2. Woche kein Zucker

Noch eine Woche rum! Juchheißa!

Die 2.Woche fiel mir deutlich leichter, auch wenn vor allem die Wochenden ne Qual sind…

Ich fühl mich irgendwie besser und leichter und weniger massiv, auch wenn die Waage nicht wirklich viel davon zeigt. Ich mach erstmal weiter damit.

Bei uns in der Straße ist eine tolle Patisserie. Die haben natürlich viele verschiedene Törtchen, aber am meisten hat es mir deren Marmorkuchen angetan. Die Schokolade der Marmorierung ist nur leicht eingerührt, so dass man sie, wenn der Kuchen kühl genug ist, knacken spürt beim Draufbeißen… hachja… dieser wunderbare Marmorkuchen. Fast wäre ich gestern schwach geworden. Es war ja Valentinstag. Ein Tag, der mir so wichtig ist wie Rosenmontag. Nämlich gar nicht. Aber Anlass genug doch noch ein Stück Kuchen zu erschleichen? Ach komm! Ist doch ein Feiertag!

Ich bin eisern geblieben und hab ihn auf März vertröstet.

Ansonsten hatte ich gestern ganze 2 Stunde Babyfrei… Ich wollte in der Zeit sporteln. Hab ich aber nicht gemacht. Hab mich einfach nur auf die Couch gesetzt und das Hirn ausgeschaltet… meistens ärgere ich mich ja über verpasste Sport Chancen. Aber diesmal denke ich immernoch, dass es gut so war!

Dafür hab ich es mal unter der Woche am Abend geschafft. Das passt zeitlich meist schlecht und ich muss mich entscheiden, entweder Abendessen oder Sport… denn dann will das Kind ja wieder gestillt und ins Bett gebracht werden und bei uns ist das so, dass ich dann meist nicht nochmal aufstehe. So wie jetzt. Es ist 21 Uhr und ich bin schon komplett fertig im Bett. Natürlich schlaf ich noch nicht. Aber bald… irgendwann muss man sich ja den Schlaf holen.

Durch die aktuelle Lage da draußen verpasst man ja auch gar nichts…

Ansonsten habe ich mich am Samstag auf einen Ausbildungsplatz beworben. Ich bin sehr aufgeregt, ob es klappt. Aber da muss ich noch eine Weile warten. Die Bewerbungsfrist geht bis Ende März…

Das war mal wieder ein Schwank aus meinem Leben.

Mir gehts gut! Ich hoffe, euch auch!

Eure Katinka

Willkommen heißen

Hallo ihr Lieben!

Jetzt ist es ja wirklich schon eine ganze Weile her mit dem Schreiben. Ich habe es absolut nicht gebraucht und auch nicht vermisst. Das scheint aber Einigen so zu gehen, da viele Blogs, denen ich folge auch kaum noch Inhalt posten.

Meine letzten Beiträge drehten sich auch gar nicht mehr um mein eigentliches Thema- dem Abnehmen – sondern eher um meine berufliche Gegenwart und Zukunft.

Der allerletzte Post kam dann von ganzem Herzen und mir schießen ja tatsächlich sofort Tränen in die Augen, wenn ich nur dran denke.
Das Schicksal meint es aber gut mit mir. Daher nimmt der heutige Beitrag indirekt Bezug auf den letzten.

Das letzte Mal habe ich einen Menschen verabschieden müssen und nun darf ich einen neuen begrüßen. Ich bin bereits im 4 Monat schwanger.

Ihr könnt euch denken, dass das Thema Gewichtsreduktion dadurch sowas von nicht relevant gerade ist.

Mir und Chibi Chibi geht es gut. Alles ist bisher so, wie es sein soll. Ich bin nur etwas beunruhigt in dieser Pandemiephase und was das für mich bedeuten kann. Zumal ich in einer Vergnügungsattraktion arbeite wo wir doch hohe Besucherzahlen verbuchen (die derzeit doch arg einbrechen, also wiederum doch nicht mehr so schlimm…).

Ich plaudere jetzt einfach mal von der Leber weg. Meinen Job mag ich übrigens gar nicht mehr! Dieser Wirtschaftsgedanke ist mir einfach zu wider. Dafür bin ich zu sensibel. Ich persönlich freue mich, wenn das System in sich funktioniert. Warum muss immer alles wachsen und mehr Geld generieren? Die Arbeit nimmt einen so großen Stellenwert ein, dass ich nachts aufwache und darüber nachgrübel, was so fällig ist und wie ich die Probleme im Job lösen kann. Das stresst mich ungemein. Ich denke fast gar nicht ans Baby sondern immer nur an den Job. Das scheint mir nicht gesund zu sein. Mein „Glück“ ist, dass ich nicht gegen alle Kinderkrankheiten geschützt bin und nicht mehr allen Tätigkeiten (Schichtleiter zum Beispiel) nachgehen darf. Dadurch sucht meine Chefin ab sofort schon nach einen Ersatz für mich und ich werde dann direkt freigestellt, wenn jemand gefunden ist. Besser geht’s ja nicht.

Auch wenn ich meinen aktuellen Job wirklich nicht mag, gibt es sehr viel positives daraus zu ziehen. Ich komme sehr an meine Grenzen und meine Schwächen kommen ziemlich zu Tage. Aber auch meine Stärken habe ich kennengelernt und ich weiß, worauf ich bauen kann und habe Strategien herausgefunden um mit meinen Schwächen klarzukommen.

Nun zum Körper. Ich versuche ganz gewiss nicht abzunehmen. Allerdings achte ich auf mein Gewicht und mir ist es sehr wichtig, nicht zu sehr zuzunehmen. Das letzte Jahr hat mich arbeitstechnisch so stark eingenommen, dass ich komplett mit dem Sport aufgehört und die Ernährung vernachlässigt habe.
Dadurch war das letzte Gewicht vor der Schwangerschaft wieder bei 80 Kg. 😦 Knapp 10Kg zugenommen. Das ärgert mich so sehr und ist total unnötig. Ich möchte für Chibi Chibi gesund und fit sein, daher guck ich, dass ich ausgewogen esse und es nicht so übertreibe. Außerdem mache ich ab und an ein paar Übungen. Mit den 40 Stunden Job und der Müdigkeit durch die Schwangerschaft, pack ich es grad wirklich kaum mich anderweitig zu bewegen. Diese Woche habe ich Urlaub und ich bin wieder etwas fitter. Sobald ich freigestellt bin, geh ich das Thema Bewegung mehr an. (in einem moderaten Schwangerschaftsrahmen selbstverständlich 😉 )
Allerdings merke ich schon, dass mir der Bürojob so viel einfacher fällt, seitdem ich keine Schichten mehr habe und den Schichtleiter nicht mehr machen muss. Das war wirklich kräftezehrend.

Übrigens ist der Entbindungstermin eine gute Woche nach dem 1.Todestag von meiner Oma. Wie verrückt wäre es bitte, wenn es zu früh kommt. Wenn es ein Mädchen wird, habe ich jedenfalls schon den perfekten Namen. 🙂
Bei einem Jungen müsste ich noch etwas mehr grübeln. Wobei mein Vorgesetzter ja darauf besteht, es nach ihm zu benennen. xD

Das war es erstmal von mir. Passt auf euch auf und bleibt gesund!

Eure Katinka

Alles neu macht der Ma… JUNI

Als Vorbereitung für meine neue Stelle ab Montag, habe ich mir vorgenommen es mal mit dem Bullet-Journal zu probieren. Das ist eine sehr klare und übersichtliche Form, seinen Alltag zu strukturieren. Alles findet Platz: Von spontanen Ideen, Tages-Ereignisse über Essenspläne bis hin zur Planung eines ganzen Urlaubs. Ich gehe nach der ursprünglichen Methode vom Erfinder selbst vor. Ohne hübsches Lettering und ohne bunte Klebchen.

Mein Vormittag bestand darin, mir das Prinzip mal genauer anzuschauen. Mein Mann macht das schon seit geraumer Zeit. Bis vor kurzem einer der verplantesten Menschen, den ich kenne, überrascht er mit Aufgeräumtheit. Als er einmal auf ein Kommentar von mir „YZ hat heute Geburtstag“ reagierte mit „Ich hab schon gratuliert“ war das augenöffnend für mich. Jedenfalls bin ich derart inspiriert, dass ich denke, dass ich das auch brauche.
Habe heute morgen also ein Bullet-Journal für meinen Alltag und zusätzlich eins nur für die Arbeit gekauft.
Ihr seid live dabei, wie ich erwachsen werde…

Worauf möchte ich hinaus? Ich habe also heute mit dem Bullet-Journal begonnen und ein paar Dinge, die auch für diesen Blog relevant sind, mit integriert. Z.B wie oft ich blogge, sportmache, vernünftig esse (nach meinen Maßstäben).
Mir ist gar nicht aufgefallen, dass ich sehr regelmäßig nämlich alle 3 Tage zum Sport gehe. Das ist Ok. könnte besser sein, aber ist OK.
Außerdem kamen mir Blogideen hoch, die ich schon seit ner Weile hatte. Also vielleicht wird’s ja wieder mal interessanter hier. 😉

Die Waage ging auch wieder ein Stück nach unten und zeigte mir eine immer noch hohe, aber bessere Zahl heute. Nämlich 76 Kg.
Bin mit neuem UND altem BMI wiede im Normal bereich. YESSS
tempFileForShare_20190615-200146.jpg

Gestern war ich Sporteln und konnte von einer sehr guten Position aus beobachten, wie 2 Herren sich nacheinander im Damenzirkel verliefen und sich dann auch noch ausgerechnet mit Schlauchi abmühten. Das war sehr herrlich, wie sie auch absolut keine Ahnung hatten, was zu tun ist…. xD
Jetzt schmeiße ich mich in meine Sportsachen und kann im Fitty hoffentlich wieder Leute beobachten, die einen Kampf mit meinem Liebling wagen…

Allerliebste Grüße und ein schönes Wochenende!
Eure Katinka 🙂

Von Schulterblätterknochen (,die ich scheinbar auch besitze)

20190313_080658.jpg

Seht ihr diesen kleinen Knubbel?? Das gehört anscheinend zu meinem Schulterblatt. Ich glaube, ich habe diesen Knochen vorher mein Leben lang noch nicht zu Gesicht bekommen.

Entdeckt habe ich ihn, als ich meine Rückseite kurz vor dem Sportgang checkte…
„Oh mein Gott, was ist das denn??“

Mittlerweile finde ich meinen Schulter-/ Nacken-/Dekolleté-Bereich echt ziemlich vorzeigbar. Ich finde es total faszinierend, dass sich das Knochen- und Muskelgeflecht (gerade von Schultern, Schlüsselbein, Oberarme) so schön unter der Haut definieren lässt. Ein Blick von außen nach innen.

Ich nehme ja von oben nach unten ab. Bauch, Beine und Po sind leider noch alles andere als definiert. Wabernde Masse, die ab meinem Becken sackartig herunterhängt. Ringsherum. Schön aussehen werden sie wahrscheinlich nie, weil die Haut zu ausgeleiert ist. Aber mit Sport kann man ja wenigstens ein bisschen ausrichten.

In diesem Sinne sollte ich heute wohl zum Sport. Dennoch gönne ich mir einen Erholungstag, da ich schon die letzten beiden Tage im Fitty war. Vielleicht gibt es Dehn-und Bauchübungen… Schauen wir mal.

Erstmal bestaune ich noch weiter meine 2 neuen winzigen Knubbelfreunde. (sind ja auf beiden Seiten 😍).

Liebste Grüße und eine herrliche Woche!

Eure Katinka 🧚‍♀️

Bilanz KW 10 2019

Ja Mensch! So eine Protokoll-Überschrift hatte ich ja ewig nicht mehr…

Im Prinzip soll sie nur verkünden, dass ich mich grad gar nicht so schlecht mache!

Ich achte endlich wieder auf meine Energiezufuhr. Ich meine damit, dass ich unter meinem Tagesbedarf (der grad ungefähr bei 2000 Kcal ohne Sport liegt) ernähre.
Und zusätzlich sportle ich ab und an.
Die Waage und ich sind auch wieder beste Freunde. Gestern lag mein Gewicht bei 72,9 (heute 73,3Kg). Das ist sehr gut! Die 72 ist bisher tatsächlich seltener Gast.
Mein BMI liegt laut altem und neuem BMI-Rechner bei 23,x Juhu! Ist zwar oberer Normalbereich, allerdings kratzt es nicht mal am Übergewicht. WUHU!!
Ich bin wirklich dauerhaft normalgewichtig.

Obwohl ich mich sogar monatelang um nichts geschert habe. Ist das nicht toll? Ich kann auch mal den Satz bringen: Ich kann essen, was ich will und nehme nicht zu. Ich hab nämlich tatsächlich alles gegessen, was ich wollte! Das ist so unfassbar herrlich.
Was neu ist: Wenn ich mal sehr viel gegessen haben, verspüre ich irgendwann die nächsten Tage weniger Appetit. Ich habe darauf gehört, anstatt mich trotzdem vollzustopfen, weil ja Mittagszeit ist oder so!!! Das ist so toll, dass ich mir fast ein Tränchen wegwischen muss.
Ja ich übertreibe maßlos, aber ihr seht, worauf ich hinaus möchte.

Außerdem weiß ich jetzt, dass ich den Trainern in meinem Fitness-Studio scheinbar doch nicht unbekannt bin. In einem unachtsamen Moment, habe ich dumm in der Gegend herumgeschaut und direkt ins zu mir schauende Gesicht eines Trainers geblickt… Ich sag dem jedes Mal Hallo am Empfang, aber IM Fitty schau ich sonst in jede Richtung nur nicht in seine und tu selbstverständlich so, als würde ich den nicht kennen…. Nun schauten wir uns halt aus Versehen voll in die Augen.. Dann habe ich den halt nett angelächelt. Er schien kurz überfordert, weil er grad den wegschau-Move vollziehen wollte wie immer… und dann doch sowas ähnliches wie ein Lächeln entgegen gebracht. Ich war so krass mutig. Und gestern hat er mich dann auch IM Fitty gegrüßt! Jetzt haben wir eine tolle Kopfzugenicke-Trainer-Sportler-Beziehung. Klasse!

Da habe ich entschieden, heute doch gleich wieder zum Sport zu gehen!

Hier mal eine gaaaanz alte Kurve, damit ihr mal seht, dass ich es echt drauf hatte!! und noch die aktuelle, dass ich es immer noch ein bisschen drauf habe:

Kurve 49
alte Kurve sieht Datum im Diagramm

Kurve 10 19 2
neue Kurve

Zwischen September und März gabs mal wieder ein großes Rumgemurkse, aber das hab ich mittlerweile im Griff! Ich habe innerhalb eines Jahres 5 Kg abegnommen. Hätte besser sein können. Aber hätte auch gar nichts passieren können… Oder gar Zunahme…. Also ist das doch ein Erfolg! 😀

Allerfeinste Grüße zum Frauentag!

Eure Kat-Weight-Loss 🍀

stolzes sporty girl….

Gestern erlebte ich den Junggesellinenabschied einer guten Freundin von mir. Einer der Programmpunkte war ein 2-Stündiger Hip-Hop-Tanzkurs von der Flying Steps Academy. Und ich hab mich in Schale geworfen.
Ich habe mein Leben lang wohl noch nie bauchfrei getragen und ich war gestern so crazy überdreht (wohl auch wegen der 1-2 (oder auch 6-7 wer weiß das schon) Gläschen Prosecco), dass ich zu meinem, ich finde thematisch gut getroffenem Outfit, sogar noch mit einem Knoten im Shirt ergänzt habe um ein wenig Haut zu präsentieren.
ICH!
Ich habe mich dabei sogar noch pudelwohl und wie ne heiße Schnitte gefühlt und bin deshalb echt mega stolz auf mich.
Die Braut kenne ich aus der Uni. Daher waren noch mehrer ehemalige Kommilitoninnen von mir dabei. Sie kennen mich auch noch mit 96 Kg. Seit der Abnahme habe ich sie zwar schon ein paar mal wieder gesehen, aber mein dickes Ich scheint noch sehr in deren Gedächtnis festzusitzen. Jedenfalls wurde mir gestern auch nochmal gesagt: „So krass wie du abgenommen hast.“ Ich vergesse das mittlerweile ja selbst schon.

Ich habe für folgendes Bild sogar meine Hose in die Socken gesteckt. (weil der Style das ja so vorgibt). Schaut mal:

20190224_024550.jpg

Das ist nach dem Tanzen entstanden, daher bin ich auch etwas rot im Gesicht und etwas zerzaust. (Die Haare sind rot, weil neu gefärbt und haben mit der Anstrengung nichts zu tun 😉 )

Ansonsten bin ich auch stolz, dass ich so gut durchgehalten habe. Meine Kondition ist echt ziemlich gut.

Sport läuft auch wieder prima an und ich freue mich, dass es scheinbar so weitergehen wird. Das Gewicht muss noch folgen, aber die Tendenz gefällt mir schon.

Eine Gute Woche wünsche ich euch!

Eure Katinka 🧚‍♀️

Ich bin dann mal wieder da….

Für ein Frohes Neues ist es wohl reichlich spät. ^^

Ich mache mich sehr rar. Ich weiß ich weiß. Wahrscheinlich sollte ich wieder regelmäßig schreiben, denn dann würde ich mich vermutlich nicht so gehen lassen.

Ihr Lieben, mein letzter Eintrag ist von Anfang Dezember. Genau seit dem war ich nicht mehr beim Sport. Gar nicht. Ein bisschen Yoga hier und da zu Hause, aber das war es mit meiner Sportlichkeit.

Meine neue Jobbing-Tätigkeit hat mich bis jetzt so sehr körperlich und geistig (weil neu, nicht weil anspruchsvoll) eingenommen, dass ich mich nach Feierabend und an den freien Tagen aufs Sofa verkrochen hab…

Seit dieser Woche fühle ich mich irgendwie gefestigt und denke, dass ich dem Fitnessstudio doch mal wieder ne Chance geben könnte.
Eine meiner größten Hemmungen ist, den Trainern am Empfang Hallo zu sagen. Wie blöd ist das denn bitte?
Da ich eh nie nen Kurs mache, kennen die mich gar nicht. Allerdings weiß ich, dass die mich DOCH kennen. Denn wenn sie Kandidaten für ihre Kurse suchten, haben sie mich Anfangs auch immer gefragt. Nach mehreren freundlichen „Nein, Danke!“s sind die nie wieder zu mir gekommen. Das heißt, die kennen mich gut genug, um zu wissen, dass ich die Kurse tunlichst meide! Mist… Vorbei mit der Anonymität…

Ich denke mir sogar Geschichten aus, die die denken könnten, was passiert ist, warum ich abstinent war: Ich war im Ausland für einige Monate… oder Projekt bedingt in einer anderen Stadt…. Oder war ernsthaft krank…. oder sportete in einem anderen Studio (denn ich bin in einer Kette und kann auch andere Studios, die sich im hiesigen Berlin befinden, nutzen…. (Allerdings sieht man an meinem zurückgekehrten Schwibbel-Schwabbel am Bauch, dass letzte Version definitiv Quatsch ist.)
Meine Phantasie ist zu groß….

Ich ziehe jetzt meine Sportsachen an und gehe los… Freitag Abend 21 Uhr ist die beste Zeit. Das Studio ist leer und Sporteln dadurch super entspannt… (jedenfalls war es das damals…. als ich noch regelmäßig zum Sport ging….)

Was muss, das muss…. Auf geht’s…

Eure Katinka 🙋‍♀️

GAIN or LOSS?? MEH….

Fast 2 Monate ist es her, dass ich etwas von mir verlauten lassen hab. Ist das ein gutes oder schlechtes Zeichen? Zunächst dachte ich, es sei gut. Denn ich komme ja super voran ohne Blog. Mittlerweile läuft es endlich, ohne ständig zu erwähnen, was ich tun muss. Alles gar kein Problem mehr, mit dem Einhalten der Regeln von Sport und Ernährung und dem Abnehm-Pipapo…

Irrtum….

Ja, der Anfang (des Nicht-Meldens, also vor 2 Monaten) lief wunderbar… Aus den 4 Mal die Woche Fitnessstudio wurden dann aber 3 mal. Dann 2 Mal. Dann 1 Mal. Und mittlerweile war ich seit fast 3 Wochen gar nicht mehr da. Ich habe nicht mal halbherzige Versuche à la sit-ups, Dehnen, Yoga, IRGENDWAS-mit-Körper-machen unternommen.

Und Ernährung? Ebenso ein Trauerspiel. Ich weiß gar nicht, wie das passiert ist. Ich bin fast komplett in mein adipös-Ernährungsmuster zurückgefallen. Weder vegan noch eiweißreich habe ich verfolgt. Geschweige denn überhaupt versucht in meinem Kalorientagesbedarf zu bleiben. Mir war auf einmal alles egal.
Jeden Morgen ist mir noch schlecht vom Essen des Vortags. Das kann’s ja nun wirklich nicht sein…

Mich nerven einfach diese ganzen Hülsenfrüchte… Ich will die ganzen Bohnen und Linsen nicht mehr sehen! Vegan an sich ist ja schon nervig, da das unsere derzeitige Kultur nicht vorgesehen hat. Milch (und Milchprodukte) ist wichtig (sagt die Wirtschaft), Fleisch ist wichtig (sagt die Wirtschaft). Und dann auch noch in Deutschland wo sich alles um Brot und Kartoffeln dreht (wobei Kartoffeln gar nicht mal so schlimm wie ihr Ruf sind), ich aber versuche weniger Kohlenhydrate und dafür mehr Eiweiße zu mir zu nehmen. Graaa…. Das passt hinten und vorne nicht. Abnehmen ist für mich deutlich leichter, wenn ich mir erlaube Fleisch zu essen. Aber ich bin überzeugt, dass das für den Körper auf Dauer ungesund ist. Von den Folgen für unsere Umwelt ganz zu schweigen.

Ich bin drauf und dran, mich nur noch von Steaks und Gemüse zu ernähren, bis ich bei meinem verdammten Wunschgewicht (65Kg) bin. Danach drehe ich den Schalter und werde Hardcore Veganerin… Ja ich bin Opportunist! Hauptsache….

Und dann steht auch noch Weihnachten vor der Tür. Mit den ganzen Keksen und Schoki. Zusätzlich haben scheinbar alle Leute aus meinem Familien- und Freundeskreis Geburtstag und jedes Wochenende gibt es eine (manchmal sogar 2) Feier(n). Ich steh das einfach nicht mehr durch zu sagen (oder zumindest zu denken) „nein danke. Das passt nicht zu meiner Ernährung“. Das Essen passt nämlich meistens aber zu meinen Gelüsten. Ich möchte ja sehr wohl ein Stück Kuchen mit Sahne essen. Und ich möchte ja sehr wohl 5Mal Gans zu Weihnachten essen, anstatt um den Tofu herumzustochern.
Aber das Gewissen schellt ganz laut…
Am liebsten würde ich grad in den Kühlschrank schreien.

Ich habe beschlossen, meine Aggression heute einfach mit ins Fitnessstudio zu nehmen um sie dann dort verpuffen zu lassen.

Deshalb schreibe ich auch diesen Beitrag. Um mich selbst zu überzeugen, zu locken, zu fordern, zu zeigen, was grad nicht läuft…

Übrigens habe ich am Bauch ein Fettröllchen wieder dazugewonnen. Na Gratulation! Erstaunlich ist, was auch die Wahrnehmung mit mir macht. Ich fühle mich total fett und unwohl. Jeden Tag steige ich auf die Waage und schau nur ganz flink hin und wieder weg. Ich lasse das Gewicht nur kurz aufblitzen und nicht mal einrasten, so kurz bin ich drauf. Ich möchte im Moment nur wissen, wo die Zahl neben der 7 ist, die Grammzahlen brauche ich grad nicht. Frust und Demotivation sind nämlich schon ganz nah und keine guten Helfer.
Knapp 2 Kg sind es nun wieder mehr. Ich dümple bei 74,x Kg. Immernoch im Normalgewicht bei einem BMI von 23,X…. Also Kind beruhig dich mal….

Alles ist gut! Nichts ist verloren und die über 20 Kg-Abnahme ist immernoch geschafft…. Jetzt holpert es zwar. Aber es ist nicht so schlimm, wie es sich für mich anfühlt.
Vor ein paar Tagen habe ich ein aktuelles Video von mir gesehen und ich war überrascht, wie schlank ich aussehe. Es ist immer noch nicht im Kopf eingerastet, dass ich nicht mehr übergewichtig bin. Also brauche ich auch nicht so zu tun, als würde ich wieder 95 Kg wiegen. Ich wiege 74kg  (gestern sogar 73Kg). Mega!! Welch Ansporn, oder?? Also!

Eure Kat-Weight-Gain-Loss 🏃‍♀️🍀💕

lenses-2097626_1920.jpg

Geht’s weiter? Yo!

Gewicht: 72,9 Kg
Differenz seit Start 2015: -22,6 Kg

YAY. Eine 2!! 😀 Ich denke dennoch, dass die 72 vorerst eine Eintagsfliege ist.

In der letzten Zeit war viel los. Ich habe vor genau 3 Wochen meine Hochzeit nachgefeirt, da gibt’s viel zu tun. Ich hatte eine Probenwoche außerhalb von Berlin. Ich war im Urlaub. Ich hatte Endproben und zugehörige Aufführungen und war parallel noch erkältet. Das ließ nicht viel Raum für Sport.
Ich habe aus schlechtem Gewissen heraus immer mal wieder was gemacht, (sogar in den kurzen Flitterwochen, war ich einmal im Gym des Hotels. In der Probenwoche außerhalb Berlins war ich 2mal 8km Joggen), aber mein Bewegungsdrang hielt sich sehr in Grenzen.

Da ich vorher ziemlich aktiv war und sich mein Sport (Kraft- und Ausdauertraining) auf 4-6 Mal die Woche verteilte, kam es sicherlich zum Abbau. Ich kenne das Spiel schon. Ich nehme nach einer längeren Sportpause immer ab. Das ist in diesem Falle leider nie Fett. Ein Muskel-Wasser-Gemisch wohl eher.

Gestern habe ich nach vorangegangener Erkältung zum 1. Mal wieder die Trägheit überwunden und bin ins Fitty gegangen. Gesund war ich schon seit ein paar Tagen, aber ihr kennt sicher diese Bequemlichkeit nach dem man für eine Weile pausiert hat. Den Abbau habe ich leider auch gespürt. So ist das mit den Muskeln. Wenn man mit dem Sport aufhört, muss man eben wieder von vorn anfangen. Naja, ganz so dramatisch ist es nun nicht, da ich den Muskeln ja dann doch sporadisch Impulse schickte bitte nicht zu schrumpfen.

Hoffentlich kriege ich ab jetzt den Popo wieder hoch.
Die 6 als erste Zahl des Gewichts ist so nah!!

Falls ich durch meine Schreibruhephasen überhaupt noch Leser habe, grüße ich euch ganz herzlich und freue mich riesig, dass ihr noch dabei seid!

Eure Kat-Weight-Loss 💪😻🍀

eggplant-1659784_1920.jpg

Akzeptanz

Seit dem ich versuche mein Gewicht zu verlieren, habe ich etwas ganz Wichtiges dazugewonnen: Akzeptanz. Ich akzeptiere meinen Körper so wie er ist. Akzeptanz des Körpers heißt für mich nicht sich zufrieden geben mit dem Zustand, wenn man es nicht ist.

Fast 30 Jahre brauchte ich für diese Erkenntnis. Egal, wie mein Körper aussah und egal in welche Kleidergröße ich zu irgendeiner Zeit meines Lebens gepasst habe (und da war alles von 36-48 dabei). Solange ich nicht zufrieden war, akzeptierte ich mich auch nicht. Ich war unzufrieden und wollte anders aussehen. Ich hätte sonstwas für einen schlanken und straffen Körper gegeben („Sonstwas“ beinhaltete irgendwie nicht die Disziplin um eine Abnahme durchzustehen. Bescheuert oder? Wenn ich nicht selbst in dieser Situation gesteckt hätte, würde ich meinen, es sei geheuchelt.).

Ich sehe mich gerade selbst als Tonskulptur. Alles was an mir (zuviel) dran ist, habe ich selbst dahin getan. Und überall wo was wegsoll, kann ich das auch wieder entfernen. Sowohl das eine als auch das andere geht nicht über Nacht. Es dauert seine Zeit. Auch das habe ich akzeptiert.

20 Kilo fordern seinen Tribut. Dehnungstreifen. Hängende Haut. Überschüssige Haut. Zu meiner Idealvorstellung gehört das nicht unbedingt. Aber so ist das nun einmal. 10 Kg sollen noch folgen. Was wird da wohl noch mit meiner Haut passieren? Erstmal gebe ich ihr Zeit um sich an ihrem neuen Ort zurecht zu finden.

Mein Körper befindet sich in einem Prozess des Umstrukturierens. Seitdem das der Fall ist, sehe ich mich selbst so wie ich gerne sein möchte: schlank und straff. Bin ich nicht. Noch nicht. Aber ich sehe mich schon so. Denn ich kann es ja sein. Ich habe es ja zum Teil selbst in der Hand, was ich mit meinen Fettpolstern anstelle (Die Straffheit wird wohl eher schwieriger zu erreichen sein).
Dadurch akzeptiere ich mich selbst auch im Bikini. Was vorher unmöglich war! Vor fremden Menschen am See. Es ist irgendwie seltsam, aber diese Akzeptanz gibt mir die Ruhe und Gleichgültigkeit anderen gegenüber. Ich weiß selbst, was ich möchte und ich weiß, was ich dafür tue. Was die anderen über meinen Jetzt-Zustand denken ist mir egal geworden. Das ist das Allerbeste daran. Ich schäme mich nicht mehr für meinen Körper. Er ist mein. Egal ob mit Hängebusen oder mit Knackarsch. Alles meins.
Wichtig ist nur, dass ich mich mag. Und das tue ich.

Ein sehr gutes Gefühl.

Übrigens habe ich mich entschieden mein allererstes (tatsächliches) Vorherbild zu posten, sobald ich mein Ziel von 65Kg erreicht habe. Mir läuft immernoch ein Schauer über den Rücken, wenn ich es sehe.
Aber das bin nun mal ich.
Mit ganz viel Ton zugespachtelt.