Mein Fastenversuch Tag 1 – Der Entlastungstag

*Hier kommt ihr zum Allgemeinen des Versuchs

Ich habe mich entschieden, meine Fastenwoche um einen Tag nach vorn zu verschieben. Somit ist heute schon der Entlastungstag.

Meine 3 Reisportionen mit wahlweise Äpfel und Tomaten dazu verteile ich über den Tag. Abends geht’s dann noch mit dem Zug in die Heimat, denn im Haus meiner Mutter werde ich die nächsten 5 Fastentage verbringen.

Heute ist mir noch gar nicht nach Schreiben, aber der Vollständigkeitshalber mache ich es trotzdem.

Ich habe den ganzen Tag schon schlechte Laune. Wohl ne Mischung aus Nahrungsentzug und Muskelkater vom Klettern im Hochseilgarten gestern.
Ich träume jetzt schon von Kuchen und süßem Gebäck.
Das fängt ja gut an!

Morgen geht’s dann richtig los. Eieieieiei…

Ich bin sehr gespannt, wie die kommenden Tage werden.

Auf geht’s mit dem Projekt Heilfasten nach Buchinger!

Bis morgen! 😀

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Mein Fastenplan steht!

Meine Fastenwoche steht fest. Ich werde kommenden Montag (19.03.18) damit beginnen.

Ganz zu Beginn bitte ich mein Vorhaben nicht als Anleitung misszuverstehen. Ich werde lediglich in groben Zügen beschreiben, was ich vorhabe und zusätzlich (wohl hauptsächlich) berichten, wie es mir dabei ergeht.

Ein paar Worte zu meinem Vorhaben.

Warum möchte ich überhaupt Fasten?
Ich habe schlicht so viel Gutes darüber gehört, dass ich es selbst erfahren möchte.
Es regt die Zellerneuerung an und stärkt die Immunabwehr. Fasten zeigt sich als positiv im Kampf gegen viele Krankheiten, beziehungsweise soll die Beschwerden bei Patienten mit Diabetes, Bluthochdruck, Rheuma, Darmerkrankungen, Migräne, Arthrosen und Rückenschmerzen (wenigstens zeitweise) lindern. (S.93, Heilen mit der Kraft der Natur – Prof. Dr. Andreas Michalsen).

Ich leide glücklicherweise an keiner dieser Beschwerden. Dennoch ist niemand vor zukünftigen Krankheiten gefeit und wenn ich vorbeugend handeln kann, warum es nicht ausprobieren.
Außerdem müsste ich lügen, wenn ich nicht von der schnellen Gewichtsabnahme fasziniert wäre.

Vorbereitung
Ich habe mich mit Buch (Wie neugeboren durch Fasten – Dr. med. Helmut Lützner) und Internet schlau gemacht, was es für Methoden gibt.
Ob und wie ratsam es ist, Fasten allein durchzuführen.
Wie lange Fasten für den Körper gut tut und überhaut möglich ist.

Herausgekommen ist:
Mit meinem derzeitigen Gewicht (77,x Kg) kann ich (theoretisch unter fachkundiger Aufsicht) ca. 30 Tage komplett auf Essen (nicht Wasser) verzichten.
Wenn man es ganz allein durchführt, sollte man 10 Tage allerdings nicht überschreiten (auch da gemessen an der Leibesfülle.) und auch diese 10 Tage richten sich eher an erfahrene Faster.
Ich habe mich für die empfohlenen 5 Tage für Einsteiger entschieden.
Hinzukommt ein Entlastungstag vor dem Fasten, der den Darm und Körper auf die kommende Zeit vorbereitet, und Aufbautage nach dem Fasten, die den Körper wieder an die Verdauungstätigkeit gewöhnen. Diese variieren, je nachdem wie lange man gefastet hat. Bei mir werden es 2 Aufbautage sein.

Es gibt verschiedene Fastenformen:
z.b. nur Gemüsebrühe und Säfte, Molke, Schleim (Haferschleim, Reisschleim…), Teefasten, Wasserfasten….

Ich habe mich für die Buchinger-Methode entschieden.
Es gibt verdünnte Säfte, Gemüsebrühe und Kräutertees für mich. Allerdings nur zu gewissen Zeiten und dann auch limitiert. Wasser darf und muss den ganzen Tag über getrunken werden.

In meinem Fasten-Buch gibt es einen ausführlichen Zeitplan der den möglichen Tagesablauf von Entlastungstag über die Fastentage bis hin zu den Aufbautagen mit Bewegung, Meditation, Körperpflege, Gymnastik, Aufnahme der Getränke beschreibt.
Da ich sehr aufgeregt und unerfahren bin, bin ich froh über das Werkzeug und werde mich an schwierigen Tagen dran klammern.

Ort
Ich bin örtlich ungebunden und werde mich mal wieder bei meiner Mutter absetzen (ihr wisst die Sauna und so 😉 ). Ihr Mann ist für eine Woche unterwegs und sie ist tagsüber arbeiten, so bin ich einerseits aus meinem Alltag (und meiner Küche) heraus und andererseits habe ich tagsüber die Ruhe um meinen Übungen und Vorbereitungen für kommende Vorsingen nachgehen zu können.

Ursprünglich wollte ich einfach eine Wohnung an der Ostsee mieten. Ich möchte in der Zeit für meine Umwelt nicht erreichbar sein. Das habe ich mir sehr romantisch vorgestellt. So ganz allein mit all meinen Kram und Ideen. Das raue Meer im Übergang vom Winter zum Frühling…. Aber der Kostenpunkt hat mich dann doch umgestimmt. Cottbus ist ja auch schön…

Zum Wochenende hin, wenn ich die ersten schwierigen Tage durchgestanden habe, werde ich wieder zurück nach Berlin fahren um das Fastenbrechen später zu Hause zu zelebrieren.

Ich hoffe, trotzdem nicht verfügbar sein zu können, auch wenn ich da bin. Also keine sozialen Verabredungen oder Verpflichtungen (Nur eben die Engsten mit/bei denen ich wohne).

Ab Montag werde ich jeden Tag mindestens einmal posten, wie es mir geht. Das soll mir helfen, Gefühlsschwankungen und Emotionen zu ordnen und mich selbst abzulenken. Da ich keine Mitfaster habe, wird das eben mein Austausch sein.

Ich bin wahnsinnig gespannt und aufgeregt, wie es wird und ob ich überhaupt durchhalte.

Ihr hört von mir!
Habt eine schöne Woche! 💃

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