Es begann mit einem Badputzmittel…

Mein sensibles Lüngchen hat sich entschieden zu meckern, weil es das Mittel nicht mochte. Ich kämpfte über eine Woche lang gegen Husten und Heiserkeit mit 2 verschiedene Asthmasprays für jede Lebenslage. Nu war mein Körper also arg beschäftigt mit der Gesundwerdung der Lunge, dass er scheinbar für jeden anderen Mist empfänglich wurde und jetzt bin ich ganz normal erkältet. Immerhin hat sich die Lunge wieder beruhigt….
Das verursacht so eine miese Laune, dass ich vor mich hinvegetiere und quasi nichts schaffe.
Um mich aufzuheitern, schreibe ich euch! 😀

Bei mir war es schon immer so: Erkältung=deprimiert.
Ich bin Sängerin und wenn ich krank bin, pausiere ich mit dem Singen (je nachdem ob der Hals angegriffen ist, aber das ist bei mir eigentlich immer der Fall). Nicht Singen heißt, keine Beschäftigung zu haben. Auch wenn ein leichter Infekt allgemein total lächerlich ist.
Ich hadere ja schon oft genug damit, dass Singen sowas von unnütz ist und dass eigentlich niemand gerade auf mich gewartet hat. Es gibt ja auch unwahrscheinlich viele Sänger. Aber wenn ich dann nicht mal das machen kann, was bleibt dann noch?

Vegetieren auf der Couch… Auch wenn ich jeden anderen Beruf ausüben könnte, weil ich nicht bettlägerig bin. Das nervt.

Singen ist irgendwie mehr Berufung als Beruf. Ich kann mich nicht davon trennen, auch wenn es total unklug ist und finanziell nicht unbedingt den Segen ins Haus bringt. Das ist es trotzdem einfach wert.
In meinem Kopf schlummern viele Projekte. Ich möchte endlich nicht mehr drüber nachdenken sondern den Schritt weitergehen und sie in die Tat umsetzen. Ich glaube, dass ich es dieses Mal schaffe, ohne alles zu zerdenken.
Einfach machen. Was kann denn schon passieren?
Die Projekte drehen sich unter anderem um Disney- und Anime-Songs, für meinen dahinsterbenden Youtube-Kanal…. 😀
Und ein paar Cover meiner Lieblingsvertreter im „modernen“ Bereich.
Auch klassische Stücke (Im speziellen Debussy, Fauré, Liszt und Wolf). Ich übe wie eine Wilde Klavier, aber ich bin soooo grottenschlecht.

Das zu meinem Ist-Zustand.

Meine Vorsätze in Richtung Gesundheit und Abnehmen:
vegan leben
Klappt überhaupt nicht. Ich nutze jede Gelegenheit an Fleisch zu kommen. Zu Hause im Kühlschrank gibt’s allerdings keines! Milchprodukte hingegen sind kein Problem. Aber gestern zum Beispiel hatte ich ein unwahrscheinliches Verlangen nach Eiweiß und das bitte nicht in Form von Bohnen… es musste ein Tier sein!! (meine Tage kündigen sich an. Jede Frau, weiß, was das verlangenstechnisch mit sich bringt… Ein Krieg zwischen Magen und Kopf.)
– Fasten
Eine Woche Heilfasten. Der Plan steht noch und wird im Frühjahr angegangen!
Sport
Räusper. Ich war seit Anfang Januar nicht mehr im Fitnessstudio. Einmal bin ich 2 Trainern in ihrer Pause begegnet (ich wohne ja doch sehr sehr dicht am Studio) und hab mich versteckt, weil mir das so peinlich war. Aber die kennen mich ja eigentlich gar nicht. Ich bin ja nie da. höhöhö… :((((
Zu meiner Rehabilitierung muss ich gestehen, dass ich zu Hause ab und an turne: Sit-ups, Planking, Dehnen, Yoga, Squats…
Es ist nicht alles verloren… 😉
Kalorien einsparen
Klappt gut bis zur Hälfte des Tages. Ich wiege alles fein säuberlich ab. Notiere jede Möhrenscheibe. Und dann kommt der Abend. Ich giere ganz neidisch auf das Abendbrot meines Mannes und will dann auch! Und am besten das Doppelte von dem, was er hat.
Davon trage ich selbstverständlich nichts ins Tagebuch ein und weiß am Ende des Tages nicht, wieviel ich nu eigentlich zu mir genommen habe.

Mein Gewicht pendelt zwischen 77 oder 79 Kg. Das ist wohl der zyklusbedingte Gewichtstanz im 2 Kilo-Bereich.

Also ich schaffe es mal wieder hervorragend mein Gewicht zu halten.

Eine Sache, die mir gerade stark zu denken gibt, ist dies: Mein Mann ist 1,90 cm groß und wiegt genauso viel wie ich. Meine Größe: 175cm. :((((
Ich freue mich, dass er so ein gesundes Gewicht hat und fühle mich gleichzeitig wie eine Versagerin.

Ich tue die ganze Zeit so, als würde ich abnehmen und spucke große Töne über Kalorien hier und da und hock dann auf dem Sofa und löffel meinen 500g Becher Eis.
Ich hoffe, dass ich irgendwann aus dieser „Dr Jekyll und Mr Hyde“- Nummer wieder herauskomme.

Mental geht’s mir aber eigentlich ziemlich gut. Das ist ein großer Fortschritt. Der Rest zieht nach.

Olé!
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