1. Woche 2.0

Ich habe nun eine Woche auf Zucker verzichtet. Ich meine damit Kuchen, Eis, Süßigkeiten und so Krams. Auch kein Nutella aufs Brot. Kein/e Saft/Limo/Schorle.

Obst ist Ok. Kohlenhydrate an sich sind auch Ok. Ich mache keine Low Carb Diät.

Das ist für manche Leute vielleicht nichts besonderes. Mir fiel das tatsächlich unendlich schwer. Irgendwas Süßes zwischendrin zu essen fehlt mir doch extremst. Ich hoffe, das wird mit der Zeit einfacher.

Ich freue mich schon sehr auf den März, wenn ich die Geschichte aufweiche und mir ab dann einmal die Woche Leckerlis erlaube.

Bis dahin sind aber noch 3 Wochen zu meistern. Olé!

Sportlich aktiv war ich am Samstag. Da hab ich Ring Fit Adventure auf der Switch „gespielt“. Mein Puls war zwischendrin bei 160 und ich hatte gestern schon einen heftigen Muskelkater. Man besiegt mit Sporteinheiten Monster. Diesmal waren zum teil Squats sehr effektiv… immer und immer wieder. Puls und Muskelkater nehme ich als Indikatoren dafür, dass es was gebracht hat.

Und sonst liege ich oft mit dem Baby auf der Krabbelmatte und nutze die Zeit für kleine Übungen hier und da. Ist natürlich nicht sonderlich effektiv die paar Minuten, aber besser als nichts…

Mein Mann hat auch schon Videos auf Youtube gefunden, bei denen man mit dem Baby trainiert. Vielleicht probiere ich das auch mal aus. 😉

Lasst es euch gut gehen und bleibt gesund!

Eure Katinka 😊

93 Kg… Auweia!

Ich bin dann also wieder mal adipös. Zumindest am Abend. Morgens bin ich lediglich stark übergewichtig.

Das musste natürlich überhaupt nicht sein und ist wahnsinnig unnötig. Erörtert habe ich das schon bei der Zunahme in der Schwangerschaft.

In die Stillzeit habe ich nun all meine Hoffnung gesetzt. Aber Pustekuchen. Mein Verbrauch ist zwar höher als normal, aber ich habe auch viel mehr Hunger. Und ich still den leider hauptsächlich mit süßen Sachen. Im Endeffekt habe ich allein seitdem ich stille nochmal 2 Kg zugenommen.

Jeden Tag muss ein Eis, Schokolade, Kuchen, Kekse oder was adäquates her. Ich lechze förmlich danach.

Ich fühle mich furchtbar und sehe auf den Fotos mit meinem wundervollen Kind zusammen fast immer scheußlich aus. Deshalb habe ich schon aufgehört uns beide zusammen zu fotografieren (zu lassen). Das ist so schade und das möchte ich unbedingt ändern.

Die Kilos müssen also wieder gehen. So lange ich stille, möchte ich kein starkes Kaloriendefizit fahren. Ich verzichte lediglich auf Zucker. Reiner weißer Zucker. Brot, Nudeln und Co sind weiter erlaubt, allerdings weitestgehend Vollkorn.

Ich habe mir vorgenommen das den gesamten Februar über durchzuziehen. Cheatdays gibt’s erst ab März. 1x eine süße Sache pro Woche. Denn den Zuckerverzicht möchte ich gern als Normalität in meinem Alltag etablieren. Und das schaffe ich persönlich nur, wenn ich mich von Ausnahme zu Ausnahme hangel.

Montag war der 1. Februar. Da startete ich bereits. Ich hatte mir das bereits letzte Woche vorgenommen am 1.2. zu beginnen und das auch direkt den 3 Leuten mit denen ich ab und an spazieren gehe gesagt, damit ich das dann auch wirklich durchziehe…

Tatsächlich bin ich guter Dinge, dass allein der Zuckerverzicht schon viel bringt. Ansonsten gehe ich wie jeder Mensch gerade auf der Welt viel Spazieren und mache außerdem noch ein paar Übungen hier und da, wenn es passt.

Das wird schon wieder. Nicht schnell, aber es wird schon! 😉

Eure Katinka

Auf der Neonatologie

Jetzt liegt schon wieder viel Zeit zwischen dem letzten Beitrag und heute.

Ich habe mich entschieden meine Persönliche Erfahrung zu teilen, denn als ich welche suchte bin ich kaum auf etwas vergleichbares im Netz gestoßen.

Meine Tochter ist jetzt bald 4 Monate alt und gesund und fröhlich. So begann das aber leider nicht.

Ich war mittlerweile 11 Tage über dem Geburtstermin. Wir begannen eine medikamentöse Einleitung und ich hatte viel Zeit zum Spazieren. Die Neonatalogie/Intensivstation für Früh- und Neogeborene liegt direkt neben dem Kreißsaal an der Straße. Mein Mann und ich saßen auf der Bank vor den Fenstern der Neonatologie und dachten an die armen kleinen Würmchen, die in ihren Brutkästen liegen und wussten noch nicht, dass unser kleines auch da liegen wird. 😦

Der vorzeitige Blasensprung mit grünem Fruchtwasser kündigte schon an, dass mit dem Baby etwas nicht in Ordnung sein könnte. Der nächste Kreißsaal war mein. Und durch Wehentropf war dann die Kleine innerhalb von 6 Stunden da. Das ist recht kurz, dafür aber sehr heftig. Danke Wehentropf… und danke PDA, ohne die ich mir das Ganze nicht hätte vorstellen können…

Kuscheln konnten wir für ca 2 Stunden. Es war Mitternacht und nun wussten wir schon, dass unser Mädchen Fieber und stark erhöhte Entzündungswerte im Blut hat. Eher untypisch für ein Neugeborenes und weist auf eine sogenannte Neugeborenen Infektion hin. Das ist die häufigste Neugeborenen Krankheit und doch so unbekannt.

Der Erreger hat den Weg von außen durch die Scheide in die Fruchtblase geschafft. Das kann passiert sein bei einer Untersuchung, beim Baden, auf der Toilette, beim Sex, nach dem Blasensprung… man weiß es nicht. Nur ca 20% Prozent der Fälle kann man aufklären.

Eine Neugeborenen Infektion ist tatsächlich lebensgefährlich für die Kleinen und muss so schnell wie möglich behandelt werden. Je mehr Zeit bis zur Therapie verstreicht, desto wahrscheinlicher sind irreparable Schäden oder eben noch schlimmer.

Wenn Erwachsene sich beispielsweise Bakterien einfangen, dann setzen die sich erstmal irgendwo fest. Unser Immunsystem sorgt nicht nur dafür, die Bakterien zu bekämpfen sondern hält sie auch an Ort und Stelle, damit sie sich nicht im ganzen Körper verteilen. Neugeborene haben noch kein Immunsystem und eine unbehandelte Infektion verteilt sich sehr wahrscheinlich schnell im ganzen Körper und die Babys sterben ziemlich gewiss an Organversagen. Innerhalb von Stunden kann sich die Situation ganz dramatisch drehen.

Durch Bluttest herauszufinden, welchen Erreger die Babys haben, würde zu lange dauern. Lieber viele falsche Medikamente sehr früh, als das richtige Medikament zu spät. Deshalb bekommen sie direkt ein Breitband Antibiotikum. Zwischenzeitlich hat unsere Kleine 5 Antibiotika gleichzeitig bekommen. 😦 Sie musste deshalb direkt zugefüttert werden, damit sie was im Magen hat. Die Muttermilch bildet sich nicht so schnell.

Jedenfalls musste unser liebes kleines Baby direkt auf die Intensivstation und leider nicht zu mir. Ich hing dann Tag und Nacht auf dem „Kuschelstuhl“. Und ging nur für einige Stunden zum Schlafen und Essen auf mein eigenes Zimmer. Die Neonatologie hatte meine Telefonnummer und rief mich immer an, falls ich grad mal nicht da war, aber die Kleine aufwachte und Hunger hatte. Tags und vor allem nachts.

Da ich gerade eine Geburt hinter mir hatte, war ich selbst Patientin und durfte 5 Tage auf der Gyn-Station bleiben, die fast direkt neben der Neonatologie war. Das war natürlich toll, wenn ich schnell mal aufs Zimmer wollte. Danach bekam ich ein Begleitzimmer, da ich stillende Mutter der Patientin war. Dies war leider in einem anderen Gebäudeteil des Krankenhauses. Ich hatte mal die Zeit gestoppt: 6 min zu meinem Baby. Das Zimmer war auch absurd. Sah aus wie ein Ruheraum zu einem Konferenzraum. (Mein Mann meinte später auch, dass nebenan Konferenzräume waren.. ) ich schlief auf einer Ausziehcouch und die musste ich (mein Mann) selbst beziehen. Sehr untypisches Zimmer in einem Krankenhaus jedenfalls…

Trotz Corona durfte mein Mann kommen und bleiben, wie er wollte. (Auf der Wöchnerinnenstation hätte er nur für 2 Stunden bleiben dürfen). Dann konnte ich mal ruhigen Gewissens schlafen, wenn er da war. Die Schwestern und Pfleger gucken natürlich nach den Babys, aber eines Morgens als ich wieder zu meinem bin, hatte die Kleine so sehr geschrien, dass ihr Puls schon bei 200 (konnte ich an der Maschine ablesen) und sie völlig verzweifelt war. Die Tür zum Zimmer war zu, also konnte sie auch niemand hören. Wie lange sie schon in der Situation war, weiß ich nicht. Deshalb bin ich nachts nur sehr ungern aus ihrem in mein Zimmer gegangen, aber musste auf die Pfleger vertrauen.

Ich möchte mir gar nicht ausmalen, wie oft sie nach mir verlangt hat und ich es nicht erfahren habe.

Am 2. Tag der Therapie bekam sie eine Atemhilfe und am dritten Tag dann eine Magensonde, weil es ihr nicht dolle besser ging. Sie hatte eine Flexüle an der Hand für die Medikamente, 3 Elektroden für das EKG und eine Elektrode am Fuß für die Sauerstoffsättigung. Durch die ganzen Kabel und Schläuche konnten wir sie auch nicht grad weit vom Bett entfernen (nur zum Kuschelstuhl) und das Kind wickeln und anziehen war eine Herausforderung.

Ständig ging das Kabel am Fuß ab, oder die anderen Elektroden haben sich verschoben und der Bildschirm schlug laut und schrill Alarm… manchmal konnte ich echt dieses Piepen nicht mehr hören und hab diese blöden Kabel oft genug verflucht. Positiv muss man erwähnen, dass unser Baby ziemlich geräuschresistent ist.

Nach 3 oder 4 Tagen ging es ihr dann deutlich besser. Die Therapie wird erstmal für 5 Tage festgelegt, dann gibt es ein Blutbild. Sind die Entzündungswerte gut, kann man direkt aufhören und das Kind bleibt für 1-2 Tage nur noch zur Beobachtung da. Ihr Blutbild war fast gut, aber nicht gut genug. In seltenen Fällen kann die Entzündung wieder komplett zurückkommen, deshalb wird weiter therapiert, auch wenn die Werte nur eine Spur zu hoch sind. Also noch 2 Tage drangehängt plus Beobachtungstag.

Alles was es zur Neugeborenen Infektion zu wissen gibt, hab ich mir ergooglet. Die Ärzte und Schwestern waren recht spärlich mit Informationen. Ich selbst habe auch nur so durch die Blume gefragt, wie schlimm es eigentlich steht. Und genauso kryptisch wie ich gefragt habe, kam dann auch eine Antwort. Die mich nicht klüger werden ließ.

Einmal sagte die diensthabende Kinderärztin zu mir ganz beiläufig. „Wenn sie (meine Tochter) nicht therapiert werden würde, würde sie wohl sterben.“ Wahnsinnig empathisch können die manchmal sein. Ich hab daraus gezogen, dass sie dann wohl scheinbar nicht sterben sondern gesund wird. Auch zu eventuellen Folgen hat mir niemand was gesagt, auch daher ging ich dann davon aus, dass es scheinbar keine Folgen geben und sie kerngesund wird. Ich habe mich einfach nicht überwinden können und konkret danach zu fragen. Dumm, aber so ging es mir.

Letztendlich war meine kleine Maus 8 Tage auf der Intensivstation. Das klingt nicht sehr lang, aber es fühlte sich wie eine Ewigkeit an. Die ersten Tage haben mein Mann und ich Masken getragen (wegen Corona). Irgendwann hab ich dann heimlich die Maske immer runter geschoben, damit mein Kind mal mein Gesicht sieht. Sie war schon ein paar Tage auf der Welt und kannte Gesichter nur mit Maske. Am dritten Tag haben wir dann einfach die Maske ausgezogen und die Ärzte und Schwestern haben dazu nichts gesagt und danach haben wir die einfach ganz ungeniert weggelassen und nur aufgesetzt, wenn die Untersuchenden nah ran kamen. Ich bin so froh, dass die das toleriert haben, dass ich mein Kind mal küssen und an ihm schnuppern konnte.

Ich hatte viele schwache Momente und musste eigentlich jeden Tag an ihrem Bett weinen. Das ist einfach hart, sein liebes, unschuldiges Kind krank mit den ganzen Schläuchen zu sehen. Es kam nicht umhin, dass in einem solchen Moment dann einmal grad ne Schwester reinkam und mich tieftraurig antraf. Sie meinte dann: „Das sind die Hormone.“ Achso ja? Das fand ich so frech, dass ich mich auch jetzt immer noch drüber aufrege. Natürlich sind die Hormone total durcheinander. Aber stellt euch die Situation ein Jahr später vor. Mein Einjähriges Kind liegt auf der Intensivstaton, weil es sonst sterben könnte. ich sitz an ihrem Bett und weine. Und dann kommt jemand rein und sagt es sind die Hormone. Ich weiß ja nicht…

Jedenfalls fand ich die Zeit wirklich hart. Meine kleine hatte quasi ein 2Bett-Zimmer und hatte in ihrer kurzen Zeit dort 3 verschiedenen Zimmergenossen. Ich hab mich immer ganz ehrlich gefreut für die Familien, wenn sie die Station verlassen konnten. Man fühlt richtig mit. Zufälligerweise war der 2. Gast das Kind von einem Paar aus unserem Geburtsvorbereitungskurs. Das ist schon wirklich ein Zufall.
In der „Teeküche“, wo die Begleiteltern dann essen, habe ich eine Frühchenmama kennengelernt. Die war schon seit Wochen da. Und hoffte 2 Wochen später dann auch endlich gehen zu dürfen. Das Kind konnte noch nicht trinken und sie musste seit der Geburt alle paar Stunden Milchabpumpen, damit sie sich nicht zurück bildet. Auch nachts wird dann der Wecker zum Pumpen gestellt… Nachts aufstehen um sein Kind zu stillen ist wirklich was anderes als nachts aufwachen um zu Pumpen. Dagegen waren unsere 8 Tage auf der Station wirklich nichts.

Mit der Milch hatte ich auch etwas Probleme. Wahrscheinlich weil mein Baby eben nicht bei mir war. Das hat sich aber nach Wochen dann doch endlich eingependelt.

Ich hatte den Beitrag schon vor 2 Monaten begonnen, aber mir ging es noch zu nah. Auch jetzt merke ich noch, dass es brodelt und ich das noch nicht richtig verarbeitet habe.

Mein liebes Kind ist nächste Woche 4 Monate alt, kerngesund und entwickelt sich toll. Auch wenn die Zeit schwer war, bin ich sehr froh, dass wir die Neonatologie haben!

Schwangerschaft und (Über-)Gewicht

Hallo Ihr Lieben,

gestern jährte sich mein WordPress-Dasein (oder Dahinscheiden, wie man es nimmt). 5 Jahre reise ich mit der Ab- und Zunehmbahn.

Ich wollte abnehmen und startete bei einem adipös-wert von 95,5 Kg (bei 175cm Körpergröße). Bis letztes Jahr etwa Frühling war ich richtig erfolgreich. Mit einem Tiefstgewicht von ca 72 Kg. Richtig gut. Aber ich bin ja blöd und lerne nicht aus meinen Fehlern und hab mir ganz schnell wieder was angefressen. Ende des Jahres wog ich schon wieder 80Kg. Einfach mal so 8 Kg zugenommen, weil ich mich null bewegt habe und dabei ordentlich weitergefuttert. Ich könnte mich ja nur ohrfeigen.

Nun bin ich schwanger. Das schon seit Dezember 😉 und seitdem ging das mit der Zunahme weiter. Versteh mich nicht falsch. Ja man nimmt ganz normal in einer Schwangerschaft zu. Das ist mir schon klar. Aber auch da muss ich ja gleich wieder übertreiben.
Die Zunahme sollte sich nach dem Start BMI richten. Untergewichtige sollten also eher so 12-18 Kg in einer Schwangerschaft zunehmen. Normalgewichtige irgendwas um die 11-16 Kg und Übergewichtige (ich) 7-11 Kg insgesamt, am Ende der Schwangerschaft.

Zum Start der Schwangerschaft lag ich also schon im Übergewicht, das heißt 7-11 Kg sind voll OK. Ich bin jetzt in der 25. Schwangerschaftswoche (7.Monat) und bin jetzt schon stolze 90Kg schwer. 10 Kg zugenommen. Ist ja eigentlich noch im Rahmen. Allerdings beginnt JETZT erst die starke Zunahme, jedenfalls bei den meisten Schwangeren, die bis hierhin eher so bei 4 Kg Zunahme rumdümpeln. Maaaaan. Das nervt doch. Wieso krieg ich das einfach nicht auf die Reihe. Ohne Sport bin ich völlig aufgeschmissen.

Lasst mich mal bitte kurz Rumheulen. Da kommen mir jetzt nämlich gleich mehrere Sachen in die Quere:
1) Ausgangssperre: Ob es nun Lockerungen gibt oder nicht, ich fühl mich wahnsinnig unwohl draußen und fühl mich als Schwangere doppelt gefährdet, weil ich vor allem mein kleines Wesen in mir beschützen will. Daher gehe ich fast gar nicht vor die Tür. Sinnvoll oder nicht. Keine Ahnung. Aber lieber faul und dick, als krank auf der Intensivstation.
2) Schwangerschaftswehwehchen. Erst die unendliche Müdigkeit. Als hätte mir jemand mit ’ner Keule auf den Kopf gedonnert. Und das jeden Tag. Am Wochenende habe ich bis 11 Uhr geschlafen. Von 14-16 Uhr Mittagsschlaf gemacht und um 20-21 Uhr war ich wieder im Bett. An Werktagen war ich auf Arbeit und konnte mich natürlich nicht die ganze Zeit irgendwo rumlümmeln, dafür war ich nach der Arbeit einfach tot.
Dann kam endlich das verheißungsvolle 2. Trimester. Der Heiland wo alles fein sein soll und man sich wohl und fit fühlt und Bäume ausreißt und endlich wieder Sport machen kann.
Ich hab dann doch tatsächlich mit Schwangerschaftsyoga begonnen und direkt am nächsten Tag ne Wirbelblockade gehabt. Super. Ich hatte so extreme Schmerzen, dass ich weder stehen oder laufen noch sitzen konnte. Nur liegen ging halbwegs. Das war Ende März da begann der Lockdown. Mein Mann und ich sind beide seitdem im Homeoffice. Gott sei Dank. So konnte mir mein Mann beim Anziehen helfen. Ich hab das alleine wirklich nicht geschafft. Nachdem ich dann beim Orthopäden war und Physio hatte gings mir nach ein paar Wochen wieder besser und mittlerweile ist das ganz weg.
So lange man nie wirklich vor Schmerzen bewegungseingeschränkt war, kann man wohl nie ganz nachvollziehen, wie es Menschen geht, die durch Alter oder Krankheit, das täglich durchmachen. Das wurde mir nochmal bewusst, wie selbstverständlich ich sonst mit meinem Körper umgehe…
3) gehört eigentlich zu Schwangerschafswehwehchen, ich finde aber das verdient nen eigenen Punkt. Der Gott verfluchte Ischias. Alter Schwede. Sobald ich über 30 min spazieren war. Tut mir der so höllisch weh und ich krüppel mich wieder auf dem Sofa rum. Ein Glas vom Couch-Tisch nehmen erscheint mir schon wie ein unüberwindbares Hindernis.

Fazit: ich schließe mich einfach zu Hause ein und bleib den ganzen lieben langen Tag auf dem Sofa liegen.

Jetzt wisst ihr, wie man ganz schnell 10 Kg zunimmt.

Interessanterweiser geht’s mir mit fortschreitendem Gewicht aber immer besser (das hat wohl auch eher was mit fortschreitender Schwangerschaft zu tun.)
Seit ein paar Tagen ist das mit dem Ischias nicht mehr so schlimm. KO und aus der Puste bin ich zwar schnell, aber in dem Sinne nicht müde, dass ich sofort einschlafen müsste.

Eine Sache die mich am Übergewicht eigentlich am meisten stört ist, dass ich von außen wenig von den Bewegungen spüre. Ja innerlich spüre ich Kindsbewegungen. ordentlich sogar. Aber von außen nur sehr dezent. Eigentlich kann man wohl sogar ertasten, ob da grad ein Fuß oder der Rücken, gegen die Bauchwand drückt, aber mit dem ganzen Bauchspeck bleibt mir das leider verwehrt. Dafür bin ich wirklich böse auf mich.

Außerdem fühl mich extrem unwohl in meinem Körper. Ich bin jedenfalls keine stolze Bauchträgerin, die jedem ihren Babybauch präsentiert. Ich versuch den eher zu verstecken. Ich bin doof. Ich weiß. Ich hab einfach das Gefühl überall an mir hängen Melonen. Meine Brüste, mein Bauch, meine Schenkel, mein Po. Alles Melonen. Vor allem mit meinem Busen habe ich ordentlich zu kämpfen. Der war vor der Schwangerschaft schon groß. Mittlerweile habe ich Körbchen Größe H. Ja zählt das mal mit euren Fingern nach. Also ganz ehrlich lieber Körper? Meinst du wirklich, dass Körbchen E/F (vor der Schwangerschaft) nicht echt schon ausreichend war? Wenn ich dann nicht stillen kann, schneid ich mir die Dinger einfach ab…

So fertig mit heulen und so.
Dass ich soviel jammer ist übrigens ein gutes Zeichen. Denn dem Baby geht’s bisher wunderbar. Ich war auch beim Organultraschall und alles ist feini. Würde es dem Baby nicht gut gehen, dann wär mir mein Rücken und Gewicht und alles auch total egal. Also sehen wir das mal alles positiv.

Mein Gewicht habe ich nicht immer unter Kontrolle, aber manchmal schon. Und manchmal kann ich auch echt gut abnehmen und mein Gewicht halten. Also ist nicht alles verloren. Und nach der Zunahme ist vor der Abnahme und so….

Übrigens wird es ein Mädchen. 😀

Willkommen heißen

Hallo ihr Lieben!

Jetzt ist es ja wirklich schon eine ganze Weile her mit dem Schreiben. Ich habe es absolut nicht gebraucht und auch nicht vermisst. Das scheint aber Einigen so zu gehen, da viele Blogs, denen ich folge auch kaum noch Inhalt posten.

Meine letzten Beiträge drehten sich auch gar nicht mehr um mein eigentliches Thema- dem Abnehmen – sondern eher um meine berufliche Gegenwart und Zukunft.

Der allerletzte Post kam dann von ganzem Herzen und mir schießen ja tatsächlich sofort Tränen in die Augen, wenn ich nur dran denke.
Das Schicksal meint es aber gut mit mir. Daher nimmt der heutige Beitrag indirekt Bezug auf den letzten.

Das letzte Mal habe ich einen Menschen verabschieden müssen und nun darf ich einen neuen begrüßen. Ich bin bereits im 4 Monat schwanger.

Ihr könnt euch denken, dass das Thema Gewichtsreduktion dadurch sowas von nicht relevant gerade ist.

Mir und Chibi Chibi geht es gut. Alles ist bisher so, wie es sein soll. Ich bin nur etwas beunruhigt in dieser Pandemiephase und was das für mich bedeuten kann. Zumal ich in einer Vergnügungsattraktion arbeite wo wir doch hohe Besucherzahlen verbuchen (die derzeit doch arg einbrechen, also wiederum doch nicht mehr so schlimm…).

Ich plaudere jetzt einfach mal von der Leber weg. Meinen Job mag ich übrigens gar nicht mehr! Dieser Wirtschaftsgedanke ist mir einfach zu wider. Dafür bin ich zu sensibel. Ich persönlich freue mich, wenn das System in sich funktioniert. Warum muss immer alles wachsen und mehr Geld generieren? Die Arbeit nimmt einen so großen Stellenwert ein, dass ich nachts aufwache und darüber nachgrübel, was so fällig ist und wie ich die Probleme im Job lösen kann. Das stresst mich ungemein. Ich denke fast gar nicht ans Baby sondern immer nur an den Job. Das scheint mir nicht gesund zu sein. Mein „Glück“ ist, dass ich nicht gegen alle Kinderkrankheiten geschützt bin und nicht mehr allen Tätigkeiten (Schichtleiter zum Beispiel) nachgehen darf. Dadurch sucht meine Chefin ab sofort schon nach einen Ersatz für mich und ich werde dann direkt freigestellt, wenn jemand gefunden ist. Besser geht’s ja nicht.

Auch wenn ich meinen aktuellen Job wirklich nicht mag, gibt es sehr viel positives daraus zu ziehen. Ich komme sehr an meine Grenzen und meine Schwächen kommen ziemlich zu Tage. Aber auch meine Stärken habe ich kennengelernt und ich weiß, worauf ich bauen kann und habe Strategien herausgefunden um mit meinen Schwächen klarzukommen.

Nun zum Körper. Ich versuche ganz gewiss nicht abzunehmen. Allerdings achte ich auf mein Gewicht und mir ist es sehr wichtig, nicht zu sehr zuzunehmen. Das letzte Jahr hat mich arbeitstechnisch so stark eingenommen, dass ich komplett mit dem Sport aufgehört und die Ernährung vernachlässigt habe.
Dadurch war das letzte Gewicht vor der Schwangerschaft wieder bei 80 Kg. 😦 Knapp 10Kg zugenommen. Das ärgert mich so sehr und ist total unnötig. Ich möchte für Chibi Chibi gesund und fit sein, daher guck ich, dass ich ausgewogen esse und es nicht so übertreibe. Außerdem mache ich ab und an ein paar Übungen. Mit den 40 Stunden Job und der Müdigkeit durch die Schwangerschaft, pack ich es grad wirklich kaum mich anderweitig zu bewegen. Diese Woche habe ich Urlaub und ich bin wieder etwas fitter. Sobald ich freigestellt bin, geh ich das Thema Bewegung mehr an. (in einem moderaten Schwangerschaftsrahmen selbstverständlich 😉 )
Allerdings merke ich schon, dass mir der Bürojob so viel einfacher fällt, seitdem ich keine Schichten mehr habe und den Schichtleiter nicht mehr machen muss. Das war wirklich kräftezehrend.

Übrigens ist der Entbindungstermin eine gute Woche nach dem 1.Todestag von meiner Oma. Wie verrückt wäre es bitte, wenn es zu früh kommt. Wenn es ein Mädchen wird, habe ich jedenfalls schon den perfekten Namen. 🙂
Bei einem Jungen müsste ich noch etwas mehr grübeln. Wobei mein Vorgesetzter ja darauf besteht, es nach ihm zu benennen. xD

Das war es erstmal von mir. Passt auf euch auf und bleibt gesund!

Eure Katinka

Abschiednehmen

Wie alt war sie? 84…

Das ist doch ein gutes Alter zum Sterben. Eigene Tochter schon lange tot. Eigener Mann seit 15 Jahren tot. Das Leben ist doch einsam…

Nein es gibt noch Enkel. Und die haben ihre Oma unwahrscheinlich lieb. Reden gern mit ihr. Sitzen gern einfach auf ihrer Couch und schauen zusammen rote Rosen…

Die konnten in 4 Generationen der Oma am Dienstag noch um den Hals fallen und sich verabschieden. Sie konnten sehen, dass sie die Woche kaum überstehen wird.

Meine Mama, meine Schwester meine Nichte und ich saßen um sie herum im Bett und konnten noch mit ihr reden. Sie drücken. Ihre warme Wange streicheln und küssen.

Wir haben ihr noch eine Kartoffel gekocht und ihre selbst gemachte gefüllte Paprikaschote aufgewärmt. Ich hab den Löffel abgeleckt und schmeckte meine Kindheit in dieser Küche. In dem Haus in dem ich gewohnt habe. Unter einem Dach mit dieser kleinen schwachen Frau.

Mittwoch Abend übermannt mich im Bett ein Weinkrampf.

Gestern wach ich auf und schau auf mein Telefon und frage mich, warum mich noch niemand benachrichtigt hat. Keine Nachricht auf meinem Telefon… kein Anruf…

Ich schminke mich und mache wasserfesten Mascara drauf, weil der noch wichtig sein wird am Tag.

Ich sitze in der Ubahn und scrolle durchs Internet und da ruft plötzlich mein Vater an.

Ah da ist ja der Anruf…

Ich weiß schon Bescheid…

Die Verabschiedung wird noch lange dauern…

Die kleinen Freuden…

eye-1553789_1920
Bild von Gerd Altmann auf Pixabay 

„Lass L. wissen, dass du heute an Ihren Geburtstag denkst.“ NÖ!!
Hab ich der Notification von Facebook via Email auch gleich laut entgegengebracht.
Ich denke ja auch gar nicht an das Geburtstagskind. Nett wäre von FB auch noch ne Erinnerung, woher ich die überhaupt kenne??

Gerade scrolle ich gelangweilt den Newsfeed von Facebook bis zum bitteren Ende… Das einzig spannende sind die Memes, mit denen ich in der letzen Zeit auch sehr gern meine Freunde nerve. Ansonsten denke ich zu fast allem: ist mir egal… ist mir egal.. ist mir egal….

Ich bin gerade so glücklich, dass ich mich nicht mehr verkaufen muss. Nicht mehr im Gedächtnis sein muss. Keinem Sänger, Dirigenten, Pianisten, Regisseur, Kunstmenschen, den ich irgendwann mal wenigstens kurz gesehen habe und dann gleich zum besten Facebookfreund erklärt habe, zum Geburtstag gratulieren muss, Urlaubsfotos liken oder gar kommentieren muss.
Ich bin nun mal mit sehr vielen Künstlern befreundet und sehe, wo die überall hinjeten und Premieren haben und was für tolle Konzerte, an was für tollen Orten, mit was für tollen Orchestern… Und eigentlich will ich das gar nicht mehr sehen. Ich wollte das eigentlich nie sehen. Das ist Gift.
Und trotzdem muss man ja mitmachen für: Hier bin ich. Guck mal! Ich bin lustig. Und ich mag dich! Bitte denk an mich, wenn du wieder nen Job zu vergeben hast, oder empfehle mich weiter…..

Das gehört ja tatsächlich zum Job.

Jedenfalls habe ich das nicht mehr nötig!
Die wissen gar nicht, wie sehr ich mich gerade hämisch darüber freue M. nicht zur Verlobung zu gratulieren, A. nicht ne tolle Premiere zu wünschen und das Urlaubsbild von T. nicht zu liken. Har Har Har!!

Das fühlt sich großartig an!!

Beste Grüße von meinem boshaften Ich! har har…. 👹👹👹👹

 

Und nu?

Einen guten Monat besetze ich also einen neuen Job und schweige seit dem still. Bis heute.
Vielleicht wollt ihr ja wissen, wie es so ist?

Also so langsam komm ich rein. Eigentlich noch bis letzte Woche war es einfach viel viel viel. Mein Kopf raucht und ich komm zu gar nichts. Auf Arbeit komm ich zu nichts. Privat komm ich zu nichts (was so eigene Projekte anbelangt (Hallo? Sport?)).
Ich bin nach jedem Tag Arbeit immer so froh, dass ich mich zu Hause verkriechen kann.

Dafür sind hingegen die freien Tage noch so schön.
Ich war vorher freiberuflich. Frei hieß für mich immer Job- und somit Geldlos. Und ich konnte es gar nicht genießen, weil ich oft nicht wusste wann und ob da nochmal Geld reinkommt.

Also diese Last ist weg und ich fühle mich seelisch soviel besser!

Zum Job: Ich übernehme sehr viele Schichtleiterdienste in meinem Unternehmen (eine Freizeitattraktion). Und bin an diesen Tagen die Managerin, die dann gerufen wird, wenn es irgendwo hakt. Ich schaue, dass alle Mitarbeiter an den Positionen sind und pfeif die dann wenn nötig zurück. Ich muss Ersatz bei krankmeldungen finden, oder einen Plan B erschustern, wenn ich niemanden finde.
Ich kümmere mich um Kunden und alles mögliche, wo eben Hilfe und Entscheidungen verlangt werden. Ich gebe Kassen raus und mache Abrechnungen.
Das bringt eine Verantwortung, die ich noch nie tragen musste. Zudem leite ich ja noch eines der Teams in dieser Attraktion, was auch nochmal alles neu ist.
Dazu kommen noch logistische Dinge. (Mein Team ist das Café-Team. ich leite also noch so ganz nebenbei ein Café). Wenn ich das so lese, muss ich selber lachen. Wie absurd das alles ist.
Bisher ging alles gut, auch wenn einiges (durch technische Probleme) daneben ging.
Wie verhext war das alles.

Wieso schreib ich ausgerechnet heute?
So richtiges Feedback gab es von oben für mich bisher nicht. Die haben sich die ganze Sache ja auch erstmal angeschaut. Heute hatte ich dann mal ein Gespräch mit meinem Vorgesetzten (dem Betriebsleiter) über meine zukünftigen Projekte, deren Stand und auch mich in dieser neuen Position. Das war im Großen und Ganzen sehr positiv.

Interessanterweise hat er Sachen gesagt, die ich immer höre, egal wo ich bin. Er meinte, ich sei zu bescheiden.
Als er das sagte, dachte ich, das kann doch nicht wahr sein?? Das durfte ich mir ja vorher auch immer anhören in Bezug auf mein Auftreten auf der Bühne.
Ich bin zu perfektionistisch und stresse mich selbst zu sehr, hat er auch gesagt.
Das höre ich ja auch schon die ganze Zeit von links und rechts, dass ich mich zu sehr stresse.

Also im Prinzip ist er mit meiner Arbeit zufrieden, nur mache ich mich kleiner als ich bin. 🙈🙈🙈

Wie war das mit dem Selbstwert und so? Da hab ich echt noch nen langen Weg vor mir.

Ich habe den Betriebsleiter auch nochmal direkt gefragt, ob er die Entscheidung schon bereut mit mir (etwas besser formuliert im Gespräch). Und er meinte, nein gar nicht. Er weiß, dass ich das alles kann und hinkriege. Ich war ja noch bevor ich mich beworben hatte bereits seine 1. Wahl. Und er war ganz enttäuscht, als ich ihm im Personalgespräch vor knapp 2 Monaten quasi sagte, dass ich mich für keine höhere Position im Unternehmen interessiere. Er wollte mich damals schon abklopfen, denn 2 Tage später wurde ja mein damaliger Chef gekündigt. Was er wusste, ich aber nicht. 😉

Jedenfalls muss ich mal etwas auf mein Umfeld vertrauen. Und es vor allem entspannter angehen. Er meine sogar selbst, wenn etwas mal liegen bleibt oder ich Fristen nicht schaffe, wird ja der Laden nicht gleich untergehen.
Das fand ich nochmal sehr gut zu hören.

Ich will die Sache halt nicht verbocken und denen zeigen, dass es eben nicht die falsche Entscheidung war, eine komplett Ahnungslose in die Position zu lassen. Ich bring genug mit in den Job und den Rest kann ich lernen. Ich hab ja genug Lebenserfahrung und bin nicht zu dumm. Ich bin also eigentlich gar nicht ahnungslos. 😉
Das wird alles gut.

Und wenn ich mich dann an das Pensum gewöhnt habe und mein Kopf nicht mehr raucht, dann widme ich mich auch wieder meinem Langzeitprojekt: dem Abnehmen!

Morgen hab ich wieder frei und freue mich wie Bolle!

Passt auf euch auf vor allem bei der kommenden Hitze!

Eure Katinka 🙂

Alles neu macht der Ma… JUNI

Als Vorbereitung für meine neue Stelle ab Montag, habe ich mir vorgenommen es mal mit dem Bullet-Journal zu probieren. Das ist eine sehr klare und übersichtliche Form, seinen Alltag zu strukturieren. Alles findet Platz: Von spontanen Ideen, Tages-Ereignisse über Essenspläne bis hin zur Planung eines ganzen Urlaubs. Ich gehe nach der ursprünglichen Methode vom Erfinder selbst vor. Ohne hübsches Lettering und ohne bunte Klebchen.

Mein Vormittag bestand darin, mir das Prinzip mal genauer anzuschauen. Mein Mann macht das schon seit geraumer Zeit. Bis vor kurzem einer der verplantesten Menschen, den ich kenne, überrascht er mit Aufgeräumtheit. Als er einmal auf ein Kommentar von mir „YZ hat heute Geburtstag“ reagierte mit „Ich hab schon gratuliert“ war das augenöffnend für mich. Jedenfalls bin ich derart inspiriert, dass ich denke, dass ich das auch brauche.
Habe heute morgen also ein Bullet-Journal für meinen Alltag und zusätzlich eins nur für die Arbeit gekauft.
Ihr seid live dabei, wie ich erwachsen werde…

Worauf möchte ich hinaus? Ich habe also heute mit dem Bullet-Journal begonnen und ein paar Dinge, die auch für diesen Blog relevant sind, mit integriert. Z.B wie oft ich blogge, sportmache, vernünftig esse (nach meinen Maßstäben).
Mir ist gar nicht aufgefallen, dass ich sehr regelmäßig nämlich alle 3 Tage zum Sport gehe. Das ist Ok. könnte besser sein, aber ist OK.
Außerdem kamen mir Blogideen hoch, die ich schon seit ner Weile hatte. Also vielleicht wird’s ja wieder mal interessanter hier. 😉

Die Waage ging auch wieder ein Stück nach unten und zeigte mir eine immer noch hohe, aber bessere Zahl heute. Nämlich 76 Kg.
Bin mit neuem UND altem BMI wiede im Normal bereich. YESSS
tempFileForShare_20190615-200146.jpg

Gestern war ich Sporteln und konnte von einer sehr guten Position aus beobachten, wie 2 Herren sich nacheinander im Damenzirkel verliefen und sich dann auch noch ausgerechnet mit Schlauchi abmühten. Das war sehr herrlich, wie sie auch absolut keine Ahnung hatten, was zu tun ist…. xD
Jetzt schmeiße ich mich in meine Sportsachen und kann im Fitty hoffentlich wieder Leute beobachten, die einen Kampf mit meinem Liebling wagen…

Allerliebste Grüße und ein schönes Wochenende!
Eure Katinka 🙂

Was wurde aus Mut und Warten und so?

office-1701161_1920

Ich habe die Stelle bekommen. (worum gehts?? kann man hier nachlesen) Wie verrückt ist das denn? Toll, wenn man so wertgeschätzt und einem eine Führungsposition anvertraut wird. Ich bringe keinerlei Erfahrung oder Ausbildung in diesem Bereich mit. Sie haben mich ein halbes Jahr arbeiten sehen und das reicht denen, mir die Stelle anzuvertrauen. So cool!
Ich werde ein Team innerhalb eines größeren Unternehmens führen.

Ich habe heute meinen neuen Vertrag unterschrieben. Danach war ich so aufgeregt, dass ich erstmal jemanden voll quatschen musste. Wer hat denn nachmittags unter der Woche Zeit? Hab meine Omi angerufen. Die hat sich gefreut.

Jedenfalls sprudel ich grad und genieße noch die letzten Tage ohne Verantwortung.

Ich hoffe, ich kriege das alles gut hin. Ich hoffe, dass die Einarbeit toll läuft und ich mich sicher fühle, sobald ich meinen Dienst allein antrete.

Oh man. Das ist echt verrückt, wenn man offen für alles ist. Man weiß nie, wohin die Reise geht. Hätte mir das jemand vor einem halben Jahr erzählt, hätte ich dem wohl einen Vogel gezeigt.
Ich werde mein Bestes geben und hoffen, dass mir die Arbeit liegt.

🍀🧚‍♀️