Neues Video! Uhhhh

Hallo ihr Lieben!

Im Juli hat meine Mama geheiratet. Der Freund meiner Schwester und ich haben uns zusammengetan um ein bisschen zu musizieren.

Ihr müsst wissen, dass ich zu diesem Zeitpunkt schon mindestens 2 Gin-Tonics intus hatte und diverse Gläser Sekt. Man kann nie oft genug auf’s Wohl seiner Mutter anstoßen! 😉

Jedenfalls bin ich ne verdammte Grinsebacke und das wird dem Stück ja mal so gar nicht gerecht. Ich glotz auch ständig auf den Text. Das liegt zum einen daran, dass ich eben nicht gaaanz nüchtern war und zum anderen, dass ich dann doch sehr nervös war, wenn einen alle erwartungsvoll anschauen. 😀

Bei Konzerten ist es bei mir auch so: Je mehr bekannte Gesichter im Publikum sind, desto aufgeregter bin ich.

Wie ich dann bei Johnny Cash’s oder besser Nine Inch Nails'“Hurt“ rumhampele, könnte ihr dann beim nächsten Post bewundern.

Jetzt erstmal „Creep“ von Radiohead.

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Ich bin geheilt!

Meine Fresssucht scheint vorerst verebbt zu sein. YAY.

Besiegelt und mir die Lust an fetter und süßer Nahrung genommen hat mein Körper von ganz allein. Der hat ziemlich lautstark verkündet: GENUUUUG!
Ich habe artig zugehört und verstanden.

Vorangegangen waren einige Wochen der Völlerei, ich sprach ja bereits davon. Natürlich gab es mal Tage, an denen ich mich zusammenreißen konnte, aber das war leider die Ausnahme.
Die „Katastrophe“ bahnte sich nun Mitte der Woche an. Mein Freund hatte 30. Geburtstag und seitdem hatten wir viel Besuch und viel Kuchen. Ich hab ihm zum Geburtstag noch ne fette Schokotorte gebacken. Mit essbaren Dekoelementen und Schokoschmelzen und Pipapo. Ich hab den ganzen Tag in der Küche gestanden und beim Fertigen der verschiedenen Schichten, von eben selbigen genascht. Also mein Sahne- Schoko- Kuchenpensum war mehr als erreicht.

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Yummie Schoko-Torte. Die weißen Rosen habe ich ebenfalls selbst gemacht aus weißer Schokolade… Die Ganache ist mir leider nicht so gut gelungen. Naja alles hat sein 1. Mal.

Freitag habe ich mir dann ein Chili con Carne gekocht. Schön scharf.
Esst das Mal, wenn euer Körper schon den Zucker- und Fettschock des Lebens hat!

Freitag gegen 17 Uhr hatte ich dann die letzte Portion verdrückt und mir gings schon so naja… Ich hab gegessen bis ich Schmerzen hatte. Allein das ist schon traurige Wahrheit. Ich hab so lange gegessen bis ich Schmerzen hatte. Das war für mich nichts Neues. Bis zum Schlafen gehen ist es unangenehm, aber da es erst 17 Uhr war, wird das schon. Kenn ich ja schon…

Aber Chili!! Mein Körper war so mit Verarbeiten beschäftigt, dass ich sooo fertig war den ganze Tag. Abends kamen noch die Eltern vorbei, ich habe aber keinen Kuchen mehr angerührt xD

Später lieg ich im Bett und weiß gar nicht wie ich liegen soll, mir tut so der verfluchte Magen weh, oder Darm oder Speiseröhre… Chili breitet sich im Ernährungstrakt aus. Gar nicht schön… Gegen nachts um 2 entschließe ich aufzustehen und nochmal zu ergooglen, was es denn für Hausmittelchen gibt, allein die Senkrechte im Sitzen gab meinem Körper so viel Aufschwung, dass mein Gehirn schaltete: geh mal lieber ins Bad. Im Dunkeln tastete ich mich langsam ums Bett herum, ab Flur bin ich dann schon gerannt. Du musst SOFORT ins Bad. Uuuund? Zu langsam -.-

Kurz vorm Klo entlud sich dann Chili und Krams.

Meine Herren, ich hab seit Jahren nicht mehr wie ein fröhlicher Drache gespien… Das hörte gar nicht auf. Als hätte jemand nen Hydranten angeschlagen.

Als ich fertig war konnte ich mir mein Sodom und Gomorra um mich herum bewundern. Flur, Badtür, Badvorleger, Schlafanzug, Haare, nicht nur Kloschüssel, sondern alles drumherum durfte mal mein Chili probieren.

Die jämmerlichste Erscheinung ist man selbst, mitten in der Nacht, tot müde, halb-nackt weil dreckiges Shirt schon ausgezogen, Haare beschmiert, in seiner eigene Kotze stehend. Ich hab bestimmt volle 60 Sekunden das Wunderwerk angestarrt und wusste nicht, wo ich anfangen sollte.

Nochmal Duschen, Haare waschen, Bad und Flur wischen Badvorleger und Schlafanzug in Quarantäne verfrachten.

Alles ging dann doch ganz gut und ich war so unendlich froh, dass der ganze Mist aus meinem Körper war und konnte mich selig ins Bett legen und einschlummern.

Der nächste Tag ging nicht ganz spurlos vorrüber. Der Körper war immernoch am Arbeiten. Ich hab fast den ganze Tag geschlafen und nur Zwieback gegessen, aber mehr wollte ich auch gar nicht. Hatte sogar erhöhte Temperatur. (abends war noch die Geburtstagfeier von meinem Freund. Ich hatte ziemliche Angst davor, weil der Tag schon so beschissen war, aber mir gings dann richtig gut! Das raff einer Mal..)

Alles, weil ich zu viel gegessen hab. Weil. Ich. Zu viel. Gegessen hab. Man stelle sich das vor. Das ist so traurig.

Gerade verspüre ich absolut keine Lust auf Junkfood. Ein bisschen brennig ist es nämlich doch noch in der Magenregion. Ich weiß, dass das nicht lange anhalten wird, aber ich versuche diesen Zustand, erstmal so lange wie möglich zu halten. (ohne Brennen versteht sich 😉 )

Eine Sache muss ich akzeptieren: Ich muss aufhören zu essen, wenn mein Energiepensum erreicht ist und nicht, wenn ich satt bin. Sättigkeitsgefühl hab ich mir nämlich abtrainiert. Wenn ich so lange esse, wie ich kann, endet es nämlich in Schmerzen. Mein Freund kennt die Leier abends im Bett schon: „Mir ist schlecht“. Ich benutze diesen Satz bereits inflationär…

Nun aber! Auf einen neuen Aufschwung mit ausgewogener Ernährung, dass ich diesen blöden Satz nicht mehr (so oft) sagen muss.

Drückt mir die Daumen 😉

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Das Bild ist schon über ein Jahr alt und ich habe es bereits für einen sehr frühen Beitrag benutzt. Ätsch. Abgesehen von der gammeligen Paprika, macht’s doch aber was her 😀

Vom Bloggen…

Ich habe letztes Jahr diesen Blog gestartet um mich selbst und meine Gedanken zu sammeln. Mir ging es zwar primär ums Abnehmen, aber eigentlich war es auch eine Selbsthilfe um andere Dinge zu regeln. Gedanken einfach mal zu Formulieren hilft gleichzeitig, sie zu erkennen und zu ordnen. Ich habe auch Artikel geschrieben, die ich nie gepostet habe. Aber auch das war gut 🙂
Bevor ich angefangen habe zu schreiben, gab es einfach nur ein wüstes Chaos im Kopf.
Anfangs habe ich fast jeden Tag gebloggt, aber schnell gemerkt, dass ich das gar nicht brauche. Es gibt nicht immer etwas zu berichten und sich Themen auszudenken, damit man was zu schreiben hat, passt nicht zu meinem Konzept. Ich habe eigentlich keines.
Ich bin ganz offen an das Bloggen herangegangen und habe gar nichts erwartet. Weder dass ich so lange dabei bleibe, noch, dass irgendjemand mitliest.
Noch relativ am Anfang wurde mir von Freunden empfohlen, doch Themenwochen zu starten und die ins Ernährungsprogramm mit einzuflechten oder oder… dass es halt interessant ist und sich Leser finden.

Aber das ist nicht Sinn meines Blogs. Ich daddel vor mich her und schreibe, wonach mir ist. Ich tippe Gedanken nieder, dir mir grad im Kopf spuken. Wenn ich alle Leser verliere, weil ich langweilig bin, dann soll es so sein.

Eine Sache, die ich vorher gar nicht bedacht hatte, ist die Community, die es hier gibt. Egal welches Problem man hat. Oder Welche Hobbies, oder oder… es gibt immer Leute, die die gleichen Ideen teilen. Das hilft ungemein.

Nadja (meine Heldin, die das Buch Fettlogik überwinden geschrieben hat) hat heute einen Beitrag gepostet, der mich gerade zum Nachdenken brachte. Sie hat über längere Zeit nun wieder 2 Kg zugenommen. Manche mögen nun die Nase rümpfen. Denen empfehle ich jetzt doppelt, den Beitrag zu lesen, denn es geht auch genau darum, was diese 2 Kg ausmachen.

Ich habe auch wieder so 2-3 Kg zugenommen und fühle mich ganz miserabel, dumm, unfähig. Mein Bauch und Rücken schwabbelt über den Hosebund hervor und nervt mich gewaltig. Mein Gesicht ist aufgedunsen und durchlebt die Pickelhölle. Ich hatte mich damit vorerst arrangiert bei ca 80 Kg stehen geblieben zu sein. Und hielt das so lange durch, dass ich die Zunahme nun doch arg spüre. Nun lese ich Nadjas Beitrag und bekomme wieder das Gefühl nicht allein zu sein.
Auch eure Beiträge aus der Abnehmfront helfen mir immer wieder mich nicht aufzugeben. Wir haben alle Krisen, die unterschiedlich lang und ausgeprägt sind und es ist ein großer Trost, wenn man sieht, dass es allen mal so geht.
Schon fühlt man sich weniger unfähig und blöd.

Schön, dass man hier jeden Mist schreiben kann. Und schön, dass es euch gibt, die einen durch den Mist herausführen.

Es war lange um mich still in der letzten Zeit gewesen. Allein, dass ich letzte Woche wieder etwas geschrieben habe, hat mir persönlich sehr geholfen nicht in Stillstand zu geraten. Ich versuche dran zu bleiben. Ihr müsst da leider immer wieder in Kauf nehmen, dass manche Beiträge etwas wahllos daher kommen und euch nicht im entferntesten interessieren. Aber mir hilft das. Also muss es. 😀

Ich bedanke mich fürs Lesen, Kommentieren und Liken voriger Beiträge von mir. Auch wenn ich sage, dass es keine Rolle spielt, ob jemand mitliest: Es pusht!
Und ich bedanke mich für eure eigenen Beiträge (hier dürfen sich sämtliche Blogger (Abnehmen, Rezepte, Musik, Texte, Bilder, ….) angesprochen fühlen), die mir auch immer Helfen!

Euch alles Liebe!

Eure Katinka

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