Zu viel gegessen?

Ich kann schonmal verraten, dass ich vorgestern wie versprochen. Tatsächlich im Fitty war. Wahnsinn.

Ich schäme mich ja sowieso, weil ich irgendwie doch zu diesen Neujahrsvorsätzlern gehöre, die jetzt hochmotiviert 2 Wochen lang 4 Mal die Woche ins Fitty rennen und dann wieder aufs neue Jahr warten… Als ich in der Umkleide war, haben Trainerinnen die Kleiderschränke überprüft und sich dabei unterhalten, wie wahnsinnig überfüllt die Kurse grad sind. Haben sich quasi über das Verhalten von Neujahrssportlern (wie ich sie jetzt mal nennen mag) unterhalten. Ich habe mich dann ganz klein gemacht und mir gesagt: Ich bin doch kein Neujahrssportler. Schließlich war ich letztes Jahr doch öfter mal Sporteln und da mein Wille zum Abnehmen gerade alle Trägheit durchbricht, gehe ich jetzt wieder regelmäßig hin. Ganz bestimmt…. 😉

Da bleibt man mal 2-3 Monate fern, haben die nicht komplett die Geräte ausgetauscht?
Gott sei Dank ist mein heißgeliebtes Laufband, zwar etwas anders, aber immer noch vom selben Hersteller. Ich benutze also immer noch die gleichen Einstellungen und musste mich nicht neu am Bordcomputer zurechtfinden… Klasse!
Außerdem besitzt mein Fitnessstudio jetzt auch diese Treppengeräte, die Treppensteigen simulieren. Vorher war ich ja lautstark ganz traurig, dass unser Fitnessstudio sowas nicht hat… Jaja… traurig… Mal schauen, wann ich mich auf die Teile wage. Erstmal bin ich wieder in der Eingewöhnungsphase und kann mich danach dann todesmutig auf die neuen Teile stürzen.

Schon öfter beobachtet habe ich, nicht nur nach dem Sport, Schmerzen im Schienbein. Aber ganz besonders hab ich die nach dem Laufen. Dr. Google attestierte mir: Schienbeinkantensyndrom. Habt ihr damit auch Erfahrung? Die Beschreibung passt haargenau zu meinen Schmerzen. Letztes Jahr hatte ich das auch mehrmals und manchmal auch im Alltag. Hab mich dann in die Materie eingelesen und versucht anders über den Fuß abzurollen und seit dem hatte ich das Problem nicht mehr. Nun war ich lange nicht mehr Laufen und hatte vergessen, dass ich da aufpassen muss und schwups kam wieder dieser widerliche Schmerz. Gestern war es noch spürbar, aber nicht wirklich schmerzvoll. Und heute muss ich den Fuß zum Körper bei gestrecktem Bein anziehen, um überhaupt zu merken, dass da was arbeitet. Heute Abend wollte ich dann wieder Laufen gehen, aber lieber nur bei moderaten Tempo.

Da ich mich gestern also mit pulsierenden Bein gegen Sport entschieden habe, musste ich natürlich ganz genau darauf achten, dass ich dann wenigstens in meinem Defizit esse. Bei meinen erwünschten 500 g Gewichtsverlust die Woche bedeutet es, dass ich 500 Kcal jeden Tag einsparen muss. Mein Tagesumsatz liegt derzeit bei ca 2100 Kcal, also darf ich 1600 Kcal zu mir nehmen, um dieses Defizit zu erreichen.

Nachdem ich gestern abend bei den 1600 Kcal angekommen war, hatte ich plötzlich einen riesen Eishieper gekriegt (Zyklus….), dass ich fast ne ganze Packung 500ml Eis aufgegessen hab. Ich hab mich danach so schlecht gefühlt, dass ich das Eis nicht ins Tagebuch aufgenommen hab. Wie ein Kleinkind. Was ich nicht sehe, ist nicht da… Das Gute an so viel Essen ist, dass man den nächsten Tag dann auch wirklich nicht so viel Hunger hat. Ich kam dann auf die nicht neue, aber glorreiche Idee, das Eis einfach für heute einzutragen. Auf einmal sieht die Welt wieder schön aus… Die Kalorienaufnahme bei fddb leuchtet sowohl für gestern als auch heute grün (unter Tagesumsatz gegessen) und nicht so fies rot (Über Tagesumsatz gegessen)!

Das macht wieder Hoffnung. Nicht aufgeben. Jedes Stück Essen zählt und jeder Tag auch. Nur weil ich beispielsweise 1 Stück (hypothetischen) Kuchen (400-500 Kcal) gegessen habe, ist deshalb nicht der Tag ruiniert. Ein zweites Stück Kuchen macht dann sehr wohl den Brei fett. Also nicht aufgeben, nur weil man sich ne Kleinigkeit gegönnt hat, à la jetzt ist es auch egal. Sollte man nun aber doch auch noch das 2. Stück Kuchen gegessen haben, dann ist das für die Tagesbilanz vielleicht nicht so toll, aber es geht um die Kalorienbilanz allgemein. Man kann auch langfristiger denken. Die Bilanz in 48 Stunden muss bei mir dann eben 1000 Kcal sein, wenn ich 500 g die Woche abnehmen möchte. Das was ich gestern zuviel gegessen habe, kann ich also auch heute ausgleichen. (Das Defizit muss halt größer sein. Statt der 500 Kcal pro Tag, muss ich über 2 Tage verteilt 1000 Kcal einsparen)
Ich mache mich also nicht fertig, weil ich abnehmtechnisch gestern eigentlich den Supergau hatte (ca. 1000 Kcal Eis auf einmal).

Soviel zur Theorie. Also bei 1000 Kcal Eis von gestern und 1000 Kcal, die ich bereits heute zu mir genommen hab, bin ich schon bei 2000 Kcal. Wo bleibt da das Defizit? Ich muss also Sport machen.

Aufgeben werde ich jedenfalls nicht 🙂

Mein Sportergebnis von Mittwoch sieht übrigens so aus:
20170113_155414.jpgFast 7 km bin ich in der Stunde gelaufen. Mit dem Abkühlen hab ich die 7km dann auch erreicht. (Abkühlen ist die Zeit nach dem eigentlichen Training, in der man weiterläuft, um den Puls wieder herunter zu bekommen. Bei ner Stunde Training sind das 5 min bei ca 5 km/h)

Meine Uhr hat dann noch weiter gemessen, weil ich danach immer auf die Matte gehe und dehne und manchmal noch irgendwelche anderen Übungen mache. 80 Kcal sollte man bei ner Stunde Training übrigens abziehen, das sind die Kalorien, die gedoppelt angezeigt werden. Da ich 80 Kcal auch ohne Sport einfach nur durch die Erhaltung meiner Existenz verbrannt hätte und die sind schon bei der Tagesbilanz von 2100 Kcal enthalten). Bei meinem Training habe ich also 700 Kcal verbrannt, die ich mir gutschreiben kann 😀

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3 Gedanken zu “Zu viel gegessen?

  1. Die Schienbeinschmerzen kenne ich, die sind fies. Bei mir hilft manchmal Progressive Muskelentspannung nach Jacobson (https://de.wikipedia.org/wiki/Progressive_Muskelentspannung), die funktioniert allerdings am besten, wenn der Körper dran gewöhnt ist, weil dann bei den ersten Anspannungen (Faust bilden, anspannen) der Körper denkt: Ach, dieses Programm wieder, na denn, dann lass ich mal locker… 😉 – und es läuft schon mal eine Entspannungswelle durch den Rücken und den Rest des Körpers, der dann durch An- und Entspannung noch vertieft wird. Ich kann es sehr empfehlen, es einzuüben – auch als Einschlafhilfe, z.B. auf Reisen, oder bei Rückenschmerzen. Es gibt dafür Kurse z.B. bei Volkshochschulen, ich habe es über ein Büchereibuch mit CD gelernt, das ging auch sehr gut.

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    1. Oh vielen Dank! Habe ich noch nie gehört. Ich belese mich dann Mal! 🙂 hoffentlich hilfts, ich hab bisher noch nichts effizientes gefunden, das hilft, wenn die Schmerzen erstmal da sind.
      Liebe Grüße 🙂

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