Bilanz KW 1 2018

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EIEIEIEEIEI….

Blöde Weihnachtssüßigkeiten, die sich immer noch zuhauf auf dem Tisch türmen.

Ich gelobe Besserung!

Bis nächste Woche!
💪💪💪💪💪💪💪

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2017 in Zahlen. Und Worten.

Genau heute vor einem Jahr habe ich einen Beitrag (Heute ist Montag) veröffentlicht, der meine gegenwärtige und vergangene Gewichts-Situation beschrieb und zusätzlich noch Wünsche und Ziele für das Jahr 2017 beinhaltete.

Mein Gewichtsendziel ist 65 Kg (und eher Tendenz nach unten. Also Schwankungen lieber zwischen 63-65 Kg und nicht zwischen 65-67 Kg) Ich hatte mir vorgenommen jede Woche 500 g abzunehmen. Da waren also noch 19 Kg zu bewältigen. Wenn ich die 500 Gramm Abnahme pro Woche tatsächlich geschafft hätte, dann hätte ich Ende September 2017 mein Ziel erreicht. Hätte hätte Fahrradkette.
Wie viel sind’s letztendlich geworden?

Gewicht heute: 78,9 Kg

– 5 Kg.

zirp zirp zirp.

hmmm……

„Immerhin…“ hallt es in einer dunklen Ecke meines Kopfes.

Insgesamt habe ich sogar 12 Kg abgenommen. Aber auch 7Kg zu.
So läuft das die ganze Zeit. 5 Kg abgenommen. 2-3Kg wieder zugenommen. Dann wieder 5 Kg abgenommen, 2-3Kg wieder zu. usw…

Aber wisst ihr was? Ich nehme mehr ab als zu. HA! Das ist zwar sehr mühselig und furchtbar langsam, aber Abnahme bleibt Abnahme und das lass ich mir von mir nicht kaputt reden.

2017

Lasst mich die Kurve erklären. Ich habe ganz arg die Schilddrüse im verdacht. Jeder Medikamentendosierungswechsel brachte Dynamik in die Kurve. Das kann allerdings auch Zufall sein.
Das Jahr begann mit dem schrecklichen Hoch von 84 Kg. Ich war in einer depressiven Stimmung, wusste aber, dass ich was ändern muss und begann mich allmählich wieder der Abnahme zu widmen.
Im Februar/März wurde meine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt und ich begann Tabletten zu nehmen. (Im März-April war ich lange im Urlaub. Dadurch gab’s kein Protokoll und der Kurve ist gerade), danach sieht man wie die Kurve schön nach unten geht und ich tatsächlich bis Juli dran bleibe.
Ende Juni musste ich meine Medikation umstellen. Ich war mittlerweile in eine Schilddrüsenüberfunktion gerutscht. Und schwups geht die Kurve wieder nach oben.
Meine Stimmung wurde wieder etwas gedämpfter. Ab September häuften sich unschöne Ereignisse, die mich wirklich mürbe gemacht haben. Es kamen Dinge ans Licht, was meine Chefin alles so treibt zu Ungunsten ihrer Untergebenen (NACHDEM ich schon entschieden hatte zu gehen, weil sie sonst auch Dinge abzieht, die einfach nur mit Respektlosigkeit zu beschreiben sind.) Zeitgleich litt eine mir sehr nahe Person an einer schizophrenen Psychose. Die Krankheit war mir bekannt. Das war bereits das 2. Mal und endete für mehrere Beteiligte in unterschiedlichen Häusern mit unterschiedlichen Gittern. Das war eine furchtbare Zeit voller Sorgen und hat mich stark mitgenommen. Ich wollte darüber nicht schreiben, da es mir zu nah ging. Nun ist etwas Abstand gekommen und ich kann es nüchtern in 2 Sätze verpacken.
Meine Hochzeit war mittendrin und war das einzige Licht. Nach dem großen Tag bin ich erstmal abgestürzt und war irgendwo in einer dunklen Höhle verschwunden.
Nichts hatte sich geglättet. Meine Chefin war immernoch Tyrannin und meine erkrankte nahe Person (ich muss so abstrakt schreiben, um die Identität zu schützen) immer noch irgendwo zwischen Psychiatrie und Türmen.
Zusätzlich rutschte ich wieder in die Schilddrüsenunterfunktion hinein. Das an sich ist keine schlimme Sache, aber es unterstützt recht wenig, wenn man sich eh schon scheiße und hilflos fühlt.
Mein Gewicht kletterte die Leiter nach oben. Ich betäube mich so gern mit Essen und das ist mir geglückt.
Ende Oktober: Der Arzttermin stand wieder an und meine erneute Unterfunktion wurde bestätigt. Wäh… Neue Dosierung.

Und seit dem läuft es. Es läuft einfach. Immer noch.
Meiner Chefin habe ich lebe wohl gesagt.
Die Krankheitsgeschichte der Schizophrenie hat sich beruhigt, bzw. ich habe meine Position gefunden und kann besser damit umgehen.

Meine Zukunftsangst ist immer noch präsent, aber ich habe viele Ideen und die nähren mich. Ich weiß, was ich erreichen möchte und ich akzeptiere, dass das noch ein Weilchen dauert. Anstatt den Kopf in den Sand zu stecken, schaue ich nach vorn.

2017 war an sich ein wirklich gutes Jahr. Ich habe sehr viel gesehen und erlebt. Ich habe Entscheidungen getroffen, die längst überfällig waren. Ich gehe meinen Weg, den ich für richtig halte.

Ich war auf den Malediven, in Japan, in Edinburgh, in Israel, an der Müritz.
Mir wurde ein Heiratsantrag gemacht und ein halbes Jahr später schritten wir direkt zur Tat.
Ich habe meinen Job als Vampiropfer gekündigt und kann meine gewonnene Kraft für bessere Dinge einsetzen.

Ich fühle mich frei und bin glücklich. 2018 ist komplett unbeschrieben und ich bin sehr gespannt, was ich erreichen werde. (Ohne, dass ich etwas tue, wird auch nichts passieren. Daher die Phrase „was ich erreichen werde“)

Ich habe mich verändert und bin sehr positiv. Ich spüre die Kraft in mir, alles zu erreichen, was ich möchte.
Der Blog und ihr, liebe Leser, sind ein großer Teil, warum das überhaupt möglich ist.
Ich bin sehr Dankbar für all die Unterstützung die mir zu Teil wurde und für die, die noch kommen mag.
Vielen Dank euch allen!

Ich wünsche euch ein frohes neues Jahr 2018. Möget ihr ein erfolgreiches, glückliches und gesundes Jahr haben.

Alle guten Wünsche für euch,
Eure Katinka
💕🍀🌈☀️

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Bilanz KW 49 – Wie ist das denn passiert?

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Gewicht: 77,8 Kg
Differenz zu letzter Woche: -2,1 Kg
ÄH…
Hä?

Noch verwirrter war ich gestern. Da zeigte die Waage 77,1 Kg an. So wenig hab ich seit 11 Jahren nicht mehr gewogen. Das an sich ist ein Grund zum Feiern. Allerdings begreife ich den großen Sprung nach unten nicht. Mehr als 2 Kilo Verlust in einer Woche?
Ich habe extra meine alte mechanische Waage herausgeholt und auch meinen Mann auf beide steigen lassen. Das Ergebnis stimmt überein.
Theoretisch möglich ist es. Rechnen wir mal hoch:
Um 2 Kg in einer Woche zu verlieren, müsste ich 2000 Kcal täglich einsparen.
Mein Kalorienbedarf am Tag bei kleinster Bewegung (das heißt Student oder sitzend im Büro die ganze Zeit und zu Hause eher so fernsehguckend auf dem Sofa) liegt bei ca 2060 Kcal.
Also entweder ich verzichte eine Woche auf Essen und brauche dafür aber auch keinen Sport zu machen, oder ich ver’sportle‘ so viel an Energie, wie ich durch meine Nahrung zu mir genommen hab.

Ich kann meine Kalorienaufnahme und den -verbrauch der gesamten Woche nur sehr schlecht nachvollziehen.
Ernährung:
Ich hatte von Montag bis Sonntag volles Programm. Die Tage wurden arbeitstechnisch immer intensiver und länger. Auf Frühstück habe ich jeden Tag verzichtet (durch das intermittierende Fasten). Mittagessen habe ich eigentlich immer zu Hause zu mir genommen. Das war kalorisch sehr unterschiedlich zwischen 400-800. Und der Rest ging nur auswärts. Ab Donnerstag gab es zusätzlich zu meinem Mittagsmahl nämlich jeden Abend ein 4 Sterne Hotel Buffet.
Und auch da reicht meine Spanne von gar nichts angerührt bis zu komplett überfressen.
Unterm Strich habe ich nur eine grobe Ahnung, wie viel ich wirklich zu mir genommen habe. Aber vom Gefühl her, denke ich, dass ich trotzdem im Großen und Ganzen über die 7 Tage ein Kaloriendefizit erreicht habe. Ich weiß nur nicht, ob es sich um ein paar Hundert oder Tausend Kcal handelt.

Bewegung:
Ich habe jeden Tag gesungen. Sehr viel. Mit Steigerung bis gestern.
Klassisch singen ist von der Anstrengung her wie Yoga würde ich jetzt mal behaupten. Oder Lachen. Stellt euch vor ihr müsstet 2 Stunden Lachen und das stehend. Das geht auf die Muskulatur. Ich hab ja nicht umsonst so ne schmale Taille trotz globaler Speckigkeit. 😀
Und ich habe mehr als 2 Stunden pro Tag singend oder wenigstens stehend/laufend (über den Arbeitsweg hinaus) verbracht…
Für zusätzliche Bewegung hatte ich weder Zeit noch Kraft. Es war wirklich auch körperlich eine sehr anstrengende Zeit für mich gewesen.

Dennoch ist das nicht mit Ausdauersport zu vergleichen und so habe ich vielleicht pro Tag 400 Kcal mehr verbrannt. Schätzungsweise habe ich jeden Tag um die 1500 Kcal zu mir genommen also ein Defizit von 550 Kcal erreicht.
-400 – 550 = – 950 Kcal.
Wir erinnern uns: 1000 Kcal Defizit in 7 Tagen ergibt 1 Kg Körperfettverlust)
Nach der Gleichung habe ich also knapp einen Kg Körperfett verloren.

Das würde also schonmal 78,x Kg erklären. Der Rest scheint dann Wasser zu sein.
Damit kann ich leben. 😉

Ich jedenfalls erfreue mich an der 77, egal wie lange sie mir hold bleibt! Und mit der bin ich laut dem neuen BMI-Rechner sogar, zwar haarscharf aber immerhin, normalgewichtig. YAY.
Neu oder anders ist der neue Rechner deshalb, weil hier auch die Proportionen in Hinblick auf die Größe eines Menschen mit einfließen. Ich bin größer als die Durchschnittsfrau. Daher liegt der BMI Normalbereich bei mir ca. einen Kilo höher als er das bei der vorigen Gleichung (die eben nur zweidimensional war) tun würde. (bei Menschen, die kleiner als der Durchschnitt sind, liegt der neue BMI übrigens niedriger.)

Na mal schauen wie es weitergeht. Ich bin immernoch hochmotiviert. 😀

Übrigens habe ich in den letzten Tagen sehr liebe Menschen erlebt. Unser Team, das ich nach dem letzten Konzert gestern nun verlasse, ist so herzlich und warm und ich bin ganz traurig die Leute nicht mehr so regelmäßig alle auf einem Haufen sehen zu können. Der Zusammenhalt zwischen den Sängern war ziemlich stark (gerade auch im Bund gegen unsere verrückte Chefin).
Ich wurde gestern beim anschießenden Empfang der Abschlussveranstaltung oft in den Arm genommen. Mir wurde sehr stark zu verstehen gegeben, wie sehr ich geschätzt werde und es ein Verlust für die anderen bedeutet. Das war total schön zu erleben und ich bin immernoch ziemlich gerührt.

Das Jahr neigt sich und ich bin sehr zufrieden, wie sich die Dinge gerade allgemein entwickeln.

Ich bin wieder frisch, positiv, offen und naiv. Über das Naiv freue ich mich am meisten, das ist mir irgendwann während des Studiums abhanden gekommen. Es ist aber immens wichtig für mich, da es mich mutiger und unerschrocken macht.

Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht.

Wieterhin eine schöne Adventszeit für euch und eure Lieben!
🎄🎄🎄🎄🎄 💕

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Bilanz KW 48 – es geht voran.

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Gewicht: 79,7 Kg

Yay! wieder unter 80! 🎉

Ich versuche mal Struktur in den Post zu bringen und beginne mit dem Sport:

Ich war leider nur 2 Mal im Fitnessstudio. Montag und Mittwoch. Dienstag gab es Bauchprogramm zu Hause. Und dann fing das schon wieder mit so komischen Wehwehchen an.

Ich finde es total schwer zu erkennen, ob der Körper müde vom Tag ist, unausgeruht von einer schlechten Nacht, kämpfend gegen Infekt oder sonstwas ist.

Mittwoch beispielsweise fühlte ich mich recht schwach, aber da ich dazu neige etwas übersensibel zu sein, dachte ich, dass ich einfach zum Sport gehe und es durchziehe. Meistens ist es nämlich gar nicht so schlimm…
Bin ich also Abends nach einer Probe noch bis 11 im Fitti gewesen und 8 km gejoggt.
Morgens ging’s dann los mit Kratzen im Hals und Schnupfen. Na toll…
Ich bin ja immer ein Freund davon auf Müdigkeitserscheinungen zu hören, aber ich übertreibe wie gesagt auch manchmal und da das richtige Maß zu finden, fällt mir unheimlich schwer.

In Anbetracht dieser jetzigen Woche wollte ich es dann etwas ruhiger angehen: ich hab ab heute bis Sonntag jeden Tag Proben und Konzerte und ganz viel Gedönz. Diese Konzertwoche habe ich jedes Jahr und ist immer wahnsinnig anstrengend. Vor allem wenn ich da täglich meine Chefin sehe (wir hatten allein am Samstag schon wieder ein Streitgespräch. Gerade habe ich mit nem Kollegen telefoniert und wir haben uns seelisch hochgepäpelt und auf die heutige Probe vorbereitet. ich bin nicht die Einzige, die mit ihr Probleme hat.). Daher wollte ich mich eh schon kränkelnd jetzt nicht komplett verausgaben. Ich bin Sängerin und brauche meine Stimme fit und die ist ganz arg mit meiner Gesundheit verknüpft. Deshalb bin ich allgemein so sensibel, was Müdigkeit und Krankheitserscheinungen anbelangt.
Keine Stimme = kein Gehalt….
Also war es das dann erstmal mit Sport.
Ruhige Sachen hätte ich natürlich trotzdem machen können: Dehnen, Yoga und Krams…
Hätte…
Also wird das dann mein kommendes Programm sein.

Im Fitty selbst benutze ich grad nur die Ausdauergeräte. Ich weiß, dass Muskelaufbau zum Formen und Kalorienverbrennen (sogar im Ruhezustand) hilft. Aber gerade will ich einfach schnell viel abnehmen. Wenn ich wenig Zeit oder weniger Lust hab, ist das also immer meine 1. Wahl.

Kommen wir zur Ernährung.

5 von 7 Tagen laufen gut. Das scheint irgendwie meine insgeheime Regel zu sein. Zufall? Sonntag ist irgendwie immer verloren. Wenn ich zu Hause/allein esse, habe ich keine Probleme meine Vorgaben einzuhalten. Aber unterwegs mit Freunden? Schlimm… Noch schlimmer mit meinem Mann. Aber da bin eindeutig ich die Böse. Ich nutze ihn um an Essen zu kommen und pflanze ihm Gelüste ein, um meine eigenen zu befriedigen.
„Hättest du nicht Lust auf Pizza? Ja?? hättest du ?? Pizza Pizzza?? Ja ok, dann nehme ich auch eine…“ 🙈
Super bescheuert….

Eine Sache, die ich noch gar nicht erwähnt habe, aber die doch eindeutig in Kategorie Ernährung fällt: ich versuche mich seit ca. 3 Wochen an veganer Ernährung. Dabei liegt das Augenmerk besonders auf dem Wort „versuche“. Gerade zu Hause klappt das ziemlich gut, aber draußen bin ich verloren. Nicht weil es an Möglichkeiten mangelt, sondern weil ich Käse und Fleisch doch ziemlich geil finde und dann nicht stark genug bleibe.
Schleichend haben sich schon seit einer Weile Dinge eingebürgert, die mir die Umstellung denoch einfacher machen. Ich trinke nur noch Pflanzenmilch im Kaffee (und ich trinke viel Kaffee), da die in der Regel bei gleicher Menge weniger Kalorien besitzt. Und allgemein habe ich mich an vielen Dingen ausprobiert. Fleischersatzprodukte haben nämlich oft auch weniger Kalorien…

Ich habe irgendwann schon einmal erwähnt, dass ich in Gesundheitslektüren ständig auf das Wort vegan stoße, ohne direkt danach zu suchen. Also warum es nicht einfach ausprobieren? Einige Freunde und Bekannte essen schon seit ner Weile vegan, oder hatten auch mal so ne Versuchszeit. Also kann ich da aus deren Erfahrungstopf schöpfen und mich in Rezepten und anderen Dingen (Nahrungsergänzungsmittel, b12…) beraten lassen.
Ich orientiere mich da vor allem an meine Schwester. Ihr Freund ernährt sich vegan und sie dadurch auch. Sie macht aber Ausnahmen (Käse ist wohl immer im Kühlschrank) und sie isst sogar Fleisch zu besonderen Gelegenheiten (Weihnachten…).

Mein Mann macht da übrigens mit und ist in manchen Bereichen sogar konsequenter als ich.

Vegan sein hat an sich nichts mit dem Abnehmen zu tun, versteht mich nicht falsch. Ich weiß sehr wohl, dass auch Pflanzen Kalorien haben. Pommes kann man immer essen. Es geht mir um meine Gesundheit allgemein.
Die Netflix-Doku „What the health“ hilft sehr um diese Entscheidung nachzuvollziehen. Aber das ist nicht die einzige Quelle, die mich nachdenklich gemacht hat.

Abschließend gibt es noch zu sagen, dass es mir gerade allgemein sehr gut geht. Ich bin zufrieden mit mir, meinen Entscheidungen und meinen Umsetzungen. Manches könnte besser laufen, aber es könnte eindeutig auch schlechter laufen. Ich habe jetzt schon wieder fast 4 Kg in 1,5 Monaten abgenommen. Nur noch einer und ich bin wieder bei meinem Ausgangs minimal Gewicht seit meiner großen Abnahme, die 2015 begann. Und dieses Mal wird es danach weitergehen. Irgendwie spüre ich das.

Meine Kaloriendefizitziel habe ich nicht so hoch angesetzt. Das fällt mir irgendwie leichter so. Ich orientiere mich an einem täglichen Defizit von 500 Kcal. Das würden 500 Gramm Fettverlust/Abnahme pro Woche bringen. Und ungefähr, das bestätigt mir meine Waage auch.
Die Weihnachtszeit ist etwas hart, wegen der vielen Kekse, Schoki und dem Glühwein, aber ich beiße mich bisher ja ganz gut durch. Ab Januar wird’s also nur einfacher mit dem Verschwinden der ganzen Versuchungen.

Übrigens habe ich Sonntag den letzten Dienst mit meiner Chefin. Danach bin ich sie los. YAY YAY YAY!!!! Meine Kollegen werde ich vermissen. Die sind alle so verrückt. Kommen aus aller Herren Länder… Ich war 10 Jahre da, das wird schon ne merkwürdige Sache, aber das Verhalten dieser Frau ist einfach nicht mehr tragbar und ab Montag bin ich FREIIII!!! 💃💃💃

Liebe Grüße erstmal von mir und eine schöne Adventszeit euch. 😀
🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄🎄

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Passend zur Weihnachtszeit: Grünkohl.

 

Und der Zeh tut mir weh!

Ihr Lieben, ihr müsst mir ganz ganz fest die Daumen drücken. Oder die Zehen. Oder Und.

Vielleicht kann sich der ein oder andere noch erinnern, dass mir (ich glaube, es war) letztes Jahr im Frühling ein Zehnagel abgefallen war. (ihhhhhhh)
Der rechte… äh.. Zeigezeh.

Meine Laufschuhe waren offensichtlich unpassend. Während dessen der linke Zeigezeh fein mitgemacht hat, dachte sich rechtsi: Nö.
Eine kleine Druck-Blase hatte sich am Ende des Zehs gebildet und reichte bis kurz unter den Nagel, was mich zu meinem Leid führte.
Nach einer angsterfüllten Zeit des Bittens und Hoffens, entschied er sich dann doch noch den Panzer abzuwerfen und brachte meiner Eitelkeit Schmach nach Hause.
Übrigens ist mein Zeigezeh nicht abschüssig. Er ist kürzer als mein großer Zeh. Also wtf?

Wie sagt man so schön? Bis zur Hochzeit heilt alles. Hat er tatsächlich gemacht. Pünktlich zur Hochzeit, sah mein Zeh endlich wieder aus wie ein richtiger Zeh (zwischendurch hat ihm auch seine neue gebildete Haube nicht gefallen und warf auch diese ab, obwohl ich seitdem die Schuhe gewechselt habe.) So lange (ein gutes Jahr) hatte das gedauert, bis er sich wieder komplett eingekriegt hat.

Mehrere Leiden des Laufbandlaufens kamen und gingen: die Hüfte schmerzte in den Seiten, Schienbeinkantensyndrom und Runner’s Toe…
Besondere Obacht habe ich also auf meinen kränkelnden Laufstil gelegt um ihn zu verbessern.
Hüfte macht mit. Schienbeine machen mit. Zehen machen mit. Nee Moment mal!
Rechtsi sieht gut aus. Aber was passiert auf einmal mit Linksi, der Vorzeigezeh???

Sieht so aus wie Rechtsi zu seiner Zeit. Blase und kleine rote Streifen unter dem Nagel. NOOOOAAAAAIIINNNN! 😱😱😱

Wieso denn jetzt auf einmal? Ich benutze die Schuhe seit 1,5 Jahren und er hat sich nie beschwert.

Ich befürchte, dass durch meine steigende Fitness, die Schuhe oder wohl eher mein Laufstil, leider doch noch hinken. Früher hielt ich bei höhere Geschwindigkeiten nicht so lange durch, aber neuerdings schaffe ich wieder eine Stunde komplett zu Joggen, ohne Laufpausen dazwischen. Je schneller und länger ich laufe, desto größer wird der Druck auf den Zeh gefühlter Maßen. Das ist meine nicht sportwissenschaftliche Erklärung dafür.

Ich habe echt das Gefühl, nie Laufen gelernt zu haben. In der Schule (als ich sogar noch Normalgewicht hatte) war ich auch immer die Langsamste im Sprint (ok Zweitlangsamste nach Maria K., aber die hatte ein schiefes Bein und humpelte).

Wie und wo lernt man als 30-Jährige Frau Laufen?

Abschließend noch ein kleines Gebet: Bitte lieber linker Zeigezeh! Bleib, wie du bist! Du bist nämlich genau richtig, so wie du bist. Ich mag dich. Bist mein allerliebster linker Zeigezeh…. Amen. 🙏

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Hier ein Bild von kleinen niedlichen Kätzchen, da Runner’s toes eindeutig nicht fotografiert gehören.

Bilanz KW 48 – Sieht gut aus, auch wenn’s nicht gut aussieht…

Gewicht heute:
Nach dem Aufstehen (mit Sushi und ner riesen Pizza im Bauch): 82,0 Kg
Mittag rum ohne Sushi und Pizza im Bauch (💩) : 81,1 Kg
Früher Abend nach dem Sport (und den ganzen Tag noch nichts gegessen): 80,2 Kg

Das ist eine Differenz von knapp 2 Kg an einem einzigen Tag. Sucht euch ne Zahl aus 😉
Ich hab mich für die 81 Kg entschieden.

Kurz und schmerzlos: Es lief recht gut und ich bin ziemlich zufrieden. Gestern war ein unnötiger Fresstag und das schlug sich sofort aufs Gewicht nieder. Seit der letzten Bilanz habe ich sogar mal ne 79,X gesehen.
Das Gewicht kletterte leider doch nochmal die Leiter hoch seitdem, aber damit hatte ich ja gerechnet. Im letzten Post vermutete ich bereits, dass die sehr flotte Abnahme wohl dem Wasser zu verdanken war.
Ich habe mich viel bewegt und, abgesehen von 2 unnötigen Fresstagen, doch ganz gut Kalorien gespart.
Die Waage wird noch nachziehen, ich bin ganz sicher.

Habt eine schöne Woche!

💩💩💩🌈

Bilanz KW 47

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Gewicht: 80,1 Kg
Differenz zur letzten Bilanz: – 0,5 Kg

Sowohl letzte als auch diese Bilanz haben eine nette Differenz zum Vorgewicht. Aber ganz ehrlich, so gut bin ich gar nicht.

Die Kurve geht trotzdem eindeutig nach unten und das freut mich. Ich erwarte aber zu nächster Woche Stagnation. Nicht, weil ich es nicht schaffe ein kalorisches Defizit zu fahren, sondern weil ich denke, dass die verloren Gramm mal wieder (zum Großteil) Wasser sind und sich schnell wieder einlagern. Deshalb warte ich einfach mal ab.

Das Essen klappt mal mehr mal weniger gut. Das bedeutet in meiner Welt, dass das Defizit nicht riesengroß ist, ich aber eigentlich immer unter meinem Tagesbedarf liege.

Außerdem sportle ich zur Zeit viel zu Hause. Ich mache quasi jeden Tag irgendwelche Übungen aus Yoga, Kraft, Dehnen… Da verbrenne ich nicht so viel Energie wie ich das an Ausdauergeräten geschafft hätte, aber ich bin trotzdem zufrieden, denn ich spüre meinen Körper.

Wenn es so weiter geht, wird das doch noch demnächst was mit dem Idealgewicht! 😉

Mein nächstes Etappenziel ist die 75. Damit hätte ich 20 Kg insgesamt abgenommen und wäre im Normalgewichtsbereich. Nur noch 5 Kg! So nah!

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