Es geht mal wieder um Kleidergrößen…

Mode an sich ist ein Thema, dass ich sehr mag. Darüber bloggen möchte ich eigentlich nicht, da es genug andere Leute gibt, die das tun und es außerdem auch kein zentrales Thema in meinem Leben ist. Hier nun trotzdem wiedermal eine Ausnahme, weil ich Lust habe und es etwas verknüpft mit meinem Körper und der Abnahme ist. 🙂

Ich war gestern mal wieder in dem bekannten schwedischem Modehaus.

Zuerst möchte ich mal sagen, dass ich den aktuelle Street Style einerseits total toll und andererseits unmöglich finde. Ich kann mich nicht entscheiden. Diese ganzen Bombersachen sehen so krass hässlich aus, aber machen auch wiederum total Spaß. Da hab ich direkt Lust vor dem Spiegel zu den Beasty Boys zu tanzen. Jedenfalls hatte ich viele total lustige Sachen in meiner Kabine, von denen ich vorher schon wusste, dass ich die nicht kaufen werde. (Nagut bei einem der Bomber-Sport-keine-ahnung-was-Pullis stand Tokyo drauf.. da hatten se mich wieder… Alles auf dem Japan steht, muss ich haben….).

Außerdem ist Samt schon seit einer Weile wieder total in. Das ist eine frohe Botschaft, denn Samt schmeichelt den hässlichen Dellen rund um den mittleren Part unseres Körpers (egal ob vorn oder hinten).

Also auch Samtkleider anprobiert. Und hier komme ich nun zum Anlass des Schreibens:

Das ist das gleiche Kleid in unterschiedlichen Farben (offensichtlich) und unterschiedlichen Größen!
Schwarz ist Größe 40, rot ist Größe 38.
Wie, Wa… hä?
Wieso sich überhaupt die Mühe machen und das unterschiedlich labeln… Das sieht doch eins zu eins gleich aus. Ich hätte mir aus Spaß noch die anderen Größen holen sollen…
Was mich aber am allermeisten stört und das stört mich grundsätzlich in fast allen „erschwinglicheren“-Läden: Die Länge des Rocks. Je größer man ist, desto kürzer wirken Röcke. Ja ich bin groß. Größer als die Durchschnittsfrau, aber mit 175 cm bin ich trotzdem kein Riese. Und zusätzlich habe ich noch ein etwas breiteres Becken (Falls nicht erkenntlich: dies ist ein Euphemismus. Der Schnitt und der Winkel auf den Bildern kaschiert.). Und egal, welche Kleider oder Röcke ich anprobiere, es ist jedesmal ein Drama mit der Länge. Überall diese kurzen Skater-Röckchen. Ich muss mich nur kurz bücken und der Rock würde meinen Popo entblößen, wenn da nicht ne blickdichte Leggings drunter wäre…

Bei den Bomberpullis ist mittlerweile auch total egal, welche Größe man nimmt. Es soll ja zu groß sein. Da ziehe ich mir einfach blind irgendwas raus. Ob S M L XL. Spielt das überhaupt eine Rolle? Alles ist und bleibt schlabberig. Mega!

Das Beste an der Winter-/Weihnachts-/Silvester-Saison sind die Glitzersachen. Ach was freue ich mich darüber. Aber auch alles super kurz. Wer trägt denn ein ärmel- oder gar komplett trägerfreies Oberteil im Dezember?? Ich verstehe das nicht. Konnte mich aber auf einen kurzen (weil gibt ja nichts anderes) Rock einigen. Weil er enganliegend ist, besteht die Gefahr des Lüftens nicht. Mit Samtwolle gestricktem Pulli dazu! Klingt komisch? Schaut mal:

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Geht doch irgendwie ganz gut zusammen. 🙂
Das war wieder mal ein Spaß in der Kabine. Ich erinnere mich noch an Zeiten, in denen ich Kleidung gekauft habe, weil sie überhaupt gepasst hat. Nun kann ich aus den verschiedenen Kleidungsstücken wählen, die mir gefallen. Ich kann sogar in den Größen variieren. Vorher war mir das nicht möglich, als sogar die größte Größe zu klein war.

Dennoch bin ich unzufrieden mit den mir präsentierten Längen der Kleidungstücke im Allgemeinem. Ich weiß durch andere Geschäfte (die mir oft zu teuer sind und ich spreche nicht mal von Edel-Marken) und Menschen auf der Straße, die ich mit meinen eigenen Augen sehe, dass es auch längere Kleider/Röcke gibt (und dann nicht im Oma/Tanten-Design).
Mehr Stoff = teurer? Theoretisch sollte es so sein, aber wir wissen doch, dass es nicht so ist. Nehmt halt weniger Stoff bei den Schlabberpullis und mehr bei den Röcken. Zack!

Ich bin jetzt jedenfalls kleidergrößentechnisch irgendwo zwischen 38 und 40 gelandet. M-L. Es wird immer mehr die 38. Darüber freue ich mich ungemein.
Von ehemals 48!

Seid gegrüßt ihr Lieben,
Eure Katinka ❄️

GAIN or LOSS?? MEH….

Fast 2 Monate ist es her, dass ich etwas von mir verlauten lassen hab. Ist das ein gutes oder schlechtes Zeichen? Zunächst dachte ich, es sei gut. Denn ich komme ja super voran ohne Blog. Mittlerweile läuft es endlich, ohne ständig zu erwähnen, was ich tun muss. Alles gar kein Problem mehr, mit dem Einhalten der Regeln von Sport und Ernährung und dem Abnehm-Pipapo…

Irrtum….

Ja, der Anfang (des Nicht-Meldens, also vor 2 Monaten) lief wunderbar… Aus den 4 Mal die Woche Fitnessstudio wurden dann aber 3 mal. Dann 2 Mal. Dann 1 Mal. Und mittlerweile war ich seit fast 3 Wochen gar nicht mehr da. Ich habe nicht mal halbherzige Versuche à la sit-ups, Dehnen, Yoga, IRGENDWAS-mit-Körper-machen unternommen.

Und Ernährung? Ebenso ein Trauerspiel. Ich weiß gar nicht, wie das passiert ist. Ich bin fast komplett in mein adipös-Ernährungsmuster zurückgefallen. Weder vegan noch eiweißreich habe ich verfolgt. Geschweige denn überhaupt versucht in meinem Kalorientagesbedarf zu bleiben. Mir war auf einmal alles egal.
Jeden Morgen ist mir noch schlecht vom Essen des Vortags. Das kann’s ja nun wirklich nicht sein…

Mich nerven einfach diese ganzen Hülsenfrüchte… Ich will die ganzen Bohnen und Linsen nicht mehr sehen! Vegan an sich ist ja schon nervig, da das unsere derzeitige Kultur nicht vorgesehen hat. Milch (und Milchprodukte) ist wichtig (sagt die Wirtschaft), Fleisch ist wichtig (sagt die Wirtschaft). Und dann auch noch in Deutschland wo sich alles um Brot und Kartoffeln dreht (wobei Kartoffeln gar nicht mal so schlimm wie ihr Ruf sind), ich aber versuche weniger Kohlenhydrate und dafür mehr Eiweiße zu mir zu nehmen. Graaa…. Das passt hinten und vorne nicht. Abnehmen ist für mich deutlich leichter, wenn ich mir erlaube Fleisch zu essen. Aber ich bin überzeugt, dass das für den Körper auf Dauer ungesund ist. Von den Folgen für unsere Umwelt ganz zu schweigen.

Ich bin drauf und dran, mich nur noch von Steaks und Gemüse zu ernähren, bis ich bei meinem verdammten Wunschgewicht (65Kg) bin. Danach drehe ich den Schalter und werde Hardcore Veganerin… Ja ich bin Opportunist! Hauptsache….

Und dann steht auch noch Weihnachten vor der Tür. Mit den ganzen Keksen und Schoki. Zusätzlich haben scheinbar alle Leute aus meinem Familien- und Freundeskreis Geburtstag und jedes Wochenende gibt es eine (manchmal sogar 2) Feier(n). Ich steh das einfach nicht mehr durch zu sagen (oder zumindest zu denken) „nein danke. Das passt nicht zu meiner Ernährung“. Das Essen passt nämlich meistens aber zu meinen Gelüsten. Ich möchte ja sehr wohl ein Stück Kuchen mit Sahne essen. Und ich möchte ja sehr wohl 5Mal Gans zu Weihnachten essen, anstatt um den Tofu herumzustochern.
Aber das Gewissen schellt ganz laut…
Am liebsten würde ich grad in den Kühlschrank schreien.

Ich habe beschlossen, meine Aggression heute einfach mit ins Fitnessstudio zu nehmen um sie dann dort verpuffen zu lassen.

Deshalb schreibe ich auch diesen Beitrag. Um mich selbst zu überzeugen, zu locken, zu fordern, zu zeigen, was grad nicht läuft…

Übrigens habe ich am Bauch ein Fettröllchen wieder dazugewonnen. Na Gratulation! Erstaunlich ist, was auch die Wahrnehmung mit mir macht. Ich fühle mich total fett und unwohl. Jeden Tag steige ich auf die Waage und schau nur ganz flink hin und wieder weg. Ich lasse das Gewicht nur kurz aufblitzen und nicht mal einrasten, so kurz bin ich drauf. Ich möchte im Moment nur wissen, wo die Zahl neben der 7 ist, die Grammzahlen brauche ich grad nicht. Frust und Demotivation sind nämlich schon ganz nah und keine guten Helfer.
Knapp 2 Kg sind es nun wieder mehr. Ich dümple bei 74,x Kg. Immernoch im Normalgewicht bei einem BMI von 23,X…. Also Kind beruhig dich mal….

Alles ist gut! Nichts ist verloren und die über 20 Kg-Abnahme ist immernoch geschafft…. Jetzt holpert es zwar. Aber es ist nicht so schlimm, wie es sich für mich anfühlt.
Vor ein paar Tagen habe ich ein aktuelles Video von mir gesehen und ich war überrascht, wie schlank ich aussehe. Es ist immer noch nicht im Kopf eingerastet, dass ich nicht mehr übergewichtig bin. Also brauche ich auch nicht so zu tun, als würde ich wieder 95 Kg wiegen. Ich wiege 74kg  (gestern sogar 73Kg). Mega!! Welch Ansporn, oder?? Also!

Eure Kat-Weight-Gain-Loss 🏃‍♀️🍀💕

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