Bilanz KW 39

Gewicht: Verschweigen bringt ja nun auch nichts…. 81,7 Kg
Seit meiner Hochzeit und damit meine ich wirklich 2 Tage später ist mein Gewicht ganz merkwürdig nach oben geschnellt. Direkt auf die 82Kg, ohne Treppe. Die Zunahme macht seit eben 4 Wochen keine Anstalten wieder zu verschwinden. Das Gewicht schwankt irgendwo zwischen 81,5-83,0 Kg…. Wieso? Warum? Weshalb? Wo ist die 79? Was ist passiert?

Ich muss erwähnen, dass die Hochzeit mein einziges Hoch in einer Phase mit ganz viel Mist war. Es sind ganz viele komische unerwartete Dinge passiert, die mich stark mitgenommen haben, oder wenigstens arg beschäftigen.

Dadurch ging die Spirale nach unten und zog mich mit sich in den Keller. Mein Gewicht war mir einfach sowas von egal und das zahlt es mir dann eben sofort heim.

Langsam meldet sich alles wieder zurück. Alarmierende Blinklichter nehme ich wieder wahr. Hose spannt. Shirt spannt. Waage zeigt 8X Kg an. Schulter fallen wieder ein. Ich fühle mich schlapp. Ich erkälte mich schnell (aktuell erkältet). Horropickel rund um mein Gesicht (und ich habe eigentlich das Glück mit reiner Haut gesegnet zu sein (sogar meine Oma fragte mich schon, ob ich Ausschlag habe)).

Ich befinde mich gerade im Aufarbeitungsprozess. Die Handbremse habe ich bereits letzte Woche gezogen, aber ich bin ein sehr gemütlicher Mensch….

Die Pickel sind wieder weg. Die Gleichgültigkeit ist wieder weg. Der Ehrgeiz ist zurück.

Ich möchte, dass es mir gut geht. Ich möchte mich wohlfühlen und gut zu mir sein.

Was kann ich von außen tun:
– vernünftige Ernährung (Ich neige dazu, mir riesige Portionen einzuverleiben, selbst wenn die Mahlzeit an sich Ok war)
– Bewegung

Was kann ich von innen tun:
– Einstellung zu gewissen Dingen überdenken (Job, Chefin, Meinung von anderen)
– offen sein (für neue Wege, für Ratschläge, für andere Meinungen)
– für eigene Rechte einstehen
– Ziele setzen
– Ziele verfolgen

Wie werde ich das also anstellen?
Ich werde weiterhin keine Kalorien zählen, sondern auf meine Portionen achten.
Weniger Öl in die Pfanne hauen.
Buntere Teller.
Weniger Fleisch und Milchprodukte.
2 l am Tag trinken (light, Wasser oder ungesüßter Tee).
Vollkornprodukte.

Sobald ich wieder gesund bin, geht’s wieder zum Sport. Es macht mir Spaß, also bleibe ich auch dran.
Treppen steigen, statt Rolltreppe benutzen.

Wenn ich schon keine großen Schritte (mehr) schaffe, möchte ich doch wenigstens die kleinen gehen.

Drückt mir die Daumen!

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Bilanz der letzten KWs

Was ist hier schon wieder los?
Madame kommt nicht zu Potte und dümpelt wieder im eigenem Mus.

Theoretisch könnte ich auch einen alten Post recyceln, denn letztendlich passiert das ja immer wieder und ich komm immer zu den gleichen Schlüssen.

Aber ich mach mal einen Umriss der gegenwärtigen Umstände.

Positiv bleiben ist das Einzige was mir hilft um nicht komplett im Sumpf des Versagens abzutauchen.
Worte haben eine große Kraft und ich muss aufpassen, wie ich mich artikuliere, vor allem mir selbst gegenüber.
Ich neige dazu mich klein, dumm, unfähig und schwach zu machen. Ich mache das zwar mit Selbstironie, aber derart oft und fast immer, wenn ich über mich selbst rede, dass das mittlerweile schon sämtliche Ironie verloren hat und Realität geworden ist.

Hauptsächlich zieht mich mein Berufliches herunter. Und eigentlich ist es nicht mal das, sondern Menschen um mich herum, die meinen wissen zu müssen, wie es mir geht, weil sie denken, dass mich meine berufliche Situation herunter zieht. Und dadurch, zieht einem dann irgendwann wirklich die berufliche Situation herunter, weil das ja nicht gesellschaftsfähig ist, wie ich lebe.

Vorgeschichte: Die Uni hat mich damals ziemlich aus der Bahn geworfen. Ich habe sehr lange studiert und war am Ende so ausgebrannt, dass ich ein Jahr lang nicht wusste, wohin es mit mir gehen soll. Ich konnte mir jedenfalls nicht vorstellen zu singen.
Ich war leider immer viel zu brav und habe auf alle guten Ratschläge gehört. Ich habe immer einfach gemacht, was von mir erwartet wurde. Auch nie mehr. Eigene Ideen und Wünsche habe ich gar nicht gelernt zu verfolgen, da ich immer auf die, die es besser wissen, vertraut habe (vor allem Lehrer und Dozenten dann später).
Gerade die Uni hat mich sehr sehr klein gemacht. Sie hat mir viel meiner Natürlichkeit genommen.
Ihr müsst verstehen, ein Gesangsstudium ist sehr speziell und intim. Ich hatte fast nur Einzelunterricht. Der Gesangslehrer ist schon fast ein Therapeut und weiß eigentlich immer, was gerade in deinem Leben los ist, denn jede Stimmung legt sich auf die Stimme (jedenfalls konnte ich das schwer trennen). Durch dieses uneingeschränkte Vertrauen, haben Gesangslehrer auch eine große Macht über dich. Intuition gegenüber der eigenen Stimme (welche Stücke zu früh, zu hoch, zu schwer, zu einfach,… sind. Oder mein eigenes Verhängnis: was habe ich überhaupt für eine Stimme? Alt oder Sopran?) wird einem aberkannt und über einen hinweg entschieden. Noch zu Musikschulzeiten hatte ich in einer Jazzband gesungen und wegen Wettberwerbe im klassischen Bereich bekam ich das Verbot mit der Band weiter aufzutreten (weil nicht alle Sänger das unterschiedliche Singen trennen können. Mir wurde abgesprochen, dass ich das kann). An der Uni organisierten Kommilitonen ein Projekt, in dem wir zum ersten mal szenisch auftreten konnten, meine Gesangslehrerin verbot mir die Teilnahme, weil es zu früh für mich war. (Ich war 20 und im 2. Semester).
An der Uni gab es ein Projekt mit dem „Skandal-Regisseur“ Calixto Bieito und manche Lehrer verboten die Teilnahme ihrer Studenten am Kurs, weil seine Inszenierungen eben skandalträchtig sind.
Man lernt an der Uni, dass man noch zu jung, zu früh, zu irgendwas ist. Selbstbewusstsein sein wird einem abtrainiert, dabei ist das so wichtig auf der Bühne.
Hier möchte ich erwähnen, dass die Lehrer natürlich wirklich nur im besten Interesse des Studenten handeln wollen. Ich ärger mich über mich selbst, denn es gehörte zu meiner Natur artig zu sein. Und ich ärgere mich über die Dozenten, die wie Übereltern alle Entscheidungen übernehmen und mich und auch andere nicht wirklich für den Beruf ausgebildet haben.

Was ich erfahren habe an der Uni, ist, dass all die Studenten, die sich damals hinweggesetzt haben, Gesprächsstoff der Lehrer/Studenten waren und eben nicht von ihnen gegängelt worden sind, jetzt erfolgreicher sind.
Sie haben immer auf ihr Bauchgefühl gehört und wenn sie vielleicht doch mal daneben lagen, konnten sie zumindest aus ihren eigenen Fehlern lernen.

Ich habe sehr spät gelernt auf mein Bauchgefühl zu hören.
Ich habe das Gefühl zum ersten Mal zu wissen, was mir gut tut und was ich gerade brauche um dahin zukommen, wo ich auch hin möchte. (wichtig: wo ich hin möchte. Und nicht wo andere mich sehen.)
Dennoch quatschen immernoch Leute rein und meinen es besser zu wissen oder wollen helfen.
Ich nehme mir gerade ganz bewusst eine Auszeit. Ich singe Projekte hier und da, habe mein festes Ensemble, das jede Woche auftritt und nehme Dinge an, die durch Kontakte entstanden sind. Ich gehe aber nicht zu Vorsingen oder anderen Auditions, weil ich einfach nicht so weit bin. Das ist aber OK. Mir nutzt es nichts eine Arie toll vorsingen, dann aber die ganze Rolle nicht durchstehen zu können um dann einen schlechten Eindruck zu hinterlassen und nie wieder gefragt zu werden.

Gerade lerne ich unter anderem diese Arie:

Das wäre vor einem Jahr noch undenkbar gewesen. Ich muss noch ganz schön an meinem hohen C arbeiten, aber hey, ich habe ein hohes C… Ich bin jedenfalls sehr froh und spüre, dass grad ganz viele Knoten platzen. Das gibt mir also Recht!

Und jetzt kommt ganz viel Eigenlob für meine eigene Selbstwertschätzung: Ich habe eine außergewöhnlich Stimme, die einen großen Wiedererkennungswert besitzt. Ich habe eine große Stimme, die auch herausgehört wird, wenn ich in einem Ensemble oder Chor singe. Ich habe eine gefällige, warme Stimme.

Das sind meine Punkte. Die habe ich. Daran gibt’s nichts zu rütteln, die gab mir die Natur.
Was mir noch fehlt ist eine stabile Technik und die Ruhe und das Vertrauen vor schwierigen Phrasen. Das lerne ich gerade! Also ist doch eigentlich alles in Ordnung?

Ich möchte mir den Schuh nicht mehr anziehen, dass weil ich nicht sooo viel zu tun hab, es mir ja auch schlecht zu gehen hat.
Es ist selbstgewählt! Ich verdiene nicht so viel, weil es selbst gewählt ist. Das ist der Unterschied. Je mehr Zeit ich mir jetzt gebe, desto schneller bin ich am Ziel. Auch wenn alle anderen dagegen sprechen und meinen, ich sollte trotzdem vorsingen gehen und trotzdem blabla….

Fassen wir zusammen:
Ich habe einen beruflichen Fahrplan. Ich weiß, was ich erreichen möchte und wie ich es erreichen kann. (Das ist ziemlich toll!)
Meine Teilzeit-Tätigkeit ist selbst gewählt. Und dass ich trotzdem überlebensfähig bin, (wenn auch sehr knapp) ist doch ein gutes Zeichen.
Ich bin optimistisch. Ich glaube wirklich daran, dass ich erfolgreich sein kann.
Alle Hindernisse sind überwindbar. Es liegt tatsächlich in meiner Hand, dadurch ist es machbar!

Was hat das ganze mit meiner Abnahme zu tun?
Sehr viel. Mein beruflicher Zwischenzustand belastet mich ziemlich stark (vor allem in der letzten Zeit) und zieht mich dann doch herunter. Und in solchen Momenten, verliere ich Kraft und Lust für andere Dinge und flüchte ins Fressen.
Die Lage in meiner einzigen festen Tätigkeit ist gerade einfach zum Davonlaufen, weshalb ich sogar auch diese Tätigkeit ab Januar aufgebe.
Das ist sehr mutig von mir, aber es ist notwenig. Ich bange äußerst vor dem neuen Jahr, denn ich habe absolut keine Ahnung, wie es weiter geht. Aber ich werde es anpacken und nicht in ein Loch fallen.

Selbstmitleid schüttel ich also mal ab. Ich habe mehr zu bieten.

shana towa!

🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀

Bilanz KW 35

Gewicht: 79,6 Kg
Differenz: -15,9 Kg

Ich war 4 Mal Sporteln. Das ist ziemlich super. Allerdings wollte ich noch öfter gehen, aber dann kam wiedermal das Leben dazwischen mit all seinen vielen (besonders unschönen) Facetten und ich hatte ganz andere Probleme als mein Gewicht.

Ich verzichte auf Details und konzentriere mich auf die guten Dinge.
Ich heirate übermorgen. 😀
Ich habe tatsächlich ein Kleid gefunden, das genau so aussieht, wie ich mir das vorgestellt habe. Hochtailliert mit weitem Midi-Rock. Es ist bordeaux-rot und daher nicht unbedingt die typische Brautfarbe, aber mir doch egal!
Ich sollte erwähnen, dass es um die standesamtliche Trauung geht, die wir nur klein feiern. Nächstes Jahr wird dann nochmal groß gefeiert und dann auch in weiß. uhhh….
Jedenfalls bin ich glücklich doch noch etwas gefunden zu haben, womit ich mich 100% wohl fühle.

Gestern begrüßte mich ein (schwuler) Kollege (hetero Männer sind meist nicht so überschwänglich):  „Mensch Katinka, du bist so dünn geworden…. !!“
Glatte Lüge! Aber ich hab mich nicht beschwert. xD

Laut Waage ist nichts passiert, aber der Sport macht sich bereits nach 2 Wochen bemerkbar, finde ich. Mein Kollege sieht das scheinbar auch so.
Ich treibe im Schnitt mindestens alle 2 Tage Sport.
Sport machen bedeutet:

Variante 1) Ich habe viel Kraft, Zeit und Lust:
10 min Erwärmung auf einem Cardiogerät (Laufband oder Crosstrainer)
45 min Krafttraining (Arme/Oberer Rücken oder Beine/unterer Rücken)
30-60 min Cardio (Laufband, Crosstrainer, Treppensteigegerät)
10 min Dehnen.

Variante 2) Ich habe Zeit, aber keine Lust/Kraft:
Wenn Sport dran ist, aber ich nicht soviel Lust habe, dann laufe ich bei 6,3-6,5 km/h ne Stunde einfach auf dem Laufband und danach Dehnen.

Variante 3) Ich habe keine Zeit und keine Lust:
Wenn ich mich ganz schlecht fühle und gar keine Lust auf Fitnessstudio habe, mache ich zu Hause Bauchtraining, Dehnübungen und Kniebeugen.

Die 4 Male letzte Woche waren übrigens nur Variante 1. Also das volle Programm. YAY!

Ich habe nur heute Zeit für Sport. Diese Zeit möchte ich dann abends gerne nutzen. (Variante 1 natürlich 😉 Die Beine sind wieder dran)

Außerdem habe ich aufgehört Kalorien zu zählen. Ich trickse mich immer selber aus. Und fast jedes Defizit, das ich am Tage erwirtschafte, mache ich mir noch am selben Abend oder wenigstens am nächsten Tag kaputt.
Irgendwie komme ich besser damit klar, wenn ich keine Ahnung habe, wieviel ich wirklich zu mir nehme. Ich wiege trotzdem meine Nudeln ab (damit da nicht wieder aus Versehen 150g auf dem Teller landen 🙈) und schau bei den Zutaten auf die Nährwerttabelle, trage eben nur nicht alles ein.

Mein neuer Weg ist „normal“ zu essen. Das heißt, ich versuche im Allgemeinen meinen Gesamtumsatz (aktuell von ca. 2080 Kcal) zu konsumieren.
Ich habe 2 Jahre lang Kalorien gezählt und mittlerweile ein ganz gutes Gespür entwickelt und werde im Kopf überschlagen. Sollte mein Gewicht dennoch dramatisch nach oben ausschlagen, dann wird wohl nix anderes helfen, als doch alles pingelig aufzuschreiben.

Man wird sehen!

Ich verabschiede mich schonmal für diese Woche ab in den Hochzeitsstress samt Flitterwochenende.

Lasst es euch gut gehen und habt eine schöne Woche! ❤

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Dies ist jenes welches Kleid 😀

Bilanz KW 34

Kurve 34

Gewicht: 79,1 Kg
Differenz seit Start: -16,4 Kg

Die letzten Wochen waren gemütsmäßig etwas turbulent. Es war mir nicht möglich meine Ernährung auf einen grünen Zweig, bzw einen grünen Zweig auf meinen Teller zu bringen. Sport verhielt sich ähnlich abstinent, hielt sich gar hinter dem grünen Zweig versteckt.

„Aber du hast doch in dem letzten Post (vor 2-3 Wochen oder so) davon geredet, dass es wieder läuft…?!“
Ja, aber da hatte ich nicht mit dem Unvermögen meiner Chefin gerechnet, die sämtliche Energie und guten Gedanken aus mir herausgesogen hat.
Ich war schon lange nicht mehr so wütend auf eine Person. Ich bin enttäuscht, wütend und frustriert.
Jedenfalls habe ich aus Frust Wut-Pizza, Wut-Pasta, Wut-Schoki, Wut-Eis und was noch alles gegessen. Ich habe wahrscheinlich in einer Woche 2 Kilo zugenommen oder so. An Sport war gar nicht zu denken. Wenn ich frustig bin, möchte ich gar nichts machen. Obwohl Sport sicherlich eine gute Option wäre, um Dampf abzulassen. Aber man fällt in solchen Situationen ja dann doch in bewährte Ventil-Strategien: Grummeln auf Couch und dazu Fressi!

Dann war das Projekt vorbei und ich bin quasi ins Frustkoma gefallen. Diese Woche existiert für mich gar nicht. Total an mir vorbeigerauscht. Lichtblick war der Besuch meiner Mama, mit der ich einen schönen Tag auf der IGA hatte. Dabei hat sie mich dann zu sich eingeladen für ein paar Tage. Gesagt getan.
Ich habe Sachen gepackt und bin für ein paar Tage in die Heimat. Ich habe niemanden besucht (nicht mal meine Omis) und mich komplett auf meine Bedürfnisse konzentriert. Übrigens bewusst meine Sportsachen wieder nicht mitgenommen. Ich war ja noch im Frust-Modus und grummelte still vor mich hin.

Zusätzlich brachte mein Zyklus noch Gefühle und Gewicht in Wallung und es schwankte zwischen 78,X Kg und 81,X KG hin und her. Von Tag zu Tag unterschiedlich… Himmel Herr Gott…

Die paar Tage haben wahnsinnig gut getan. Ich habe mich geklärt: Gedanken und Gefühle. Singen geht mit der Seele leider immer ziemlich einher. Wenn es einem scheiße geht, singt man auch scheiße. Das Üben lief wunderbar. Ich bin bereit, dann bald endlich mal in den Theatern vorsingen zu gehen. Bald! Ganz bald! Es wird Licht.

Ich komme Mittwoch nach Hause komplett ohne Agenda. Schmeiß meine Tasche von meiner kleinen Reise unausgepackt hin. Schau auf die Uhr und denke: Eigentlich kannste jetzt auch zum Sport gehen. Werf mir zum ersten Mal seit Beginn des schrecklichen Projekts meine Sportkleidung über und geh ins Fitness-Studio. Ohne wenn und aber.

Dafür, dass ich Mittwoch erst wieder in Berlin war, war eine Woche mit 4 x Sport doch ziemlich gut, was? Also Kalenderwoche 34 war ein Erfolg. 😉

Was genau lerne ich daraus?
Probleme anderer Menschen nicht überstülpen.
Gutes für mich und den Körper tun (und damit meine ich nicht Couch und Fressi) sondern den Ausbruch aus dem Alltag, wenn die Decke auf den Kopf fällt. Und sei es eine Tour mit der Sbahn an den Rand Berlins um mal ne Runde im Wald zu spazieren. (ich bin ein absolutes Dorfkind und mit Wald verbinde ich Freiheit und Abenteuer.)

Kommenden Montag habe ich noch ein Konzert mit dieser furchtbaren Frau. Da muss ich mich herum manövrieren. Und dann soll sie mir erstmal egal sein, denn ich heirate nächste Woche.

Ja ihr lest richtig! An einem Vormittag, kommende Woche heirate ich.

Abgesehen davon, dass ich immer noch kein Kleid habe, läuft die Planung ganz gut. 😉

Im Moment bin ich sehr glücklich. 😀

Bilanz KW 31 – Was täte ich nur ohne Trendi…

Kurve 31.jpg

Gewicht: 79,8 Kg
Defizit zu letzter Woche: +0,5 Kg
Defizit allgemein: -15,7 Kg

Also zu letzter Woche sieht das nun nicht so toll aus. Aber die Woche lief eigentlichen verhältnismäßig gut.

Die Kurve da oben ist mein gesamtes letztes Jahr. Eigentlich zum Kopfschütteln. Da habe ich ein halbes Jahr gebraucht um die 84 zu erreichen und ein halbes Jahr um da wieder wegzukommen um den status quo zu erreichen. Das, meine Freunde, ist ein Jahr Daddelei.
Außerdem dachte ich, dass die letzten 2 Monate Bauchstreicheln mir nichts ausgemacht haben, aber wenn man sich die Kurve anschaut, erkennt man ja eigentlich doch so ne blöde Tendenz nach oben.
Ich vertraue der roten Trendlinie und die weissagt mir, dass es nach unten geht.
Die Trendlinie, mein neuer bester Freund.

Ich war insgesamt nur 2 mal beim Sport. Das lag daran, dass ich mir am Dienstag wie ein Anfänger total dusselig die Schulter gezerrt habe, weil ich mich scheinbar nicht gut genug erwärmt habe. Das stimmt wohl zum Teil. Vor dem Krafttraining fand man mich zwar 10 Minuten bei recht intensiver Stufe auf dem Crosstrainer, denn Erwärmung ist wichtig! Aber Dehen? Keine Spur.
Wenn ich meine Beine trainiere, dehne ich die sonst auch vorher. Warum die Arme nicht? … Sherlock?
Lektion gelernt: Oberkörper möchte AUCH vor dem Sport gedehnt werden. Nagut!

Jedenfalls tat meine Schulter die ersten 2 Tage brutal weh und ich habe Schmerzmittel – dabei mich selbst verfluchend – eingenommen und gehofft!!
Nach 3 Tagen gab’s dann eine Besserung, aber ich wollte mich nicht zu früh belasten.
Eine Runde Laufen oder Crosstrainer habe ich lieber ausgelassen, da die Arme ja immer mitwippen und die Schulter dadurch dann ja auch permanent gereizt ist. Hätte zwar gut gehen können, hätte es aber eben auch nicht.
Seit dem Wochenende merke ich eigentlich nur noch leichtes Ziehen. Ich kann die Schulter wieder kreisen und mir meine Oberteile ganz alleine anziehen ohne Zusammenzuzucken, also bin ich gestern wieder ins Fitti gegangen und habe nur den Unterkörper trainiert.
Das war eine gute Idee. Alles ist in Ordnung. Mir geht es prima.

Soviel zum Sport. Nun zur Ernährung.
Naja. So ganz schaffe ich es nicht, meine selbstgesetzten Kaloriengrenzen einzuhalten. Dennoch bin ich jeden Tag unter meinem Tagesbedarf geblieben und dadurch erwarten ich und Trendi (die Trendlinie. mein bester Freund. Ihr erinnert euch?) in der kommenden Woche eine Abnahme.
Uuuund Intermittierendes Fasten: Es ist und bleibt eine gute Sache für mich. Im Prinzip sieht das bei mir so aus, dass ich solange nichts esse, bis ich es nicht mehr aushalte. Das klingt sehr qualvoll. Ist es auch.  xD Aber gelingt mir besser als ab 19 Uhr nichts mehr zu Essen.

Jetzt überlege ich, ob ich noch zum Sport gehe oder lieber vorerst noch größere Pausen zwischen den Einheiten lasse. Das Training gestern war recht intensiv. Meine Kraft und Ausdauer muss ich erstmal wieder aufbauen. Ich möchte mein kleines feines Körperchen nicht schon zu Beginn der Motivation komplett belasten. Um dann müde gar keinen Sport mehr zu machen (ich kenne mich mittlerweile gut genug und weiß, dass mir sowas aus Übereifer schnell mal passiert). Bauchübungen zu Hause auf dem Teppich finde ich immer doof (Das liegt eher an der Raumaufteilung als an der Übung an sich) und bissl Crosstrainer wär ja ganz nett…. Ich muss mich nur zügeln können, damit ich auch am nächsten Tag fit genug bin und nicht komplett ausgepowert.

Man wird sehen! Seid gegrüßt! 🙂

Geht wieder los..

Gewicht: 79,3 Kg
Defizit zum letzten Post (vor 3 Wochen): +1Kg
Defizit allgemein: – 16,2 Kg

Ich bin einfach nicht zum Sport gegangen. Seit fast zwei Monaten habe ich es einfach nicht geschafft. Ich war wie gehemmt. Das war ganz merkwürdig und ich kann es nicht erklären.
Gestern habe ich es dann endlich wieder geschafft und es war herrlich. Ich weiß nicht, warum es mich so eine unglaubliche Überwindung gekostet hat, wobei es mir doch eigentlich gefällt.
Jetzt ist auch die Mauer wieder eingerissen und ich kann hindurchsteigen. Also um die nächste Zeit mache ich mir keine Sorgen.

Übrigens bin ich davon überzeugt, dass ich jetzt mehr essen kann, seitdem ich meine Schilddrüsenpillen nehmen. Ich esse die ganze Zeit (seit mindestens 2 Monaten) wie PMS-verrückt und die Waage regt sich kaum. Bleibt konstant zwischen 78,x und 79,x Kg.

Letztes Wochenende war ich in Edinburgh mit Schwiegereltern und Mann in spe (<3<3<3). Das war unser Geburtstagsgeschenk zum 30. (ahhhh ich bin 30.). Wir waren nur 3 Nächte da und als ich zurück kam, habe ich 2 Kg mehr gewogen. Die 2 Kg gingen noch am Tag unserer Rückkehr. Das ist doch Wahnsinn wie der Körper mit Wasser umgeht.
Ein bisschen anderes Klima: Wassereinlagerung.
Zyklus: Wassereinlagerung.
Wandern: Wassereinlagerung.

Was genau findet der Körper so gut an Wassereinlagerungen? Sind das noch alte Trinkreserven für die extremen Bedingungen, die wir durchleben, wenn der rote Indianer kommt? Oder für die Differenz von 5 °C wenn wir im Urlaub sind?
Meinje. Das ist schon fast niedlich, wenn man drüber nachdenkt.
Haste fein gemacht Körper. Jetzte kannste das Wasser aber auch wieder gehen lassen….

Ich fühle mich gerade normal weder WasserEIN- noch AUSlagerung. Also nehme ich die 79,3 Kg gerne an.

Ich muss langsam wirklich mal durchziehen, wenn ich zur Hochzeit rank und schlank elfengleich dahingleiten möchte.

Wir werden noch diesen Sommer/Herbst zum Standesamt gehen (sofern wir denn endlich nen netten Termin kriegen. Habe dem Standesamt grad per Mail zu einer freitäglichen 8:30 Verantstaltung zugesagt. Netter Tag. Scheiß Zeit. Aber es nervt echt gewaltig. Jetzt müssen die noch das OK geben. Drückt die Daumen!! Ich will das endlich fest haben…). Da wäre eine Kleidergröße weniger doch echt super. Nächstes Jahr gibt’s dann die freie Trauung und da dann auch das „große“ Kleid in einer (hoffentlich) schmalen Katinka.

Oh Moment, just hat sich ein anderes Standesamt gemeldet (wir haben alle Standesämter in Berlin abgeklingelt und angemailt (denn die sind fast alle kaum erreichbar) um nen halbwegs schönen Termin zu bekommen und es ist echt zum Haare raufen). Vielleicht haben die noch ne nette Zeit. Aber ich muss jetzt warten, bis die mich anrufen, die haben nämlich nur nach meiner Telelfonnummer gefragt. -.-. Wer macht denn sowas?

Naja… Es wird! Ich werde berichten 😉

Über Körper und Hochzeit und was mich bewegt; und ob ich mich bewege…

Seid gegrüßt und genießt den Sommer.
Grad regnet es nicht. So ist das also ohne Regen ….

😀

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