Bilanz KW 1 2018

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EIEIEIEEIEI….

Blöde Weihnachtssüßigkeiten, die sich immer noch zuhauf auf dem Tisch türmen.

Ich gelobe Besserung!

Bis nächste Woche!
💪💪💪💪💪💪💪

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2017 in Zahlen. Und Worten.

Genau heute vor einem Jahr habe ich einen Beitrag (Heute ist Montag) veröffentlicht, der meine gegenwärtige und vergangene Gewichts-Situation beschrieb und zusätzlich noch Wünsche und Ziele für das Jahr 2017 beinhaltete.

Mein Gewichtsendziel ist 65 Kg (und eher Tendenz nach unten. Also Schwankungen lieber zwischen 63-65 Kg und nicht zwischen 65-67 Kg) Ich hatte mir vorgenommen jede Woche 500 g abzunehmen. Da waren also noch 19 Kg zu bewältigen. Wenn ich die 500 Gramm Abnahme pro Woche tatsächlich geschafft hätte, dann hätte ich Ende September 2017 mein Ziel erreicht. Hätte hätte Fahrradkette.
Wie viel sind’s letztendlich geworden?

Gewicht heute: 78,9 Kg

– 5 Kg.

zirp zirp zirp.

hmmm……

„Immerhin…“ hallt es in einer dunklen Ecke meines Kopfes.

Insgesamt habe ich sogar 12 Kg abgenommen. Aber auch 7Kg zu.
So läuft das die ganze Zeit. 5 Kg abgenommen. 2-3Kg wieder zugenommen. Dann wieder 5 Kg abgenommen, 2-3Kg wieder zu. usw…

Aber wisst ihr was? Ich nehme mehr ab als zu. HA! Das ist zwar sehr mühselig und furchtbar langsam, aber Abnahme bleibt Abnahme und das lass ich mir von mir nicht kaputt reden.

2017

Lasst mich die Kurve erklären. Ich habe ganz arg die Schilddrüse im verdacht. Jeder Medikamentendosierungswechsel brachte Dynamik in die Kurve. Das kann allerdings auch Zufall sein.
Das Jahr begann mit dem schrecklichen Hoch von 84 Kg. Ich war in einer depressiven Stimmung, wusste aber, dass ich was ändern muss und begann mich allmählich wieder der Abnahme zu widmen.
Im Februar/März wurde meine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt und ich begann Tabletten zu nehmen. (Im März-April war ich lange im Urlaub. Dadurch gab’s kein Protokoll und der Kurve ist gerade), danach sieht man wie die Kurve schön nach unten geht und ich tatsächlich bis Juli dran bleibe.
Ende Juni musste ich meine Medikation umstellen. Ich war mittlerweile in eine Schilddrüsenüberfunktion gerutscht. Und schwups geht die Kurve wieder nach oben.
Meine Stimmung wurde wieder etwas gedämpfter. Ab September häuften sich unschöne Ereignisse, die mich wirklich mürbe gemacht haben. Es kamen Dinge ans Licht, was meine Chefin alles so treibt zu Ungunsten ihrer Untergebenen (NACHDEM ich schon entschieden hatte zu gehen, weil sie sonst auch Dinge abzieht, die einfach nur mit Respektlosigkeit zu beschreiben sind.) Zeitgleich litt eine mir sehr nahe Person an einer schizophrenen Psychose. Die Krankheit war mir bekannt. Das war bereits das 2. Mal und endete für mehrere Beteiligte in unterschiedlichen Häusern mit unterschiedlichen Gittern. Das war eine furchtbare Zeit voller Sorgen und hat mich stark mitgenommen. Ich wollte darüber nicht schreiben, da es mir zu nah ging. Nun ist etwas Abstand gekommen und ich kann es nüchtern in 2 Sätze verpacken.
Meine Hochzeit war mittendrin und war das einzige Licht. Nach dem großen Tag bin ich erstmal abgestürzt und war irgendwo in einer dunklen Höhle verschwunden.
Nichts hatte sich geglättet. Meine Chefin war immernoch Tyrannin und meine erkrankte nahe Person (ich muss so abstrakt schreiben, um die Identität zu schützen) immer noch irgendwo zwischen Psychiatrie und Türmen.
Zusätzlich rutschte ich wieder in die Schilddrüsenunterfunktion hinein. Das an sich ist keine schlimme Sache, aber es unterstützt recht wenig, wenn man sich eh schon scheiße und hilflos fühlt.
Mein Gewicht kletterte die Leiter nach oben. Ich betäube mich so gern mit Essen und das ist mir geglückt.
Ende Oktober: Der Arzttermin stand wieder an und meine erneute Unterfunktion wurde bestätigt. Wäh… Neue Dosierung.

Und seit dem läuft es. Es läuft einfach. Immer noch.
Meiner Chefin habe ich lebe wohl gesagt.
Die Krankheitsgeschichte der Schizophrenie hat sich beruhigt, bzw. ich habe meine Position gefunden und kann besser damit umgehen.

Meine Zukunftsangst ist immer noch präsent, aber ich habe viele Ideen und die nähren mich. Ich weiß, was ich erreichen möchte und ich akzeptiere, dass das noch ein Weilchen dauert. Anstatt den Kopf in den Sand zu stecken, schaue ich nach vorn.

2017 war an sich ein wirklich gutes Jahr. Ich habe sehr viel gesehen und erlebt. Ich habe Entscheidungen getroffen, die längst überfällig waren. Ich gehe meinen Weg, den ich für richtig halte.

Ich war auf den Malediven, in Japan, in Edinburgh, in Israel, an der Müritz.
Mir wurde ein Heiratsantrag gemacht und ein halbes Jahr später schritten wir direkt zur Tat.
Ich habe meinen Job als Vampiropfer gekündigt und kann meine gewonnene Kraft für bessere Dinge einsetzen.

Ich fühle mich frei und bin glücklich. 2018 ist komplett unbeschrieben und ich bin sehr gespannt, was ich erreichen werde. (Ohne, dass ich etwas tue, wird auch nichts passieren. Daher die Phrase „was ich erreichen werde“)

Ich habe mich verändert und bin sehr positiv. Ich spüre die Kraft in mir, alles zu erreichen, was ich möchte.
Der Blog und ihr, liebe Leser, sind ein großer Teil, warum das überhaupt möglich ist.
Ich bin sehr Dankbar für all die Unterstützung die mir zu Teil wurde und für die, die noch kommen mag.
Vielen Dank euch allen!

Ich wünsche euch ein frohes neues Jahr 2018. Möget ihr ein erfolgreiches, glückliches und gesundes Jahr haben.

Alle guten Wünsche für euch,
Eure Katinka
💕🍀🌈☀️

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