Wie Ernährung den weiblichen Zyklus beeinflusst

Oha, was für ein trockener Titel. Aber ich möchte euch gerne mal wieder von den Tagen berichten. Eines meiner Lieblingsthemen, nicht war Männer? xD

Kürzlich gab es auf dem Fettlogikblog einen Gastbeitrag über den weiblichen Zyklus in Kombination mit Kraftsport zu lesen. Es ist sehr interessant, wie der Zyklus beeinflusst werden kann. Ich verlinke ihn euch hier.
Die Norm verspricht einen 28-Tage Zyklus. innerhalb dieser 28 Tage bluten Frauen 5-7 Tage lang (ich kürze das folgend so ab 28/5-7 Tage. Immer wieder bluten hier und da zu lesen, ist irgendwie eklig… bluten… naja, auch irgendwie lustig.. bluten… hihi…)

Ich selbst habe auch schon festgestellt, wie beeinflussbar dieser ist. Hier nochmal meine Zyklusgeschichte:

Als ich noch adipös war, sprich um die 95 Kg wog (vor einem Jahr war das. verrückt), ging mein Zyklus 35/10 Tage. (Hallo Eisenmangel!)
Seitdem ich abnehme, wird mein Zyklus immer kürzer und auch das Bluten (hihi) dauert nicht mehr so lange. Ich bin tatsächlich schon bei 29/7 Tage Zyklus.
Ich hab es immer auf das Übergewicht geschoben. Ich weiß zwar nicht, inwieweit der Gewebeaufbau in der Gebärmutter mit den Fettpolstern im gesamten Körper zusammenhängt, aber mit sinkender Fettzahl, wurde auch der Zyklus kürzer.

Nun passt auf.

Ich erwähnte, dass es mir nicht so gut ging und ich in letzter Zeit Massen gefressen hab. Aber wirklich Massen für meinen eigentlichen Gesamtbedarf von ca. 2050 Kcal am Tag. Bestimmt zwischen 2500-3000 Kcal und das täglich ca. 3 Wochen lang, ohne Sport.
Was passiert? Ich nehme nicht nur 3 Kg zu, sondern meine Tage bleiben aus.
Schwangerschaftspanik wurde mir dann doch noch genommen. Der Zyklus kam, aber mit reichlich Verspätung. 39/9 Tage. 39 Tage.
Also hat es nicht direkt mit meinem Fettgewebe zu tun, sondern mit meiner Nahrungsaufnahme? Ich hab vor der Diät ja auch ziemlich viel gegessen, weil es mir ähnlich blöde ging. Da hatte ich innerhalb von 1,5 Jahren ca 15 Kg zugenommen. Das ist echt erstaunlich.
Vielleicht lag es auch an meiner Stimmung. Diese beeinflusst bekanntlich ja auch die Periode.

Jetzt im Nachhinein finde ich diese Beobachtung ziemlich spannend. Wenn ich viel esse, werde ich träge und müde und gleichgültig. Wenn ich gleichgültig bin esse ich viel. Wenn ich viel esse braucht mein Zyklus länger.
Ich weiß leider nicht, was der wirkliche Auslöser ist. Huhn oder Ei? Jedenfalls bedingt sich viel Essen mit viel Essen. Einmal ist Keinmal. Aber Wiederholung führt zu vielem Unerwünschten und macht mich zu jemandem, der ich nicht sein will.

Ich arbeite dran!

Stand der Waage? 79,7 Kg 😉 Fast wieder beim Ausgsangsgewicht. Hipp Hipp Hurra!

PS:

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mein Frühstückchen 🙂

*Das Bild widerspiegelt die wiedergefundene Ausgewogenheit meiner Ernährung. Sieht doch mega gesund aus, oder?

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7 Gedanken zu “Wie Ernährung den weiblichen Zyklus beeinflusst

  1. Bei Hunger bin ich auch kaum zu genießen, deshalb funktioniert bei mir auch keine Diät mit Verzicht.

    Ich kann aus meiner Erfahrung sagen, egal, wie dick ich war – und adipös war ich so gut wie mein Leben lang – mein Zyklus war immer absolut regelmäßig und normal. Vielleicht gibt es dort Veränderungen, wenn man sich extrem anders ernährt. Das habe ich eigentlich nie getan, von einigen Diätwochen mal abgesehen.

    Meine Tage habe ich schon seit einigen Jahren nicht mehr, ich wunderte mich, ob das wirklich schon die Wechseljahre waren, denn sonst hatte ich keine Beschwerden. Und noch letztes Jahr hatte ich Bedenken, ob ich durch das Abnehmen mein Tage wieder bekommen würde (ich kann gut drauf verzichten). Doch jetzt , nach rund 30 Kilo weniger, denke ich, auch das Übergewicht hat nichts damit zu tun.

    Hormone sind dafür ausschlaggebend, und in wie weit man die mit seiner Ernährung beeinflussen kann? Keine Ahnung. Vielleicht liegt es auch an den Hormonen in der Nahrung …
    Okay, ich höre schon auf. Aber meine Gedanken fahren gerade Karussell. 😉
    Viele Grüße, Idgie

    Gefällt 1 Person

    1. Ich hätte es wohl anders formulieren sollen. Der Einfluss der Ernährung auf den Hormonhaushalt. Aber im Prinzip bleibts bei dem Text. Ich hätte noch erwähnen können, dass ich sehr viel Süßes ind Fettiges und wenig nährstoff- und ballaststoffreiche Nahurng, quasi die Nahrung eines Klischee-Dicken, zu mir genommen hab.
      Dies ist auch nur meine Beobachtung. Die Wechselwirkung ist mir ja auch nicht klar. Vllt wars auch nur Zufall mit der Zunahme und der Periode und es lag an was anderem.
      Ich schaue mal wie es das nächste Mal läuft 😉
      Viele Grüße zurück

      Liken

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