eigentlich nicht Sinn der Sache, als wir uns gemeinsam angemeldet haben.

Ok. Ich geh heute wirklich zum Sport….! Das Internet setzt mich ja jetzt unter Druck. Wo es nun ja auch hier veröffentlich wird, wärs ja ganz schön peinlich, nicht zu gehen…

Fotos kommen auch noch, um den schokierenden (im positivsten Sinne) Wandel (hoffentlich) meiner selbst zu dokumentieren.

Achso! Damit die Leute nicht denken, dass ich wie so viele andere um mein Gewicht spinne… Ich bin wirklich übergewichtig. Mein Gewicht werde ich auch schön schwarz auf weiß jeden Tag protokollieren. Wir haben allerdings nur so ne mechanische ungenaue Waage, aber mir gehts auch nicht um paar hundert Gramm jeden Tag sondern um einen dauerhaften Erfolg! Außerdem will ich am Ende auch nicht wie ein Supermodel aussehen, sondern mich einfach gut fühlen und vielleicht mal Kleidung auch außerhalb der Übergrößenabteilung finden…

Danke liebes Internet für die Bereitstellung von genug Speicherplatz, um das hier alles niederschreiben zu können.