Bilanz der 11. Woche

Gewichtskurve 11 WochenGewichtstabelle 11

Tag 78

Gewicht: 86,7 Kg

Was stellen wir fest? Ich habe seit letzter Bilanz 800 Gramm abgenommen, seit dem Spoiler 2 Tage später ging leider nichts mehr runter. Es wäre auf jeden Fall machbar gewesen. Aber diese Woche habe ich mich ganz ehrlich einfach nicht drum bemüht. Ich war nicht im Fitness-Center, weil ich keine Zeit, oder einfach keine Lust hatte. Habe zwar Kalorien gezählt, aber nur um den Überblick zu behalten, um zu wissen, dass ich nicht über den Gesamtbedarf komme. Und siehe da? Ist doch alles in Ordnung.

Mir ist aufgefallen, dass ich der Sache noch nicht so traue. Ich bin so gewöhnt, wenig (~ 1200 Kcal) zu essen, dass wenn ich mehr als das zu mir nehme, ich immer denke, zuzunehmen. Gerade diese Woche, in der ich fast jeden Tag normal gegessen hab. Jeden Morgen steig ich auf die Waage und stelle mich innerlich schon auf nen dramatisch Gewichtsanstieg ein. Aber wie ihr sehen könnt, gab es den nicht. Das hat mich einfach noch nicht erreicht, dass wenn ich „normal“ (damit meine ich den Gesamtumsatz an Kalorien) esse, ich nicht zunehme. Das ist wirklich ein schönes Gefühl. Ich bin mit meinem derzeitigen Gewicht natürlich noch lange nicht am Ende, aber ich fühl mich schon wahnsinnig viel wohler in meiner eigenen Haut.

Letztens hab ich von irgendner Youtube-Vloggerin die Frage gehört: „Seid ihr einfach schlanke Personen in einem dicken Körper?“ Und ich fühlte mich sowas von angesprochen. Ihr müsste wissen, dass ich die meiste Zeit meines Lebens normalgewichtig war. Mit 14 hab ich bereits Tagebuch geführt und täglich mein Gewicht aufgeschrieben, zu der Zeit war ich sicherlich etwas kleiner als jetzt, aber ich schätze mich auf ca 170 cm und damals wog ich 64 Kg. Mit 16-17 Jahren war ich dann ausgewachsen ^^ da wog ich immer um die 70 Kg. Zu dieser Zeit lernte ich meinen ersten Freund kennen und wir waren gleich 3 Jahre zusammen. Er war ein Fastfood Junkie. Ich hatte mir bis dato nie mal ne TK Pizza geholt. Ich war bis dahin allgemein sehr sehr selten mal Fast Food essen. Er führte mich dann quasi an das Gift. In der Zeit mit ihm, habe ich 15 Kilo zugenommen, weil wir auf einmal ständig Burger und co aßen. War dann irgendwann innerhalb dieser 3 Jahre bei 85 Kilo und hab mich ganz schrecklich gefühlt (Hallo?? ich jubel jetzt hier wegen meiner 86 Kg. Und das ist auch richtig so ^^) Hatte mir geschworen, nie wieder so viel zu wiegen. Zum Beginn der Uni 2006 wog ich ja dann wieder halbwegs anständige 75 Kg. Und dann gings nur noch bergab… Weil ich die meiste Zeit normal gewichtig war, dachte ich immer, das das Übergewicht nur ne kurz Periode sei. Eigentlich bin ich ja normal… Das dachte ich. Das dachte ich fast bis zuletzt. Ganz komisch. Am Ende hab ich irgendwann zugegeben, dass ich dick sei.

Ich kann mich auch erinnern, wie es zu diesem schnellen Anstieg kam. In meiner Familie ging es oft ums Gewicht. Ich hatte manchmal das Gefühl schlank zu sein, ist das non plus ultra. Wenn wir zu Abend aßen, wurde alles unter die Lupe genommen. Ich nahm mir (damals mit meinen 70 Kg) noch ne 3. Stulle und hörte nur ein „muss das noch sein“? Irgendwann siegte dann der Trotz und sagte: „Ja das muss sein.“ Als ich noch ganz klein war, 6 Jahre oder so, betrieb mein Vater Bodybuilding und liebe Mama, du musst gestehen, dass du doch recht dünn warst, zu der Zeit. Das Thema Körper war irgendwie omnipräsent. Meine Schwester hat da munter mitgemacht und war auch immer unzufrieden, weil sie sich zu fett fühlte (Sie war immer schlanker als ich). Ich war während meiner Jugend immer überzeugt, dass ich dick bin. Es wurde oft zum Thema gemacht und auch ich machte es ziemlich oft zum Thema. Eine Schulfreundin (die, die übernacht war…. mit den eierkuchen 😉 ) erwähnte es jetzt auch, dass ich damals so oft vom Abnehmen sprach, und sie nie verstand warum, weil ich doch total normalgewichtig war. Ich dachte aber wirklich, dass ich dick gewesen bin. Irgendwann hab ich dann einfach aufgegeben. Von wegen „Ja die Stulle muss jetzt sein“. Wenn ich eh schon fett bin, dann lass mich doch einfach fett sein und essen… Das waren ungefähr meine Gedanken.

Irgendwie ist es also ne gute Sache, dass ich dick geworden bin, sonst wäre ich nie so einsichtig geworden 😉 Wäre ich ewig bei den 70 Kilo rumgedümpelt, hätte ich mich zeitlebens unwohl und dick gefühlt. Nun weiß ich, dass das totaler Humbug war.

1. Ist das Gewicht nicht alleroberstes Qualitätsmerkmal (besonders wenn es wie bei mir damals sich nur um 2-4 Kilo handelten, die mein Leben hätten verändern können).

2. Ich weiß, dass ich mich wohl fühlen kann, egal wieviel ich wiege. Ich weiß, was es bedeutet adipös zu sein. Ich weiß, was es bedeutet übergwichtig zu sein. Und ich werde bald wieder wissen, wie es ist normalgewichtig zu sein. Alles ist OK und macht mich nicht zu einem besseren oder schlechteren Menschen. Gesundheitlich gibt es sicherlich höhere Risikofaktoren mit steigendem Gewicht. Aber deshalb muss mein Grundstimmung nicht drunter leiden.

Dass es Qualitätsunterschiede gibt, mit Adipositas bzw. Übergewicht, das verneine ich gar nicht. Aber im Normalgewichtigen bereich muss ich nicht komplett durchdrehen, wenn ich mal 4 Kilo schwanke… Da bin ich jetzt total gelassen.

Ich hab das Zepter in der Hand. Ich weiß, wie es geht. Und ich weiß vor allem, dass es geht und abnehmen kein Zauberzeug ist. Und das fühlt sich gut an. Dass es mal ne Woche stagniert, habe ich selber so entschieden. Und das ist ebenso OK.

Das Zwischenziel bis nächste Woche wäre eigentlich locker drin, allerdings ist Tom dann wieder da und aus Erfahrung stagniert da immer mein Gewicht, auch wenn ich die Diät einhalte und Sport treibe… Dafür gibts nach Tom dann immer nen größeren Einbruch, wenn das ganze Wasser wieder weg ist… Also schauen wir mal was passiert.

PS: Ich habe noch eine Schicht im Callcenter ausgehalten und danach direkt gekündigt. Mit breitem Lächeln bin ich dann aus der Firma spaziert 😉

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Zwischenziel 1 steht vor der Tür!!! UND Abenteuer Callcenter 2

Tag 73

Zwei Tage Verspätung, aber da ham was. Gewicht: 86,5 Kg. Juuu. Das heißt ich habe nun 9 Kg seit Start verloren. Noch läppische 600 Gramm und ich hab mein Zwischenziel einer 85 erreicht (ich vertipp mich jedes Mal und schreib 95. Grad schon wieder. Der aufmerksame Leser meiner letzten Bilanz, wird es vielleicht bemerkt haben. Ich habe es nachträglich korrigiert. Mein Kopf hat sich einfach noch nicht an die 8 gewöhnt 😉 ).

So lange es mir gut geht, werde ich jetzt mit den ganzen Abnehm-Sperenzchen weitermachen. Niemand weiß, was wirklich los ist in meinem Verdauungstrakt. Meine Ärztin schließt einen stressbedingten Reizmagen immernoch nicht aus. Das heißt dann sowieso nichts ernstes und ich kann einfach normal weitermachen. Deshalb geh ich jetzt ganz pragmatisch vor. Termine beim Arzt sind gemacht und vorher kann ich selbst eh nichts machen. Ich tu so, als wäre nichts. Es gibt 2 Möglichkeiten die diesem Szenario folgen. 1. Es passiert gar nichts und mir gehts prima. Und das wäre wunderbar und wünsche ich mir!!! 2. Es geht mir furchtbar beschissen und dann bin ich ein Akutfall und werde dementsprechend sofort behandelt. Ich bin vorsichtig bei der Sache, werde nichts übertreiben und auf Signale hören. Aber dieses Warten auf eventuelle Resultate nervt gewaltig.

Soviel zum eigentlichem Blogthema. Nun weiter… Ich hab so viel Erzählbedarf zu meinem dussligen Callcenterjob, dass ich das einfach rauslassen muss.

Gestern war mein 2. Einarbeitungstag. Was stelle ich fest? Ich mag meine Teamleiterin einfach nicht. Aber das beruht auf Gegenseitigkeit, da bin ich mir ziemlich sicher. ^^ Sofern die Teamleitung mich nicht während der 6 Tage Einarbeit feuert, geh ich danach definitiv freiwillig. Ich durfte zusehen, wie ein Kollege während der Schicht gefeuert worden ist – an seinem 4. Einarbeitungstag. Er hatte keinen oder nur einen Kunden aktiviert (nennt man das… bei uns geht’s nur um Interessengewinnung, da haben die Leute aber noch lange keinen Vertrag an der Backe, sie sollen es aber denken). Eigentlich wollte er nur aufs Klo gehen (was ausdrücklich erlaubt ist!), der Teamleiter meinte nur noch, „Nehmen Sie gleich ihre Sachen mit und wir unterhalten uns kurz“ und er ward nie wieder gesehen… hui… Gemurmel bei den anderen Einarbeitungskollegen… „Ist er grad gefeuert worden??“ Aber kein Wort zu uns… War er eben weg…

Ich hatte dann einen Kunden an der Strippe, den ich grad überzeugen wollte. Wir dürfen quasi NUR was wir gedruckt vor uns sehen vorlesen, höchstens mal mit einem Wort abweichen, aber ansonsten quasseln wir jedem das Gleiche runter. Zu jedem Einwand der Kunden gibt es einen spezifischen Text (echt wahr… Das sind 7 oder mehr volle A4 Blätter bekritzelt.) Das ist eben das, was wir auswendig lernen sollen, damit wir nicht ewig rumblättern und den Kunden nur noch mit nem Äh… beglücken, wenn er doch gar kein Interesse hat. Da hatte ich eben diesen einen Kunden, und wollte grad mit meinem passenden Einwandstext kommen. Hab die Seite aber nicht so schnell gefunden und hab dann improvisiert, weil ich noch wusste, was ich ungefähr sagen sollte… Schon rief der Teamleiter… „LEITFADEN, nichts selbst was ausdenken….“ JA ICH WEIß DOCH. Aber soll ich stillschweigen, bis ich die passende Seite gefunden hab??? da hat der Kunde längst aufgelegt. (Das hab ich alles still gedacht und nicht gesagt, der Kunde war ja auch noch dran ^^) Der Teamleiter (den ich von allen noch am Liebsten hab. Um uns springen immer so 4 um einen herum) setzte dem noch vorwurfsvoll hinzu: „Das muss sitzen, das müssen Sie auswendig können..“ Toll… Ich hab das Ding grad mal 24 Stunden… Ich hab wirklich am morgen da gesessen und außerdem beim Arzt die Stunde Wartezeit genutzt diesen Text zu lernen. Aber das geht einfach nicht so schnell. Das ist wirklich viel Text. Sogar am Theater sind die verständnisvoller, wenn man noch Texthänger hat nach so kurzer Zeit!! Und Darsteller sind gewohnt, Texte auswendig zu lernen… Die Theaterleute freuen sich noch, wenn man bei Textproblemen nicht aus der Rolle fällt und dann wenigstens sinngemäß improvisiert. Hier in diesem Callcenter wird einfach das Unmögliche erwartet und man wird noch angemotzt, wenn man es nicht geschafft hat. GMRL… Miese Firma… Aber ich nehme wirklich sehr viel mit. Erstens lerne ich im Umgang der Kunden, eigene Interessen durchzusetzen. Eine Sache die mir immer unglaublich schwer viel. Leuten über den Mund zu fahren lernt man auch ^^ Man lernt einfach bissl Arschloch zu sein. Scheiß freundlich aber dabei Arschloch. Das ist wirklich mal ne Erfahrung. Aber ich seh es ja an den Teamleitern. Die haben alle in der Telefonie angefangen. Waren ihrer Zeit also erfolgreich. Typ Scheiß-freundliches-Arschloch ist einfach unabdingbar! Schön, dass ich die ab Donnerstag Nachmittag nie wieder sehen muss 🙂

Bis dahin halte ich tapfer durch, erreiche parallel noch mein Zwischenziel und lerne einfach unglaublich viel über mich, über die Welt, über die verschiedensten Menschen und hab trotz Geheule irgendwie doch noch genug Spaß dabei 😉

Keine Befunde – keine Diagnose. UND Abenteuer Callcenter.

Tag 72

Hallo ihr Lieben!

Ich war heute morgen bei meiner Hausärztin und hätte mir den Besuch komplett sparen können. Die Befunde, die das Krankenhaus von mir hatte, wurden meiner Ärztin nicht geschickt. Anstatt mir das gleich beim Empfang mitzuteilen, durfte ich über eine Stunde auf meine Audienz bei ihr warten um dann zu erfahren, dass sie nichts machen kann. Aha… Ich soll also beim Krankenhaus vorbei um die Befunde selbst entgegenzunehmen. Aha… Dass ich das selbst machen muss, stört mich gar nicht. Was mich stört ist, hätten die mir am Empfang gesagt, dass noch keine Befunde eingetroffen sind (Das Krankenhaus wollte die eigentlich faxen, das heißt, die hätten bereits Freitag da sein können. Sprich, meine Praxis, hätte mich schon eher informieren können!!!), DANN hätte ich die Stunde Wartezeit damit verbringen können, die Befunde einfach schnell abzuholen und wäre pünktlich beim Aufruf meines Namens wieder bei der Ärztin eingetroffen. ODER ich hätte im Laufe der gesamten Woche mal die Befunde abholen können… Diese Wartezeit und dieser Arztbesuch war so sinnlos und das ärgert mich. Wurde jetzt erstmal zu einem Spezialisten überwiesen und dann schauen wir weiter. GRML…

Ansonsten kann ich noch ganz toll von meinem ersten Arbeitstag im Callcenter berichten. Vergesst, was ich gestern geschrieben hab. Es ist doch die Hölle! Auf die Kunden habe ich mich mental vorbereitet, aber nicht auf unsere Vorgesetzten. War der Einführungstag mit 2 Stunden Probetelefonieren noch der Kuscheltag, haben sie dann gestern ihr wahre scheußliche Fratze gezeigt… Bevor es an das Headset ging, gab es eine Besprechung. Ich war die Einzige, die Ihren ersten Arbeitstag hatte, die anderen schon Ihren dritte. Das heißt sie hatten schon ZWEI VOLLE (à 5 Stunden) Tage gearbeitet und müssten jetzt eigentlich SCHON wissen, wie man Kunden gewinnt… eieiei…  Da läuft also der Hase lang… Ich genieße noch Welpenschutz wurde mir gesagt, aber das hab ich dem Teamleiter nicht ganz abgekauft… Dann gings ans Telefonieren. Nach ner halben Stunde wurde ich bereits herauszitiert um mein Arbeiten zu verbessern. Wie hätte ich reagieren können…,“ das steht doch alles in der Einwandbehandlung..“ sagte der Mann ganz vorwurfsvoll (immer mit Lächeln. die lächeln da alle den ganzen lieben Tag), „wenn der Kunde das und das sagt müssen sie doch so und so reagieren, Frau Katinka… “ Entschuldigung, ich hab die Einwandsbehandlung vor ner halben Stunde erst bekommen, wie genau soll ich sofort alle Fälle richtig behandeln können?? Frustration stieg im Laufe des Tages immer höher, gar nicht wegen der Kunden, die partout kein Interesse hatten, sondern wegen dieser dämonischen Teamleiter, die die ganze Zeit um einen herumschlichen, mit ihrem fiesen scheinheiligem Lächeln und dich bei jedem kleinsten Mist zuckersüß angekackt haben. Ganz ganz ekliges Klima. Dann kam wieder ne Teambesprechung nach der Pause… Rollenspiel. Die Teamleiterin ist die Kundin. Wir müssen sie vom Produkt überzeugen… Ich hab direkt versagt und alle anderen natürlich auch…. Dann meinte sie, das ist genau das Selbe, als wenn wir mit dem Kunden reden. Genau die selbe Situation… NEIN IST ES NICHT. Hab ich ihr auch gesagt. Sie Doch… Ich NEIN, ES IST NICHT DAS SELBE… Ob die Chefin, physisch anwesend einen ausfragt und Druck ausübt oder irgendne Oma am Telefon ist. Das ist einfach mal nicht das Selbe. Sie hat mir dann sogar Recht gegeben und musste Schmunzeln. haha! hab den Drachen gebrochen… Unsere Aufgabe war es wenigstens einen Kunden von den 100, die wir am Tag anrufen zu überzeugen. Meine Kollegin, die ich schon vom Einführungstag kannte und mit der ich mich gleich gut verstand, saß direkt neben mir. Bei uns beiden klappte es minder gut. Wir tauschten uns den ganzen Tag über aus. Punkt 19:45 Uhr zum Schichtende bekommt sie einen Kunden, bei dem Sie endlich mal richtig weit im Text kommt und der scheint, das Produkt haben zu wollen… Ich war so neidisch. Klar das ich keinen mehr bekomme, der nächste Anruf ist mein letzter Kunde. In dem Moment bekomm ich auch endlich mal nen interessierten Kunden, der auch das Produkt will, ich hab dann ganz aufgeregt auf den Rücken meines Teamleiter geklopft, der sich grad um meine Kollegin kümmert. Beide hatten wir den letzten Anrufer des Tages in der Tasche gehabt und das am ersten Arbeitstag. Dann gabs großen Jubel im Büro und ein paar High Fives… Adrenalinschub…

Aber das ändert ja nichts am Klima und am Job. Ich zieh die Einarbeitungstage noch durch. Dem Stimmchen geht’s nämlich auch ziemlich gut, also haben 7 Semester Sprecherziehung doch ihren Sinn erfüllt 😉 Ein Herr, mit dem ich recht nett gesprochen habe, wollte das Produkt zwar nicht haben, hat aber am Ende des Gesprächs noch gesagt, dass ich eine sehr schöne Sprechstimme hab… hihi… Das wog dann die Drohung zur Anzeige eines anderen Herren wieder etwas auf ^^

Auf zur 2. Schicht! Drückt mir die Daumen ;P

10 Wochen sind rum…

Gewichtskurve 10. WocheGewichtstabelle

Tag 71

Gewicht: 87,5 Kg

Eigentlich wollte ich diese Woche bei 86 sein und nächste dann endlich mal mein erstes Zwischenziel erreichen. Aber wie die meisten wohl mitbekommen haben, denn ich geb ja nicht unbedingt wenig von mir zum Thema, hab ich ein kleines undefiniertes Bauchproblem. Solange ich nicht wirklich weiß, was los ist, ruhen meine Schlankheitsbemühungen…. Allerdings nicht zur Gänze. Heimlich zähl ich nämlich doch Kalorien 😛 Aber Sport liegt erstmal komplett auf Eis. Einmal habe ich sogar die Hantel gehoben, aber nur um sie sofort vor die Tür zu legen, damit diese beim Durchzug nicht zuknallt :S

Ich würde aber wirklich sehr gern zum Sport gehen. Ich merk aber, dass mein Bauch etwas anfällig auf Bewegung reagiert. Schon beim Spaziergang vom Haus zur Sbahn, macht er sich ein kleines bisschen bemerkbar. Das sind keine Schmerzen in dem Sinne, aber ich merke einfach, dass irgendwas nicht ganz in Ordnung ist. hmpf…

Außerdem wollte ich mein Zwischenziel mal etwas definieren. Für mich habe ich mein Zwischenziel von 85 Kg erreicht, sobald eine 85 zu sehen ist. Egal, was für eine Zahl da nach dem Komma steht. stellt euch vor, ich bin die ganze Zeit dann bei 85,x aber erreich nie die 0 und dann auf einmal schon 84,9 (nicht, dass ich mich nicht freuen würde, aber ich wär nie wirklich angekommen, sondern hätte es direkt übersprungen. Und der Mensch brauch doch Erfolgserlebnisse!). Die, die auch die ganze Zeit um schmeichelnde Gewichtzahlen buhlen, können das sicher nachvollziehen 😉

Da ich nicht so viel zur Abnehmwoche sagen kann, aber Lust zu schreiben habe, bekommt ihr nun unnütze Infos zu meinem Leben.

Gestern hatte ich dann doch meinen Einführungstag beim Callcenter. (Ich habe gut daran getan, mich nochmal zu melden, die hatten mich schon wieder von der Liste gestrichen). Callcenter. Wenn man schon mit der allerschlimmsten Vorstellung da hingeht, und meine Erwartung war wirklich nicht bei Null sondern schon irgendwo bei Minus, und dann das mal wirklich macht, ist es gar nicht so schlimm. Von anfänglich 14 Bewerbern waren am Ende nur noch 8 übrig (die anderen hatten vorher schon das Handtuch geworfen… NAIVE NARREN HUHUHU… nein ernsthaft. Wer hat bitte schonmal positiv von nem Callcenterjob gehört? Da waren einige Bewerber verwundert, dass sich die Kunden belästigt fühlen und auch mal unfreundlich sein können. ?). Jetzt folgt erstmal die Einarbeitungszeit und ich bin gespannt, wann die Frustration einsetzt. Ich muss Schweizer Kunden einen Telefon-Tarif andrehen. Meine größte Sorge war, dass ich die Leute nicht verstehen werde, aber das ging ganz gut. Bei zweien konnte ich sogar mein Italienisch auffrischen. ^^ Das Gute ist, der Tarif macht soweit Sinn, deshalb kann ich ganz ehrlich zum Produkt stehen, sonst wüsste ich wirklich nicht, ob ich das machen könnte. Die armen Leute tun mir trotzdem leid. Die die mal auf so einer Telefonliste gelandet sind, werden ja ständig von irgendwelchen Firmen belästigt. Aber meine größten Bedenken sind gar nicht, ob mir der Job gefällt, sondern ob es meiner Stimme so gut tut. Deshalb wollte ich von Anfang an eigentlich nie in ein Callcenter. Nun probier ich erstmal die 6 Schichten Einarbeit aus und dann kann ich immernoch sehen, wie es mir bekommt. Der Teamleiter meinte zu mir mindestens zweimal, dass bereits Sänger in der Firma gearbeitet hätten und Stimmenprobleme bekamen…(Ich wollte noch in Erfahrung bringen, ob die Teilzeit oder nen Minijob hatten, das macht schon einen großen Unterschied.) Habe ihm auch gesagt, dass ich darüber nachgedacht habe und das gern nach der Einarbeitungszeit entscheiden möchte. Er meinte daraufhin, ja stimmt… dafür ist die Zeit ja auch da. Aber ich sehe grad auch etwas weiter in die Zukunft… Die meisten coolen (Teilzeit-)Jobs wollen irgendwelche Berufserfahrung, abgesehen vom Singen habe ich keine und damit kommt man nicht soweit. Selbst wenn ich nur einen Monat bei dieser Firma arbeite, kann ich danach wenigstens Telefonie und Kundenberatung vorweisen. Vor mir liegen grad auch keine wichtigen Projekte, deshalb kann ich mir leisten, es eben mal auszuprobieren.

Und hier noch ne positive Erfolgsgeschichte:

Wir hatten letzte Woche Montag unseren Autoschlüssel verloren. (Besser gesagt vom Auto meiner Oma). Mein Freund kam von nem Festival mitten in der Nacht nach Hause und stand deshalb wohl blöd halb in einer Einfahrt und musste früh das Auto noch vor der Arbeit umparken. Erst auf dem Nachhauseweg von der Arbeit, ist ihm aufgefallen dass der Schlüssen weg ist…. Wo könnte er denn sein?? Such mal schön in Berlin deinen Autoschlüssel. Zu Hause konnte er nicht sein, denn da war er seit Umparken nicht mehr. Nochmal auf Arbeit schauen oder ums Auto herum… Nichts gefunden… Wie erklären wir das Oma?? Am Freitag kam mein Freund auf die glorreiche Idee doch mal beim Fundbüro der BVG (Berliner Verkehrsbetriebe) nachzuschauen. Da wurde wirklich ein Autoschlüssel unserer Automarke am Mittwoch in der Ubahn gefunden. Leider war am Freitag das Büro schon zu und wir mussten bis Montag warten. Lass es Eingebung sein: komischerweise waren wir beide uns total sicher, dass das unser Schlüssel war. Schlüssel abgeholt und ER PASSTE!!! hihihi… Also wenn ihr mal was verliert, vielleicht hat es wirklich jemand gefunden und abgegeben 😉

Morgen sehe ich wieder meine Frau Doktor und dann schauen wir, wie es weiter geht.

Lasst es Euch gut gehen! 🙂

Ein Fall für Sherlock.

Tag 68

Freitag hättet ihr mich wieder beim Arzt antreffen können. Bin früh schon direkt mit Bauchschmerzen aufgewacht. Es war ziemlich harmlos und ging bald wieder vorbei. Unter anderen Umständen wär ich nie zum Arzt gegangen. Aber irgendwas stimmt einfach nicht. Dass meine Hausärztin nicht so viel erreichen kann, war mir schon klar, wenn nicht mal etwas nach Ultraschall und Bluttest im besser ausgestattetem Krankenhaus zu erkennen war. Aber nächste Anlaufstelle ist sie nunmal. Haben mir jetzt also schon 3 Ärzte den Bauch massiert und stellen alle das Selbe fest.

Die im Krankenhaus hatten mir leider keine Befunde mitgegeben. Ich wusste nicht, dass das üblich ist und hab deshalb auch nicht nachgefragt. Nun wusste meine Hausärztin auch nicht, was sie bei der Notaufnahme denn nun wirklich gemacht haben und was gänzlich auszuschließen sei. Die Befunde müssten wohl nun im Haus sein. Donnerstag habe ich meinen nächsten Termin und dann spielen wir weiter Detektiv.

Sie meinte, vielleicht könnte es doch etwas mit der Galle sein, Gallengries. Oder doch die Bauchspeicheldrüse, die der Krankenhausarzt eventuell nicht ganz einsehen konnte (dafür braucht sie eben die Befunde. Meiner Meinung nach war sich der Arzt aber ziemlich sicher, dass da alles in Ordnung war. Aber ich lass mal lieber die Ärztin ran).

Außerdem kann die Gewichtsreduktion etwas damit zu tun haben. Ich habe 8 Kilo in 2 Monaten abgenommen. Möglich, dass sich die Organe erstmal etwas umsortieren müssen. Davon kann man schonmal Problemchen bekommen. Aber das erklärt nicht die Heftigkeit der Schmerzen. Das Kaloriendefizit ist wohl in Ordnung. Dann gibt’s immer noch den Stressfaktor. Da kann dann auch mal ein Lebensmittel, welches unter normalen Umständen verträglich ist, zum Verdauungsterrorist werden. Besonders in der Kombi von alledem.

Ich soll jetzt alles, was ich esse und trinke aufschreiben. (äh ja..) Um dann Gemeinsamkeiten festzustellen, was die Bauchschmerzen ausgelöst haben könnten. Das befriedigt mich herzlich wenig. Das hab ich schon vorher gemacht. Aber wahrscheinlich hab ich etwas übersehen.

Gestern hatte ich auch wieder kurz Bauchschmerzen nach dem Mittagessen. Ich war unterwegs gewesen und musste mich dann erstmal hinsetzen und etwas abwarten. Das ging aber diesmal schnell vorrüber. Die Psyche kann eine ganz schöne Stütze oder eben ne ziemliche Bitch sein. Ich hab mir einfach gesagt, dass alles in Ordnung sei und ich das nur kurz aussitzen muss. Ich hab versucht weiter tief zu atmen. Mir ist aufgefallen, dass ich immer sehr hoch atme, wenn ich diese Bauchschmerzen bekomme. Außerdem habe ich bemerkt, wie es wieder in den Rücken ziehen wollte. Hab versucht ihn einfach zu entspannen. Atmen und entspannen… Es hat gut funktioniert. Danke Feldenkrais!

Ich verzichte jetzt erstmal auf die Diät und halte mich an die Kaloriengrenze von ungefähren 2000 Kcal. Das ist mir sonst einfach alles zu anstrengend grad. Mit dem Sport bin ich mir unsicher. Ich bin seit Montag nicht mehr im Fitnessstudio gewesen und trau mich auch nicht so richtig. Ich hab ein paar Hanteln und Gummibänder für den Rücken zu Hause. Ich schau mal wie mir das bekommt.

Ich bin ernüchtert grad. Diese Ungewissheit ist etwas belastend. Ich würde ziemlich gern einfach mit dem Finger irgendwo drauf zeigen können, damit ich weiß, wie ich damit umzugehen habe. Hilft nichts, Aufschreiben und suchen… vielleicht reicht mir ja Benedict Cumberbatch dabei eine Hand…

Abenteuer Notaufnahme. Diagnose: Patient gesund! – Bilanz einer Nacht.

Tag 64

Gewicht: 87,1 Kg

Erinnert ihr euch an meine Bauchschmerzen von vor 2 Wochen? Genau sowas hatte ich gestern schon wieder nur um ein zwei Potenzen dramatischer. Es kündigte sich nachmittags ganz leise an. Und spät abends wurde es dann echt unerträglich. Ich habe versucht mich zu wärmen, hab ein Bad genommen, Magen-Darm-Tee getrunken, bin frühzeitig ins Bett, konnte mich mittlerweile eh auf nichts mehr konzentrieren. Im Bett hab ich mich nur rumgewälzt. Es gab einfach keine angenehme Position. Hab es sogar mit Kopfüber versucht… Die Bauchschmerzen streuten mittlerweile in den Rücken. Ich hab die ganze Zeit gehofft, dass es – wie beim letzten Mal – einfach wieder weggeht. Ich wollte keine Pferde scheu machen. Meine Selbstdiagnose brachte schonmal einen Reizmagen hervor – durch Stress oder schlechtes Essen verursacht. Gegen 10 kam dann mein Freund und wir haben gemeinsam beratschlagt.

Ich hatte bereits vor einigen Jahren im Urlaub so arge Bauchschmerzen, dass ich mich entschied, nachts in einem fremden Land ins Krankenhaus zu fahren. Ich musste so ewig auf den Arzt warten, dass, als er endlich kam, meine Bauchschmerzen ernsthaft weg waren (nach etwas Rumgereihere (was ich zwar vorher auch schon im Hostel versucht hatte, aber nicht wirkte)). Das war peinlich und hat mich 300 € gekostet. (Danke nochmal für den nervenaufreibenden Beistand damals, Herzblatt :* musstest sicher auch gleich dran denken 😉 ) (Ja ich hatte sogar eine Auslandsversicherung abgeschlossen. Die wollten meine Auslandsversichertenkarte haben und ich meinte, ich hab sowas nicht bekommen von der Auslandsversicherung. Die wollten aber einfach meine normale Chipkarte sehen, die ich sogar dabei hatte (!!!). Das hatte ich in meinem Delirium aber nicht gerafft.)

Unnötig ins Krankenhaus fahren, wollte ich also ungern wiederholen. Mein Freund hat dann die Hotline für den Bereitschaftsarzt angerufen. Wir dachten wir kriegen Tipps oder keine Ahnung, was wir dachten ^^ Nachdem die Telefonfrau dann sagte, „wir schicken jemanden vorbei“, war ich aufeinmal so nervös, dass die Schmerzen prompt weniger wurden. Hallo?? Wer will mich da bitte schon wieder verarschen? Naja der Arzt kam dann auch ziemlich schnell. Kaum klingelt er an der Tür, fühl ich mich wieder top fit… naja so top fit wie man sich mit Bauchschmerzen fühlt. Es war nun noch schwächer geworden. Ich fühlte mich ein bisschen wie Amélie aus dem französischen Film. Amélies Vater ist Arzt und hat seine Tochter immer selbst untersucht. Sie war dabei immer so nervös, dass ihr Herz immens pochte und er Ihr ein Leiden unterstellt hat, dabei war sie kerngesund. Bei mir war es irgendwie genau andersherum. Ich war so nervös, dass die Schmerzen unterdrückt worden sind.

Arzt drückte etwas im Bauchraum herum (Gott sei dank hab ich abgenommen, waren da meine Gedanken… total dusslig. Der Mensch ist komisch!). Und meinte, dass bei der Galle etwas ungewöhnlich ist und ich mich den nächsten Tag mal zum Arzt begeben soll zum Ultraschall, es könnten Gallensteine sein. Er hinterließ mir ein Mittel für den Magen und gegen die Schmerzen. Und dann ist er wieder abgedüst.

Kaum war er weg, ging es wieder los. Ernsthaft?? …. Schmerzmittel genommen…. Und es passierte gar nichts… Rumgewälze ging wieder von vorne los. An Schlaf nicht zu denken. Mittlerweile war es um 1. Mein Freund und ich sind dann los zur Notaufnahme…

Nachts mit den Öffentlichen unterwegs zum Krankenhaus. Totaler Spaß…

Im Krankenhaus wurden dann diverse Tests durchgeführt. Auch Ultraschall (Ich habe übrigens sehr schöne Organe) und nach paar Stunden durfte ich wieder gehen. Ich hatte gar nichts! Nichts… Alles tip top… Was ist da bitte los mit mir?? Schmerzen hatte ich ja immer noch. Wahrscheinlich einfach etwas Falsches gegessen. Meine Weißen Blutkörperchen waren erhöht und im Darm gings – laut Stethoskop – wohl mächtig zur Sache, was eben auf ne Vergiftung rückzuführen sein könnte. Die Rückenschmerzen kamen wohl von meiner Anspannung/Verkrampfung durch die Schmerzen. Hab ich mich echt 2 Mal in so kurzer Zeit vergiftet?? Was für ein Depp bin ich denn? Ich bekam noch ein Schmerzmittel, was nur zur Hälfte wirkte und dann sind wir wieder mit den Öffentlichen heim… Hurra.

Mein Gott, bin ich ne Mimose.. Fühl mich wie der größte paranoide Hypochonder.

Was mich richtig frustet ist, dass ich heute ein Bewerbungsgespräch/5 Stunden Schnuppertag hatte, was ich absagen musste. Ich war früh am Telefon so fertig, dass ich nicht mal meinen Namen richtig aussprechen konnte. Es ging „nur“ um einen Teilzeitjob, aber ich hätte mich gefreut, wenn es geklappt hätte. Und jetzt musste ich wegen nichts und wieder nichts darauf verzichten. Ob die Dame mir am Telefon geglaubt hat, oder dachte, dass ich einfach ne lustige Nacht hatte, da bin ich mir nicht ganz sicher. Außerdem klang es eher nach nicht Wiederholung der Einladung. War auch nur ein Callcenter, aber ich konnte kaum reden am Telefon. Mir ist erst das Wort „Krankenhaus“ nicht eingefallen und danach hab ich ständig Buchstaben und Wortenden vertauscht. Hab sicherlich nen super Eindruck hinterlassen…  Besonders für ein Callcenter…

Meine Verantwortliche meldet sich wohl nochmal… (ich starr die ganze Zeit auf mein Handy und greife hastig danach, sobald es vibriert) Ich werde mich ebenso nochmal melden und mit Witz und Charme überzeugen… genau…. -.-‚

achso: Hey… ich hab abgenommen!!!! Mega! Wie angekündigt gabs ne 87 zu sehen. Gestern waren es sogar nur 86,5 Kg. Ich hatte gehofft, heute auch stolz eine 86 zu zeigen, aber die haben mir nachts nen Tropf Wasser durch die Venen gejagt und ich musste seitdem eigentlich kaum aufs Klo… 😉

Hier nun mein Gewicht der letzen Woche, dann könnt Ihr euch selbst ein Bild machen:

Gewicht Woche 9

Danke für eure Aufmerksamkeit!

Großer Dank vor allem an den liebsten tollsten Freund, der, wie ich, ne beschissene Nacht hatte ❤

PS: Ich bin natürlich sehr froh, dass es nichts ernstes war!

ein bisschen schwarzer Humor gefällig?

Liebe Freunde,

Ich habe mich entschieden, nochmal etwas zu schreiben. Meine Mama rief mich grad an, nachdem sie gestrigen 1. Beitrag gelesen hat und fragte mich, ob es mir gut geht. Ja mir geht es wunderbar. (lest bitte auch gestrigen 2. Beitrag!!!!)

Oft schreibe ich hier im Blog die Ausnahmen nieder. Nicht die Regel. Am Bilanztag gibt es, zumindest meistens, eine Sicht der vergangen Woche und zwischendurch eben Posts von Sachen, die ich entgegensetzt meiner Regeln mache. Wenn ich jeden Tag schreibe, heute habe ich wieder 1000 Kcal zu mir genommen und Sport gemacht blabla… Wär das doch langweilig, oder? Jedenfalls für mich, es zu schreiben.

Meine Mama ist ein guter Spiegel meiner Leserschaft und ich nehme mir zu Herzen, was sie sagt. Sie meinte, dass das vielleicht nicht so gut ankommt, wenn ich dann sowas schreibe. Ja das verstehe ich auch. Da sie mich gut kennt und ihr mich eigentlich nur durch meine irren/gespaltenen Posts, schreib ich lieber nochmal um das aufzuklären.

Immer wenn ich etwas ganz anders mache, als vorgenommen, dann schreibe ich eben darüber. Ihr habt wahrscheinlich den Eindruck, dass ich so larifari keine Ahnung von nichts habe. Und total rosarot durchs Leben gehe. Das hat sich jedenfalls bei dem einen oder andere Kommentar mal herauskristallisiert. Nee, mache ich nicht… Jedenfalls nicht immer. Ich übertreibe gern maßlos, oder verharmlose bewusst… Das ist eben einfach meine Art soften schwarzen Humors. Ich bin leider nur die Einzige, die lacht. ^^

Ich nehme es sehr ernst und ich nehme euch sehr ernst. Manchmal gibt es eben Momente, in denen man sich von „Fesseln“ befreit. Bei mir sind es selbst auferlegte Fesseln. Also dachte ich es stört niemanden, wenn ich mal ausbreche und den Fesseln den Stinkefinger zeige. Ich möchte hier gewiss niemandem eine Ohrfeige damit verpassen. Aber glaubt mir, sie trifft zuallererst mich.

Ich bin total aktiv dabei, abzunehmen. Ich habe heute 900 Kcal zu mir genommen und großartig mehr (max. 300 Kcal) sollen es nicht mehr werden. Später gehe ich noch zum Sport. Das ist für mich selbstverständlich geworden. Darüber schreibe ich eben nicht mehr so oft… Aber glaubt mir, ich bin dran 😉

Ich mag die Abnehm-Community hier sehr gern und freue mich über jede Unterstützung!