Bilanz Nr. 20

kurve 20Tabelle 19 + 20

Tag 141

Gewicht: 84,2 Kg

Aktuelle Differenz: 11,3 Kg

Im Diagramm könnt ihr diesmal meinen Normalbereich bewundern und einen Tipp abgeben, wie lang ich noch brauche um da endlich mal anzukommen. Hätte ich mein Anfangstempo beibehalten, wäre ich wohl schon längst da. Aber was nicht ist, kann noch werden und wird es ja auch.
Da ich letzte Woche keine Tabelle in den Post einbettete, bekommt ihr diesmal die volle Ladung. Es fehlen die Angaben zum vergangenem Wochenende. Ich hatte schlicht vergessen, sie einzutragen. Aber wie ihr euch denken könnt, gab es auch dort keine mega Überraschung.
Ich wollte euch unbedingt die zweimalige 83 Kg präsentieren (am 18. und 19., es sah so gut aus und dann kam Omis Geburtstag…), zu der (die 83) ich wieder gaaanz leise schleiche. Mal schauen, was die nächste Woche bringt. Jetzt sind die Oma-Opa-Geburtstage erstmal durch und ich hab freie Fahrt bis Weihnachten.

Ich höre, wie meine innere Stimme sagt: „Och joah, könnte wieder mal anfangen, intensiver abzunehmen.“ Aber so ganz laut ist sie noch nicht. Mal schauen, was draus wird, denn die andere Stimme: „Sachte sachte, es eilt nicht“ ist doch noch ziemlich präsent.

Ich mache grade Null Sport. Ich habe unerklärliche Hemmungen. Das passiert mir immer, wenn ich eine Weile Sport-abstinent war. Liebe Psychologen, klärt mich bitte auf. Was ist da los mit mir?
Ihr seid die ersten, die erfahren, wenn ich mich wieder eingesportelt hab.
Zur Zeit bin ich über Ruhe und Erholung ziemlich dankbar, muss ich gestehen.
Die jüdischen Feiertage sind immer noch nicht zu Ende und ich habe bis nächsten Sonntag keinen einzigen Tag frei. Mich gruselt es ein wenig. Zumal ich nächste Woche 3x die 5:15 Uhr Schicht (coffee-shop) habe (ih) und abends darf ich dann noch zum Gottesdienst(einmalig). Wie gesagt, ich hab Angst. Manchmal muss ich auch nur kurz ran, aber es ist eben kein Tag komplett frei. Aber wenn sich dieser ganze Stress normaliesiert hat, die Feiertage vorbei sind und auch endlich Routine als Servizia eingetreten ist, dann findet ihr mich wieder fröhlich strampelnd aufm Crosstrainer.

Apropos Servizia (auch wenn das Thema nervt, es beschäftigt mich ungemein): Der unfreundliche Kollege vom Donnerstag, hatte mich zu Unrecht angekackt. Ich habe heute nochmal meine Teamleiterin gefragt, wie das denn sei mit dem Kassen-Defizit und dem Trinkgeld. Ich hatte also doch Recht und darf mich noch anscheißen lassen… Super. Der hat es mir 5 Mal falsch erklärt, worauf ich ihm immer meine Theorie sagte, die er jedes Mal komischerweise bestätigte(!!) und darauf erwiderte: „wir müssen trotzdem alle leiden.“ „Aber wieso müsst ihr leiden, wenn es von MEINEM Geld abgezogen wird??“ Und dann meinte er irgendwann: „ich habe es dir jetzt 5 mal sehr einfach erklärt. Wenn du es jetzt nicht verstanden hast, wirst du es nie verstehen.“ Hää?
Arschloch!
Jetzt geht’s mir aber besser. Ja ok, muss ich es halt doch selber zahlen, aber mein Stolz ist zumindest zurück!
Ich hatte seit dem Gespräch 5 Tage Kaffeefrei. Die habe ich echt gebraucht. Das hat mich ziemlich beschäftigt diese bescheuerte Debatte um nichts. Wie unfreundlich und respektlos der Typ war. Ich mache mir allgemein immer viel zu viele Gedanken: Was ist, wenn die andren das auch denken, nur nicht aussprechen und mich alle insgeheim blöd finden und unfähig und blabla… Jedenfalls bekomme ich schon Bauchgrummeln, wenn ich nur an den Job denke. Irgendwie ist es zu viel für mich. Von meiner Teamleiterin wurde heute mein erneutes großes Defizit vom Donnerstag auch angesprochen und sie hat mir auch mit Blicken verständlich gemacht, dass es sehr ernst ist und ich denke, ich muss mir sonst wohl Bange um den Job machen. Vielleicht gehe ich auch immer vom Schlimmsten aus; aber ganz ehrlich? Es ist mir egal. Sollen die mich halt feuern. Ich suche eh dringend nach was Gescheitem um ganz schnell wieder kündigen zu können.
Ich habe heute mal versucht allgemein zu entschleunigen und peinlich auf das Wechselgeld geschaut (ich bin der Meinung, das ich das sonst auch hab, aber heute hat es sich wieder gelohnt). Kein Defizit. Halleluja. Ich fang echt an, an mir zu zweifeln.
Vielleicht bin ich auch wirklich nicht für diesen Job gemacht. Dafür bin ich nicht cool genug. Mich lassen Kleinigkeiten nicht los und/oder bringen mich sofort aus dem Konzept. Es ist blöd, aber irgendwie ist es eben so. In meinem Kopf ist so oft einfach Rauschen oder Leerlauf und Fragen dringen nicht oder verzögert ins Hirn, nicht nur von den Kunden auch von den Kollegen. Ja klar, ich bin überfordert. Mit mir hat noch eine andere Kollegin angefangen. Wir haben heute das erste Mal zusammen gearbeitet und sie war viel ruhiger als ich und hatte btw noch kein Minus gemacht 😦
Fazit: (fast) alle Kollegen (außer Arschloch) sind nett und die Vorgesetzten sind sehr fair. Soweit fühl ich mich wohl. Aber ich befürchte, dass Stressjobs doch nichts für mich sind. Ich brauche manchmal einfach mehr Zeit um Dinge zu bearbeiten. (das war schon in der Schule so. Alles fehlerfrei, nur vielzuviel Zeit beansprucht. Nicht wahr Mutti? :P) Jetzt komm ich mir etwas dämlich vor, es klingt, als wär ich etwas zurückgeblieben. ^^ Aber ich bin eben ein langsamer Denker. Dafür spreche ich sehr schnell. Eine super Kombi!
Bis jetzt hab ich’s ja irgendwie geschafft. Abi, Studium, … soll es jetzt wirklich an einer blöden Kasse im Coffee-Shop scheitern? 😉

Weiter geht’s dann morgen. Yippie!

Lasst es euch gut gehen und bleibt stark und zuversichtlich, egal wobei 😉

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