3. Woche kein Zucker

Yippie ab jetzt sogar nur noch 4 Tage und dann darf ich wieder vereinzelt sündigen. Ich hab es leider nicht eher geschafft, den Beitrag zu verfassen.

Es ist und bleibt echt schwer für mich keinen Zucker zu konsumieren. Ich hätte nicht gedacht, dass das nach 3 Wochen immernoch so ist.

Sonntag haben wir meine Schwiegereltern besucht. Ich habe frühzeitig schon Bescheid gegeben, dass ich keinen Zucker esse. Schwiegermama hat dann sogar extra ungezuckerte Hafer-Kekse mit getrockneten Obst und Bananen gebacken. Das habe ich ganz sicher nicht erwartet von ihr! Die haben richtig gut geschmeckt und ich konnte mich nicht stoppen. Mal wieder! Ich kann mich bei Süßem einfach nicht kontrollieren. Die Kekse waren zwar zuckerfrei, ich habe aber trotzdem das Gefühl, dass ich betrogen hab. Ich wollte ja eben keine süßen Sachen essen… das ist so ne Grauzone. War das jetzt also Ok?

Schwiegervater runzelte etwas mit der Stirn wegen des Zuckerfastens und da fiel ihm ein, dass ja Fastenzeit ist und fragte, schon mehr interessiert, ob ich es wegen der Fastenzeit mache… ich deute ja immer gern viel in etwas hinein, werde aber das Gefühl nicht los, dass ich mehr Verständnis und Wohlwollen geerntet hätte, wenn ich es wegen der Fastenzeit gemacht hätte. Ehrlich zu sagen, dass ich ein Problem mit Zucker habe und wenn ich so weitermache irgendwann mehr als nur adipös („du bist doch nicht adipös“, laut BMI schon, „ach!“) Mir vielleicht als Krönung noch ne Diabetis einfange, wird in der Luft weggefegt. Ja ist ja auch ein krasses Szenario, aber nicht ganz unwahrscheinlich bei dem Tempo, mit dem ich voranschritt.

Anderes Thema. Ich habe Obst so langsam für mich entdeckt. Ehrlich gesagt gibt mir Obst irgendwie nichts. Ich esse es und ja es schmeckt auch, aber so richtig zufrieden wie nach einem Stück Kuchen bin ich nicht. Es wird jetzt besser, aber ich seh es tatsächlich eher als schlechten Ersatz. Einzig eine Bananen nach dem Sport war sehr toll. Ist jetzt auch wirklich mein Lieblingsobst und Weintrauben… na super! Die haben natürlich auch wieder den meisten Fruchtzucker… aber immerhin kann ich nach einer Banane stoppen und schieb mir nicht ne ganze Staude besinnungslos hinter. Das ist ja viel Wert!

Was sagt die Wage? Wie schonmal erwähnt gibts da jetzt nicht die mega schnelle Entwicklung. Allerdings passiert das, was ich das letzte Jahr ganz allmählich halb wegschauend beobachtet hab nun wieder in die andere Richtung. Die Zahlen schleichen nach unten. Kaum merklich. Wenn das so langsam nach oben geht ist das ganz tückisch. Man sieht nämlich immer wieder die Gewichtszahl die man kennt und wähnt sich in Sicherheit. Das wird aber von mal zu mal seltener und öfter blitzt dann eine neue Zahl auf, die man auf Wassereinlagerungen oder oder schieben kann. Bei mir pendelte das zwischen seltener 91Kg die sich irgendwann hauptsächlich bei der 92 manifestiert hat, aber mir ständig auch die 93Kg gezeigt hat, bis die 91 gar nicht mehr kam. Mittlerweile kommt die 91 wieder manchmal. Und der Anschlag zur 93 wird seltener. Ich hoffe ihr konntet mir folgen! Der Trend stimmt also und das ist ja die Hauptsache!

Na das wird doch! Abgesehen vom Sport! So richtig den Sport in den Alltag integriert bekomm ich leider noch nicht auf die Reihe. Dafür geh mit meinem 7Kg Paket fast täglich (am WE schone ich den Rücken und der Papa muss ran.) in der Trage spazieren. Den Kinderwagen benutzen wir gar nicht. Das kann ja nicht ganz unsportlich sein, oder?

Ich bleibe dabei: na das wird doch!

7 Gedanken zu “3. Woche kein Zucker

      1. Ich versuche, bei der Ernährung gut organisiert zu sein (Essensplan) und alles selbst zuzubereiten. Das klappt auch ganz gut, dabei verwende ich sowieso nie raffinierten Zucker.

        Bei mir ist das Problem Süßigkeiten, Schoki und Eis. Dem könnte ich mit rigorosem Verzicht beim Einkaufen entgegenwirken. Aber sind wir ehrlich.. Tu ich nicht. 😉

        Ich habe die Süßigkeiten inzwischen an einer umständlichen Stelle platziert und komme die erste Tageshälfte gut klar. Schwierig wird es ab Nachmittag/Abend, wenn die Willenskraft nachlässt.
        Wobei es auch nach dem Mittagessen schon den ersten schweren Moment gibt, denn ich esse gerne süß, und Mittagessen sind in der Regel nicht süß.

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      2. Einen Essensplan zu machen ist eine gute Idee. Ich nehme es mir so oft vor. Könnte ja funktionieren? Weiß nicht, was da mal wieder los ist. Nächste Woche gibt’s versuchsweise hello fresh für 3 Tage. Das ist ja mal ein Start!

        Mir fehlt auch ganz besonders der Nachtisch nach dem Mittagessen. Da gehört eigentlich ganz klar Eis hin. (Wassereis mein ich damit nicht…)

        Ernährung und Gewicht wird wohl immer ein großer Kampf bleiben. Das muss ich wohl einfach akzeptieren.

        Hoffentlich kommen wir beide gut süßfrei durch den Tag!
        Liebe Grüße dir 🙂

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      3. Cool, vielen Dank für den Link! Das klingt erstmal krass aufwendig. Aber die Idee lass ich mal reifen.

        Ich bin ne Häagen-Dazs Tante… ganz schlimm… ich musste mir richtig abtrainieren, den Becher nicht immer sofort leer zu essen.

        Ich überlege mir mal, was ich nächste Woche dann feines Süßes esse. Eis? Kuchen? Schokocroissant? (auch da haben wir eine andere Patisserie, die die frisch selber machen… wie soll man denn da widerstehen?! Ich werde hier überall verdorben)…

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