Willkommen heißen

Hallo ihr Lieben!

Jetzt ist es ja wirklich schon eine ganze Weile her mit dem Schreiben. Ich habe es absolut nicht gebraucht und auch nicht vermisst. Das scheint aber Einigen so zu gehen, da viele Blogs, denen ich folge auch kaum noch Inhalt posten.

Meine letzten Beiträge drehten sich auch gar nicht mehr um mein eigentliches Thema- dem Abnehmen – sondern eher um meine berufliche Gegenwart und Zukunft.

Der allerletzte Post kam dann von ganzem Herzen und mir schießen ja tatsächlich sofort Tränen in die Augen, wenn ich nur dran denke.
Das Schicksal meint es aber gut mit mir. Daher nimmt der heutige Beitrag indirekt Bezug auf den letzten.

Das letzte Mal habe ich einen Menschen verabschieden müssen und nun darf ich einen neuen begrüßen. Ich bin bereits im 4 Monat schwanger.

Ihr könnt euch denken, dass das Thema Gewichtsreduktion dadurch sowas von nicht relevant gerade ist.

Mir und Chibi Chibi geht es gut. Alles ist bisher so, wie es sein soll. Ich bin nur etwas beunruhigt in dieser Pandemiephase und was das für mich bedeuten kann. Zumal ich in einer Vergnügungsattraktion arbeite wo wir doch hohe Besucherzahlen verbuchen (die derzeit doch arg einbrechen, also wiederum doch nicht mehr so schlimm…).

Ich plaudere jetzt einfach mal von der Leber weg. Meinen Job mag ich übrigens gar nicht mehr! Dieser Wirtschaftsgedanke ist mir einfach zu wider. Dafür bin ich zu sensibel. Ich persönlich freue mich, wenn das System in sich funktioniert. Warum muss immer alles wachsen und mehr Geld generieren? Die Arbeit nimmt einen so großen Stellenwert ein, dass ich nachts aufwache und darüber nachgrübel, was so fällig ist und wie ich die Probleme im Job lösen kann. Das stresst mich ungemein. Ich denke fast gar nicht ans Baby sondern immer nur an den Job. Das scheint mir nicht gesund zu sein. Mein „Glück“ ist, dass ich nicht gegen alle Kinderkrankheiten geschützt bin und nicht mehr allen Tätigkeiten (Schichtleiter zum Beispiel) nachgehen darf. Dadurch sucht meine Chefin ab sofort schon nach einen Ersatz für mich und ich werde dann direkt freigestellt, wenn jemand gefunden ist. Besser geht’s ja nicht.

Auch wenn ich meinen aktuellen Job wirklich nicht mag, gibt es sehr viel positives daraus zu ziehen. Ich komme sehr an meine Grenzen und meine Schwächen kommen ziemlich zu Tage. Aber auch meine Stärken habe ich kennengelernt und ich weiß, worauf ich bauen kann und habe Strategien herausgefunden um mit meinen Schwächen klarzukommen.

Nun zum Körper. Ich versuche ganz gewiss nicht abzunehmen. Allerdings achte ich auf mein Gewicht und mir ist es sehr wichtig, nicht zu sehr zuzunehmen. Das letzte Jahr hat mich arbeitstechnisch so stark eingenommen, dass ich komplett mit dem Sport aufgehört und die Ernährung vernachlässigt habe.
Dadurch war das letzte Gewicht vor der Schwangerschaft wieder bei 80 Kg. 😦 Knapp 10Kg zugenommen. Das ärgert mich so sehr und ist total unnötig. Ich möchte für Chibi Chibi gesund und fit sein, daher guck ich, dass ich ausgewogen esse und es nicht so übertreibe. Außerdem mache ich ab und an ein paar Übungen. Mit den 40 Stunden Job und der Müdigkeit durch die Schwangerschaft, pack ich es grad wirklich kaum mich anderweitig zu bewegen. Diese Woche habe ich Urlaub und ich bin wieder etwas fitter. Sobald ich freigestellt bin, geh ich das Thema Bewegung mehr an. (in einem moderaten Schwangerschaftsrahmen selbstverständlich 😉 )
Allerdings merke ich schon, dass mir der Bürojob so viel einfacher fällt, seitdem ich keine Schichten mehr habe und den Schichtleiter nicht mehr machen muss. Das war wirklich kräftezehrend.

Übrigens ist der Entbindungstermin eine gute Woche nach dem 1.Todestag von meiner Oma. Wie verrückt wäre es bitte, wenn es zu früh kommt. Wenn es ein Mädchen wird, habe ich jedenfalls schon den perfekten Namen. 🙂
Bei einem Jungen müsste ich noch etwas mehr grübeln. Wobei mein Vorgesetzter ja darauf besteht, es nach ihm zu benennen. xD

Das war es erstmal von mir. Passt auf euch auf und bleibt gesund!

Eure Katinka