Bilanz nach 37 Wochen

Kurve 37

Tag 261

Gewicht: 79,7 Kg
Defizit zur letzen Wochen: +0,9 Kg
Defizit allgemein: – 15,8 Kg

Hallo ihr Lieben!
Dieses Plus macht mich nicht im Geringsten traurig. Im Gegenteil, ich habe mit viel mehr gerechnet, aber 1 Kg ist ja wirklich verschmerzbar. Ich hab in Stockholm gefressen wie sonst was UND Tom ist da. Also alles gut.

Ich habe festgestellt, dass mir das Abnehmen schwerer fällt, wenn ich frühstücke. Ich kann auf die Kalorien früh gut und gerne verzichten. An den Tagen an denen ich das Meiste abgenommen habe, verzichtete ich so lange auf Nahrung bis der Hunger sehr laut wurde. Wenn man großen Appetit hat, reicht meist auch ne kleine Portion, da das Hungergefühl schnell gestillt ist. Also doppelt gut.
Leider hatte ich mir letzte Woche ne Packung Toppas geholt. Ich esse eigentlich nie Cornflakes oder sowas, aber manchmal hat man ja so eigenartige Gelüste. Jetzt muss ich eben die Packung noch leer futtern und dann ist gut. Dann isst man früh seine 1-2 Schüsselchen und schon hat man 400-500 Kcal weg. In Stockholm gab’s immer feines Frühstücksbuffet. Außerdem haben wir öfters Mittag/Abendbrot gestellt bekommen. Im Flugzeug gabs auch ne Kleinigkeit und hier und da Kuchen/Kekse/Gebäck (Oh was sind die Zimtschnecken toll)… Also wie schon gesagt, ich bin mit einer Zunahme von 1 Kg total einverstanden, bei dem ganzen Fraß…
Wir sind in Stockholm viel herumgelaufen, deshalb hielt sich Zunahme wohl auch in Grenzen. Jedenfalls bin ich froh, dass ich wieder zu Hause bin und meinen eigenen Brei rühren kann.

Ich kann euch ja ein bisschen was zur Reise erzählen, sie begann nämlich schon ziemlich sportlich. Auf dem Weg zum Flughafen habe ich festgestellt, dass ich mein Portemonnaie nicht dabei habe. Klasse! Wann passiert einem denn bitte sowas mal? Ich hielt es gar nicht für möglich mein Portemonnaie NICHT dabei zu haben, dass ich alles gecheckt habe, bloß nicht jenes welches. In der Sbahn früh hatte ich so ein dumpfes Gefühl, meinen Ausweis nicht im Portmonnaie zu haben und dann habe ich halt doch mal in die Tasche geschaut. und – Oh Schreck – nicht nur der Ausweis fehlt! Was hab ich ein Glück, dass ich überpünktlich los bin und zusätzlich noch tolle Freunde habe. Die liebe Minka (die eifrig meinen Blog liest, deshalb allerliebste Grüße an dieser Stelle) ist nur eine Station später zugestiegen und wir hatten uns Gott sei Dank für die selbe Sbahn verabredet. Ich hab ihr dann beim Zusteigen zurufend meinen Koffer überlassen. Bin wieder eine Station zurückgefahren, heim gesprintet, wieder zur Sbahn gesprintet und war 20 min später, als geplant dann am Flughafen. Beim Umsteigen in den Bus habe ich noch 2 weitere Kollegen getroffen und so war ich trotz Strapazen sogar noch im selben Bus wie meine Mitstreiter, die nicht wie ich nochmal heim mussten. Nur die arme Minka musste beide Koffer puckeln, aber wenn hier jemand sportlich ist dann wohl sie. 10 km Lauf in 53min (oder was war die Zeit?? ich hab ihr damals Bratwurst essend zugejubelt). Ich bin stolz so sportliche Freunde zu haben 😀

In Stockholm selbst hatten wir relativ viel zu tun. Wir wurden, glaube ich, unter einer falschen Prämisse eingeladen. Wir wurden von einer Kirche eingeladen, die mehrere Religionen beherbergt. Zur Zeit treffen sich dort eine katholische, eine evangelische und eine muslimische Gemeinde. Sie wollten sich kulturell mit uns austauschen und haben uns deshalb als jüdischen Chor eingeladen. Ich singe zwar in diesem Synagogenchor, bin deshalb aber nicht zwangsläufig jüdisch. Davon sind die aber wohl ausgegangen. Von uns 7 Sängern, die da waren, haben wir an sich schon ne bunte Truppe, weil wir sehr international sind. Tatsächlich 2 Juden (+ unserer Chorleiterin und unser Solist), 2 russisch Orthodox, 1 Katholik, 1 Atheist (Ich) und über die Religion unseres neuen Sängers aus Brasilien, habe ich noch keine Kunde… Ist doch schön, dass wir so kunterbunt sind. Da müssen wir ja nicht erst nach Stockholm reisen um zu erkennen, dass wir alle an den selben Gott glauben, trotz der 3 Spaltungen. Jedenfalls wurden wir direkt nach der Ankunft zum Lunch/Gespräch eingeladen. Wir sollten uns immer abwechselnd setzen (unser Chor und die religiösen Leute von dort. Darunter mindestens ein Pfarrer, ein Imam und haste nicht gesehen) und dann Konversation führen. Das war vielleicht absurd. Darauf war ich Null vorbereitet. Ich glaub nicht an Gott, was soll ich dann überhaupt mit denen auf einen Nenner kommen. Da sitzt dir dann ein Imam schräg gegenüber und diskutiert mit nem Israeli und du versuchst irgendwie klar zu kommen und laberst irgendwas mit fremden Menschen, damit es nicht peinlich still ist. Und deine Freunde wurden ja auch weggesetzt…
Ich finde Religion super spannend und besonders faszinierend, woher, was kommt, oder wo eben die Gemeinsamkeiten liegen, oder die Religionen auseinander gehen (was zum Haare raufen ist, wenn man sich damit beschäftigt, weil es absolut keinen Sinn macht, dass sich die Leute schon seit Jahrtausenenden deshalb bekriegen. Zumal alle die gleiche Grundlage haben. Die Bibel ist die Torah ist der Koran… graaaaaa). Naja, macht was ihr wollt, solange ihr niemanden schadet!

Die waren aber alle sehr herzlich, offen, freundlich. Gerade auch die Konzerte hatten eine warme Atmosphäre. Wir hatten auch genug Zeit nach/vor Probe/Konzert Stockholm zu besichtigen. Ich finde die Stadt wirklich sehr schön. Die Leute waren freundlich und allgemein, fühlte ich mich sehr wohl, trotz Sprachbarriere. (aber da kann ja wirklich jeder super englisch. Egal wie alt. Das liegt wohl am Fernsehwesen. Im Fernseher läuft sehr viel englisches/amerikanisches an Serien und Filmen und davon ist nichts synchronisiert sondern nur mit Untertiteln versehen. Das sollte man in Deutschland auch einführen. Mein Englisch hat sich erst durch das ganze Serien Gucken stark verbessert!!!)
Jedenfalls ist Stockholm eine Stadt, in der ich mir vorstellen könnte zu leben. Ein Opernhaus gibt es auch, also alles tutti 😀

An dieser Stelle, hätte ich euch gerne noch bildliche Eindrücke vermittelt. Da ich aber nicht gerne Fotos mache, meine (Handy-)Kamera der letzte Mist ist und ich selbst eine eher mäßig talentierte Fotografin bin, verweise ich euch gern an Google: Stockholm

Ein Bild bekommt ihr trotzdem. Stockholm ist ja sehr von Wasser durchzogen. Einiges ist auch eingefroren und viele Menschen laufen dort Schlittschuh durch die Gegend. Wir haben auch einen Spaziergang nicht am Ufer sondern direkt auf dem Fluss unternommen. Das war schön, ich war schon lange nicht mehr auf Eis. 😀

Auf Stockholmer Eis
Spaziergang auf dem Eis in Stockholm

Ich verabschiede mich grüßend von euch! Macht es gut 🙂

Bilanz nach 36 Wochen

Kurve 36

Tag 253

Gewicht: 78,8 Kg
Defizit seit letzter Woche: -0,7 Kg
Defizit seit Start: – 16,7 Kg

Also meine ZickZacks in der Kurve sind schon etwas merkwürdig. War ich am Wochenende schon wieder bei 81,x bin ich nun bei 78,x (neuer historischer Tiefstwert XDDDDD )

Da ich am Wochenende zur Fressmaschine mutierte, musste ich das mit den beiden letzten Tagen kompensieren und das hat ziemlich gut funktioniert, wie man sehen kann.

Sport kann ich immernoch nicht machen, da ich seit gestern wieder erhöhte Temperatur hatte. Meine Erkältung war auch noch nicht ganz durch, da musste ich Montag und Gestern schon wieder arbeiten. Das Aufstehen um 4 Uhr gestern und die anstrengende Arbeit ist nicht unbedingt gesundheitsfördernd und die Quittung zeigte mir dann mein Körper und bestätigte das Fiebertermometer :(((

Dabei hatte meine Mama gestern Geburtstag und da ich heute frei habe, wollte ich in die Heimat fahren. Das und auch ein Treffen mit ner Freundin musste ich also absagen und nu blase ich Trübsal.

Ich habe gestern übrigens gekündigt. Der Job (bei einer Coffee-Shop-Kette) ist einfach nichts für mich. Natürlich ist es besser geworden, aber der Druck und der Stresslevel bleiben einfach konstant. Das wird sich nie ändern, auch mit Routine nicht. Ich bin leider viel zu sensibel und emotional, so dass ich nach der Arbeit ganz viel mit nach Hause nehme und mich beispielsweise abends im Bett noch beschäftigt, ob ich genügend Gurken (die sind tatsächlich abgezählt) geschnitten habe… Ernsthaft. Sowas macht mich verrückt.
Der Gedanke zur Kündigung wurde immer lauter. Montag ist dann wieder was blödes passiert und da reichte es einfach. Hab mit meiner Chefin gesprochen und gestern mein Schreiben mitgebracht.
Ich fand das Team ziemlich cool. auch meine Chefin (auch wenn sie in manchen Situationen viellicht etwas hart war, aber menschlich war sie ziemlich cool), darum tuts mir leid. Auch weil ich jetzt wieder gefühlt bei Null stehe und keine Ahnung hab, wie es weiter geht. Aber ich bin woanders definitiv besser aufgehoben. Muss das „woanders“ noch ausfindig machen.
Vielleicht mach ich noch ne Ausbildung…
Ach das Leben ist kompliziert.

Ich muss gestehen, dass ich in dieser kurzen Coffee-Shop-Periode ganz viel über mich gelernt habe.
Was ich alles nicht kann, wovon ich gar nicht wusste, dass ich es nicht kann. Aber auch Dinge, die mir gefallen und scheinbar gut liegen. Und ich hab es in letzter Zeit öfter gehört und versuche es mal ernst zu nehmen: Ich mache mich schlechter, als ich bin. Auch bei der Kündigung meinte meine Chefin, dass ich viel zu hart gegen mich bin.
Naja, wir haben ja alle unsere Marotten. Jedenfalls fand sie es sehr schade, dass ich gehe, kann mich aber absolut verstehen. Das fand ich sehr nett. Wir hatten ein wirklich nettes Kündigungsgespräch ^^

Und ich hab ja noch das Singen. Am Wochenende geht’s dann schon für 2 Konzerte nach Stockholm. Ich hoffe, dass ich bis dahin dann wieder fit bin. Singen kann ich wohl, aber ich fühl mich einfach matschig…

Fazit dieses Posts: Ich wiege 78,x !!!! Mein BMI liegt bei 25,7 xD Ich habe gekündigt und das nur zu meinem Wohl und am Wochenende geht’s nach Stockholm 😀

Na! Klingt doch super 😉

Vorher – Nachher

Tag 247

Ich schau mir schon seit gefühlt 2 Stunden Youtube Videos von Menschen an, die sehr viel Gewicht verloren haben und nun aussehen, wie neue Personen.
Das bringt mich zum Nachdenken und mal wieder Resümieren meiner Selbst.
Ich war früher immer total beeindruckt von solchen vorher nachher Geschichten. Was die Menschen wohl leisten mussten, wieviel Kraft und Disziplin aufwenden um dahin zu gelangen? Wer wollte sowas nicht auch hinkriegen?
Ich war jetzt über mindestens 10 Jahre lang übergewichtig und natürlich niemals zufrieden. Entweder resigniert oder unzufrieden. Da war Resignation dann sogar die bessere Wahl – gefühlstechnisch.
Ich kann mich noch an eine Szene aus meiner Jugend erinnern. Damals wog ich bereits um die 85 Kg. Ich war mit meinem damaligen Freund bei H&M und mir hat nichts gepasst. Alles war zu eng und zu quetschig und ich sah wie eine Presswurst aus. Spontanreaktion: Heulen…
Was hab ich schon geheult wegen meines Gewichts auch öffentlich. Zumal ich ja vorher besser aussah. Dieser blöde Freund (wir sind immer noch befreundet und ich bin ihm natürlich nicht böse. Wir haben auch später über meine Zunahme geredet. ich bin kein Einzelfall in seiner Historie. Seine Feststellung: „Ich mach alle meine Freundinnen dick“ sagt einiges aus) hatte mich quasi gemästet. Wir waren 3 Jahre zusammen und ich bin von meinen Ausgangs 70 Kg auf 85 Kg aufgequollen. Ich habe es seit dem nie wieder geschafft, dauerhaft im Normalbereich zu bleiben. Einmal nur kurz durch Liebeskummer, darüber schrieb ich bereits, aber selbst da kratzte ich nur an den 75 Kg.
Mein Heulen war so eine Mischung aus Wut gegen mich selbst und Hilflosigkeit.
Ich versteh bis jetzt nicht so recht, warum ich mich so hilflos gefühlt habe. Im Prinzip ist Abnehmen so verdammt einfach.
Weniger Essen. Mehr Sport.
Diese banale Theorie kennen wir alle. Nichts anderes mach ich jetzt und – Oh Wunder – es funktioniert.
Wie kompliziert Menschen versuchen irgendwelche Formeln zu finden, sich nicht anzustrengen. Was Menschen sich alles ausdenken um möglichst einfach ans Ziel zu kommen. Gerade beim Abnehmen. Wir stecken soviel Kraft in andere Dinge, aber das Stück Schoki schaffen wir nicht wieder hinzulegen.
Wir sind begeistert davon Menschen zuzusehen, wie sie es tatsächlich schaffen, das Unmögliche möglich zu machen. Ich raff das einfach nicht.

Weniger Essen. Mehr Sport.

So einfach meine Damen und Herren. Das ist doch ein Witz.

Ich freue mich, dass ich nach 28 Jahren Lebenserfahrung nun dahinter gekommen bin, dass das tatsächlich funktioniert. Und tatsächlich nichts anderes weiterhilft.

4 Kg muss ich noch abnehmen. VIER, dann bin ich wieder normalgewichtig. Heul…

Heute kriegt ihr wieder vorher – nachher Bilderleins von mir, aber mal andersherum. Habe in meiner Fotobox gekramt und eines gefunden, auf dem ich ca. 16 Jahre alt bin und ca. 70 Kg auf die Waage brachte und daneben zeige ich ein Bild von meinen 95 Kg letztes Jahr im Januar oder Februar oder so.

Los gehts:

Das erste Bild, ist das Beste, das ich finden konnte, welches meinen Körper zeigt. (Auch wenn ich die Augen geschlossen hab, damit müsst ihr leben.) Traurig ist, dass ich immer der Überzeugung war, zu dick zu sein. Typische Pubertätskrankheit. Klar bin ich nicht dürr, aber ich sah wirklich ganz normal aus. -.-
Beim 2. weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll. Beim Shooting hatte ich mehrere Outfits an und auf jedem Bild sieht man mein Mondgesicht. Und meine große Schulter/Dekoltee Region. Das hier ist noch das Beste. Bei den anderen Bildern, die ich niemals zeigen möchte, ist das präsenter. Ich mag das Bild überhaupt nicht. Wie ich geschminkt bin, wie ich stehe, wie ich die Arme halte, wie ich gucke. Das sieht aus, als wenn eine Bauerntrude versucht zu modeln. Ist ja irgendwie auch der Fall gewesen, aber man sieht meinen Körper halbwegs, auch wenn die Massen an Stoff, meine Fülle etwas verschleiern.

Ich habe zu keines der beiden Bildern noch Bezug. Beides bin ich nicht mehr. Vom 1. Bild trennen mich +10 Kg (und 12 Jahre), vom 2. Bild -16Kg (hihi).

Letzteres hatte ich bis vor kurzem auf meiner Homepage gehabt. Dann kamen aber die Fotos, die wir analog gemacht haben. Gleiches Kleid, gleiches Shooting, gleicher Fotograf, und es sieht trotzdem tausendmal besser aus. Andere Kamera und anderer Effekt. Bähm, anderer Mensch. 12290438_935635639805515_913793704_oIch hab die beiden Bilder einfach ausgetauscht. Es ist wirklich irre, wie einen kleine Einstellungen uns auf Fotos anders aussehen lassen können. So sehe ich zwar auch nicht mehr aus, aber das Bild mag ich wenigstens. Ich werde mich nur noch schwarz weiß ablichten lassen ^^

Ich bin so froh, dass ich das ganze hier angefangen habe. Bald wieder normalgewichtig bin und danach endlich schlank. Diesen Traum konnte ich mir in der Jugend nie erfüllen. Diesmal werde ich es wissen, wenn ich angekommen bin.

 

Nüchtern Betrachten macht alles viel einfacher.

Gebt euch nicht auf. Bleibt dran! Es funktioniert!

Bilanz nach 35 Wochen – Nintendo führt zu Wohnungsumgestaltung

Kurve 35

Tag 246

Gewicht: 79,5 Kg (Puh, Gott sei Dank)
Defizit seit letzter Woche: –0,8 Kg
Defizit seit Start: –16 Kg (geilo)

Ich bin mal wieder erkältet und dadurch musste in den Sport auch erstmal wieder absagen, ehe es eigentlich richtig losging. -.-
Allerdings hat das Kalorienreduziere wiedermal wunderbar funktioniert. Der Gewichtsabstieg hat aber lange auf sich warten lassen. Ich wusste, dass ich eigentlich weniger wiegen müsste, da ich immer weit genug unter meinem Gesamtumsatz gegessen habe. Seit heute ist auch alles wieder im Lot. Bin wieder U80 und das freut mich doch sehr 🙂

Mich nerven meine kleinen Erkältungen. Ich bin gefühlt nie richtig krank, sondern hab so minimal Wehwehchen, die stark genug sind, dass ich mich so schlecht fühle, dann doch lieber zu Hause zu bleiben, aber nicht für Fieber und totales ins Bettgeflüchte reichen. Von den Mini-Erkältungen hab ich dann aber auch echt ne Menge übers Jahr verteilt.
Wahrscheinlich hab ich kronischen Schnupfen (diese böse böse Nasenspray-Sucht)(bin übrigens eine Meistern in Selbst-Diagnose stellen dank Dr. Google – die Freude eines jeden Arztes). Jedenfalls beginnt da immer alles und dann wandert es durch den ganzen Körper, über Halsschmerzen und da ich ja leichtes Asthma hab geht’s auch gern mal in die Lunge und da muss ich dann höllisch aufpassen. Sobald ich da kleinste Atembeschwerden bemerke, gehe ich sofort auf die Notbremse und verkriech mich zu Hause. Sonst lauf ich Gefahr eine schwere Bronchitis an der Backe zu haben. Seit ein paar Jahren funktioniert mein mimosenhaftes Verhalten ganz gut und ich blieb verschont.
Vielleicht bin ich auch einfach ein Hypochonder, aber mein Schnupfen ist immer so mies, dass mein ganzer Kopf zuschwillt und ich dadurch immer leicht benebelt bin, Kopfschmerzen kriege und weiß der Geier…
Deshalb sehe ich Schnupfen als ernstzunehmendes Krankheitssymptom an und lache niemanden aus, der sich über einen Männerschnupfen beklagt!!
Schnupfen ist die Pest! Ursprung allen Übels…

Themawechsel

Mein Freund und ich sind gerade lustig am Umräumen. Unser eigentlich größtes Sorgenkind ist die Küche. Wir haben aber dann doch erstmal lieber in Wohnzimmer, Bad und Flur investiert, warum? Weil wir immer aus dem Affekt heraus agieren und sinnlose Sachen kaufen.
Wir sind beide totale Zockerkinder, abgerichtet auf Nintendo-Produkte. Und kaufen uns dann mal eben eine Wii-U (übrigens bereits im Oktober letztens Jahres geschehen)(wir besitzen auch sämtliche andere Konsolen und Handhelds von Nintendo, meistens auch einfach so gekauft, weil wir grad Bock drauf hatten, wozu auf Geburtstag oder Weihnachten warten? Erwachsen sein ist toll!). Wir hatten bis dato keinen Fernseher (die Röhre in der Küche zähle ich nicht, da haben wir auch nur Mario-Kart 64, Smash Bros Melee und sämtliche Zeldas gespielt :P). Deshalb musste auch ein neuer Fernseher her, denn die Grafik ist nun in HD. Dazu brauchten wir natürlich auch eine TV-Bank, dazu brauchten wir natürlich mehr Platz. Dafür mussten wir umräumen. Außerdem zu Ikea. Und da haben wir eben nicht nur für das Wohnzimmer eingekauft, da die anderen Räume ja auch mehr Schränke brauchen…
Ihr seht, was so eine „kleine“ Anschaffung bei uns auslöst. Außerdem haben wir uns einen neuen Teppich gekauft und ich find den so mega toll, dass ich ihn euch zeigen muss ^^

Er ist pink! Kaufkriterium Nr. 1.
Ehrlich gesagt, war ich mir nicht so sicher, ob wir den behalten wollen, als wir den ausgerollt haben. Aber jedes Mal wenn ich ins Wohnzimmer komme, muss ich total grinsen, weil der Teppich mich so anlacht. Mein Freund sieht das ähnlich, also bleibt er :DDD

Ich bin immernoch ganz aufgeregt, ob der ganzen neuen Möbel überall. Die Küche bleibt erstmal Stiefkind. Mal schauen, wann es da dann weiter geht.
Broschüren von METOD sind bereits hier und ich blätter gern darin. Hock ja grad eh nur zu Hause rum und hab nichts zu tun -.-‚

Habt eine schöne Woche und bleibt gesund!!! 🙂

Jetzt aber wirklich!

Tag 240

Im letzten Viertel des vergangen Jahres habe ich nur noch halbherzig versucht abzunehmen. 1-2 Kilo sind zwar auch gegangen, aber mal Hand aufs Herz, da hätte weit aus mehr passieren können.

Am Anfang ging alles viel rasanter. Klar war die Motivation größer, aber im Laufe das Jahres habe ich immer mehr „Regeln“ schleifen lassen.

Geholfen hatte mir gerade zu Beginn wirklich jedes noch so kleine Nüsschen zu wiegen und die Kalorien zu notieren (via fddb).
Kalorienverbrauch an den Geräten zu verfolgen, war auch ne schöne Sache.
Diese beiden Dinge haben mir schwarz auf weiß illustriert, wieviel GENAU ich konsumiere und verbrauche.
Wenn ich Zahlen sehe, fällt es mir viel leichter Fressattacken zu vermeiden bzw. hier und da mal was naschen, bleiben zu lassen. Ich weiß, was es bedeutet eine kleine Praline zu essen und ich weiß, wieviel Zeit in Bewegung ich investieren muss, um 3 davon wieder verschwinden zu lassen.
Dieses Aufwiegen macht es mir einfacher, mich gegen noch ne 2. und ne 3. Praline zu entscheiden. Das fühlt sich dann auch gar nicht wie Disziplin an, sondern ganz einfach rational denkend…

Ich begann irgendwann nur noch zu schätzen. Ich lag zwar immer ganz gut mit der Schätzung, und die erwartete Abnahme/Zunahme/Stagnation traf ein. Aber durch dieses ungenau wurde es mir permanent gleichgültiger, was nun passieren wird.
Positiv kann ich dennoch erwähnen, dass ich mittlerweile ganz gut gelernt hab, meine Nahrung zu schätzen. Ich hab mein Gewicht halten können, ohne irgendetwas zu wiegen. Das bringt Hoffnung für die 2. Hälfte dieses Jahres (denn dann bin ich (toi toi toi) ja wohl endlich bei meinem Wunschgewicht angekommen)

Fazit der ganzen Geschichte: Ich beginne nun wieder genau Tagebuch zu führen, alles zu Konsumierende zu wiegen und schön bei fddb einzutragen.
Außerdem ist Sport unabdingbar! (!!!)
Montag war ich bereits im Fitnessstudio. Mein derzeitiger Muskelkater erinnerte mich daran, dass ich heute eigentlich auch wieder gehen wollte. Ich habe also gerade meinen Freund angerufen, ihn beim Arbeiten gestört um ein Sportdate zu verabreden. ❤
Übrigens habe ich mich am Montag mal auf andere Instrumente gewagt. Ich bin sonst immer sicher und geschützt im Frauenzirkel geblieben bei meinen lieben 12 Geräten. Aber die bedienen nun mal nicht alle Muskelpartien und gerade jetzt habe ich durch das 8-stündige  Stehen im Coffeeshop langsam Rückenprobleme (Habe mir die Körperhaltung wohl bei Quasimodo abgeschaut (mein jahrelanger Tai Chi- und Feldenkrais-Unterricht war also für die Katz -.-)).
Ich war so stolz dann mal mit den Männern zu trainieren, die nach meiner Quälerei sicherlich lachend und lästernd die Gewichte wieder verstärken mussten. Das war mir ja dann doch ein klein bisschen peinlich.
Aber man muss ja irgendwo anfangen. 😉

Ich freu mich auf dieses Jahr. Ich werde endlich mein Wunschgewicht erreichen. Davon bin ich überzeugt!

muaaahhhh….

 

Bilanz nach 34 Wochen

Kurve 34

Tag 238

Gewicht: 80,3 Kg

Differenz: –15,2 Kg
Differenz zur letzten Bilanz: +0,5 Kg

So liebe Leute! Erstmal ein frohes neues auch von mir!

Letzte Woche habe ich zum ersten Mal keine Bilanz gebracht. Das hatte mehrere Gründe: Zwar habe ich gesagt, dass ich über die Feiertage essen werde, was und wieviel ich möchte und ich mit einem Plus von 1-2 Kg rechne, aber dann hat mich ein tatsächliches Plus von 2 Kg so gewurmt, dass ich einfach aufgehört hab mich zu wiegen, bzw. mein Gewicht in der Tabelle zu notieren. Deshalb seht ihr auch in der Kurve einen schönen geraden Anstieg, statt meiner gewohnten hysterischen Hochs und Tiefs. Seit ein paar Tagen bin ich wieder bei 80,x und halbwegs zufrieden, dass ich wieder angefangen hab, mein Gewicht zu notieren. ^^ irgendwie motiviert mich das Nicht-Aufschreiben immer. Aus Unzufriedenheit resultiert bei mir immer irgendein Prozess in positive Richtung.
Außerdem musste ich über Silvester und den 1.1. arbeiten. Ich hatte sogar Frühschicht und das macht am 1.1. ja besonders viel Spaß, könnt ihr euch vorstellen. Nicht nur die Uhrzeit, zu der man aufstehen muss (bzw. vorher schon ins Bett gehen musste, während alle Menschen feiern) ist grässlich, sondern die ganzen Besoffenen, die nicht mal fähig sind irgendwas zu bestellen und zur Beantwortung der Frage „hier essen oder mitnehmen“ gefühlt ne Stunde brauchen, weil man sie in ihrem Zustand hoffnungslos überfordert… super nervig, zumal ich noch tausend andere Aufgaben hatte und überhaupt keine Zeit für Kunden…
Um zurück zum Bogen zu finden; Ich war nach meinen Schichten ziemlich fertig und hatte überhaupt keine Ambitionen, irgendeinen Text zu verfassen und da ich mein Gewicht ja eh nicht für veröffentlichungswürdig befand, hab ich mich entschieden, es einfach komplett sein zu lassen.

Die Weihnachtsfeiertage habe ich eigentlich sogar ganz gut gemeistert, Wieviel kann man auch an 3 Tagen essen um dermaßen zuzunehmen? Das eigentliche Problem habe ich aber übersehen: Die Baggerladung Süßigkeiten von Eltern, Großeltern (mütterlicher- UND väterlicherseits), Schwiegereltern und Schwiegergroßeltern, die sich hier jetzt immernoch in der Wohnung versammelt. Ich bin so froh, wenn das endlich weg ist. Hab seit Weihnachten auch wieder 1,5 Kilo abgenommen und bin ganz begeistert, wie ich das trotz der Massen Schoki und Kekse hinbekommen hab.

Gestern war ich auch mal wieder im Fitnessstudio (hört hört). Das ist kein Vorsatz fürs neue Jahr, sondern mein Vorsatz seit Mai, den ich einfach nicht einhalte. Aber vllt klappts ja jetzt. Neuer Tag neues Glück, obwohl heute wohl nichts passieren wird. Ich hab nachher noch Spätschicht und das ist körperliche Tortur genug. (das ist auch der Grund, warum ich heute die Bilanz schreibe. Morgen werde ich den ganzen Vormittag schlafen und danach muss ich wieder zur Spätschicht -> keine Zeit/Muße zu tippen)

Donnerstag dann wieder! Ich freu mich schon, glaub ich.

Bleibt gesund und fröhlich! 😉