Mein Fastenversuch Tag 7 – Erster Aufbautag

ESSEN!!!

Aber es war immernoch ziemlich spärlich.
Mein Fastenbrechen-Frühstück habe ich fotografisch dokumentiert:
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Ein ganzer Apfel und eine Tasse Tee. Yummie.

Ansonsten gab’s zweimal Suppe. Eine davon sogar mit Stückchen, ohne dass ich sie aussieben musste. Das war herrlich. Ich habe mir trotzdem die ganze Zeit eine Pizza hergesehnt.

Abends gab’s unter anderem noch ein Knäckebrot. Von dem kleinen Ding war ich echt sehr schnell satt. Eigentlich von allen Mahlzeiten am Tag, auch nach dem Apfel war ich sofort satt. Dennoch verspürte ich ziemlich schnell danach wieder Hunger. Mal schauen wie es morgen wird. Da gibt’s sogar Kartoffeln zum Mittag.

Ich schätze morgen werde ich den Bericht auslassen. Eine Bilanz wird kommende Woche sowieso folgen und emotional bin ich dann doch so stabil, dass ich das morgen auch noch hinkriegen werde.

Tschakka!

Mein Fastenversuch Tag 6 – Fünfter Fastentag

Letzter Fastentag Juchee!

Ich war wieder etwas lebhafter als gestern, aber im allgemeinen Vergleich trotzdem noch ziemlich lahm.

Auch der letzte Tag ging gut vorrüber. Heute Abend gibt’s noch meinen heißgeliebten Saft. Den Obstsaft am Abend fand ich von allen geschmacklichen Zugeständnissen meiner Fastengetränke am allerbesten. Den habe ich am meisten genossen und auf den freue ich mich auch immer sehr arg.

Hungergefühl habe ich in diesem Moment gerade keines. Das wechselt aber.

Ich war heute sogar mal kurz einkaufen, weil ich für meine Mutter noch ne kleine Überraschung besorgt hab und ich war ja sehr stolz, dass ich mit erhobenen Hauptes am Bäcker, den Süßigkeiten, Wurst, Brot, Allllem! vorbei gehen konnte. Hat mich nicht die Bohne interessiert. Morgen meine leckeren kleinen Freunde! Morgen geht’s dann los.

Gerade sitze ich im Zug und bin guter Laune, dass ich bald wieder zu Hause bin, dass ich meinen Mann wiedersehe, dass ich morgen wieder etwas essen darf, dass das Experiment bald vorbei ist.

Ich werde noch eine abschließende Bilanz schreiben, deshalb möchte ich jetzt gar nicht so viel vorwegnehmen. Ersteinmal warte ich noch die Aufbautage ab.

Die Aufbautage sind immernoch streng diabetisch vorgegeben. Ich habe alles schon in mein Ernährungstagebuch eingetragen. Meine gesamte Nahrung morgen besteht aus nur rund 400 Kcal und 700 Kcal dann am Sonntag. Danach steigere ich mich Tag für Tag.

Meine Liste von Dingen, die ich am liebsten sofort essen möchte, wächst und wächst. Aber erst einmal ist ja noch Schonkost angesagt.

Bis morgen! 🙂

Mein Fastenversuch Tag 5 – Vierter Fastentag

Heute bin ich zum ersten Mal wirklich richtig schlapp.

War die Sauna vielleicht doch zu viel gestern? Mir war danach jedenfalls nicht schwindelig. Ich weiß es nicht.
Außerdem ziept und zerrt es in manchen Körpergegenden, vor allem im Nacken. Ich friere mehr. Das sollen übrigens alles Begleiterscheinungen des Fastens sein. Verspannte Muskeln sollen sich mit Ziepen lösen und man soll mehr frieren, da der Körper auf Sparen geht.

Ich war nicht spazieren. Das Wetter lud mit matschigem Schneeregen auch wirklich nicht dazu ein. Ich habe mich dann doch lieber gehen lassen und schau gerade Pride and Prejudice (die 6 Stündige BBC Version (Mein Mann wird mich dafür auslachen, weil ich sowohl den also auch die Keira Knightley-Version schon Hunderttausendmal gesehen habe…). Ich werde dieser Geschicht einfach nicht müde).

Blöder Tag. Ich halte mich an den Plan und befolge die Ratschläge des Fastenratgebers. Ich hoffe auf Besserung morgen.

Morgen ist dann mein letzter Fastentag. Ich bin ziemlich froh, dass es dann vorbei ist. Meine Liste an Speisen, die ich essen möchte ist ellenlang. Aber erst muss ich mich noch durch die Aufbautage kämpfen, sonst setzt mich die Verdauung außer Gefecht.

Ich werde berichten.

Seid lieb gegrüßt! 🙂

Mein Fastenversuch Tag 4 – Dritter Fastentag

Ich bin heute 6:30 aufgestanden, weil ich ausgeschlafen war. ICH!? Ich geh leider grundsätzlich erst nach 12 ins Bett (und würde das sehr gern ändern, aber das sitzt fest wie … wie… hm… was sitzt denn so fest? …. Es sitzt sehr fest!).
Normalerweise brauche ich um die 8 Stunden um wirklich vollends ausgeschlafen zu sein.
Mein kluger Fastenratgeber wies darauf hin, dass sich der Schlaf ändern kann. Das kann ich also nun bestätigen.
Wenn ich genau überlege, bin ich auch gestern früher als gewöhnlich wach geworden, aber ich hab mir die Augen so lange zugedrückt, bis ich wieder eingeschlafen bin.

Ansonsten war auch heute der Tag wie gestern. Abgesehen von der spaßigen Darmentleerung heute morgen, die ich hiermit erwähnt habe und das soll’s auch dazu gewesen sein. Man könnte natürlich eine super lustige Story drumherum spinnen, aber ich hadere noch mit mir, ob ich tatsächlich so ungeniert bin oder mich danach in Grund und Boden schäme….

Ansonsten habe ich wieder versucht zu Üben, aber ich bin gerade nicht fähig Kiefer, Nacken und Muskeln im Rücken- und Rippenbereich , und das gute Zwerchfell inklusive Atem klug genug zu koordinieren, dass ich entschied, dieses Vorhaben für die Fastenzeit wohl besser zu begraben. Es nützt nichts, wenn ich mir dann wieder Verspannungen hole, weil mir Kraft fehlt und ich mir (zumindest vorübergehend) die Stimme kaputt mache.

Außerdem hatte ich Vormittag einen ausgedehnten (1,5h) Spaziergang, diesmal in die andere Richtung. Spechti war wieder da. Herr Kranich war wieder da. Und dann musste ich fast quietschen als ich ein Nutria (Bieberratte) sah. Ich habe Beweisfotos. Und freute mich, dass ich so ein Glückspilz war. Lief dann irgendwann beseelt weiter und begegnete später noch einem. Also ist die Wahrscheinlichkeit auf eines zu treffen, scheinbar doch nicht so gering. Oder habt ihr schon mal ein Nutria in freier Natur gesehen?

Dann habe ich ein Eichelhäherpaar gesehen. Und ich würde fast behaupten, dass ich diesem Vogel vorher auch noch nie begegnet war, I mean in real life. Auch kleine Dinge können mich entzücken.

Später war ich todesmutig und habe mir eine Kochsendung angeschaut. Hat mir ja gar nichts ausgemacht. Null. Seit dem habe ich voll Lust zu Naschen und schau mir diese bescheuerten Clips auf YouTube an wo Amerikaner zum ersten Mal deutsche Snacks probieren.
Hilft nicht.

Ich habe jetzt seit 3 Tagen nichts mehr gegessen. Interessant ist, dass ich vor allem Lust auf was Süßes hab. Ich will Kuchen. Oder Eis. hmhmhm… Ok Pizza wär auch nicht verkehrt.

Aber ich laufe nicht ernsthaft Gefahr jetzt etwas zu Essen. Ich hatte noch keine Krise und zieh es wirklich gut durch. Also noch kein Kampf und Hadern. Alles Palletti.

Gerade wird die Sauna das erste und einzige Mal meines Aufenthalts angefeuert und ich freu mich schon ganz doll. An den ersten zwei Tagen des Fastens soll man nicht saunieren, da der Kreislauf zu instabil ist und auch danach ist Vorsicht geboten. Ich taste mich heute einfach ran. Wir machen das Ding nicht so heiß.

Nachfolgend wieder Bilder. Die sind den gestrigen sehr ähnlich. Die Vegetation verändert sich auch leider nicht so schnell.

Mir geht’s immer noch sehr gut. Bis morgen! 🙂

Mein Fastenversuch Tag 3 – Zweiter Fastentag

Zu erst berichte ich noch von dem gestrigen Abend: Alles lief planmäßig. Meine Mutter macht es mir dankenswerter weise aber auch wirklich einfach. Da sie auch gern ein paar Pfunde verlieren möchte, fastet sie dann am Abend, wenn sie heimkommt, einfach mit mir mit. Wir trinken zusammen Tee und verdünnten Saft und verleiten uns so zu nichts. Danke Mama!

Mir geht es sehr gut soweit. Natürlich grummelt der Magen, zwar nicht hör- aber spürbar. Aber ich finde es nicht schwieriger oder leichter als gestern damit umzugehen.

Ich habe heute sogar noch meinen Früchtetee UND meinen verdünnten Saft offen. Hip Hip Hurra.
Der Fruchtsaft am Abend gestern war so unglaublich gut. Ich freue mich schon seit den Morgen wieder drauf.

Einen Versuch zu Singen musste ich als gescheitert abstempeln. Ich bin dann scheinbar doch noch etwas zu schwach, um ordentlich Operntöne zu schmettern. Ich werde sehen, wie es morgen läuft. Ab dem dritten Tag soll der Körper (fast) wieder wie gewohnt funktionieren.

Ansonsten verbrachte ich den Tag mit Lesen und einen Spaziergang bei schönstem Sonnenschein.

Ich wohne gerade am Stadtrand. Nur ein Sprung über die Straße und ich kann durch die wunderbare Welt der brandenburger Wiesen und Wälder spazieren. Ich bin entlang der Spree dabei mehreren Kranichen, Pferden auf einer Koppel, und verschiedensten anderen kleinen und mittleren Vögeln begegnet. Beim Laufen begleitete mich das Klopfen zweier Spechte links und rechts von mir. Da hatte ich dann doch noch meinen romantischen Moment.
Unten ein paar Auszüge in Bildern.

Ich bin so ein Dorfkind. Das merke ich immer wieder. Ich bin eben mit Buden im Wald und auf der Wiese und zwischen Feldern spielen großgeworden. Was genau mache ich in einer so großen Stadt wie Berlin? Ach ja… Die Kunst… 😉 (und weniger Nazis…)

Auch heute ist der Tag noch nicht vorbei, aber ich bin gewiss, dass ich die restlichen Stunden auch noch herum kriege.

Mir geht’s prima und ich bin auf die kommenden Tag gespannt.

 

Mein Fastenversuch Tag 2 – Erster Fastentag

Der Tag ist zwar noch nicht um, aber da ich ihn bis jetzt ziemlich gut gemeistert habe, lehne ich mich soweit aus dem Fenster, zu behaupten, dass ich mich bis zum Schlafengehen auch weiter so gut schlagen werde.

Mit Kopfschmerzen startete schon der Morgen. Bis jetzt haben sie mich noch nicht verlassen. Ich tippe hier schon fast eher auf den Koffeinentzug. Ich mache mir keine Sorgen zu wenig zu trinken. Das ist das Einzige, was ich darf und deswegen nutze ich es auch.

Man kann sagen, dass ich mich leicht dösig fühle und etwas schwindelig. Bin mir aber nicht sicher, ob ich nach Symptomen des ersten Fastentages suche und es mir sonst vielleicht gar nicht aufgefallen wäre, weil es doch nur marginal ist.

Mein Verlangen etwas zu Essen hält sich in Grenzen. Ich habe mich mental gut drauf vorbereitet. Der Körper schreit noch nicht.
Allerdings muss ich erwähnen, dass ich normalerweise intermittierend faste. Daher kenne ich schon dieses Grummeln im Bauch bis zur ersten Mahlzeit am Tag, die bei mir (sehr selten) auch mal erst um 17 Uhr kommt (normalerweise irgendwann zwischen 13 und 15 Uhr). Also in dem Sinne, bin ich schon ganz gut vorbereitet und kann es ignorieren. Da fand ich gestern den Tag viel schwieriger an der Seite meines Mannes, der natürlich ganz normal isst. Wenn ich allein bin, ist es viel einfacher durchzuhalten, da Gelüste wohl überhaupt erst gar nicht aufgebaut werden.

Mit einer fiesen Sache musste ich mich konfrontiert sehen: wir haben nächste Woche einen Termin zur Besprechung unserer Hochzeitstorte (Wir sind zwar schon verheiratet, aber feiern dieses Jahr nochmal nach, da die erste Feier ziemlich spontan war.). Jedenfalls soll ich schon einmal Beispielbilder schicken. So musste ich mich durch Hochzeitstorten der Googlebildersuche wälzen. Super Sache, wenn man fastet!

Mein Abendessen bestehend aus verdünnten Saft habe ich noch offen. Yippie.
Ich hangele mich schon den ganzen Tag von Station zu Station.
Highlight war der verdünnte Gemüsesaft, den ich wie eine Suppe erwärmt und mit Oregano und Hefeflocken kulinarisch aufgewertet habe. Ein Traum. Morgen wieder. Es wird toll!

Wenn ich zwischendurch etwas naschen möchte, zutsche ich an einer Zitronenspalte.

Heute bin ich übrigens fröhlich. Die miese Laune von gestern ist komplett weg.
Auf morgen bin ich gespannt. Der zweite Fastentag soll wohl der Schwierigste sein.

Man wird sehen.

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Ein Ausschnitt aus meiner derzeitigen Ernährungswelt. Na? Wer kriegt da nicht direkt Lust drauf?

Mein Fastenversuch Tag 1 – Der Entlastungstag

*Hier kommt ihr zum Allgemeinen des Versuchs

Ich habe mich entschieden, meine Fastenwoche um einen Tag nach vorn zu verschieben. Somit ist heute schon der Entlastungstag.

Meine 3 Reisportionen mit wahlweise Äpfel und Tomaten dazu verteile ich über den Tag. Abends geht’s dann noch mit dem Zug in die Heimat, denn im Haus meiner Mutter werde ich die nächsten 5 Fastentage verbringen.

Heute ist mir noch gar nicht nach Schreiben, aber der Vollständigkeitshalber mache ich es trotzdem.

Ich habe den ganzen Tag schon schlechte Laune. Wohl ne Mischung aus Nahrungsentzug und Muskelkater vom Klettern im Hochseilgarten gestern.
Ich träume jetzt schon von Kuchen und süßem Gebäck.
Das fängt ja gut an!

Morgen geht’s dann richtig los. Eieieieiei…

Ich bin sehr gespannt, wie die kommenden Tage werden.

Auf geht’s mit dem Projekt Heilfasten nach Buchinger!

Bis morgen! 😀

Mein Fastenplan steht!

Meine Fastenwoche steht fest. Ich werde kommenden Montag (19.03.18) damit beginnen.

Ganz zu Beginn bitte ich mein Vorhaben nicht als Anleitung misszuverstehen. Ich werde lediglich in groben Zügen beschreiben, was ich vorhabe und zusätzlich (wohl hauptsächlich) berichten, wie es mir dabei ergeht.

Ein paar Worte zu meinem Vorhaben.

Warum möchte ich überhaupt Fasten?
Ich habe schlicht so viel Gutes darüber gehört, dass ich es selbst erfahren möchte.
Es regt die Zellerneuerung an und stärkt die Immunabwehr. Fasten zeigt sich als positiv im Kampf gegen viele Krankheiten, beziehungsweise soll die Beschwerden bei Patienten mit Diabetes, Bluthochdruck, Rheuma, Darmerkrankungen, Migräne, Arthrosen und Rückenschmerzen (wenigstens zeitweise) lindern. (S.93, Heilen mit der Kraft der Natur – Prof. Dr. Andreas Michalsen).

Ich leide glücklicherweise an keiner dieser Beschwerden. Dennoch ist niemand vor zukünftigen Krankheiten gefeit und wenn ich vorbeugend handeln kann, warum es nicht ausprobieren.
Außerdem müsste ich lügen, wenn ich nicht von der schnellen Gewichtsabnahme fasziniert wäre.

Vorbereitung
Ich habe mich mit Buch (Wie neugeboren durch Fasten – Dr. med. Helmut Lützner) und Internet schlau gemacht, was es für Methoden gibt.
Ob und wie ratsam es ist, Fasten allein durchzuführen.
Wie lange Fasten für den Körper gut tut und überhaut möglich ist.

Herausgekommen ist:
Mit meinem derzeitigen Gewicht (77,x Kg) kann ich (theoretisch unter fachkundiger Aufsicht) ca. 30 Tage komplett auf Essen (nicht Wasser) verzichten.
Wenn man es ganz allein durchführt, sollte man 10 Tage allerdings nicht überschreiten (auch da gemessen an der Leibesfülle.) und auch diese 10 Tage richten sich eher an erfahrene Faster.
Ich habe mich für die empfohlenen 5 Tage für Einsteiger entschieden.
Hinzukommt ein Entlastungstag vor dem Fasten, der den Darm und Körper auf die kommende Zeit vorbereitet, und Aufbautage nach dem Fasten, die den Körper wieder an die Verdauungstätigkeit gewöhnen. Diese variieren, je nachdem wie lange man gefastet hat. Bei mir werden es 2 Aufbautage sein.

Es gibt verschiedene Fastenformen:
z.b. nur Gemüsebrühe und Säfte, Molke, Schleim (Haferschleim, Reisschleim…), Teefasten, Wasserfasten….

Ich habe mich für die Buchinger-Methode entschieden.
Es gibt verdünnte Säfte, Gemüsebrühe und Kräutertees für mich. Allerdings nur zu gewissen Zeiten und dann auch limitiert. Wasser darf und muss den ganzen Tag über getrunken werden.

In meinem Fasten-Buch gibt es einen ausführlichen Zeitplan der den möglichen Tagesablauf von Entlastungstag über die Fastentage bis hin zu den Aufbautagen mit Bewegung, Meditation, Körperpflege, Gymnastik, Aufnahme der Getränke beschreibt.
Da ich sehr aufgeregt und unerfahren bin, bin ich froh über das Werkzeug und werde mich an schwierigen Tagen dran klammern.

Ort
Ich bin örtlich ungebunden und werde mich mal wieder bei meiner Mutter absetzen (ihr wisst die Sauna und so 😉 ). Ihr Mann ist für eine Woche unterwegs und sie ist tagsüber arbeiten, so bin ich einerseits aus meinem Alltag (und meiner Küche) heraus und andererseits habe ich tagsüber die Ruhe um meinen Übungen und Vorbereitungen für kommende Vorsingen nachgehen zu können.

Ursprünglich wollte ich einfach eine Wohnung an der Ostsee mieten. Ich möchte in der Zeit für meine Umwelt nicht erreichbar sein. Das habe ich mir sehr romantisch vorgestellt. So ganz allein mit all meinen Kram und Ideen. Das raue Meer im Übergang vom Winter zum Frühling…. Aber der Kostenpunkt hat mich dann doch umgestimmt. Cottbus ist ja auch schön…

Zum Wochenende hin, wenn ich die ersten schwierigen Tage durchgestanden habe, werde ich wieder zurück nach Berlin fahren um das Fastenbrechen später zu Hause zu zelebrieren.

Ich hoffe, trotzdem nicht verfügbar sein zu können, auch wenn ich da bin. Also keine sozialen Verabredungen oder Verpflichtungen (Nur eben die Engsten mit/bei denen ich wohne).

Ab Montag werde ich jeden Tag mindestens einmal posten, wie es mir geht. Das soll mir helfen, Gefühlsschwankungen und Emotionen zu ordnen und mich selbst abzulenken. Da ich keine Mitfaster habe, wird das eben mein Austausch sein.

Ich bin wahnsinnig gespannt und aufgeregt, wie es wird und ob ich überhaupt durchhalte.

Ihr hört von mir!
Habt eine schöne Woche! 💃

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Bilanz KW 9 2018. wzbw: Süßkram ist wirklich nicht so gut…

Mein Gott! Wenn es nicht derart banal und offensichtlich wäre, beim Abnehmen auf Süßigkeiten zu verzichten, würde ich mir ja glatt auf die Schulter klopfen.

Letzte Woche beschloss ich also, Süßkram zu meiden. Es funktioniert tatsächlich. Wär hätte das gedacht.
Ich bin wieder im Rennen.

Dabei ist mir aufgefallen, wie selbstverständlich ich vorher Bäcker-Teilchen, Kekse und Kleinigkeiten hier und da unbewusst in mich hineinstopfe. Ich musste seit Entschluss letzte Woche täglich den Drang bekämpfen, mir etwas zu holen. Oder mal abzubeißen.

Wieso dachte ich überhaupt, dass das funktioniert, fragt ihr euch vielleicht. Weil es vorher trotz Schoki und co schon mit dem Abnehmen geklappt hatte. Nur wurde ich im Laufe der Zeit blind der Masse gegenüber. Naja… Ich hab vor der Abnehmaktion ja auch zugenommen, ohne etwas dagegen zu tun und konnte nur zusehen, ohne dass ich es wollte… Das kann ich mir ja auch nicht erklären. So ähnlich war es diesmal, nur dass ich eben mein Gewicht gehalten habe und zur Abwechslung mal nicht zugenommen… (Puh)

Ansonsten musste ich jetzt gar nichts mehr an meiner Ernährung schrauben. Der Rest stimmte schon. Ich achte so dermaßen auf Kalorien und Eiweiß, dass ich bis jetzt nicht verstehe, wieso ich ein großes fettes OKAY-Siegel für den Import von Streuselschnecken in meinen Magen für eine gute Idee hielt.

In dem ich also auf mein tägliches süßes Ritual verzichte, spare ich grad jeden Tag irgendwas zwischen 500-600 Kcal ein. Juhu!

Mein Oberbauch verschwindet und ich bin schon ganz seelig. Jetzt fehlt nur noch der Hängebauch, der Po und meine Oberschenkel. Super individuell. Ich weiß ich weiß….

Außerdem habe ich noch eine zweite Kleinigkeit meinem Alltag hinzugefügt, die genauso unscheinbar ist. Ich bewege mich. Bäm. Verrückt. Ich meine damit, dass während der Bachelor seine letzte Rose verteilt ich dabei auf der Stelle tanze, Situps, Liegestütze und co mache…. Mich dehne, Herumhampel…. Irgendwas. Hauptsache eben Bewegung….
Sogar wenn ich bei Spaltoon2 (jetzt werden hier die ganzen Geeks aufschrecken) auf meine Mitstreiter für den nächsten Kampf warte, ich die paar Sekunden nutze um irgendwelche Verrenkungen zu machen.

Um das Fitnessstudio mache ich immer noch einen großen Bogen. Auch das kann ich nicht erklären. Der Mensch ist ein Mysterium.

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Gewicht heute: 77,8 Kg (BMI 24,96 Normalgewicht. Zwar kratzend am Übergewicht, aber trotzdem Normalgewicht!)
Start: 95,5 Kg (BMI 30,64 Adipositas)
Ich kann die -20 Kg schon riechen!!