Bilanz KW 47

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Gewicht: 80,1 Kg
Differenz zur letzten Bilanz: – 0,5 Kg

Sowohl letzte als auch diese Bilanz haben eine nette Differenz zum Vorgewicht. Aber ganz ehrlich, so gut bin ich gar nicht.

Die Kurve geht trotzdem eindeutig nach unten und das freut mich. Ich erwarte aber zu nächster Woche Stagnation. Nicht, weil ich es nicht schaffe ein kalorisches Defizit zu fahren, sondern weil ich denke, dass die verloren Gramm mal wieder (zum Großteil) Wasser sind und sich schnell wieder einlagern. Deshalb warte ich einfach mal ab.

Das Essen klappt mal mehr mal weniger gut. Das bedeutet in meiner Welt, dass das Defizit nicht riesengroß ist, ich aber eigentlich immer unter meinem Tagesbedarf liege.

Außerdem sportle ich zur Zeit viel zu Hause. Ich mache quasi jeden Tag irgendwelche Übungen aus Yoga, Kraft, Dehnen… Da verbrenne ich nicht so viel Energie wie ich das an Ausdauergeräten geschafft hätte, aber ich bin trotzdem zufrieden, denn ich spüre meinen Körper.

Wenn es so weiter geht, wird das doch noch demnächst was mit dem Idealgewicht! 😉

Mein nächstes Etappenziel ist die 75. Damit hätte ich 20 Kg insgesamt abgenommen und wäre im Normalgewichtsbereich. Nur noch 5 Kg! So nah!

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Bilanz KW 45 & 46 – Seele

Kurve 46

Gewicht: 80,6 Kg
Defizit zur letztens Messung: – 1,1 Kg

Es geht. Langsam, aber immerhin. 🙂
Es ist schon eine Weile her, dass ich die 80 gesehen habe. Leider. (Ich wollte grad schauen, wann das war und habe dabei etwas anderes gefunden: ich wog noch im Juni (5 Monate her) 78,4 Kg. 🤦‍♀️ Es kam mir länger her vor.

Also in ca. 2-3 Monaten habe ich ca 4-5 Kilo zugenommen und in den letzten 2 Monaten wieder 3 Kg abgenommen. Puh. Die Aussage: man nimmt leichter ab als zu, kann ich persönlich also nicht unterschreiben.

Aber das liegt auch daran, dass ich kein normaler Esser bin.
Ich nehme jetzt Bezug auf einen vergangenen Kommentar zu meiner Abnahme, der mich ziemlich verärgert hat. Ich konnte tatsächlich nicht schlafen und wusste gar nicht was ich antworten sollte, dass ich es einfach gelassen hab. (Vielleicht liest du ja mit, und fühlst dich angesprochen. denn meine Antwort folgt nun in Form eines Beitrags).

Ich wurde darauf hingewiesen, dass ich immer das Gleiche mache. Meine Strategien immer die Selben sind und jemand von außen einen Besseren Blick hätte (grob zusammengefasst). So einfach, so wahr. Da stimme ich zu, denn von außen sieht das tatsächlich so aus. Mit Hilfe von meinen ganzen Angaben: (Gewicht, Größe, Ernährung der letzten 2 Wochen,…) sollte herausgefunden werden, was ich falsch mache. Das klingt total logisch. Nur leider ist das Ganze nicht so einfach.

Ich kenne meinen BMI, ich weiß wieviel ich Essen muss um Ab-/Zuzunehmen oder mein Gewicht zu halten, ich weiß, dass Sport hilft, ich weiß, dass ein Schnitzel nicht die Beste Wahl zum Abnehmen ist, trotzdem falle ich öfters zurück.
Aber auch dazu habe ich öfters Stellung genommen. Vielleicht nicht immer ganz klar, weil es mir zum Teil einfach zu privat war, aber wenn ich schreibe: Mir ging es nicht gut, dann war das keine Übertreibung. Und mit mir nicht gut gehen, meine ich meiner Seele geht’s scheiße.
Die einen greifen zur Flasche, andere ritzen sich, ich esse halt. Und da kann mir jeder noch so toll die Kalorien ausrechnen. Ich esse dann um mich zu betäuben.

Und ich geh noch einen Schritt weiter: wer hier immer das gleiche Muster erkennt, hat recht und irrt zugleich. Ich werde immer besser. Das erste Mal habe ich 1,5 Jahre (+15Kg, gelandet bei 95,5 Kg)) gebraucht um zu begreifen, was passiert. Aufgewacht bin ich 2015 und ich habe den Blog gestartet. Das Zweite Mal war Anfang dieses Jahres nach einem + 5 Kg bis zur 84 Kg und dieses Mal nach einem + von 4 Kg bei 83 Kg. Die Abstände werden immer kleiner. Und der Wille zur Umkehr ist jedes Mal größer.
Wer das nicht sieht und nicht alles weiß, wird mir nicht gerecht und braucht nicht versuchen, nett zu sein in dem er mir, dem dummen Kind, erklärt, wie die Welt funktioniert. Es tut mir leid, aber das ist das, was bei mir ankam, auch wenn es freundlich gemeint war, fühlte ich mich total belehrt und degradiert.

Ich muss dazu sagen, dass es immer Auslöser gibt, die mich überhaupt erst in eine „Krise“ stürzen. Und die waren im letzten Fall wirklich übel und gehen über den Alltag weit hinaus. Mehr will ich aber nicht sagen, denn das geht zu weit.

Der Blog dient mir um mich zu sortieren. Wenn ich mich nicht melde, hat das meistens den Grund, dass es schon wieder los geht. Dann versuche ich einfach irgendwas zu schreiben auch wenn ich nur schreibe: Mir geht’s blabla, es läuft nicht, ich nehme nicht ab blabla… Das hat ab diesem Zeitpunkt (manchmal) nichts mehr mit meiner Abnahme zu tun und ist eigentlich nur noch Psychotherapie. Solange ich irgendwie dran bleibe und auch wenn ich immer das Gleiche schreibe, geht es nämlich weiter.
Und das bitte ich zu berücksichtigen.
Wer das langweilig findet und nur Erfolge begleiten möchte, ist hier eindeutig falsch. Ich fahre sehr oft gegen die Wand. Allerdings rappel ich mich auch auf und versuch’s nochmal. Mit den selben Mitteln, ja, meinetwegen. Irgendwann wird die Wand jedoch mürbe und ich kann durchbrechen.

Vielleicht lasse ich mir auch einfach nicht gern helfen. Jedenfalls nicht, wenn meiner Meinung nach die Hilfe an falscher Stelle eingesetzt wird.
Es ist kompliziert.

Nun zu den Erfolgen der letzten 2 Wochen. Dieses Mal hatte das sich nicht melden einen anderen Grund: ich war verreist. Ein kurzes WE mit meinem Mann in MeckPomm (kein Sport aber die Ernährung lief sehr gut) und dann noch 8 Tage in Israel für Konzerte.

Essen in Israel ist ziemlich teuer und dadurch schon limitiert und außerdem war ich oft auf den Rhythmus des Hotels oder verspätetes Essen, wegen Proben und Konzert (erst abends um 11 manchmal) angewiesen. Ich hatte keine Küche und selbst etwas vorzubereiten war dadurch nicht möglich. Irgendwie habe ich mich durchgewurschtelt. Dafür habe ich mich bewegt. Wir waren viel spazieren, ein paar mal habe ich Yoga gemacht und einmal war ich doch tatsächlich joggen (in Jerusalem).

Zur Israelreise, werde ich keinen Bericht schreiben. Das war schon mein zweites Mal dort und alles war weniger aufregend. Es war aber eine tolle Reise. (Außerdem möchte ich Japan noch fertig bekommen, auch wenn das keinen interessiert. Ich hab so viel Spaß dabei 😀 )

Die Wogen glätten sich. Ich habe immernoch Angst vor dem neuen Jahr aber ich arbeite an meiner Zukunft. Gerade geht’s mir gut. Sonne hilft!

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See Genezareth (Sea of Galilea), Jesus lief auf dem Wasser, ich war drin baden.

Bilanz KW 44 – Immer auf der Spur bleiben.

Gewicht: 81,7 Kg

Ich akzeptiere nun, dass ich wieder auf 83 Kg zugenommen hatte bis September und sich das hartnäckig bis Oktober hielt. (das wollte ich ganz lange nicht wahrhaben.)
Ich möchte auch gar nicht mehr erörtern, warum und weshalb, sondern erfreue mich am jetzigen Erfolg.
Ich gehe nun seit letztem Blogeintrag (das ist schon fast 2 Wochen her) wieder regelmäßig ins Fitnessstudio und wer von euch hat damit bitte nochmal gerechnet?!

HAR HAR HAR!

Das ist so ein Unterschied, wenn alles stimmt. Wenn ich den Entschluss gefasst habe, zum Sport zu gehen, packe ich meine Sachen und gehe los. Das war vorher so ein mühseliger Kampf. Ich finde es schade, dass ich nicht hochkomme, sobald es mir mal nicht so gut geht. Ich hock dann rum und es fällt mir so unendlich schwer, überhaupt irgendwelche Vornehmungen einzuhalten. Saublöd. Ich denke, dass mich die Schilddrüse tatsächlich arg im Griff hat. Das ärgert mich. Denn selbst, wenn die Medikation nicht ganz stimmt, sollte ich trotzdem in der Lage sein, mich zu bewegen (Gerade weil meine Werte ziemlich lächerlich sind). Der Kampf ist zwar härter aber der Sieg nicht unmöglich. Dennoch ließ ich mich hinreißen und gab nach. Da fehlt mir bis heute die Strategie.

Ich wünsche mir, dass ich durchhalte und nicht komplett aus der Bahn geworfen werde, wenn mich Dinge bedrücken und es eben nicht so rund läuft. Das muss sich dann ja nicht gleich auf alles andere abfärben. Auf der Spur bleiben, egal was links und rechts passiert, ist also die Devise.

Jedenfalls lief es in der letzten Woche ganz gut. Ich war 3Mal im Fitnessstudio und sonst habe ich zu Hause rumgehampelt oder war spazieren. Selbstverständlich hat mein Schrittzähler, nachdem er mir am Samstag heruntergefallen ist, seinen Geist aufgegeben. Da hilft also nicht einmal eine neue Batterie. :/

Außerdem habe ich mein Essen sehr gut getrackt. Auch hier darf ich mir auf die Schulter klopfen. Leider gab es gerade am Wochenende essenstechnische Ausreißer, aber ich dürfte über die Woche dennoch ein kalorisches Defizit gefahren haben.

Ich habe den heimlichen Wunsche, jeden Tag 1000 Kcal einzusparen. Leider bin ich nicht so stark. Gegen Abend landet dann doch wieder was recht nahrhaftes in der Gusche. 🙈
Beherrschung liegt mir nicht mehr. Mal schauen, ob ich das bessern kann.

Die nächsten 2 Wochen stellen mich auf eine Probe. Übers Wochenende fahren wir für einen Kurzurlaub nach MeckPomm.
Ab Mittwoch bin ich mit meinem Sanges-Ensemble für eine Woche in Israel wegen ein paar Konzerte. Einerseits freue ich mich, aber andererseits ist meine Chefin mit dabei und wird die Stimmung vergiften.

Ich habe beschlossen, dass mich das nicht mehr tangieren soll, wie sie sich wem auch immer gegenüber verhält. Ich versuche mir treu zu bleiben und der Rest soll mir egal sein. Ich nicke dann lieber einmal mehr zustimmend, und mach dann trotzdem mein Ding als mich auf eine Diskussion einzulassen, die sinnlos ist.
Nur noch bis Dezember. Da ist mein letztes Projekt und dann bin ich weg. Ladida 😀

„Ladidadida 🎶“ Mein neues Motto!

Weiter geht’s!

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Die unendliche (Abnehm-)Geschichte 

Gra gri gruu…

Ich muss mal wieder meinen Gedanken freien Lauf lassen. Wenn ich grübel, bleib ich in einer Schleife hängen. Niederschreiben hilft mir, mich zu sortieren und zu analysieren, was der Stand der Dinge ist, was mir daran gefällt, was nicht, und wie ich eine Änderung zum Besseren bewerkstelligen könnte.

Dass es grad nicht so rund läuft, erwähnte ich bereits. Ich habe auch schon in den letzten Beiträgen erörtert, was ich brauche. Leider fehlte mir bisher die Kraft geschmiedete Pläne umzusetzen.

Ich brauche Struktur. Aus einem leeren Tag etwas zu machen, fällt mir sehr schwer. Ich schaffe am meisten(zum Sport zu gehen, Wohnung putzen,…) , wenn ich kaum Zeit dazu habe. Je mehr Zeit und je freier der Tag ist, desto weniger mache und schaffe ich und bin den ganzen Tag müde. Die letzte Zeit war irgendwie furchtbar zäh und schwer zu ertragen für mich. Irgendwo habe ich mich durch einen Sumpf voll Kaugummi bis hierher geschlagen und bin nur froh, dass ich nicht in die dunkle Ecke abgerutscht bin. Wenn ich aber zurück blicke, habe ich nichts erreicht. Und das dämpft die Stimmung auch schon wieder. Ich war sehr faul und müde und ich schäme mich. Wenn man dann schon anfängt über seine Existenz nachzudenken, dann ist wirklich höchster Alarm.

Vorsicht Gedankensprung: Und dann war ich wieder beim Blut abnehmen: Wieder Schilddrüsenunterfunktion. Erst war meine Dosierung des Hormons zu hoch und nun wieder zu niedrig. Seit kurzem nehme ich wieder minimal mehr und ich spüre, dass wieder Leben in mich strömt. Ernsthaft. Ich spüre förmlich mein Blut zirkulieren. Ich bin direkt aktiver und energetischer.

Es ist sehr einfach alles auf die Schilddrüsenunterfunktion zu schieben und deshalb mach ich es auch. Was hilft es mir, mir Vorwürfe zu machen, so faul gewesen zu sein. Ich hätte ja… und ich konnte doch… Ich hab aber nicht und ich weiß nicht, wieso. Also nehme ich gerne diese Erklärung und versuch nochmal von vorne anzufangen.

Auch dieses immer wieder von vorne anfangen nervt mich. Ich rede jetzt konkret von meinem Versuch abzunehmen. Das ist ja wohl der größte Witz. Aber was anderes als den Entschluss immer neu zu fassen, kann ich nicht machen. Die Alternative wäre Aufgeben. Und das kommt nicht in Frage. Alles ist besser als aufzugeben. Dann lieber immer wieder faul sein und wieder anfangen und wieder faul sein und nochmal anfangen. So halte ich nämlich mein Gewicht. Diese Methode kann ich niemandem empfehlen. Sie ist sehr anstrengend. Aber was soll ich machen. Ich bin wahnsinnig sprunghaft und habe neue Ideen und halte mich nicht an eigene eigentlich kluge Vorgaben und mache am Ende alles ganz anders als vorgenommen.

Mein Essen nicht mehr zu tracken war eine blöde Idee. Das funktioniert nur, wenn ich in einem guten/klaren Zustand bin. Dann halte ich mich nämlich nicht an Essen fest. Gerade ist Essen aber leider der Heiland und ich kann mich nicht beherrschen. Selbst wenn ich satt bin, selbst wenn mir schon schlecht ist, ich stopfe mich weiter voll. Belohnung und Bestrafung zugleich.

Ich denke immer wieder nach, warum ich beim Start der Abnahme so erfolgreich war. 16 Kg in 6 Monaten. Und seitdem hänge ich bei der 80 kg rum . Grad sogar noch mehr. Der Leidensdruck ist einfach nicht mehr da. Mit 78 Kg habe ich mich schon richtig wohl gefühlt. Habe mich an die Zufriedenheit gewöhnt und nicht gemerkt, wie ich wieder auf 84 Kg (Januar 2017) zugenommen habe. Also wieder abgenommen, wieder bei 78 Kg gelandet, zufrieden gewesen und zugenommen. Und nun, meine Damen und Herren hänge ich schon wieder bei der verkackten 83 rum. Wie das nervt!!! Dabei will ich ja nicht mal bei denn 78 bleiben. Ahhhhhh….

Was mir besonders bei der erfolgreichen Abnahme half, war zu wissen, dass ich selber für mein Gewicht verantwortlich bin und zu wissen, wie einfach es theoretisch ist abzunehmen. (Vereinfacht: weniger Kalorien. Durch weniger essen oder/und mehr Bewegung) es ist kein Hexenwerk! Dieses Wissen hat mich wahnsinnig angetrieben und so hatte es endlich funktioniert.

Doch seit der ewigen 80 bin ich nur noch genervt von mir selber.

Soo!! Also!! Neu neu neu… was machen wir jetzt?

Essen tracken. Jeden kleinen Scheiß. Jede Gurkenscheibe. Ich denke nicht, dass die kleine Gurkenscheibe ins (Achtung Wortwitz) Gewicht fällt (höhö). Aber wenn ich nachlässig werde, höre ich irgendwann komplett auf. Ich kenne mich.

Heute Abend gehe ich nach der Arbeit ins Fitnessstudio. Ich bin jetzt schon voll nervös deshalb. Ich war so lange nicht mehr. Schlimm. Schlimm schlimm schlimm. Aber da muss ich durch.

Ich möchte jeden Tag Sport machen. Dazu zähle ich auch eine große Runde spazieren, oder dehnen oder oder. Hauptsache mal irgendwie den Körper gereckt und gestreckt am Tag. Je länger desto besser und je fitnesstudioiger (🙈) desto besser.

Und falls mal gar nichts wird an einem Tag, dann geht die Welt nicht unter. Jedoch muss ich dran bleiben.

Bitte gebt mich nicht auf. Ihr macht mir immer Mut und helft mir, nicht komplett den Kopf in den Sand zu stecken.

Vielen Dank dafür! 💕

Ein Schönes Wochenende euch und ich werde nächste Woche berichten, wie das dann so geklappt hat

Muaaaaahhh!!

My spring of Goldfrapp.

*Ein Artikel für die Goldfrapp-LiebhaberInnen. Vielleicht schwelgt ja der ein oder andere mit mir durch die Alben.

Ich entschuldige mich direkt für den kitschigen Titel, aber dahinter steckt mehr, als es jetzt den Anschein macht.

Gestern Abend begann meine Zeitreise zurück in den Frühling meines Lebens. Meine Jugendzeit. (1. check für den Titel. Spring=Frühling=Jugend. Super kitschig….)
Ich war beim Goldfrapp Konzert.
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich gar nicht unbedingt hinwollte. Wir gehen schon sehr lange Hand in Hand, doch haben wir uns auch beide weiterentwickelt. Wir sind zwar oft aber nicht immer auf einer Wellenlänge. Und irgendwie habe ich das „auf-alle-Konzerte-Gerenne“ hinter mir gelassen.

Alles begann 2000 mit Felt Mountain. Ich bin Fan seit der 1. Stunde. „Utopia“ lief auf dem (2002 verschiedenen) Musik-Sender Viva Zwei und ich war Schock verliebt. In das Lied, in das Video, in die Frau. Seitdem begann meine Obsession mit der Sängerin Alison Goldfrapp und dem Duo Goldfrapp.

Das ganze Album ist eine Mischung aus Filmmusik, Folklore, Synthie, Triphop. Alles Mögliche. Ich habe vorher nichts vergleichbares gehört und muss ehrlich gestehen, dass ich zwar Utopia und einige andere Songs sofort liebte, aber ich brauchte eine ganze Weile für z.B. Oompa Radar, „Blasmusik mit Kuckucksuhr und Elfengesang“ wär vielleicht eine passende Beschreibung. Jedenfalls ist das Album wahnsinnig vielseitig und traut seinen Hörern sehr viel zu.
Es ist und bleibt ein Liebling meinerseits.

Ich besitze immernoch einen Flyer, der ihr zweites Album Black Cherry im Jahr 2003 ankündigt. Damals war ich 16 und man sieht noch die Büroklammerabdrücke, da ich den Flyer in meinem Schülerkalender mit Büroklammern befestigt hatte. Ich hab dem so hingefiebert. Ich hatte für mein Alter einen ausgesprochen guten Musikgeschmack, muss ich ganz unbescheiden gestehen, ich weiß ( 😛 ). Freunde definierten sich zu der Zeit durch Gemeinsamkeiten. Wer „Charts“ hörte, war sofort raus. Aber man konnte damals den Leuten ja auch ansehen, ob sie sich für Musik interessierten. Ich habe neuen Bekanntschaften damals immer zu erst auf die Schuhe geschaut. Die waren der Schlüssel. Wer alternative Musik weit ab vom Mainstream bevorzugte, sah auch anders aus. Zum Beispiel trug er Chucks (,die damals noch nicht gesellschaftsfähig waren. Jedenfalls nicht in Deutschland.) Das gehörte zum Dresscode. Und so fand man auch seine kleine Gemeinde, mit denen man zu Konzerten ging und über Musik redete. Musik war mein Leben, deshalb sind die Erfahrungen, die Erinnerungen und alles drumherum so tief und auch wichtig.

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Ich kann mich noch genau erinnern, wie ich mit ner Freundin im Park saß und wir gemeinsam zum ersten Mal ins Album gehört haben. Wir waren beide erstmal völlig überfordert. Es gab gewaltige Electro-Beats und alles wirkte so ganz anders als ihr Filmusikisches-folklorisches Debut-Werk.

Aber ich lernte durch Goldfrapp Electro (was auch immer das heißen mag) kennen und lieben. Obwohl ich eher aus der Alternative-/Rockgegend kam.

Album Nr.3 Supernature (2005) war das 1. Album, mit dem ich nicht 100 Prozent einig war. Sagen wir mal so 75%. Einige Songs mochte ich sehr sehr gern und andere waren mir hauptsächlich egal, was jetzt nicht unbedingt ein gutes Zeichen ist. Aber es hat definitiv seine Stärken und einen Platz in meinem Herzen.
Ich empfand den Vorgänger Black Cherry als sehr hart. Aber genau das mochte ich und auf diesem neuen Album waren die Beats irgendwie weicher und gingen nicht mehr direkt „in the face“ (oh gott mein denglisch ist schrecklich. Bitte verzeiht mir!).

Ich war nun also für alles Kommende bereit.

2008 ging Seventh Tree wieder einen Schritt zurück. Ich wurde mit sanften akustischen Klängen zugedeckt. Ich entdeckte vergessenes aus Felt Mountain wieder und hatte das Gefühl, sie hätten einen Bogen zurück geschlagen. Sie waren von ihrer Reise wieder zu Hause eingekehrt.

Golfrapp ist ein Duo und besteht aus der sehr charismatischen Sängerin Alison Goldfrapp und dem Filmkomponisten  Will Gregory. Dass Alison Goldfrapp bildene Kunst studiert hat, spürt man durchweg. In Ihrer Musik kann man die Ästhetik förmlich sehen. Ich weiß nicht, wie sie das hinbekommen, aber ich kann ihre Musik sehen. Überhaupt steckt in ihrem ganzen „Produkt“ unglaublich viel Ästhetik. Die Alben, Booklets, Promos und Videos sind immer sehr durchdacht und fürs Auge äußerst ansprechend. Ich habe immernoch mein riesen Goldfrapp-Poster neben meinem Helmut Newton- Poster im Schlafzimmer hängen (wie gesagt, ich war besessen von der Frau). So viel Kunst in verschiedensten Formen. Ja auch die Texte haben mich immer begeistert, waren manchmal so simpel, verschwommen und unverständlich, alles gehört zusammen und war immer bewusst und das spürt man.

Warum ich grad so ausschweifte war ihr nun folgendes Album. 2010 erschien Head First. Dieses Album meide ich bis heute. Ich habe es mir brav gekauft aber irgendwann von meinem Mp3 player herunter geschmissen, weil ich eh skippe, wenn es mein Shuffle ausspuckt. Goldfrapp haben selbst gesagt, dass sie diesmal ein kommerzielles Album machen wollten, was ich später irgendwann mal erfahren habe. Und ich weiß nicht, was da passiert ist, aber irgendwie haben sie sich meiner Meinung nach einen Anzug übergestülpt, der ihnen nicht steht. Die Musik ist natürlich nicht schlecht, aber ich fühlte mich so gar nicht angesprochen. Die Musik erschien mir auf einmal leer und kopiert.
Ich weiß nicht mal, was ich für einen Song jetzt hier einbetten soll, da ich keines wirklich gerne mag um es unbedingt teilen zu müssen. Ich verzichte also und überlasse euch das googlen.

2013 versöhnte mich Tales of Us wieder ganz und gar. Die Musik war wieder reich an Farben, Emotionen und Bildern. Die Akustik war zurück und die schätze ich bei Goldfrapp ganz besonders.

Schade, dass folgendes Video (Drew) (für Personen unter 18) gesperrt ist, weil man nackte Menschen sieht. Ein Blick hinein lohnt sich dennoch. Das Video ist wunderschön und das Lied sowieso. (ich übe die ganze Zeit fleißig am Klavier.)

Dieses Jahr kam nun ihre neustes Werk Silver Eye. Nach jedem Akustik Album folgt ein Disko-Album, wie mir scheint. Es ist ziemlich tanzbar und macht Spaß (und funktioniert live übrigens ziemlich gut.) Ich mag das Album jetzt gar nicht so zerkauen.
Also ich bin Goldfrapp treu ergeben und so lange auch sie sich treu bleiben, bleib ich es auch.

Irgendwann zwischen diesen ganzen Alben bin ich auf die Information gestoßen, dass Goldfrapp den Soundtrack für einen Film gemacht haben:
my summer of love (nächster Shout out zu meinem Kitsch-Titel)
Ein Film, der die ganze Zeit musikalisch von Goldfrapp begleitet wird? Das lass ich mir nicht 2mal sagen. Ich besitze also Soundtrack und DVD des Films.
Wer Goldfrapp mag und den Film nicht kennt, sollte mal reinschauen. Emily Blunt spielt eine der Hauptrollen, falls das Anregung sein sollte. 😉
Übrigens ist der Film nicht ganz so psychedelisch wie der Trailer vermuten lässt:

Das ist meine Vorgeschichte zur Band. Sie besteht seit bestimmt 15 Jahren. Nun bin ich also zum Konzert. Ich hatte Angst, dass zu viel von Head First kommt. (Ohaaaa!!! jetzt hab ich noch ne Interpretation zum Titel des Albums. Kopf zuerst statt Herz! bewusst Kommerz statt eigener Interessen. Zu weit an den Haaren herbei gezogen? Jedenfalls fehlte mir ja genau das Herz bei diesem Album.) Ich war überhaupt nicht aufgeregt musste mich morgens gar erinnern, dass ja abends das Konzert war. Ich habe also nichts erwartet und bin einfach hin.

Menschen rufen und schreien als Alison Goldfrapp erscheint. Ich war da noch relativ unbeeindruckt und dann begann das erste Stück.
Es war Utopia.
Und ich hab angefangen zu weinen.

Bilanz KW 39

Gewicht: Verschweigen bringt ja nun auch nichts…. 81,7 Kg
Seit meiner Hochzeit und damit meine ich wirklich 2 Tage später ist mein Gewicht ganz merkwürdig nach oben geschnellt. Direkt auf die 82Kg, ohne Treppe. Die Zunahme macht seit eben 4 Wochen keine Anstalten wieder zu verschwinden. Das Gewicht schwankt irgendwo zwischen 81,5-83,0 Kg…. Wieso? Warum? Weshalb? Wo ist die 79? Was ist passiert?

Ich muss erwähnen, dass die Hochzeit mein einziges Hoch in einer Phase mit ganz viel Mist war. Es sind ganz viele komische unerwartete Dinge passiert, die mich stark mitgenommen haben, oder wenigstens arg beschäftigen.

Dadurch ging die Spirale nach unten und zog mich mit sich in den Keller. Mein Gewicht war mir einfach sowas von egal und das zahlt es mir dann eben sofort heim.

Langsam meldet sich alles wieder zurück. Alarmierende Blinklichter nehme ich wieder wahr. Hose spannt. Shirt spannt. Waage zeigt 8X Kg an. Schulter fallen wieder ein. Ich fühle mich schlapp. Ich erkälte mich schnell (aktuell erkältet). Horropickel rund um mein Gesicht (und ich habe eigentlich das Glück mit reiner Haut gesegnet zu sein (sogar meine Oma fragte mich schon, ob ich Ausschlag habe)).

Ich befinde mich gerade im Aufarbeitungsprozess. Die Handbremse habe ich bereits letzte Woche gezogen, aber ich bin ein sehr gemütlicher Mensch….

Die Pickel sind wieder weg. Die Gleichgültigkeit ist wieder weg. Der Ehrgeiz ist zurück.

Ich möchte, dass es mir gut geht. Ich möchte mich wohlfühlen und gut zu mir sein.

Was kann ich von außen tun:
– vernünftige Ernährung (Ich neige dazu, mir riesige Portionen einzuverleiben, selbst wenn die Mahlzeit an sich Ok war)
– Bewegung

Was kann ich von innen tun:
– Einstellung zu gewissen Dingen überdenken (Job, Chefin, Meinung von anderen)
– offen sein (für neue Wege, für Ratschläge, für andere Meinungen)
– für eigene Rechte einstehen
– Ziele setzen
– Ziele verfolgen

Wie werde ich das also anstellen?
Ich werde weiterhin keine Kalorien zählen, sondern auf meine Portionen achten.
Weniger Öl in die Pfanne hauen.
Buntere Teller.
Weniger Fleisch und Milchprodukte.
2 l am Tag trinken (light, Wasser oder ungesüßter Tee).
Vollkornprodukte.

Sobald ich wieder gesund bin, geht’s wieder zum Sport. Es macht mir Spaß, also bleibe ich auch dran.
Treppen steigen, statt Rolltreppe benutzen.

Wenn ich schon keine großen Schritte (mehr) schaffe, möchte ich doch wenigstens die kleinen gehen.

Drückt mir die Daumen!

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Bilanz der letzten KWs

Was ist hier schon wieder los?
Madame kommt nicht zu Potte und dümpelt wieder im eigenem Mus.

Theoretisch könnte ich auch einen alten Post recyceln, denn letztendlich passiert das ja immer wieder und ich komm immer zu den gleichen Schlüssen.

Aber ich mach mal einen Umriss der gegenwärtigen Umstände.

Positiv bleiben ist das Einzige was mir hilft um nicht komplett im Sumpf des Versagens abzutauchen.
Worte haben eine große Kraft und ich muss aufpassen, wie ich mich artikuliere, vor allem mir selbst gegenüber.
Ich neige dazu mich klein, dumm, unfähig und schwach zu machen. Ich mache das zwar mit Selbstironie, aber derart oft und fast immer, wenn ich über mich selbst rede, dass das mittlerweile schon sämtliche Ironie verloren hat und Realität geworden ist.

Hauptsächlich zieht mich mein Berufliches herunter. Und eigentlich ist es nicht mal das, sondern Menschen um mich herum, die meinen wissen zu müssen, wie es mir geht, weil sie denken, dass mich meine berufliche Situation herunter zieht. Und dadurch, zieht einem dann irgendwann wirklich die berufliche Situation herunter, weil das ja nicht gesellschaftsfähig ist, wie ich lebe.

Vorgeschichte: Die Uni hat mich damals ziemlich aus der Bahn geworfen. Ich habe sehr lange studiert und war am Ende so ausgebrannt, dass ich ein Jahr lang nicht wusste, wohin es mit mir gehen soll. Ich konnte mir jedenfalls nicht vorstellen zu singen.
Ich war leider immer viel zu brav und habe auf alle guten Ratschläge gehört. Ich habe immer einfach gemacht, was von mir erwartet wurde. Auch nie mehr. Eigene Ideen und Wünsche habe ich gar nicht gelernt zu verfolgen, da ich immer auf die, die es besser wissen, vertraut habe (vor allem Lehrer und Dozenten dann später).
Gerade die Uni hat mich sehr sehr klein gemacht. Sie hat mir viel meiner Natürlichkeit genommen.
Ihr müsst verstehen, ein Gesangsstudium ist sehr speziell und intim. Ich hatte fast nur Einzelunterricht. Der Gesangslehrer ist schon fast ein Therapeut und weiß eigentlich immer, was gerade in deinem Leben los ist, denn jede Stimmung legt sich auf die Stimme (jedenfalls konnte ich das schwer trennen). Durch dieses uneingeschränkte Vertrauen, haben Gesangslehrer auch eine große Macht über dich. Intuition gegenüber der eigenen Stimme (welche Stücke zu früh, zu hoch, zu schwer, zu einfach,… sind. Oder mein eigenes Verhängnis: was habe ich überhaupt für eine Stimme? Alt oder Sopran?) wird einem aberkannt und über einen hinweg entschieden. Noch zu Musikschulzeiten hatte ich in einer Jazzband gesungen und wegen Wettberwerbe im klassischen Bereich bekam ich das Verbot mit der Band weiter aufzutreten (weil nicht alle Sänger das unterschiedliche Singen trennen können. Mir wurde abgesprochen, dass ich das kann). An der Uni organisierten Kommilitonen ein Projekt, in dem wir zum ersten mal szenisch auftreten konnten, meine Gesangslehrerin verbot mir die Teilnahme, weil es zu früh für mich war. (Ich war 20 und im 2. Semester).
An der Uni gab es ein Projekt mit dem „Skandal-Regisseur“ Calixto Bieito und manche Lehrer verboten die Teilnahme ihrer Studenten am Kurs, weil seine Inszenierungen eben skandalträchtig sind.
Man lernt an der Uni, dass man noch zu jung, zu früh, zu irgendwas ist. Selbstbewusstsein sein wird einem abtrainiert, dabei ist das so wichtig auf der Bühne.
Hier möchte ich erwähnen, dass die Lehrer natürlich wirklich nur im besten Interesse des Studenten handeln wollen. Ich ärger mich über mich selbst, denn es gehörte zu meiner Natur artig zu sein. Und ich ärgere mich über die Dozenten, die wie Übereltern alle Entscheidungen übernehmen und mich und auch andere nicht wirklich für den Beruf ausgebildet haben.

Was ich erfahren habe an der Uni, ist, dass all die Studenten, die sich damals hinweggesetzt haben, Gesprächsstoff der Lehrer/Studenten waren und eben nicht von ihnen gegängelt worden sind, jetzt erfolgreicher sind.
Sie haben immer auf ihr Bauchgefühl gehört und wenn sie vielleicht doch mal daneben lagen, konnten sie zumindest aus ihren eigenen Fehlern lernen.

Ich habe sehr spät gelernt auf mein Bauchgefühl zu hören.
Ich habe das Gefühl zum ersten Mal zu wissen, was mir gut tut und was ich gerade brauche um dahin zukommen, wo ich auch hin möchte. (wichtig: wo ich hin möchte. Und nicht wo andere mich sehen.)
Dennoch quatschen immernoch Leute rein und meinen es besser zu wissen oder wollen helfen.
Ich nehme mir gerade ganz bewusst eine Auszeit. Ich singe Projekte hier und da, habe mein festes Ensemble, das jede Woche auftritt und nehme Dinge an, die durch Kontakte entstanden sind. Ich gehe aber nicht zu Vorsingen oder anderen Auditions, weil ich einfach nicht so weit bin. Das ist aber OK. Mir nutzt es nichts eine Arie toll vorsingen, dann aber die ganze Rolle nicht durchstehen zu können um dann einen schlechten Eindruck zu hinterlassen und nie wieder gefragt zu werden.

Gerade lerne ich unter anderem diese Arie:

Das wäre vor einem Jahr noch undenkbar gewesen. Ich muss noch ganz schön an meinem hohen C arbeiten, aber hey, ich habe ein hohes C… Ich bin jedenfalls sehr froh und spüre, dass grad ganz viele Knoten platzen. Das gibt mir also Recht!

Und jetzt kommt ganz viel Eigenlob für meine eigene Selbstwertschätzung: Ich habe eine außergewöhnlich Stimme, die einen großen Wiedererkennungswert besitzt. Ich habe eine große Stimme, die auch herausgehört wird, wenn ich in einem Ensemble oder Chor singe. Ich habe eine gefällige, warme Stimme.

Das sind meine Punkte. Die habe ich. Daran gibt’s nichts zu rütteln, die gab mir die Natur.
Was mir noch fehlt ist eine stabile Technik und die Ruhe und das Vertrauen vor schwierigen Phrasen. Das lerne ich gerade! Also ist doch eigentlich alles in Ordnung?

Ich möchte mir den Schuh nicht mehr anziehen, dass weil ich nicht sooo viel zu tun hab, es mir ja auch schlecht zu gehen hat.
Es ist selbstgewählt! Ich verdiene nicht so viel, weil es selbst gewählt ist. Das ist der Unterschied. Je mehr Zeit ich mir jetzt gebe, desto schneller bin ich am Ziel. Auch wenn alle anderen dagegen sprechen und meinen, ich sollte trotzdem vorsingen gehen und trotzdem blabla….

Fassen wir zusammen:
Ich habe einen beruflichen Fahrplan. Ich weiß, was ich erreichen möchte und wie ich es erreichen kann. (Das ist ziemlich toll!)
Meine Teilzeit-Tätigkeit ist selbst gewählt. Und dass ich trotzdem überlebensfähig bin, (wenn auch sehr knapp) ist doch ein gutes Zeichen.
Ich bin optimistisch. Ich glaube wirklich daran, dass ich erfolgreich sein kann.
Alle Hindernisse sind überwindbar. Es liegt tatsächlich in meiner Hand, dadurch ist es machbar!

Was hat das ganze mit meiner Abnahme zu tun?
Sehr viel. Mein beruflicher Zwischenzustand belastet mich ziemlich stark (vor allem in der letzten Zeit) und zieht mich dann doch herunter. Und in solchen Momenten, verliere ich Kraft und Lust für andere Dinge und flüchte ins Fressen.
Die Lage in meiner einzigen festen Tätigkeit ist gerade einfach zum Davonlaufen, weshalb ich sogar auch diese Tätigkeit ab Januar aufgebe.
Das ist sehr mutig von mir, aber es ist notwenig. Ich bange äußerst vor dem neuen Jahr, denn ich habe absolut keine Ahnung, wie es weiter geht. Aber ich werde es anpacken und nicht in ein Loch fallen.

Selbstmitleid schüttel ich also mal ab. Ich habe mehr zu bieten.

shana towa!

🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀