10 Wochen sind rum…

Gewichtskurve 10. WocheGewichtstabelle

Tag 71

Gewicht: 87,5 Kg

Eigentlich wollte ich diese Woche bei 86 sein und nächste dann endlich mal mein erstes Zwischenziel erreichen. Aber wie die meisten wohl mitbekommen haben, denn ich geb ja nicht unbedingt wenig von mir zum Thema, hab ich ein kleines undefiniertes Bauchproblem. Solange ich nicht wirklich weiß, was los ist, ruhen meine Schlankheitsbemühungen…. Allerdings nicht zur Gänze. Heimlich zähl ich nämlich doch Kalorien 😛 Aber Sport liegt erstmal komplett auf Eis. Einmal habe ich sogar die Hantel gehoben, aber nur um sie sofort vor die Tür zu legen, damit diese beim Durchzug nicht zuknallt :S

Ich würde aber wirklich sehr gern zum Sport gehen. Ich merk aber, dass mein Bauch etwas anfällig auf Bewegung reagiert. Schon beim Spaziergang vom Haus zur Sbahn, macht er sich ein kleines bisschen bemerkbar. Das sind keine Schmerzen in dem Sinne, aber ich merke einfach, dass irgendwas nicht ganz in Ordnung ist. hmpf…

Außerdem wollte ich mein Zwischenziel mal etwas definieren. Für mich habe ich mein Zwischenziel von 85 Kg erreicht, sobald eine 85 zu sehen ist. Egal, was für eine Zahl da nach dem Komma steht. stellt euch vor, ich bin die ganze Zeit dann bei 85,x aber erreich nie die 0 und dann auf einmal schon 84,9 (nicht, dass ich mich nicht freuen würde, aber ich wär nie wirklich angekommen, sondern hätte es direkt übersprungen. Und der Mensch brauch doch Erfolgserlebnisse!). Die, die auch die ganze Zeit um schmeichelnde Gewichtzahlen buhlen, können das sicher nachvollziehen 😉

Da ich nicht so viel zur Abnehmwoche sagen kann, aber Lust zu schreiben habe, bekommt ihr nun unnütze Infos zu meinem Leben.

Gestern hatte ich dann doch meinen Einführungstag beim Callcenter. (Ich habe gut daran getan, mich nochmal zu melden, die hatten mich schon wieder von der Liste gestrichen). Callcenter. Wenn man schon mit der allerschlimmsten Vorstellung da hingeht, und meine Erwartung war wirklich nicht bei Null sondern schon irgendwo bei Minus, und dann das mal wirklich macht, ist es gar nicht so schlimm. Von anfänglich 14 Bewerbern waren am Ende nur noch 8 übrig (die anderen hatten vorher schon das Handtuch geworfen… NAIVE NARREN HUHUHU… nein ernsthaft. Wer hat bitte schonmal positiv von nem Callcenterjob gehört? Da waren einige Bewerber verwundert, dass sich die Kunden belästigt fühlen und auch mal unfreundlich sein können. ?). Jetzt folgt erstmal die Einarbeitungszeit und ich bin gespannt, wann die Frustration einsetzt. Ich muss Schweizer Kunden einen Telefon-Tarif andrehen. Meine größte Sorge war, dass ich die Leute nicht verstehen werde, aber das ging ganz gut. Bei zweien konnte ich sogar mein Italienisch auffrischen. ^^ Das Gute ist, der Tarif macht soweit Sinn, deshalb kann ich ganz ehrlich zum Produkt stehen, sonst wüsste ich wirklich nicht, ob ich das machen könnte. Die armen Leute tun mir trotzdem leid. Die die mal auf so einer Telefonliste gelandet sind, werden ja ständig von irgendwelchen Firmen belästigt. Aber meine größten Bedenken sind gar nicht, ob mir der Job gefällt, sondern ob es meiner Stimme so gut tut. Deshalb wollte ich von Anfang an eigentlich nie in ein Callcenter. Nun probier ich erstmal die 6 Schichten Einarbeit aus und dann kann ich immernoch sehen, wie es mir bekommt. Der Teamleiter meinte zu mir mindestens zweimal, dass bereits Sänger in der Firma gearbeitet hätten und Stimmenprobleme bekamen…(Ich wollte noch in Erfahrung bringen, ob die Teilzeit oder nen Minijob hatten, das macht schon einen großen Unterschied.) Habe ihm auch gesagt, dass ich darüber nachgedacht habe und das gern nach der Einarbeitungszeit entscheiden möchte. Er meinte daraufhin, ja stimmt… dafür ist die Zeit ja auch da. Aber ich sehe grad auch etwas weiter in die Zukunft… Die meisten coolen (Teilzeit-)Jobs wollen irgendwelche Berufserfahrung, abgesehen vom Singen habe ich keine und damit kommt man nicht soweit. Selbst wenn ich nur einen Monat bei dieser Firma arbeite, kann ich danach wenigstens Telefonie und Kundenberatung vorweisen. Vor mir liegen grad auch keine wichtigen Projekte, deshalb kann ich mir leisten, es eben mal auszuprobieren.

Und hier noch ne positive Erfolgsgeschichte:

Wir hatten letzte Woche Montag unseren Autoschlüssel verloren. (Besser gesagt vom Auto meiner Oma). Mein Freund kam von nem Festival mitten in der Nacht nach Hause und stand deshalb wohl blöd halb in einer Einfahrt und musste früh das Auto noch vor der Arbeit umparken. Erst auf dem Nachhauseweg von der Arbeit, ist ihm aufgefallen dass der Schlüssen weg ist…. Wo könnte er denn sein?? Such mal schön in Berlin deinen Autoschlüssel. Zu Hause konnte er nicht sein, denn da war er seit Umparken nicht mehr. Nochmal auf Arbeit schauen oder ums Auto herum… Nichts gefunden… Wie erklären wir das Oma?? Am Freitag kam mein Freund auf die glorreiche Idee doch mal beim Fundbüro der BVG (Berliner Verkehrsbetriebe) nachzuschauen. Da wurde wirklich ein Autoschlüssel unserer Automarke am Mittwoch in der Ubahn gefunden. Leider war am Freitag das Büro schon zu und wir mussten bis Montag warten. Lass es Eingebung sein: komischerweise waren wir beide uns total sicher, dass das unser Schlüssel war. Schlüssel abgeholt und ER PASSTE!!! hihihi… Also wenn ihr mal was verliert, vielleicht hat es wirklich jemand gefunden und abgegeben 😉

Morgen sehe ich wieder meine Frau Doktor und dann schauen wir, wie es weiter geht.

Lasst es Euch gut gehen! 🙂

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