stolzes sporty girl….

Gestern erlebte ich den Junggesellinenabschied einer guten Freundin von mir. Einer der Programmpunkte war ein 2-Stündiger Hip-Hop-Tanzkurs von der Flying Steps Academy. Und ich hab mich in Schale geworfen.
Ich habe mein Leben lang wohl noch nie bauchfrei getragen und ich war gestern so crazy überdreht (wohl auch wegen der 1-2 (oder auch 6-7 wer weiß das schon) Gläschen Prosecco), dass ich zu meinem, ich finde thematisch gut getroffenem Outfit, sogar noch mit einem Knoten im Shirt ergänzt habe um ein wenig Haut zu präsentieren.
ICH!
Ich habe mich dabei sogar noch pudelwohl und wie ne heiße Schnitte gefühlt und bin deshalb echt mega stolz auf mich.
Die Braut kenne ich aus der Uni. Daher waren noch mehrer ehemalige Kommilitoninnen von mir dabei. Sie kennen mich auch noch mit 96 Kg. Seit der Abnahme habe ich sie zwar schon ein paar mal wieder gesehen, aber mein dickes Ich scheint noch sehr in deren Gedächtnis festzusitzen. Jedenfalls wurde mir gestern auch nochmal gesagt: „So krass wie du abgenommen hast.“ Ich vergesse das mittlerweile ja selbst schon.

Ich habe für folgendes Bild sogar meine Hose in die Socken gesteckt. (weil der Style das ja so vorgibt). Schaut mal:

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Das ist nach dem Tanzen entstanden, daher bin ich auch etwas rot im Gesicht und etwas zerzaust. (Die Haare sind rot, weil neu gefärbt und haben mit der Anstrengung nichts zu tun 😉 )

Ansonsten bin ich auch stolz, dass ich so gut durchgehalten habe. Meine Kondition ist echt ziemlich gut.

Sport läuft auch wieder prima an und ich freue mich, dass es scheinbar so weitergehen wird. Das Gewicht muss noch folgen, aber die Tendenz gefällt mir schon.

Eine Gute Woche wünsche ich euch!

Eure Katinka 🧚‍♀️

Ich bin schlank, glaube ich. Zumindest kurz davor.

Wieder eine neue Zahl auf der Waage: 73,6 Kg. Ich fang ja gleich an zu weinen.

In letzter Zeit ist irgendwie viel los und ich habe keine richtige Lust zu Schreiben. Ich weiß auch nicht worüber. Es gibt keine bahnbrechenden Erkenntnisse und auch sonst nix neues.
Einfach drauflos schreiben, muss ich auch nicht. Ich bin ziemlich sortiert und das ist per se ja ne gute Sache.

Ich bin immernoch dran. Mache mal mehr und mal weniger Sport und achte mal mehr mal weniger auf die Ernährung. Aber gut genug um ganz langsam Richtung Abnahme zu gehen. Die 73 hab ich das letzte Mal mit 17 Jahren oder so gesehen. Das ist wirklich verdammt lange her. Ich freue mich total drüber und grinse jeden Tag auf der Waage. 🙂

Ich erwische mich vor dem Spiegel mit den unterschiedlichsten Gedanken:
Dein Bauch hängt so hässlich herum.
Deine Arme sind voll schlank geworden.
Der Po ist riesig und total wabbelig.
Dein Gesicht sieht schmaler aus.
Du siehst überhaupt nicht verändert aus.
Du siehst ganz anders aus.
Du bist dick.
Du bist schlank.

Manchmal habe ich wirklich das Gefühl, total anders auszusehen und manchmal, als hätte ich mich überhaupt nicht verändert.

Jetzt sind es knapp 22 Kilo weniger. Noch 8 Kg müssen weichen. Ich bin irgendwie total aufgeregt, seitdem ich die 73 gesehen habe. Es kribbelt. Wie geht es wohl weiter… Wie wird das sein?

Ich freue mich und bin sehr guter Dinge! 😀

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Mir fällt kein Titel ein. Ich grüße alle, die mich kennen! – Bilanz der letzten Zeit…..

Mein Gewicht rührt sich kaum merklich, dennoch möchte ich vom aktuellen Stand berichten.
Gestern war ich bei 75,8 Kg und heute bei 76,8 Kg. Gemein. Ein ganzer Kilo mehr.

Sport: Jeden Tag! Meinen Trainingsplan habe ich euch bereits in einem anderen Post beschrieben. Daran halte ich mich immer noch. Das ist schon etwas verrückt. Auch ohne Challenge bleibe ich endlich dran.
Ich bin der Meinung, dass sich mein Körper durch (vor allem dem Kraftsport) tatsächlich optisch verändert. Auch wenn die Waage mir nicht beisteht, sehe ich auch schlanker aus. Leider habe ich nie meine Maße genommen, aber ich vertraue auf mein kritisches Auge.
Mir macht Kraftsport auch auf einmal mehr Spaß als Cardio. Wär hätte denn damit gerechnet? Das war zu Beginn andersherum.
Ich sage, ich mache jeden Tag Sport, aber wenn mal einer ausfällt, weil es wirklich nicht geht, sehe ich das nicht so eng und mache am nächsten Tag wieder weiter. Mehrere Tage Ausfall passiert mir eigentlich nicht.

Ernährung: Auch hier läuft es rund. Ich nehme jeden Tag irgendwas zwischen 1600-2000 Kcal zu mir (Mein Bedarf liegt bei 2000kcal) und dann kommt noch der Sport dazu, der mir ein schönes Defizit dazubringt.
Deshalb rümpfe ich zwar auf der Waage kurz die Nase, kümmere mich aber nicht weiter drum.
Ich bleibe weiter an Lower Carb und Vegan dran. Heute und Samstag bin ich beim Geburtstag meines Schwiegervaters, da wird wohl weder Vegan noch low carb dabei sein. Naja…. Dafür mache ich eben Sport.

Ansonsten habe ich Angst vor meiner PMS Zeit, weil mich meine Hormone dann immer sehr gefangen nehmen und sich das stark im Essverhalten widerspiegelt. (Süßkram non stop) :((

Ekelthemen: Außerdem habe ich euch weder vom Ausgang meines geliebten Zehnagels noch von meiner verhassten Pickelleiste am Kiefer erzählt.
Alles wieder Gut!!
Alle Nägel dran geblieben. Neue Schuhe sind super.
Und hier gibt’s eine Grüßung an meiner Cousine, denn die hat mir eine entscheidende Hilfe bei meinem Hautproblem gegeben. Meine Hände waren Schuld!! Sie gab mir den Tipp, dass ich vielleicht mein Gesicht beim Sitzen zu oft auf meinen Händen abstütze. Das habe ich also beobachtet. Tue ich nicht, aber ich hab trotzdem ständig meine Hände im Gesicht und fummle an meiner ungeliebten Stelle herum. Hände sind trotz öfteren Waschens mit genug Kleinstgetier und Dreck übersät. Es ist also kein Wunder, dass sich die Mitesser immer wieder entzündet haben, wenn ich sie mit meiner verseuchten Hand aufkratze. Außerdem schlafe ich mit der Wange auf der Hand liegend. Genau da hatte ich zwar nicht so fiese, aber auch ein paar rote Stellen. Ich versuche seitdem also meine Hände möglichst fern vom Gesicht zu halten. Es funktioniert! Werbung für Vichy werde ich wohl nicht machen können, aber ich bin sehr zufrieden mit meinem Hautbild.

Im Allgemeinen laufen grad alle Fäden zusammen. In jedem Bereich, der mich belastet hat oder einfach nur genervt. Von Thema Sport, Ernärung, Aussehen, und (jetzt hier nicht weiter draufeingegangen, aber auch) im Singen wurde mir das letzte Puzzleteil, was ich die ganze Zeit gesucht habe, gegeben.
Ich weiß endlich, was ich falsch mache, beziehungsweise, was ich anders machen muss um in Höchsten Höhen (des Operngesangs) nicht mehr abzukacken… Das heißt, die Bewerbungen können dann langsam wieder raus. Ein Projekt ab August habe ich eh schon angenommen. Jetzt habe ich keine Angst mehr sondern freue mich drauf. 😀

Musiktheater ich komme! Mit neuer Stimme, neuem Antlitz, neuem Körper und neuer Ausdauer.

YAY!

💪😺🍀

Bilanz KW 18 2018 – Zwischenziel 2 Erreicht. -20 Kg BÄM!!

Gewicht: 75,6 Kg

Pünktlich zum 3 jährigen Abnehmjubiläum (Das wäre am kommenden Sonntag) habe ich nun endlich mein 2. Zwischenziel von 75,X Kg zuverlässig erreicht. HIPP HIPP HURRAAAA!! 🎊🎊🎊🎊🎊🎉🎉🎉🎈🎈🎈💪💪💪💪

Ist das nicht der Hammer? Abnehmen scheint ja eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit zu sein. Bewiesenermaßen nun eben doch nicht.
Oder ich verfüge vielleicht über eine Superkraft: Ich kann abnehmen. BÄM. Damit kann ich auch leben. (; Fehlt nur noch ein cooler Superhelden-Name: Super-Diet, Cat-Weight-loss, Weight-loss-Woman, Diet-Women. Hm… klingt alles nicht so spitzenmäßig. Ich einige mich auf Cat-Weight-Loss. Mit neuem Körper kann ich ja jetzt auch in so einem super engen Latex-Anzug, und dazugehörigen Katzenohren herum laufen.
Doch ja. Gute Idee… Gleich mal aufschreiben…

Bei 95,5 Kg habe ich angefangen. Da lag ich dank meines BMI-Wertes (31) bereits im Adipositisas. Ich habe mich also von adipös, über übergewichtig bis hin zum Normalgewicht gehangelt. Ich war adipös! Soweit war es gekommen. Und das Vorherbild, was ich damals eigens für den Blog gemacht habe, traue ich mich immer noch nicht zu veröffentlichen. Das auf dem Bild bin nicht ich. Ich weiß nicht, wer da drauf ist, aber ich bin das nicht. Ich war auch viel zu kurz bei diesem Höchstgewicht, als dass ich mich an den (meinen) Anblick gewöhnt hatte. Ich bin so unendlich froh und dankbar, dass ich die Kurve gekriegt habe und nun ein Gewicht auf der Waage entdecke, dass ich nicht mehr gesehen habe, seitdem ich 17 war oder so?? (ich bin jetzt 30 Jahre alt).
Ich bin glücklich, positiv, kräftig, flink, habe Ausdauer und mehr Spaß bei allem, was ich tue…

Die letzten 2 Jahre waren eine große Abnehm-Daddelei, aber seit ein paar Monaten läuft es wieder richtig gut.
Ich habe meinen Sportplan letzte Woche weiter beibehalten und nur an einem einzigen Tag pausiert. Ich war insgesamt 4 Mal für je ca. 2 Stunden im Fitty, an 2 Tagen habe ich Bauchübungen zu Hause getätigt und an einem Tag habe ich eben nichts gemacht.

Da war nämlich meine Mutti da und wir haben nach einem Brautkleid gesucht.
Wir wurden fündig. Ich bin immernoch ganz aufgeregt und glotze ständig das Foto an.
Um nochmal auf meine Konfektionsgröße zurückzukommen: Das Kleid ist Größe 36 und es hat gepasst wie angegossen. Niemand weiß wieso. Ich hatte ein ähnliches Kleid an und das war in Größe 40 (welche mir hauptsächlich grad zu passen scheint). Vielleicht sprach auch der Abnehmgott mit diesem Kleid zu mir. Oder es ist eine weitere Superkraft von Cat-Weight-Loss, dass ich mein Brautkleid in der Größe 36 anziehen darf. Ich weiß es nicht. Ich freue mich einfach drüber.

Allerdings ist mein 2. Zwischenziel; nicht Endziel. Mein Abnehmen endet wenn ich bei 65 Kg angekommen bin. Davon trennen mich noch genau 10 Kg. Mein Brautkleid hat mir dafür direkt eine Frist gesetzt.
Am 16. Juli werden meine Maße genommen und das Kleid wird dementsprechend angepasst.
Es sind von jetzt an auf den Tag genau 10 Wochen. 10 Wochen für 10 Kg. Es ist zwar machbar, aber ich glaube nicht, dass ich es schaffe, für 10 Wochen jeden Tag 1000 Kcal einzusparen.
Wenn ich 5-7 Kg (also täglich 500-700Kcal einsparen) hinbekomme, bin ich schon sehr froh.

Sonst noch hier aktuelle Bilder zur Feier des Tages.

Ich danke dem Blog, der Community hier und auch „Fettlogik überwinden“ für meinen Erfolg. Das Buch hat einen Schalter in meinem Kopf umgelegt, der nötig war, um überhaupt soweit zu kommen und ihr wart wichtig um so lange durchzuhalten. Danke! Danke! Danke! ❤️❤️❤️

Eure Cat-Weight-Loss 💪😺

Bilanz KW 17 – Whoop Whoop

Ich hatte eine wunderbare Woche und bin sehr stolz auf mich. Beim Schreiben dieser Zeile fällt mir auf, dass ich so einen vollkommen positiven Satz schon lange nicht mehr schreiben konnte. Naja! Ich stürze mich jetzt lieber auf die positive Gegenwart und lasse Vergangenes ruhen… 😛

Ich gehe wieder sehr regelmäßig zum Sport und habe mir in der kurzen Zeit (die über letzte Woche hinausgeht) einen tollen Rhythmus an Krafttraining herausgearbeitet:

1. Tag) Bein + unterer Rücken
– 10 min Laufband oder Crosstrainer bei höherer Stufe zum Erwärmen
– 30-40 min Krafttraining an den Geräten für die Beine und den unteren Rücken
– 15 min Treppengerät (15 min Treppensteigen, seeeehr langsam, aber ich halte durch 😢 (das soll ein gerührtes smiley sein. So viele emojis und trotzdem nicht genug 🤦‍♀️))
– 20-45 min Laufband (irgendwas zwischen flottes Gehen oder langsames Joggen (6,3-8,5 Km/h))
– 15 min Dehnen

2. Tag) Arm + oberer Rücken
– 10 min Laufband oder Crosstrainer bei höherer Stufe zum Erwärmen
– 40-50 min Krafttraining an den Geräten für die Arme und den oberen Rücken
– 30-60 min Laufband oder/und Crosstrainer (mittlere Geschwindigkeit/Stufe)
– 15 min Dehnen

3. Tag) „Ruhetag“/Bauch
– Spazieren
– Bauchübungen wie Situps, Planking, und noch andere Übungen bei denen ich weder den deutschen noch den englischen Namen kenne
– Dehnen

Und dann beginnt wieder Tag 1.

Ich war letzte Woche also 5 mal im Fitnessstudio. 🎉🎉🎉🎉 und an den anderen beiden Tagen habe ich auch Sport gemacht. Jeden Tag Sport! Ich kann es immernoch. 😉

Die Routine musste ich mir nicht erst erarbeiten, die habe ich aus meinem Fundus vergangener Sportphasen entnommen. Das funktioniert sehr gut für mich. Ich achte dabei, dass vorher beanspruchte Körperpartien ihre Erholung bekommen und ich einen schönen Ausgleich von Kraft und Ausdauer habe.

Manchmal fühlt sich mein Körper an wie ein altes Holzhaus. Es knarzt aus alles Winkeln. Und sogar Laufen bei 6,5 km/h ist mir zu viel, dann laufe ich 6,1 Km/h und verkürze zum Teil auch einfach die Trainingszeit.
Ich versuche meinen Körper nicht zu ignorieren, sondern Bedürfnisse herauszufiltern und zu bedienen.

Apropos Bedürfnisses des Körper. Kommen wir zur Ernährung:

Low Carb oder zumindest Lower Carb, wie ich es eher durchführe, scheint mein Freund zu sein. Ich habe mich seit meinem letzten Beitrag (die Kombo vegan/low carb) also nach diesem Motto ernährt. Die Esskapaden blieben aus. Ich war super energetisch durchweg. Und fröhlich und produktiv. Keine Heißhungerattacken. alles super!

Gestriges „Schlemmen“ war mir dann eine Lehre. Herr Bell und ich waren beim Kirschblütenfest. Es gab viele Fressbuden (mit japanischem Essen 😍). Ich habe es gar nicht übertrieben (für meine Verhältnisse), allerdings gab es viel Reis und Soba-Nudeln und dann wollte ich unbeding ein Eis (alles natürlich weder vegan noch low carb). Und Ich schätze das Eis hat dann gerichtet….
Nach dem Fest bin ich sofort für 2 Stunden im Fitnessstudio verschwunden, hatte danach aber ein Loch im Bauch, das ich mir mit Saaten-Knäcke und Hummus getopft habe. Klingt super gesund. Aber Knäcke besteht dann doch hauptsächlich aus Kohlenhydraten. Ich fand keinen Stopp und habe fast die ganze Packung geleert. Dann noch 2 Eiweißbrot mit veganer Leberwurst (wie geil ist das denn?? die habe ich schon gekauft, bevor ich vegan sein wollte. Senf drauf. fertig. super viel Chemie, aber kein totes Tier ❤️). Das hätte ich natürlich undrehen sollen. Erst Eiweißbrot, dann wär ich nämlich auch schneller satt gewesen….
Also habe ich es geschafft mit Knäcke, Eiweißbrot, Hummus und veganer Leberwurst so viel Kalorien in mich hineinzuschaufeln, wie ne ordentlich belegte Pizza! Na Hervorragend. Ich bin heute morgen also mit nem Fresskater (den gibt es wirklich, das habe ich mir oft genug selbst beweisen können) aufgewacht und roll mich seit dem von Raum zu Raum in die Küche zur Kaffeemaschine, auf den Balkon und schreibe euch.

Herr Bell ist sehr aufmerksam und umsichtig und fragt mich nach meinen/unseren Essplänen. Und da wurde mir erneut klar, dass ich mir keine machen möchte. Ich bin immernoch pappsatt von gestern und sobald ich uns eine Uhrzeit für das Mittagessen festsetze, habe ich mich über meine Bedürfnisse hinweggesetzt und esse, obwohl ich keinen Hunger habe zu einem aus dem Blauen bestimmten Zeitpunkt. Dumm…

Also werde ich nachher ohne etwas gegessen zu haben aus dem Haus gehen. Falls ich dann doch Hunger zwischen durch habe, stopfe ich meine Gelüste mit nem Cappuccino mit Soja-Milch. Das macht mich für einige Zeit wieder satt und zufrieden. Und ich kann mir mein geplantes veganes lower carb essen dann machen, wenn ich wieder daheim und tatsächlich hungrig bin.

Zum Gewicht möchte ich noch einige Worte schreiben.
Ich habe zugenommen. Nicht viel, aber das Gewicht geht doch merklich nach oben. Nach meiner Erfahrung liegt das aber am Sport. Immer wenn ich Muskelaufbau betreibe, wiege ich mehr.
Ich lasse mich dadurch nicht beirren, denn ich sehe eindeutig besser aus. Ich sehe mehr Muskeln und einen schmaleren Bauch.
Beim Laufen auf dem Laufband bleiben meine Arme nicht mehr am Arsch hängen, wenn die da eigentlich nur vorbei schlenkern wollen. Ist das nicht genial? Mein Po ist also kleiner geworden.

Vor der Abnahme hatte ich eine Sanduhrenfigur. Seitdem ich abnehme, passiert das von oben nach unten. Obenrum sehen ich total normal aus und dann kommt mein Hängebauch, der dicke Po (in immernoch Übergröße) und meine Oberschenkel. So ne schöne Birne bin ich jetzt.
In meiner Erinnerung (ich wog als Jugendliche um die 69 Kg), habe ich früher eher einen dicken Bauch gehabt und erst als ich richtig viel wog (95Kg), kam auch der Po und die Schenkel dazu.
Ich habe also meine Mutter befragt, dass ich doch vorher nicht so einen dicken Po hatte und der erst später zum Bauch dazu kam.
Ihre Antwort: „DUU? Du hattest schon immer nen gewaltigen Arsch!“
Alles klar. Mehr wollte ich ja gar nicht wissen. ;P

Ich bin super optimistisch, fröhlich, gut gelaunt, produktiv und voller Energie (und das trotz anwesendem Zyklus-bla).

Achso, Gewicht: 76,7 Kg

Es wird ein sehr gutes Jahr. Das weiß ich. ✌️

Kurve 17 6
das letzte halbe Jahr
Kurve 17.jpg
die letzten 3 Jahre

Kein Zucker? Kein Tier?

Heiliges Kanonenrohr läuft das ernährungstechnisch grad bescheiden. Ich bin wie ein wildes Tier, wenn es mich nach Süße lüstet. Es lüstet mit täglich. Und PMS rührt ordentlich mit. GRRRRRAAAAAAA :///// :((((((( ;CCCCCC
Zucker ist böse. Das weiß ich doch. Aber aber…
Ich hab ganz klar eine Esstörung. Und komm da einfach nicht raus. Wenn man frisst bis man Schmerzen hat (oder zumindest bis einem schlecht ist), scheint mir das nicht normal zu sein. Zumindest kompensiere ich das grad sehr gut mit Sport. (ich war tatsächlich sehr sehr fleißig 👍).
Vor Allem habe ich Lust auf Eis, Kuchen, Kekse….. Immer!

Ich muss das endlich brechen.

Ich habe neulich einen Ted-Talk gesehen mit dem Thema „Sugar is not a treat“ (Zucker ist kein Vergnügen/Genuss (Die Frau wirkt etwas merkwürdig und schmatzt die ganze Zeit, das hat mich fast verrückt gemacht)). Da wurde ich nochmal auf vieles aufmerksam gemacht, was ich eigentlich schon weiß. Ich habe an mich selbst leider nicht den Anspruch euch haarklein und medizinisch richtig zu erzählen, was denn die Hauptaussagen sind. Dafür herrscht in meinem Kopf zu viel Chaos. Ich formuliere das lieber in meinem Kindersprech um, um es für mich auch dauerhaft einprägsam zu erhalten:

  • Beta-Zellen in den Langhans-Inseln unserer Bauchspeicheldrüse sind dafür verantwortlich, die Höhe des Zuckers im Blut zu erkennen, zu regulieren und wieder aus dem Körper zu führen in dem sie Insulin produzieren
  • Unser Überkonsum an Zucker (Brot, Nudeln, Teig, Kekse, Kuchen, Eis,….) führt dazu, dass die Beta-Zellen im Dauerstress sind. Das kann gut gehen, aber es kann auch zum Verschleiß und im schlimmsten Fall zu Diabetes Typ 2 führen. Insulin kann nicht mehr gebildet werden und wir müssen es mit Spritzen supplementieren, oder würden ohne sterben.
  • Wenn wir (aus amerikanischer Sicht) unsere Essgewohnheiten diesbezüglich nicht ändern, werden in den nächsten Dekaden 1 von 3 Leuten Diabetes haben. (quasi einer von 2 meiner Freunde*innen, oder ich selbst)
  • Nach Zuckerkonsum fühlen wir uns erst energetisch, aber danach fällt der Zuckerspiegel dramatisch ab und wir fühlen uns müde und kränklich
  • Zucker führt zu Konzentrationsstörungen, Ängstlichkeit, Vergesslichkeit, Müdigkeit, Energielosigkeit, unreine Haut, Schlafstörungen, Trägheit

Will ich das alles haben? Nein!
Was ist die Lösung? Low carb!

Und jetzt steck ich in einem Dilemma! Ich versuche möglichst oft auf tierische Produkte zu verzichten – sprich: hauptsächlich vegan zu leben (mit Ausnahmen ab und an, jedenfalls ist das der Plan). Auch das im Übrigen aus gesundheitlichen Gründen (es gibt so viele Berichte von anderen Menschen, warum vegan gesund und tierisch ungesund ist, bitte bedient euch an deren Zusammenfassungen, wenn ihr interessiert seid. Ich fand beispielsweise die Doku „What the health“ (auf netflix) ziemlich eindrucksvoll. Oder die Reihe „vegan is ungesund“ auf Youtube ist ziemlich cool. Das Video, welches ich verlinkt habe, behalndelt das Thema Milch). Meine Idee ist, dass ich vielleicht 1-2 Mal die Woche Fleisch und andere Tierprodukte konsumiere, sonst aber weitestgehend darauf verzichte. Das fällt mir leichter so und außerdem bin ich gesellschaftsfähiger, auch wenn sich über mich lustig gemacht wird, wie inkonsequent ich bin… Wahrscheinlich ist es auch hier besser, einfach den Schnabel zu halten und nicht zu erwähnen, dass man sonst lieber vegan leben möchte. Das Thema führt gerne mal zu emotionalen Diskussionen…

Zurück zum Thema Zucker. Traditionelle low carb Gerichte bestehen quasi aus ner ordentlichen Portion Fleisch mit Ei und Milchprodukten (Gemüse auch natürlich). Ich habe aber kein Verlangen mir täglich ein fettes Steak einzuverleiben oder Quark zu schaufeln. Eiweiß ist lebensnotwendig, aber ich finde es wahnsinnig schwer vegan und low carb auf einer täglich abwechslungsreichen Ebene zu verbinden und vor allem meinen Bedarf dabei  zu decken.

Ich habe mir jetzt ein Kochbuch bestellt und hoffe auf Abhilfe. Wenn das Buch da ist, werde ich mich direkt ans ausprobieren wagen und dann berichten. Ob ich durchhalte (ich ahne böses) und wie das funktioniert….

Übrigens habe ich seit ca einem Jahr eine Akne-ähnliche Pickel Version entlang meines Kieferknochens (ihhhh, bähhhh). Es nervt. es sieht komisch aus und ich wurde schon mehrmals darauf angesprochen, was ich da habe. (wie indeskret können Menschen sein? wenn man denen dann ganz nonchalant und trocken „Pickel“ antwortet, ist die peinlich berührte Reaktion ziemlich lustig anzuschauen. Was fragt man auch so blöd vor versammelter Gruppe an Menschen…) Nach dem Fasten hatte sich das etwas reguliert. Rötungen gingen weg, aber diese verdammten kleinen roten Biester wollen nicht verschwinden. Ich erhoffe, dass es bald besser wird, wenn ich es denn schaffe, von meinem Eis/Kuchen (welches auch unvegan ist) wegzukommen…

Bis dahin soll mich mein neues Mantra schützen: Sugar is not a treat!

Mein Fastenversuch – Die Bilanz

Nun ist das Experiment (nachzulesen hier (allgemein), bzw. hier(Start)) schon eine gute Woche her und ich hatte genug Zeit zu beobachten, ob und was sich dadurch/seitdem für mich verändert hat.
Meine Fastenwoche bestand aus Entlastungstag(Sonntag), 5 Fastentage (Montag bis Freitag) und 2 Aufbautagen (Samstag und Sonntag).

Fangen wir mal objektiv mit dem Gewicht an. Da mein Kalorienverbrauch täglich bei ca 2000 Kcal liegt, habe ich mit einer Abnahme von rund 2 Kg gerechnet (7000 Kcal=1 Kg Fett).
Fastenkurve
Das Gewicht am Entlastungstag ist gleichzeitig das Startgewicht. Ich startete also bei 78,5 Kg. Und dann ging es gut nach unten. Nach den 5 Fastentagen landete ich sogar bei 74,6 Kg (-3,9Kg)  und war ja fast den Tränen nahe. Ich wusste aber natürlich, dass da 2 Kilo zuviel mit wegegangen sind, die sich ganz schnell wieder als Wassereinlagerung einnisten werden.
Man kann schön beobachten wie sich das Fastenbrechen am Gewicht zeigt und wie sich das Gewicht danach zwischen 75,7 und 76,1 Kg einpendelt.
Der Kurvenanstieg die letzten Tage ist Ostern zu verdanken. Dennoch bin ich immernoch bei einem Minus von 2 Kg. Juche!

Ich habe ja jeden Tag die Stimmung beschrieben, möchte aber doch noch die 5 Tage Fasten verallgemeinern.

Verlangen nach Essen
Der Entlastungstag, also die Vorbereitung des Körpers, war für mich der schwierigste Tag. Es gab zwar noch etwas zu essen, aber das war mächtig unbefriedigend. Vielleicht lag es auch daran, dass ich an diesem Tag noch in meinen eigenen 4 Wänden war, nebst Mann, der weiter aß und zusätzlich noch im Kiez spazieren, vorbei an Cafés mit Kaffee und Kuchen.
Montag bis Freitag hatte ich mich zu meiner Mutter am Stadtrand ausquartiert. Ich meisterte meinen Saft- und Brühensoll gut und lief nicht einmal Gefahr, doch mal zu Naschen. Wirklich Null.
Ich war niemals frustriert oder schlecht gelaunt.
Außerdem habe ich ganz viele Sendung im Fernsehen und auch im Internet rund ums Essen geschaut. Irgendwie hat das geholfen, den Hunger zu stillen. Fragt mich nicht wieso…

Körperliche Verfassung
Die hat mich wahnsinnig genervt. Ich war total schwach und mir wurde nach jedem Aufstehen schwindelig, dass ich mich nochmal festhalten oder gar direkt nochmal hinsetzen musste. Ich war unkonzentriert und tollpatschig und ich weiß nicht, wie oft mir mein Handy auf den Boden geknallt ist. Einmal hat’s sogar den Laptop mitgerissen.
Spazieren ging aber super und ich hatte wirklich große Freude daran. Allgemein zog es mich ständig raus. Ich habe mich einfach auf die Terasse gesetzt oder bin im Garten und ums Haus heraumgelaufen. Immer wieder.
Einen Saunagang am Dritten Fastentag habe ich mir zugetraut, ich war den nächsten Tag aber noch erschöpfter als zuvor, obwohl die letzten Fastentage hätten besser gehen sollen. Also war das schonmal nicht so ne gute Idee.

Gesundheit
Dazu kann ich kaum etwas sagen. Es soll ja den Zellstoffwechsel unterstützen und ist eher eine Vorbeugung, als eine Therapie. Schlacken (Eiweißeinlagerungen in den Zellen) sollen abgebaut werden. Allgemein hat der Körper endlich die Zeit den ganzen Zellmüll aufzuräumen, weil er mal nicht mit Verdauen beschäftigt ist.
Also ich profitiere still davon, ohne direkt zu merken, dass sich etwas verbessert hat.

Theoretisch kann man alle 2 Monate Fasten und es wird empfohlen, es wenigstens einmal im Jahr zu unternehmen.
Ich fand es wirklich sehr anstrengend und weiß nicht, ob ich mich nochmal dazu durchringen kann, auch wenn es so gesund ist.

Was nehme ich mit für den Alltag?
Kleinigkeiten. Zum Beispiel konnte ich Obst nie viel abgewinnen. Mein Fastenbrechen bestand aus einem Apfel und ich fand ihn köstlich. Wenn ich Schoki mit Apfel also austauschen kann, wär dadurch schon viel gewonnen. Nicht unbedingt kalorisch (Obst hat viel Zucker), aber es hat mehr Ballststoffe und sättigt überhaupt. Bei Schoki kenne ich keinen Stopp.
Außerdem konnte ich Knäcke für mich gewinnen. Auch das habe ich vorher nicht verstanden. Es schmeckt wie Pappe. Finde ich nun nicht mehr. Und ich knabber dann eben Abends mal an ner Scheibe Saatenknäcke, als an ner Tüte Kartoffelchips und das weil es mir wirklich schmeckt. Das das gesünder ist, wusste ich vorher schon.
Die Portionsgrößen haben sich geändert. Ich konnte tatsächlich am 1. Aufbautag (also beim Fastenbrechen) nicht so viel Essen. Ich war nach 3 Bissen satt (hatte dann aber auch schnell wieder Hunger). Aber es macht schon einen Unterschied, ob ich am selben Brötchen 2 Stunden herumkaue oder ob ich in einer Stunde 2 Brötchen esse.

Leider macht mir Ostern grad einen Strich durch die Rechnung. Und unangekündigter Besuch mit Essen im Gepäck. Ich kann nicht eher ruhen bis das Zeug weg ist. Glücklicherweise fällt Ostern an Süßkram immer bescheidener aus als beispielsweise Weihnachten und es ist bald überstanden.

Außerdem möchte ich zukünftig öfter mal an Tagen nach ESSkapaden, einfach einen Fastentag einführen. So kann ich das überschüssige Kaloriengut direkt wieder verbraten. Ich komm mit ganz oder gar nicht einfach besser hin.

Eine Frage an mich selbst habe ich allerdings noch. Wieso schaffe ich es 5 Tage hintereinander nichts zu essen, aber an Tagen wo ich einfach nur weniger essen möchte verzweifle ich?
Ich denke es hat was mit Fristen zu tun. Challenges, die befristet sind, schaffe ich irgendwie. Aber dieses gefühlt endlose Abnehmen zermürbt mich.
Ich werde also kurze Fristen setzen und neue Regeln für mich aufstellen. Da muss ich mir noch konkret etwas überlegen. Ich hab aber schon eine schwammige Vorstellung.

Soviel zu meiner Bilanz. Wenn sich die 75Kg dann hält feier ich nochmal groß die 20Kg-Abnahme und damit das Erreichen meines 2. Zwischenziels. 😉

Ich hoffe, ihr hattet schöne Osterfeiertage oder Pessach oder einfach ein paar nette Tage frei. Ich freue mich schon wild auf den Frühling!