Japan – Katinkas Reise ins Zauberland Teil 3 – Osaka/Nara

*Hier kommt ihr zu Teil 1 (Tokyo/Hakone) und Teil 2 (Kyoto)

Station 4 Osaka und Nara
Osaka und Kyoto liegen nur 50 km auseinander (20min mit dem Zug) daher bleibt man meist einfach in einer der beiden Städte und macht Tagesausflüge in die jeweils andere. Der dritte sehenswerte Ort im Bunde ist Nara und bildet ein Kultur-Dreieck mit Osaka und Kyoto zusammen.
Ursprünglich wollten wir 6 Tage in Kyoto bleiben und eben nur Ausflüge nach Osaka und Nara unternehmen. Allerdings kamen wir zur Kirschblütenzeit (die sich leider doch noch sehr geziert hat) und da dreht Kyoto völlig ab und ist komplett ausgebucht. Für 6 Tage haben wir nichts bezahlbares in Kyoto gefunden und haben uns gleich für 3 Nächste in Osaka einquartiert und einen Tagesausflug nach Nara von dort aus gestartet.

Osaka ist eine Großstadt ganz wie Tokyo und wirtschaftlich sehr bedeutend, da viele Großunternehmen ihren Sitz in Osaka haben (auch wenn in den 90er Jahren die meisten Firmen nach Tokyo gezogen sind). Sie ist mit 2,7 Mio Einwohnern die dritt größte Stadt Japans. Sie ist damit kleiner als Berlin, was ich aber nicht vermutet hätte, denn auch hier wirkt alles einfach nur groß und voll.

Tag 9
Ankunft in Osaka. Der Wetterbericht bereitete uns schon auf Schauer vor, daher blieb eine Stadtentdeckung zu Fuß vorerst aus und wir entschieden uns das hochangepriesene Aquarium zu besichtigen.
Wie auch in Tokyo haben sich in Osaka so eine Art Vergnügungsviertel an den Buchten angesiedelt. Neben dem Aquarium befindet sich gleich Legoland und das größte Riesenrad Japans (4. größte der Welt), außerdem ein Freizeitpark-Resort der Universal Studios Japan.
Das Aquarium war eine sehr gute Wahl. Ich war in Deutschland schon öfter in welchen gewesen, aber dieses stellt alles in den Schatten. Es war riesig. Man fährt zu erst mit einer Rolltreppe richtig steil weit nach oben und läuft dann spiralartig an den Wasserbecken/-Tanks vorbei nach unten. Was die nicht alles für Fische da hatten. Wahnsinn. Es gab ein großes Haibecken in dem neben mehreren Hammer-, Riff- und anderen Haien, viele viele Rochen, Thunfische, ein großer Schwarm kleiner Fische auch noch 2 (zwei) Walhaie platz fanden. Ja warum nicht… Da läuft man dann eben drumherum/bzw. zwischendurch nach unten und entdeckt auf verschiedenen Eben des selben Beckens immer andere Arten. Super tolle Sache. Beeindruckt war ich auch von den Riesenkrabben. Aber was interessieren euch die Fische in einem Aquarium in Japan, ich verschone euch mit den tausend Bildern, die wir allein dort gemacht haben.
Nach dem Aquarium ging es direkt zum Riesenrad. Da es geregnet hat, war die Aussicht nicht einwandfrei, aber zu zweit in einer kleinen Kapsel hoch über der beleuchteten Stadt (es war bereits nach 20 Uhr und deshalb dunkel) hat dann doch seinen Charme. Wenn man die Kapsel dann noch mit Ring am Finger (, der da vorher nicht war) verlässt, bleibt der Ausflug unvergesslich. 😉

Tag 10
Ich muss euch sagen, war ich eh schon die ganze Zeit im Himmel, weil alles bisher einfach nur schön, aufregend, interessant und toll war, kann man diese Gefühle mit einer frischen Verlobtheit noch toppen. 😀
Wir strebten die Burg Osaka an. Umgeben von einem Park, einen Burggraben dann einer Burgmauer bauen Menschen ihre Burgen dann wohl auf jedem Kontinent nach Chema F. Nur die Architektur sieht dann für mein europäisch geprägtes Auge exotisch aus.
Wir bestaunten einen Neubau aus Anfang des 20 Jahrhunderts, da die Burg völlig zerstört war. Ich steh total auf mitteralterliche Burgen und Geschichten und war hocherfreut, dass man die Burg besichtigen konnte. Da es sich um einen Neubau handelte, wurde das Innere dann doch eher dem 20. Jahrhundert angepasst und so schön die Burg auch von außen war, so befand sich im inneren nur ein Museum über den Fast-Schogunen, der die Burg aufbauen ließ. Da ich absolut keinen Plan der ganzen Familien und -Zerwürfnisse des mittelalterlichen Japans hatte, war das Vermächtnis einer einzigen Person, die da beleuchtet wurde dann doch ziemlich uninteressant für uns. Cool waren Samurei-Rüstungen und Schwerter, die ausgestellt wurden, die da irgendwem von diesem Typen gehörten. Man hatte übrigens auch einen wunderschönen Blick von oben ringsherum auf die Stadt. Damit hat sich der Eintritt dann doch rentiert.
Im Park vor der Burg feierten die Einheimischen ihr Hanami (Blütenschauen, Picknick unter den Kirschblüten), auch wenn kaum eine Blüte zu sehen war. Und Festival ähnlich gab es Essensstände, denen wir unser Mittagessen verdanken. Bei der schönen Kulisse war auch der grässliche gegrillte Kalmar noch erträglich. (Takoyaki gab es auch, also alles war gut 😉 )
Dann gab es einen Spaziergang an den Hochhäusern vorbei ins Shopping district und zum amerikanischen Viertel „Amerikamura“. Früher haben sich viele amerikanische Firmen und Labels dort angesiedelt, ihnen verdankt das Viertel seinen Namen. Amerikamura ist Zentrum der jungen Fashion Welt und Popkultur. (Falls jemand das Nintendo-Spiel Splatoon kennt: es sieht aus wie Inkopolis).
Weiter zu Dotonbori (dabei bin ich mir nicht sicher, ob die Brücke so heißt, der Fluss oder das Viertel). Viele Restaurants und bunte Shops und Plüschtierautomaten Häuser. Wieder so eine andere Welt von unserer, dass ich mich einfach nur reinschmeißen wollte. Es macht wahnsinnig viel Spaß da langzulaufen und diese ganzen verrückten Dinge anzuschauen.
In einem Plüschtierautomaten/Arcade-Hause haben wir dann eine perfide Absurdität entdeckt. Man konnte Angeln. Echte Fische schwammen in einem Becken. Man hat nach Zeit bezahlt. Und falls ein Fisch geangelt wurde, wurde anhand seiner Größe ein Preis (Bunte Kinkerlitzchen…) überreicht. Was mit dem Fisch dann passierte, wissen wir nicht. Gar nicht schön. 😦

Tag 11
Ausflug nach Nara. Auch Nara kann mit unzähligen historischen Schätzen und Schreinen aufwarten. Zusätzlicher Anreiz sind die zahmen Rehe, die einem bei Erkundigung des Ortes (die eigentliche Stadt haben wir gar nicht gesehen, sondern eher den Park mit den Schreinen und Palastruinen und was da nicht alles wieder ist ^^) begleiten. Jedenfalls gehen einem die Rehe irgendwann mächtig auf den Kranz, weil sie alles anknabbern wollen, was du in der Hand hast, ob essbar oder nicht…. Oder du sitzt ganz entspannt auf ner Bank, kommt da plötzlich ein Rehkopf von hinten an dich ran und versucht deine Jacke zu essen. Also das Wort „niedlich“ lag da nicht unbedingt auf meinen Lippen.
Das Wichtigste, das man in Nara wohl besuchen sollte, ist die (Achtung Superlative) größte Buddha-Bronzestatue. Sie wohnt in einem Tempel der (Achtung Superlative) das größte nur aus Holz gebaute Bauwerk ist.
Und man kann ganz viel Merchandise mit Rehen drauf kaufen. Es wird immer alles was man vermarkten kann auch vermarktet. Im Inari-Schrein kann man alles beispielsweise mit Fuchs drauf kaufen. In Nara dreht sich eben alles um Rehe und große Buddhas.
Zurück in Osaka haben wir uns unserer Gegend Umeda, an der wir immer umsteigen mussten nochmal genauer angeschaut. Ich wiederhole mich: es ist groß.  2 Bahnhöfe wurden verschmelzt so weitläufig ist das Gebiet. Aus mangelnden Platz werden Depato (Department-Stores- aka Karstadt) oft nach unten in die Erde gebaut. Und statt nach oben gehen die Stockwerke tief nach unten. Das führt zu sehr verschachtelten Gängen und Ebenen und man kann sich ganz leicht verlaufen. Oben drauf sind dann die Wolkenkratzer. Man sieht also nur die Spitze des Eisbergs.
Jedenfalls ist das mal ein ganz neues Shopping-Erlebnis und den Ausgang kann man ja auch erfragen. 😉

Irgendwie hat mir Osaka wirklich sehr gut gefallen, auch wenn viele die Stadt nicht mögen. Auch hier war die Zeit viel zu kurz.

Nächste Station ist Hiroshima.

 

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Bilanz KW 34

Kurve 34

Gewicht: 79,1 Kg
Differenz seit Start: -16,4 Kg

Die letzten Wochen waren gemütsmäßig etwas turbulent. Es war mir nicht möglich meine Ernährung auf einen grünen Zweig, bzw einen grünen Zweig auf meinen Teller zu bringen. Sport verhielt sich ähnlich abstinent, hielt sich gar hinter dem grünen Zweig versteckt.

„Aber du hast doch in dem letzten Post (vor 2-3 Wochen oder so) davon geredet, dass es wieder läuft…?!“
Ja, aber da hatte ich nicht mit dem Unvermögen meiner Chefin gerechnet, die sämtliche Energie und guten Gedanken aus mir herausgesogen hat.
Ich war schon lange nicht mehr so wütend auf eine Person. Ich bin enttäuscht, wütend und frustriert.
Jedenfalls habe ich aus Frust Wut-Pizza, Wut-Pasta, Wut-Schoki, Wut-Eis und was noch alles gegessen. Ich habe wahrscheinlich in einer Woche 2 Kilo zugenommen oder so. An Sport war gar nicht zu denken. Wenn ich frustig bin, möchte ich gar nichts machen. Obwohl Sport sicherlich eine gute Option wäre, um Dampf abzulassen. Aber man fällt in solchen Situationen ja dann doch in bewährte Ventil-Strategien: Grummeln auf Couch und dazu Fressi!

Dann war das Projekt vorbei und ich bin quasi ins Frustkoma gefallen. Diese Woche existiert für mich gar nicht. Total an mir vorbeigerauscht. Lichtblick war der Besuch meiner Mama, mit der ich einen schönen Tag auf der IGA hatte. Dabei hat sie mich dann zu sich eingeladen für ein paar Tage. Gesagt getan.
Ich habe Sachen gepackt und bin für ein paar Tage in die Heimat. Ich habe niemanden besucht (nicht mal meine Omis) und mich komplett auf meine Bedürfnisse konzentriert. Übrigens bewusst meine Sportsachen wieder nicht mitgenommen. Ich war ja noch im Frust-Modus und grummelte still vor mich hin.

Zusätzlich brachte mein Zyklus noch Gefühle und Gewicht in Wallung und es schwankte zwischen 78,X Kg und 81,X KG hin und her. Von Tag zu Tag unterschiedlich… Himmel Herr Gott…

Die paar Tage haben wahnsinnig gut getan. Ich habe mich geklärt: Gedanken und Gefühle. Singen geht mit der Seele leider immer ziemlich einher. Wenn es einem scheiße geht, singt man auch scheiße. Das Üben lief wunderbar. Ich bin bereit, dann bald endlich mal in den Theatern vorsingen zu gehen. Bald! Ganz bald! Es wird Licht.

Ich komme Mittwoch nach Hause komplett ohne Agenda. Schmeiß meine Tasche von meiner kleinen Reise unausgepackt hin. Schau auf die Uhr und denke: Eigentlich kannste jetzt auch zum Sport gehen. Werf mir zum ersten Mal seit Beginn des schrecklichen Projekts meine Sportkleidung über und geh ins Fitness-Studio. Ohne wenn und aber.

Dafür, dass ich Mittwoch erst wieder in Berlin war, war eine Woche mit 4 x Sport doch ziemlich gut, was? Also Kalenderwoche 34 war ein Erfolg. 😉

Was genau lerne ich daraus?
Probleme anderer Menschen nicht überstülpen.
Gutes für mich und den Körper tun (und damit meine ich nicht Couch und Fressi) sondern den Ausbruch aus dem Alltag, wenn die Decke auf den Kopf fällt. Und sei es eine Tour mit der Sbahn an den Rand Berlins um mal ne Runde im Wald zu spazieren. (ich bin ein absolutes Dorfkind und mit Wald verbinde ich Freiheit und Abenteuer.)

Kommenden Montag habe ich noch ein Konzert mit dieser furchtbaren Frau. Da muss ich mich herum manövrieren. Und dann soll sie mir erstmal egal sein, denn ich heirate nächste Woche.

Ja ihr lest richtig! An einem Vormittag, kommende Woche heirate ich.

Abgesehen davon, dass ich immer noch kein Kleid habe, läuft die Planung ganz gut. 😉

Im Moment bin ich sehr glücklich. 😀

Japan – Katinkas Reise ins Zauberland Teil 2 – Kyoto

*Hier gehts zum 1. Teil

Station 3 Kyoto
Erst einmal ein paar Worte zu Kyoto.
Kyoto ist eines der bedeutendsten kulturellen sowie historischen Zentren Japans, wenn nicht sogar DAS bedeutendste. Der Stadtname bedeutet übersetzt „kaiserliche Residenz“ und war von 794 bis 1868 auch tatsächlich der Sitz des Kaisers (Seit 1868 sitzt er in Tokyo). Daher gab es Geld und Kultur in Hülle und Fülle. In Zahlen aktuell:
1600 buddhistische Tempel
400 Schinto-Schreine
viele Paläste
Viele Gärten
(und das bei einer Einwohnerzahl von 1’469’000 Einwohnern).
Die 2 großen Religionen in Japan sind der Buddhismus und der Shintoismus. 80% der Japaner gehören beider Religionen gleichermaßen an, daher gibt es so viele Schreine verschiedener Religionen.  Andere Religionen sind in der klaren Minderheit. Durch meine Manga weiß ich, dass Kurisumasu (gesprochen: krismas (Christmas=Weihnachten)) für verliebte Paare sehr wichtig ist xD. Sie gehen am 24. oder 25.12. auf ein Deto (Date) geben sich Presento (Geschenke) und essen Keki (Cake/Kuchen). Im Japanischen sind viele Wörter aus anderen Sprachen angelehnt und japanisiert. Das war grad eine schöne Beispielkette. Übrigens ist das Wort für Arbeit aus dem Deutschen entnommen und heißt auf Japanisch Arubaito. xD

Während des 2. Weltkriegs gab es die Diskussion, an welchem Ort die erste Atombombe abgeworfen werden sollte. Kyoto stand aufgrund seiner Bedeutung ganz vorn auf der Liste. Einer der befehlshabenden amerikanischen Offiziere (ich habe keine Ahnung von Militär-Sprech, also verzeiht falsche Titelbezeichnungen.) war zuvor schon in Kyoto gewesen und wusste um seiner Schätze. Er fand die Stadt zu wertvoll um sie zu zerstören, so dass Kyoto wieder von der Liste gestrichen wurde und man sich für die Stadt mit großem militärischen Stützpunkt entschied: Hiroshima.
Übrigens wurden fast alle japanischen Großstädte während des Krieges nahezu vollständig zerbombt (wenn auch nicht durch die Atombomben). Nur Kyoto hat man aus Respekt komplett verschont.

Kyoto unterscheidet sich zusätzlich im Stadtbild von anderen Städten, da neue Häuser unter der Auflage stehen, nicht höher als die historischen zu sein. Dadurch gibt es keine Skyline (na, ein paar höhere Gebäude stehen um den Bahnhof um ehrlich zu sein). Die Stadt ist zwar weitläufig, man kann aber fast alles erlaufen (aber ich komm auch aus Berlin. Hier ist alles unter 2 km ein Katzensprung und wird erlaufen.) und man hat einen gewissen kleine Großstadtflair trotz seiner Größe. Es gibt ein historisches Zentrum, an den man manchmal wohl auch Geishas sehen kann (die gibt es nämlich bis zum heutigen Tage). Kyoto ist ebenso von den Japanern sehr geschätzt und ein beliebtes Reiseziel. Jede Schulklasse muss mal dort gewesen sein. Außerdem sieht man sehr viele Leute im Kimono herumspazieren. Kimonos werden zu besonderen Anlässen herausgeholt: Abschlussveranstaltungen, Schreinfestivals, Hochzeiten. Für große Feste eben, egal ob spirituell oder weltlich. Da Kyoto so viel Geschichte und göttliche Spiritualität (diese vielen Schreine) ausstrahlt, tragen viele Japaner auch bei der Stadtbesichtigung einen Kimono. Die Stadt ist eben besonders. Übrigens gibt es zahllose Kimono-Verleihe inklusive Styling (bis 18 Uhr muss man die Kleidung wieder zurückgeben), das sowohl von den japanischen als auch den nichtjapanischen Touristen gern genutzt wird. Wir haben einmal zwei ältere europäische Damen gesehen, komplett gestyled mit den FlipFlop-Holzlatschen und den kleinen Täschchen. Das sah ziemlich niedlich aus und ich war ein ganz klein bisschen neidisch (aber meinen Kimono Auftritt hatte ich dann später noch in Tokyo 😉 )
Tag 6
Unser Hostel lag direkt neben einem großen bedeutenden Schrein (Namen sind Schall und Rauch. (hab jetzt doch gegooglet: Heian-Jingu, ein Shinto-Shrein)). Daher wurden wir direkt an unserer Bushaltestelle von einem großen rotem Torii begrüßt. (Wir erlebten das erste Mal das Abenteuer Busfahrt in einem fremden Land. Das ist ja immer ziemlich aufregend. Aber Japan ist natürlich super übersichtlich und es gab keine Probleme, nachdem wir verstanden haben, wie man im Bus bezahlt (beim Aussteigen)).
Wir sind erst Nachmittags in der Stadt angekommen daher blieb nur eine kurze Schreinbesichtigung (Schreine an sich darf man gar nicht betreten, aber auch von außen machen sie viel her. Außerdem gehörte zu ihm noch ein wunderschöner Garten, den man besichtigen konnte.
Später haben wir uns die alten Gebäude des historischen Kerns angeschaut.
Und hatten einen wunderbaren Abend-Spaziergang zurück zum Hostel. Wir mussten jedesmal wieder durch das Gelände des Heian-Jingu (Schrein vor unserem Hostel), der abends schön angeleuchtet wurde. Unser Heimweg war jedes Mal so wundervoll, allein durch die Anwesenheit des Schreins. 🙂
Tag 7
Dieser wurde fast ausschließlich dem Fushimi-Inari-Taisha gewidmet, ein Shinto-Schrein. Inari ist zwar nur eine von vielen Shinto-Gottheiten, gehört aber mit zu den wichtigsten (Gottheit für Fruchtbarkeit, Reis und Sake). Inari Schreine erkennt man an den zinnoberroten Torii, die den Weg zum Schrein deuten. (Allgemein steht fast vor jedem Schrein oder Tempel mindestens ein Torii um den Weg anzuzeigen) Und an den weißen Fuchstatuen, die oft auch paarweise den Weg links und rechts markieren. Allgemein sieht man die Füchse im Inari-Schrein/-Areal überall. Da ranken sich auch mehrer Legenden herum. Die weißen Füchse (Kitsune genannt) gelten als Boten des Inari-Gottes. Außerdem verwandelt sich der Gott/die Göttin (es ist regional unterschiedlich welchen Geschlechts Inari angehört) wohl auch selbst als Fuchs. Jedenfalls gelten Füchse in Japan fast überall als heilig.
Dieser Schrein in Kyoto (genauer gesagt zählt er zum Ort Fushimi, angrenzend an Kyoto) gehört zu den 3 Haupt Inari-Schreinen Japans (Es gib nämlich wohl mehrer Inari-Gottheiten oder Geschwister oder Familien. Dramen ganz wie in griechischer-Mythologie-Manier). Die Besonderheit dieses Schreins in Kyoto sind seine abertausenden Torii, die um einen Hügel herum auf das Heiligtum des Schreins auf die Spitze führen. Am Anfang quetscht man sich noch mit Schaaren von Menschen durch die Tor-Allee, aber der Weg ist recht lang außerdem stetig bergauf und als sportlicher junger Mensch hängt man dann nach und nach die Leute ab und man hat sogar mal private Momente in den Alleen für Fotos! (übrigens war der Inari Tag einer, an den ich 27000 Schritte gelaufen bin. und das zur Hälfte bergauf!) Man kann auch einfach mal durch die Tore heraustreten und den wunderschönen wechselnden Bambus-, Nadel- und Blattwald bewundern. Links und rechts gibt es noch weitere kleine Schreine. Manche irrwitzig klein. Zwischendurch sieht man auch mal buddhistische Tempel oder Figuren, in Ausbuchtungen an denen sich Wand an Wand Miniatur-Schreine sammeln.
Schrein Schrein Schrein. Das ist halt Kyoto.
Übrigens. Falls ihr das nächste mal Sushi esst. Schaut mal ob ihr Inari-Sushi seht. Die zählen zu den Nigiri und bestehen aus einer frittierten Tofutasche mit Reis gefüllt. Dies ist die typische Opfergabe für den Inari-Gott. Daher der Name für das Sushi. 😀
Später zurück in der Stadt sind wir auf den Kyoto-Tower (die Form soll an eine traditionelle japanische Kerze erinnern) herauf und haben die Stadt von oben bestaunt.
Tag 8
Der goldene Pavillon ist eines der großen Sehenswürdigkeiten in Kyoto, da die obere Fassade komplett mit Blattgold verziert ist. Zu unserer Schande muss ich gestehen, dass wir nicht geschafft haben ihn zu besuchen. Dafür waren wir beim silbernen Pavillon (der nie versilbert wurde, daher ist der Name hinfällig, steht aber irgendwie im Gegensatz zum goldenen und wird deshalb trotzdem Silberner Pavillon genannt). Zum silbernen Pavillon gehört wieder ein entzückender verträumter Garten, den ich bis heute nicht vergessen kann. Die Gärten strahlen so viel Ruhe aus, das kann man gar nicht beschreiben.
Wir haben noch einen ganz tollen Überdachten Einkaufskomplex mit Fischmarkt und Handwerksläden gefunden, aber leider keine Bilder gemacht. Aber das hat sehr viel Spaß gemacht.
Kyoto hat unendlich viel zu bieten. Den Königspalast haben wir nicht mal gesehen. 3 Tage sind eindeutig zu wenig, aber wirwollten ja weiter und anderen Städte bereisen.

Ich lasse nun wieder Bilder sprechen:

 

Japan – Katinkas Reise ins Zauberland Teil 1

Ich bin für ein paar Tage in die Heimat gefahren. Hier habe ich fast hauptsächlich Sturmfrei und pendel zwischen üben (Opernsgesang), zocken (grad ist es A Link Between Worlds aus der Zelda-Reihe), lesen (Roald Dahl) zwischen Wohnzimmer und Terasse hin und her. Außerdem habe ich mir vorgenommen Dinge, die lang liegen geblieben sind, anzugehen. Dazu gehört der Japan-Bericht. Vielleicht erinnert sich der ein oder andere daran, dass ich mit meinem Liebsten im Frühling für gute 3 Wochen in Japan war.

Vielleicht ist es auch ganz gut, so viel Zeit dazwischen zu haben, so bleiben nur die prägnantesten Erinnerungen zurück und ihr bekommt nicht den ungefilterten Kulturschock entgegengehauen.

Die Schritte vorher.
Die japanische Kultur mit all ihren vielen Facetten fasziniert mich schon eine ganze Weile. Ich schätze, dass Sailor Moon den Grundstein dazu gelegt und Studio Ghibli (das ist ein Anime-Studio. Das Disney von Japan quasi. Bekannte Filme aus dem Hause sind „Chihiros Reise ins Zauberland“ und „Prinzessin Mononoke“) das Interesse ausgeweitet hat. Mit mittlerweile 30 steh ich immernoch total auf Animes und Mangas. Irgendwann habe ich sogar das Schämen dafür abgelegt und kann seit dem ganz offen dazu stehen.
Zu Disneyfilmen darf man mittlerweile ja auch ganz offen stehen. Wer Disney-Filme mag sollte sich mal „Das wandelnde Schloss“ aus Hayao Miyazakis Hand anschauen. Das ist wohl mein Lienlingsfilm. Danach wird man von keinem Disneyfilm mehr befriedigt sein. Es geht bei diesen Filmen um so viel mehr als die Suche nach dem Prinzen. Gut und Böse bleibt in der Balance, bzw. das pure Böse gibt es oft nicht einmal. Allein das ist eine Qualität, die Disney eigentlich nie hinbekommt.

Durch die Mangas und Animes wird einem gleichzeitig die Kultur und Religion nahegebracht. Eigenschaften, die mir einfallen sind folgende: Ursprünglichkeit, Reinheit, Reinlichkeit, Vollkommenheit durch Unvollkommenheit, Zartheit, Kraft, Natur, Geister. Das spiegelt sich in vielen Dingen wieder und hat durch die Naturbezogene Kultur und Ästhetik etwas sehr sanftes und beruhigendes. Anderseits ist das Land wahnsinnig fortschrittlich, knallig, bunt, voll und laut. Auch das übte seinen Reiz auf mich aus und ich war bereit, alle Farben Japans zu sehen und zu erleben.
Im März 2017 war es dann soweit.

Die Flüge haben wir fast ein Jahr im Voraus gebucht. Ursprünglich wollten wir die Reise frei gestalten und einkehren wann und wo wir eben lustig waren. Aber mir ist dann wieder eingefallen, dass das für mich immer starke Stresssituationen sind, wenn ich nicht weiß, wo ich noch am Abend schlafen werde. Außerdem war das Geld auch ein Faktor und ich wollte nicht in einem gemischten Schlafsaal enden um im Budget zu bleiben. Also begannen wir die Reise aus Deutschland aus zu planen. Nur die Züge haben wir dann vor Ort gebucht, aber das war durch den Japan-Rail-Pass auch ein Zuckerschlecken.

Station 1) Tokyo 1
Wir wollten uns Tokyo für das Ende der Reise aufheben und haben die ersten 2 Tage dazu genutzt um uns zu akklimatisieren. Trotzdem haben wir natürlich mit dem Sight Seeing begonnen. Wir waren schließlich in Tokyo!
Schon am Flughafen haben wir die allseits beliebte und verhasste Kaffee-Kette aus den Staaten besucht. Das war wohl auch unsere Haupt Frühstückslokalität der gesamten Reise. Ich erwischte mich einmal beim Sagen von: „Lass uns lieber zu Starbucks gehen, da ist der Kaffee günstiger“. Und das, meine Freunde, war keine Ironie. Japan ist sehr teuer und in solchen Fällen kommt einem eine Kette mit immergleichen Preisen auf dem Erdball ganz entgegen. Außerdem konnten wir das WLan dort frei nutzen, was doch sehr hilfreich ist in einem fremden Land. So wurde Starbucks unser bester Freund.

Tag 1) war für die Katz. Wir haben quasi überhaupt nicht geschlafen, weil wir von 1 Uhr morgens die Uhr auf 9 Uhr morgens umgestellt haben und somit komplett die Nacht übersprungen. Wir haben etwas abseits vom Zentrum gewohnt, aber das macht in Tokyo nichts. Wir hatten quasi unsere eigene kleine Stadt mit großem Bahnhof und Einkaufspassage und haste nicht gesehen… Also selbst unsere Gegend war ganz spannend. Außerdem hatten wir unsere erste Begegnungen mit den Toiletten und mit einem Essenbestell-Automaten.
Zu erst die Toilette. Mein 1. Foto, was ich in Japan aufgenommen hatte, galt eben einer Toilette. Die Toiletten da sind ja sowas von toll. Vergesst diese widerlichen sich selbstreinigen Klobrillen, sowas haben die nicht. Sondern ein komplettes Steuerbord mit unzähligen Knöpfen mit dem man wahrscheinlich auch ein Raumschiff bedienen könnte. Da waren Knöpfe mit Musiknoten drauf (denn die feine Dame von Welt schämt sich bei dem Pipi-Geräusch und kann so ihr Geschäft mit Bachrauschen, Spülungsgeräusch vom Band oder Vogelgezwitscher durch Druck dieses Knopfes überdecken). Es gab Knöpfe für Deo, Fön, Bidet vorn, Bidet hinten, die Stärke des Bidet-Strahls, die Höhe des Strahls, die Temperatur des Strahls und selbstverständlich eine eingebaute Brillenheizung. (Übrigens sind alle öffentlichen Toiletten in Japan kostenlos und sauber. Selbst die hinterletzte Toilette in einem abgelegenem Ort ist sauber und man setzt sich immer auf eine warme Brille und das ist wunderschön…. Ich vermisse sie…. Brilli…. schnief…)
Nun der Essensautomat: In vielen Restaurants und Suppenküchen bestellt und bezahlt man sein Essen zuerst an einem Automaten und geht dann mit dem Ticket zum Koch. Lost in translation haben wir das Ding natürlich übersehen und der Koch, der ausschließlich japanisch gesprochen hat, hat uns versucht klar zu machen, dass wir doch den Automaten benutzen sollen. Soweit so gut. Stehste also wie Schweinchen vom Uhrwerk. Die Zeichen für klein und groß habe ich erkannt. Success! Aber was wir dann wirklich in der Suppe hatten? keine Ahnung. Auf den Tasten waren Bilder angebracht, die das Gericht präsentierten. Sah aber so aus wie 5 mal das Selbe nur aus unterschiedlichen Winkeln fotografiert. No risk no fun! irgendwas geklickt. Und mein tolles Wissen über klein und groß ausgepackt und den Knopf für klein gedrückt (ich versuch ja abzunehmen, falls das jemand von euch mitbekommen hat). Hat geklappt. Essen war toll!
Ab diesem Moment wurde also immer erst das Lokal beäugt und nach Automaten abgecheckt.

Tag 2) begann Jetlag bedingt sehr früh. Wir besuchten zuerst den Meiji Schrein und den großen Park drumherum. Das liegt direkt neben Shibuya bzw. gehört sogar zum Bezirk Shibuya (ihr kennt sicherlich diese Große Kreuzung, die immer mit Tokyo zusammen gezeigt wird, die von Tausenden von Menschen (zu Spitzenzeiten am Abend bei einer einzigen Ampelphase bis zu 15000 Menschen (Quelle wikipedia)kreuz und quer überquert wird.) Das ist Shibuya. Jedenfalls ist dieser super ruhige und schöne Park grad mal 10 Geh Minuten vom Trubel entfernt. Es beherbergt noch einen japanischen Garten. Dieser war nur der erste den wir besuchten. Allein der war schon wahnsinnig schön dabei hat noch gar nix geblüht. Außerdem waren wir in der Takeshita-Dori. Eine hippe Einkaufsstraße mit bunten Menschen und bunter Kleidung und alles ist bunt und überhaupt… Ich habe mir dort eine Jacke mit Katzenbaby Köpfen gekauft. Die ist super.
Und wir haben dem Hund Hachiko einen Besuch abgestatt. Dieser super treue Hund, dem unter anderem ein Film mit Richard Gere gewidmet ist. (Ich hab Rotz und Wasser geheult.)

Tag 3) Besuch in Akihabara. Das Electronic-/Animé-/Amusment-Viertel. Alles ist hoch und laut und bunt und es gibt zahllose Arcade-Häuser (!) und Plüschtiergreifautomaten-Häuser (!)…. und und und… Darauf hab ich mich ja die ganze Zeit gefreut. Und Bekloppte, die vor Automaten tanzen, singen und springen oder irgendwelche Trommelspiele spielen. Die müssen den ganzen Tag nichts anderes machen, die sind derart begabt, das ist ziemlich beeindruckend. Also die ganzen Nerds gehen dahin und wir wurden auch sehr fündig was Plüschtiere von Anime und Pokemon und so was angeht…. wir haben jetzt ein Plüsch-Pokeball und ein Plüsch-Trasla (das ist mein Lieblingspokemon. Ja ich hab ein Lieblingspokemon. :D).

Station 2 Hakone
Tag 4)-5)
Am Vierten Tag sind wir dann nach Hakone gefahren. Es wird als das Nahrerholungsgebiet der Tokyoter beworben. Es liegt ca. 80 km südlich von Tokyo in den Bergen Richtung Fuji-San und zieht durch seine Vulkanität und den dadurch natürlichen heißen Quellen viele Besucher an. Es gibt einen riesigen Vulkansee und wunderschöne Landschaft zum bewandern und bewundern.
Wir haben in einem Ryokan eingecheckt. Das ist ein Traditionelles Hotel was etwas hochkarätiger ist. Mit Tatamimatten ausgestattet schläft man auf Futonmatratzen auf dem Boden. Auch das Essen ist traditionell Japanisch reichhaltig und üppig. Ryokans mit Onsen (also eigener heißen Quelle) sind so eine Art Spa-Hotel. Man bekommt einen Yukata (eine leichte Version des Kimono. Der Ursprung unseres Bademantels) und es ist völlig normal den ganzen Tag mit dem Badelmantel durch die Gegend zu laufen. Das machen alle. Man geht zum Essen mit dem Bademantel. Man geht ins Bad mit dem Bademantel und man schläft sogar damit. Jeden Tag bekommt man einen Frischen Yukata (also der Bademantel) und Zehensöckchen für die Slipper 😀
Es war so herrlich. Der Onsen war herrlich. Das Essen war herrlich. Die Berge waren herrlich. Es war sooooo toll. Haaaach….. Von den heißen Quellen durften wir keine Bilder machen (aus ähnlichen Gründen, warum man in der Sauna keine macht 😉 )

hier folgen nun Bilder und der nächste Bericht kommt dann auch bald nach.

 

Bilanz KW 31 – Was täte ich nur ohne Trendi…

Kurve 31.jpg

Gewicht: 79,8 Kg
Defizit zu letzter Woche: +0,5 Kg
Defizit allgemein: -15,7 Kg

Also zu letzter Woche sieht das nun nicht so toll aus. Aber die Woche lief eigentlichen verhältnismäßig gut.

Die Kurve da oben ist mein gesamtes letztes Jahr. Eigentlich zum Kopfschütteln. Da habe ich ein halbes Jahr gebraucht um die 84 zu erreichen und ein halbes Jahr um da wieder wegzukommen um den status quo zu erreichen. Das, meine Freunde, ist ein Jahr Daddelei.
Außerdem dachte ich, dass die letzten 2 Monate Bauchstreicheln mir nichts ausgemacht haben, aber wenn man sich die Kurve anschaut, erkennt man ja eigentlich doch so ne blöde Tendenz nach oben.
Ich vertraue der roten Trendlinie und die weissagt mir, dass es nach unten geht.
Die Trendlinie, mein neuer bester Freund.

Ich war insgesamt nur 2 mal beim Sport. Das lag daran, dass ich mir am Dienstag wie ein Anfänger total dusselig die Schulter gezerrt habe, weil ich mich scheinbar nicht gut genug erwärmt habe. Das stimmt wohl zum Teil. Vor dem Krafttraining fand man mich zwar 10 Minuten bei recht intensiver Stufe auf dem Crosstrainer, denn Erwärmung ist wichtig! Aber Dehen? Keine Spur.
Wenn ich meine Beine trainiere, dehne ich die sonst auch vorher. Warum die Arme nicht? … Sherlock?
Lektion gelernt: Oberkörper möchte AUCH vor dem Sport gedehnt werden. Nagut!

Jedenfalls tat meine Schulter die ersten 2 Tage brutal weh und ich habe Schmerzmittel – dabei mich selbst verfluchend – eingenommen und gehofft!!
Nach 3 Tagen gab’s dann eine Besserung, aber ich wollte mich nicht zu früh belasten.
Eine Runde Laufen oder Crosstrainer habe ich lieber ausgelassen, da die Arme ja immer mitwippen und die Schulter dadurch dann ja auch permanent gereizt ist. Hätte zwar gut gehen können, hätte es aber eben auch nicht.
Seit dem Wochenende merke ich eigentlich nur noch leichtes Ziehen. Ich kann die Schulter wieder kreisen und mir meine Oberteile ganz alleine anziehen ohne Zusammenzuzucken, also bin ich gestern wieder ins Fitti gegangen und habe nur den Unterkörper trainiert.
Das war eine gute Idee. Alles ist in Ordnung. Mir geht es prima.

Soviel zum Sport. Nun zur Ernährung.
Naja. So ganz schaffe ich es nicht, meine selbstgesetzten Kaloriengrenzen einzuhalten. Dennoch bin ich jeden Tag unter meinem Tagesbedarf geblieben und dadurch erwarten ich und Trendi (die Trendlinie. mein bester Freund. Ihr erinnert euch?) in der kommenden Woche eine Abnahme.
Uuuund Intermittierendes Fasten: Es ist und bleibt eine gute Sache für mich. Im Prinzip sieht das bei mir so aus, dass ich solange nichts esse, bis ich es nicht mehr aushalte. Das klingt sehr qualvoll. Ist es auch.  xD Aber gelingt mir besser als ab 19 Uhr nichts mehr zu Essen.

Jetzt überlege ich, ob ich noch zum Sport gehe oder lieber vorerst noch größere Pausen zwischen den Einheiten lasse. Das Training gestern war recht intensiv. Meine Kraft und Ausdauer muss ich erstmal wieder aufbauen. Ich möchte mein kleines feines Körperchen nicht schon zu Beginn der Motivation komplett belasten. Um dann müde gar keinen Sport mehr zu machen (ich kenne mich mittlerweile gut genug und weiß, dass mir sowas aus Übereifer schnell mal passiert). Bauchübungen zu Hause auf dem Teppich finde ich immer doof (Das liegt eher an der Raumaufteilung als an der Übung an sich) und bissl Crosstrainer wär ja ganz nett…. Ich muss mich nur zügeln können, damit ich auch am nächsten Tag fit genug bin und nicht komplett ausgepowert.

Man wird sehen! Seid gegrüßt! 🙂