Wer wird denn da wohl nachlässig?

Tag 19

ICH werde nachlässig… Langsam schrumpft dieser Wille, ich will JETZT, SOFORT schlank sein. Das Zügeln ist nicht mehr so einfach. Schlank sein möchte ich natürlich immernoch! Dennoch habe ich heute ca 1500 Kcal zu mir genommen…. (hhiiiiii?? (<- Das Geräusch ist einatmend zu vernehmen, oder auch zum nachmachen, wie ihr wünscht)).

Ich war heute Jobtechnisch unterwegs. Es gab dort etwas Verpflegung. So konnte ich nichts abwiegen und musste hochrechnen, was ich da wohl zu mir genommen habe. eieiei… Die angebotenen Toffifees (1 Toffiffee= 43 Kcal!!! ) habe ich aber nicht angerührt! dafür gabs dann aber grad noch ein Eis (100 Kcal).

Das hat wirklich gut geschmeckt.

Sport habe ich heute aber nicht gemacht, weil ich gestern schon im Studio war. Bin vom heutigen Ausflug irgendwie so fertig, dass ich bestimmt Unmengen an Kalorien verbrannt habe… Ganz bestimmt. Außerdem liege ich ja trotzdem noch unter meinem Tagesbedarf, ergo muss ich wenigstens ein paar Gramm heute abgenommen haben.

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Oder ich…

Ich sagte bereits: Dass ich abnehme ist gewiss, nur das Tempo steht in den Sternen 😀

Vielleicht bin ich auch so müde vom Sport. Gestern war ich wieder ziemlich lange (für meine Verhältnisse). Hab mein übliches Pensum erfüllt : 12 min Laufband, 30 min Zirkeltraining, 50 min Crosstrainer, 10 min dehnen. Komischerweise hatte ich nie richtig Muskelkater, nach den letzten Einheiten. Klar hab ich im Körper gespürt, dass ich was getan hatte. Aber nie, dass ich alle Menschen in meiner Umgebung mit Seufzer und…. Ich hab sooo Muskelkater… nerve. Das machen Menschen mit Muskelkater. Sie sagen permanent, dass sie Muskelkater haben. (Ich war auch mal ein Mensch mit Muskelkater. Ich weiß, wovon ich rede). Jedenfalls dachte ich, dass ich vielleicht zu leichte Gewichte nehme. Hab dann mal paar Kilos mehr drauf gepackt. Man sieht das ja auch bei anderen Menschen, dass sie sich bei ihren letzten Zügen tierisch einen abquälen…. Also wollte ich mir auch mal tierisch einen abquälen. Hab ich getan und beim vorletzten Gerät ist mir vor Anstrengung dann sowas von schlecht geworden, dass ich beim letzten Gerät wieder Omagewichte genommen habe (nachdem ich mir eine unüblich lange Pause genehmigt habe). Selbst aufm Crosstrainer danach war mir noch ganz latent schlecht. Ich wollte aber unmöglich mit dem Training aufhören. habe dann eben wieder auf nem lächerlich geringen Level weitertrainiert. Bin so trotzdem fast 5 Km gelaufen. Reicht doch. Bin ja sowieso nirgends angekommen.

Ich bin jedenfalls sehr froh, dass ich heute nicht mehr zum Sport muss. Morgen gehts dann aber wieder los. Zirkeltraining macht mir echt nicht so viel Spaß. Es ist einfach mal Sau anstrengend. Wer hat das denn bitte erwartet??! Aufm Crosstrainer würde ich bis Shanghai laufen, wenn er sich denn bewegen würde, aber Kraftsport? Hm… Mit mehr Muskeln, steigt auch der Kalorienverbrauch… Außerdem wird die Haut straffer… Das rede ich mir jedes Mal ein… Klappt auch noch gut! tricky wirds aber im kommenden Monat:

Der Juni bereitet mir etwas Sorgen. Ich fahre nach Hause, außerdem über mehrere Tage auch Jobtechnisch wieder weg, eventuell gehts in den Urlaub und ich hab Geburtgstag. Soviele Möglichkeiten viel zu essen und keinen Sport zu treiben. Ich hab Angst! Hoffentlich halte ich durch! Ich bin fast schon froh, wenn ich mein Gewicht halte. Wir werden ja erfahren, was passieren wird. uiuiui….

Der Mai war ein guter Monat! Auf einen abnehm-erfolgreichen Juni!

Digital ist besser?!

… besangen bereits Tocotronic. (Als ewiges Fangirl musste einfach das Zitat her)

Tag 16

Gewicht: 92,5 (oder sowas) ODER 93,0 Kg …. na toll… Aber immerhin sind die beiden Waagen nicht elend weit auseinander, nur ca 500g. Ich hatte ja schon Angst, dass ich mit neuer Waage wieder dem Adipositas hallo sagen muss (dann hätte ich die Waage aber sofort wieder zurückgeschickt… ^^). Aber nee… Puh…

Da mein Körper so gnädig zu mir ist, und mit neuer Waage heute da anfängt wo er mit alter Waage gestern aufgehört hat, finde ich das akzeptabel und werde wohl mit neuer Waage weiterarbeiten. Ich hab so ein schönes Abnehm-Kg-Diagramm und da machen sich genauere Grammzahlen im hunderter Bereich einfach besser, Sie zeigen Veränderung dramatischer an (auch wenns eben nur hundert gramm sind ^^). Mit stagnierendem Ergebnis von gestern zu heute kann ich leben, auch wenn das Gesamtergebnis nun natürlich verfälscht ist, aber was sind schon 500 g bei 30 Kg Enddifferenz?…HA HA HA HA HA…

zirp zirp…

räusper…

In die Küchenwaage hab ich mich eh sofort verliebt, endlich kann ich mit Rezeptangaben: „wie 15 g von dem und dem Pulver hinzufügen“ etwas anfangen… Juhu!

Mehr hab ich momentan nicht zu sagen. Weiter gehts!

Bilanz nach der 2. Woche: Tschüss Adipositas!

Tag 15

Gewicht: 93 Kg

Jaaaaa! ich bin wieder übergewichtig und nicht mehr adipös! mega! Übrigens schon seit 3 Tagen 😉

Was mir nach 2 Wochen abnehmen aufgegfallen ist, dass ich ziemlich sprunghaft bin. Das erwähnte ich bereits kurz in nem Kommentar. Ich glaub das liegt in meiner Persönlichkeit begründet, die sich vehement gegen „du musst …“ und „du hast das zu tun … “ sträubt. Ich brauch immer so schwammige Vorgaben, um mich selbst auszutricksen.

Leute, die mich kennen, wissen auch, dass ich Sportkurse nicht mag. Ich kann’s nicht leiden, wenn mich die ganze Zeit einer anschreit und sagt: los noch mal… Dann stellt sich bei mir der Trotz ein und sagt: NÖ! Deshalb war ich auch nicht riesig begeistert, als damals der Drillmeister beim Zirkeltraining erschien. Also ganz besonders Sportmotivation mag ich nicht. Auch wenn sie ganz lieb ist. Ich denk immer, ich mach das nicht für euch, sondern für mich und wenn ich entscheide, es reicht jetzt, dann reicht es. fertig… Ich bin mir dessen bewusst, dass das vielleicht nicht die beste Eigenschaft ist um große sportliche Ziele zu erreichen. Aber so ist das nunmal… vielleicht kann ich das ja irgendwann mal aufbrechen.

Die Devise: Ich muss erstmal gar nichts. Auch wenn dieser Satz für andere negativ klingt, hat er für mich höchst motivierendes Potenzial. Ich muss nichts, aber ich kann, wenn ich will. Und ich will ja 😀

Mein Weg ist mir noch nicht so ganz klar, formt sich aber immer mehr. Erst hab ich von der Chrononutrition geredet und 1 oder 2 Tage später lese ich ein neues Ernährungsbuch und schwups ist das vorig geschriebene wieder hinfällig für mich. Außerdem möchte ich ja meine Kalorienzufuhr einschränken. Ich nähere mich langsam dem Kalorien-Limit, mit dem ich mich wohlfühle. Ein paar Tage habe ich es mit 800 Kcal probiert. An Tagen wo ich Sport mache, habe ich dann aber doch lieber mehr zu mir genommen (in Zahlen 1000 – 1200 Kcal). Da ich lieber schwammige Vorgaben mag, probier ich mich also in einem Bereich zwischen 800 – 1200 Kcal pro Tag, je nachdem, wie ich mich fühle, und wie viel ich mich bewege. Meine Wahrnehmung ist übrigens schon etwas verändert. Gestern hatte ich 1200 Kcal zu mir genommen und war total überrascht, WIEVIEL ich da essen kann (Im gegensatz zu den 800 Kcal). Das war wie schlemmen den ganzen Tag… Ich hab ganz viel Obst gegessen – Die Süßigkeit einer Diät – und abends noch schön mit meinem Freund gekocht. Zum berechnen der Kalorien benutze ich jetzt auch fddb.info . Danke für den Tipp!

Fitnessstudio Sport geht bei mir immer 1-2 Stunden. Das mache ich jeden 2. Tag. Und an den Tagen wo ich keinen Sport im Studio mache, versuche ich mich einfach zu Hause wenigstens kurz zu bewegen: dehnen, zur lauten Musik tanzen, mit den Hanteln experimentieren… Alles was eben nicht auf-dem-Sofa-sitzen ist.

Drückt mir die Daumen, dass ich meinen Plan weiter gut einhalte! Eines weiß ich aber gewiss, abnehmen werde ich auch weiterhin, nur das Tempo ist nicht ganz klar 😉

Eine Sache noch, die mir Bange macht. Ich habe mir 2 Waagen bestellt. eine Digitale Küchenwaage, die ich mir schon länger mal zulegen wollte. Wo ich jetzt Kalorien zähle, erscheint mir das einfach besser. UND ich hab ne digitale Personenwaage bestellt. Ich hab zwar gesagt, dass ich es nicht wichtig finde, wie genau das Gewicht ist, aber das sehe ich nach 2 Wochen nun anders. Außerdem nervt es, dass ich die Waage jeden Tag neujustieren muss, und allein das kann ja schon zu Ungenauigkeiten führen. Wovor ich Angst hab, ist, dass die neue Waage mehr misst als die alte. Ich war ja nie auf einer geeichten drauf um vergleichen zu können, ob meine Waage richtig misst. Ich hab jetzt auch nicht die allerteuerste gekauft, sondern mich auf die Kundenrezensionen verlassen. Oder vielleicht wiegt die alte mechanische ja sogar exakter als die fancy digitale. Heute müsste sie ankommen! Schauen wir einfach mal!!

Auf eine gute weitere Woche!

Unverständnis – der nervigste Feind einer Diät

Tag 12

Seit 12 Tagen versuche ich nun abzunehmen. Seit 4 Tagen mit einer mir neuen, radikaleren Methode. Ich dachte, dass mir recht schnell die Puste ausgehen wird und ich vielleicht doch recht schnell nachlässig werde, aber das ist bisher nicht eingetreten. 3 Tage lang hab ich es wirklich gut geschafft, mein Limit nicht zu übertreten. Ich dachte, dass es mir sehr schwer fallen wird, mich einzuschränken und verzichten zu müssen. Aber da ich selbst bestimme, was ich esse und wieviel davon, fällt es mir gar nicht schwer, nein zu sagen, wenn mir jemand etwas anbietet oder etwas direkt vor meiner Nase liegt. Jetzt komm ich zum Punkt:

Ich war gestern auf einer kleinen Einweihungsfeier. Es gab auch Essen (ok, hätte ich mir denken können, aber ich bin eben nicht davon ausgegangen) und es gab Alkohol (wollte ich aber gar nicht trinken, weil ich heute früh eh arbeiten musste). Nach meinem Ernährungsplan war am Abend leider keine Kalorienzufuhr mehr vorgesehen, und deshalb wollte ich mich nicht an den Köstlichkeiten (Fingerfood, Süßes und Knabberzeug) bedienen. Klar ist es schade, aber so war es nun mal und ich war stolz auf mich, dass ich so konsequent war. ICH war stolz, bei den anderen traf ich viel auf Unverständnis. Nun war ich der Partymuffel und musste mich überall rechtfertigen. Das ist doch total blöd! Reicht es nicht, dass ich selbst der Wiederstehung trotze und nicht zugreife, obwohl es vor meine Nase duftet? Muss ich dann noch jedem erklären, warum ich abnehmen möchte und das möglichst schnell? Niemand gestern hatte annährend Übergewicht. Das hier ist ein großer Schritt für mich und dazu stehe ich auch. Sicherlich bringen mich die paar mehr Kalorien nicht um, aber ich will ganz ernsthaft nicht schon am 3. Tag einbrechen. Das Ziel ist auf einmal so greifbar. Außerdem hätte ich kein Vergnügen dabei gehabt, das Brot mit dem leckeren Dipp zu essen und ein Bier zu trinken. Ich hätte mich beim Essen schlecht gefühlt und es den nächsten Tag auch noch bereut. Wo ist da bitte der Genuss?

Ich genieße gerade das Essen wie nie zuvor. Ich freue mich gerade tierisch auf jede Mahlzeit und genieße jeden Bissen, weil es eben nicht so viele davon am Tag gibt, wie davor. Spricht das nicht für mehr Qualität? Glaubt mir bitte, ich leide nicht! Im Gegenteil, mir geht es wirklich richtig gut!

Ich bin wegen der Diät auch noch so ein klein bisschen aufgeregt und erzähl dann vielleicht etwas zu euphorisch, was ich bald erreichen will. Statt Applaus gibt’s eigentlich überall nen Deckel drauf. Ja es ist radikal, aber das heißt nicht, dass es ungesund ist, oder dass es mir schlecht dabei geht. Ich freue mich über diejenigen, die offen das Gespräch suchen, Kritik äußern, und meine Weise akzeptieren und mich machen lassen und vielleicht sogar selbst nachforschen. (Übrigens danke meine kleine liebe Raupe für dein Interesse und das Gespräch gestern, das war schön :*** )

Gerade eben habe ich einer Freundin davon erzählt und sie war so überhaupt nicht begeistert und ich hab mich fast mit ihr gestritten. Das finde ich so schade. Sie kam mit den ganzen klassischen Ernährungsweisheiten. Da kann man sich den Mund fusslig reden und erreicht nichts. Leider hatten wir nicht so viel Zeit zum quatschen, deshalb konnten wir das Gespräch nicht richtig zu Ende führen. Ich bin keine Wissenschaftlerin, deshalb kann ich nur glauben, was eben in den Büchern steht. Aber warum ist es OK den einen Büchern zu glauben (und sie vehement zu vertreten) und den anderen nicht? Die Alten haben sich doch kaum bewährt sonst würde sich die Nahrungsmittel- und Diätindustrie doch nicht ne goldene Nase verdienen.

Ich versteh ja auch warum ich gerade mit engen Leuten argumentiere. Sie machen sich Sorgen und halten mich für unvernünftig. Ich hätte vorher auch argumentiert und wär wohl noch die Lauteste gewesen ^^ Macht euch keine Sorgen! Mir geht’s prima!

Ich werde wohl erstmal aufhören über das Warum und Wie zu reden und einfach nett Lächeln und „Nein, Danke“ sagen. Alles andere ist einfach nur anstrengend und frustrierend. Hier im Blog lass ich dann meine Luft raus! Super Blog! Klasse Blog! Danke! Hätte ich schon viel eher machen sollen!! ^^

Chag sameach und frohe Pfingsten 😀

Neues Ziel!!

Gestern habe ich einen Beitrag gepostet, der aus mir unerfindlichen Gründen, in meiner 1. Entwurfversion hochgeladen worden ist. Ich hatte diesen Text bereits bearbeitet und noch um einiges mehr erweitert. Leider ist die Bearbeitung, wie gesagt, beim Posten verloren gegangen. Ich werde jetzt Teile des gestrigen Beitrags nochmal überarbeiten. Anschließend gibt es dann noch einen neuen heutigen Beitrag. Also viel Spaß beim Lesen. ;P

Tag 11 (aus gestriger Sicht)

Die letzten drei Tage habe ich nun kalorienreduziert gegessen. Ich pendle mich grad bei 900 Kcal ein. 2 Mal war ich im Fitnesscenter und mir gehts wunderbar. Klar bin ich etwas müde, aber wer ist das nach nem anstrengendem Training nicht. Ich habe für mich noch nicht ganz den optimalen Sportrhythmus gefunden. In der Schule habe ich noch gelernt, dass der Körper eine gewisse Regenerationszeit nach dem Sport brauch, sonst wird das Training kontraproduktiv. Deshalb sollte man nicht zwei Tage (oder wieviel Zeit man eben brauch) hintereinander das Selbe trainieren. Ich könnte theoretisch also jeden Tag Sport machen gehen, müsste dann aber abwechselnd Cardio und Kraft machen. Wenn man genau dann wieder beginnt, wenn der Körper perfekt erholt ist, steigert sich die Leistung sogar. Wenn man den Punkt verpasst, beginnt das Training allerdings wieder von vorn. Alle soweit einverstanden? Ich beles mich auch nochmal. Das ist grad wieder so böses Halbwissen…

Nach der Einheit am Donnerstag war ich allerdings ziemlich fertig. Ich hatte vorher 2 Tage kein Sport gemacht. Wahrscheinlich hatte ich mir einfach zu viel vorgenommen. Jedenfalls war ich abends und den gesamten freitag ganz schön müder als sonst.  Ich dachte schon, dass es vielleicht an der reduzierten Kalorienzufuhr lag, allerdings habe ich heute ein ähnliches Programm absolviert und ich fühl mich frisch wie nie. Also alles gut!

ab jetzt aus heutiger Sicht 😉 

Ich verkündige heute, dass sich mein Zielgewicht geändert hat. Ich weiß nun wie es geht und bin mir hundert Prozent sicher, dass ich grad an Gewicht ab- und zunehmen kann, was ich nur möchte. Ich bin mit oberen Normalgewicht nicht mehr zufrieden. Laut BMI liegt das Normalgewicht zwischen 58 und 75 Kg bei meiner Größe von 175cm. Verwegen wie ich bin, strebe ich davon nun die ungefähre Mitte an:

  • Zwischenziel 1: 85 Kg
  • Zwischenziel 2: 75 Kg
  • Endziel: 65 Kg

Ich seh euch schon mit den Augen rollen und die Köpfe schütteln. Ich weiß, dass ich es schaffen werde! Ich bin sowas von euphorisch! Freitag Abend während meiner Kalorienlektüre hatte ich Tränen in den Augen. Zum ersten Mal erscheint mir das abnehmen nicht willkürlich sondern komplett mathematisch. Es ist so absolut machbar. Menschen, die vielleicht nicht so ständig mit Ihrem Gewicht gehadert haben wie ich, können es vielleicht nicht ganz nachvollziehen, was das für mich bedeutet. Aber glaubt mir: ne Menge!

Ich bin gerade sehr glücklich 😀

Selbsttherapie ≠ fundiertes Wissen UND der neue Selbstversuch!

Tag 10

Sooo… an dieser Stelle möchte ich etwas loswerden, was eigentlich klar sein sollte, aber besser ist, ich erwähne es nochmal. Dies hier ist kein informativer Blog zum nachmachen. Ich berichte einfach und allein von Dingen, die ich interessant finde; Dinge, die ich aufgeschnappt habe; Dinge, die mich eben beschäftigen. Vielleicht habe ich sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollends verstanden, aber ich richte diesen Blog vorwiegend an mich selbst und danach erst an Leser, die wissen wollen, was ich so treibe und es interessant finden, was ich der Welt zu verkünden habe. Das hier ist meine Selbstherapie und soll um gotteswillen keine Missonierung darstellen.

Alle vorigen Beitrage meinerseits sind nicht wissenschaftlich fundiert genug um sie so als Wahrheit anzuerkennen, besonders nicht mehr aus zweiter (nämlich meiner) Hand. Ich habe ein Talent dafür, Sachen aus dem Zusammenhang zu reißen und nur noch halbrichtig wiederzugeben, ohne dass es mir auffällt. Ich möchte mit meinen Beiträgen ja auch keine wissenschaftliche Arbeit abliefern, sondern einfach nur meine Gedanken und Themen, die mich interessieren, darlegen. Ärgert euch bitte nicht über mich. Pures Wissen bekommt ihr außerdem ja zuhauf aus anderen Quellen, dafür braucht ihr mich gewiss nicht 😉

Ich bin dennoch dankbar für jede Kritik (großes Danke nochmal an halbaer! bitte hör nicht auf damit 😉 )

Ich möchte nochmal auf das gestrig erwähnte Buch zu sprechen kommen. Mein Kopf raucht null mehr. Das Buch räumt mit so ziemlich allen Abnehmmythen/-weisheiten auf und ist dabei für mich komplett nachvollziehbar. Ich war so verwirrt, weil es alles, woran ich geglaubt habe, als Lügen und Unwahrheiten enttarnt. Ich habe nun gerade Mal ein Drittel gelesen, doch die Lösung (mein Idealgewicht) scheint trotzdem auf einmal so greifbar, so machbar! Es ist fast zu schön, um wahr zu sein. Die Bloggerin, die es empfohlen hat, hat von einer Offenbarung gesprochen und ganz ehrlich, mir geht es genauso! Ich möchte ab jetzt nichts mehr von der Theorie erzählen, da ich das irgendwie nicht so richtig hinbekomme. Wer Interesse hat, den verweise ich auf genannte Bloggerin https://robinsurbanlifestories.wordpress.com/ (Die Beiträge Der Endgegner im Badezimmer 3 und ~ 4 berichten vom Buch. Sie beschreibt es so viel besser, als ich es könnte) oder besser direkt aufs Buch https://fettlogik.wordpress.com/ … lest einfach selbst, wenn es euch interessiert!

Ich mache also erstmal fröhlich weiter mit der Kalorienzählerei und werde meine Zufuhr auf ein (für mich) Minimum beschränken. Sollten sich Mangelerscheinungen einstellen, werde ich natürlich versuchen, sie wieder auszugleichen und notfalls auch einen Arzt konsultieren. Außerdem möchte ich fit fürs Leben sein! Übrigens glaube ich, dass ich die letzte Zeit mangelernährt war, obwohl ich zuviel gegessen hatte. Meine Ernährung war einfach nicht ausgewogen genug. Meine Nägel begannen zu splittern und ich hatte wirklich nie Probleme mit meinen Nägeln, außerdem bekam ich in letzter Zeit immer mehr dicke Pickel im Gesicht (ja. ihhhhh). Die sind wieder weg seitdem ich vermehrt aufgepasst habe, was ich zu mir nehme. Nur meine starken Nägel hätte ich auch gern wieder zurück. Wird schon! Ich erwarte sie schon bald zurück! 🙂

Von mir erstmal ein herzliches Shabbat shalom!

So viele Waagen….

Tag 9

Gewicht: 94 Kg, Halleluja! (Ja ich hab gesagt, ich mach das jetzt nur noch wöchentlich, aber nach 8 Tagen hat sich der Zeiger endlich mal entschieden sich links der 95 Kg zu präsentieren. (jaaa ist nur Wasser… weiß ich auch. Aber nach Wasser kommt Fett! ;))) ))

Freunde mein Kopf raucht! Hab seit gestern eine neue – die erste, wenn mans genau nimmt – Ernährungs-Lektüre. (Die Autorin folgt mir sogar (viele Grüße, falls Sie das lesen 😉 ))

Ich hab das Buch jetzt zu nem Fünftel durch, und bin irgendwie komplett durcheinander. Es geht um die ganzen (falschen) Ernährungsweisheiten – Fettlogig von der Autorin genannt – und dass viele wissenschaftliche Studien auf die (ebenso meist falsche) Selbsteinschätzung der Befragten beruhen. Außerdem geht es um die Kalorienzufuhr beim Grundumsatz. Jeder Mensch hat einen Grundumsatz von Kalorien, die er pro Tag verbraucht, einfach nur für den allgemeinen Stoffwechsel und zusätzlich ja noch individuell für Aktivitäten (Treppen steigen, Sport treiben, tanzen… Bewegung halt). Bei einer geringeren Kalorienzufuhr als der Grundumsatz sollte sich also eine Gewichtsreduktion einstellen. Soweit so bekannt… Neu für mich ist, dass wenn man dran bleibt, sich ausgewogen mit allen wichtigen Nährstoffen ernährt, sollte der Jojoeffekt ausbleiben, auch wenn man nach Ankommen des Zielgewichts wieder seinen Grundumsatz verzehrt. War das jetzt zu wirr??

Mein Grundumsatz liegt bei 1606 Kcal pro Tag. Soviel Kalorien verbraucht mein Stoffwechsel einfach nur, um mich am Leben zu erhalten. Muskel- und Fettgewebe muss eben versorgt werden. Durch Sport erhöht sich dann folglich der Kalorienverbrauch. Um abzunehmen muss ich also weniger Kalorien zu mir nehmen, als mein Stoffwechsel verarbeitet.

Ja es klingt alles total einleuchtend. Aber klangen andere Ratgeber auch. Ich hab grad mein gesamtes Frühstück gewogen und errechnet und hab ganz reuig den Käse wieder in den Kühlschrank gelegt…20150521_104245

Dieses – bieder angerichtete ^^- Frühstück hier besteht aus 100 g Vollkornbrot, 100 g Joghurt, 100 g Tomate, 100 g Gurke, 15 ml Milch (und kalorienloser Kaffee). Laut Kalorienrechner sind das bereits 308 Kcal. Das lasse ich mir übrigens grad während ich tippe schmecken. 😀 Sagen wir mal, ich möchte pro Tag nur noch 1000 Kcal zu mir nehmen, dann habe ich also nur noch 692 Kcal übrig. Das ist wirklich nicht viel, deshalb hab ich die 100 kcal Käsescheibe wieder weggepackt… da ess ich lieber nachher ne Nudel mehr.

Ich stell mir das so anstrengend vor, jeden Tag alles zu wiegen und auszurechnen. Klar irgendwann weiß ich, wieviel Kalorien 2 Scheiben Brot haben, aber TROTZDEM… ^^ ich hab so Angst vor dem bösen Jojo, auch wenn gesagt wird, der ist Quatsch. Wie kann der Quatsch sein, wenn ich nachdem ich abgenommen habe und dann wieder zugenommen habe immer mehr wog… Ich hab grad soviele Thesen und Theorien im Kopf. Zum Beispiel, dass sich der Grundumsatz nach ner Diät eben auch verringert. Irgendwie sowas. Bitte korrigiert mich…

Aber ich hab offensichtlich ja schon mit dem Zählen angefangen… ich probier alles… Ich mach ne schöne Kombi zusammen mit der Chrononutrition! Mal schauen, wie lange ich das durchhalte…. ahhh… Außerdem hab ich das Buch wie gesagt erst zu nem Fünftel durch. Vielleicht werden Unsicherheiten meinerseits noch genommen, evtl habe ich auch den Inhalt nicht korrekt wiedergegeben. Ich hab jetzt wiedergegeben, was bei mir hängen geblieben ist und für mich relevant erschien!

Ich knabber jetzt erstmal weiter an der Gurke und geh danach zum Sport (war jetzt 2 Tage hintereinander nicht. uiuiuiiui…)

Ich grüße alle, die mich kennen!

Nachtrag: Ich habe gerade mit einem anderen Grundumsatzrechner gerechnet. Ergebnis: 1165 Kcal. Wie kann das sein? Die Formel dürfte doch gar nicht variieren? Ich forsche mal weiter…

Bilanz nach der ersten Woche

Tag 8

Gewicht: 95 Kg immernoch

Ich bin überhaupt nicht überrascht muss ich sagen. Ich hab mich ja jeden Tag gewogen und schon gesehen, dass nicht so viel passiert. Das tägliche Wiegen war auch ganz gut, sonst wär ich sicher enttäuscht gewesen. So schnell geht das eben nicht mit dem Abnehmen. Zumal ich ja keine Diät mache, sondern ne Ernährungsumstellung. Bei einer Diät verliert man klar sehr schnell sehr viel (das kenn ich auch schon), bei ner Umstellung passiert das gaaaanz allmählig, dafür hat sich das Gewicht dann irgendwann eingependelt und bleibt da auch, trotz mal kleinerer Ernährungsausbrüche. So weit war ich ja schonmal!! grml…

Ich bin immernoch hochmotiviert. Auch wenn es die Waage nicht sagt, ich fühl mich leichter… ohne Witz. Das mag wohl an meiner Einbildung liegen, aber da sie grad so gut zu mir ist, nehme ich das gern so an 😀

Hab gestern auch Kommilitonen von mir getroffen und das erste Kommentar war: „Du siehst gut aus…“ haha… und später hab ich noch mit ner Freundin gequatscht, die auch meinte, dass ich irgendwie besser aussehe (Grüße an Minka 😉 ). Also wenn ich schon nicht abnehme, hat sich wenigstens etwas an meiner Einstellung geändert. Ich merke auch selber, dass ich ausgelassener, produktiver und fröhlicher bin.

Nun folgen Fakten:

Ich hab in diesen letzten 7 Tagen 4 Mal Sport gemacht. Total:

  • 10 min Laufband (2 Km)
  • 230 min Crosstrainer  ( ca 20 Km)
  • 2x kompletter Kraftzirkel

Außerdem habe ich gegessen:

  • Zum Frühstück gab es immer Vollkornbrot. Mal mit Quark. Mal mit Gemüse. auch mal mit Salami (hey… die schmeiß ich jetzt nicht einfach weg! Das ist die gute Ungarische, außerdem ist sie in meiner Ernährung nicht verboten nur eben reduziert einzunehmen). und ich hab mir immer noch nen kleinen Salat aus Gurke und Tomate gemacht, oder was ich so gefunden hab mit den ganzen frischen Kräutern, die der Balkon hergibt.
  • Zum Mittag hatte ich leckeren Möhren-Bohnen-Eintopf mit ganz mageren (wie meine Oma sagen würde, auch wenn sie über ne Fettschwarte redet) Kasslerfleisch. Das hatte ein paar Tage gehalten. Sonst hab ich meistens so spät erst gefrühstückt, dass ich gar kein Mittag hatte, ich kann nach dem Aufstehen einfach nicht direkt was essen.
  • Nachmittags gab’s dann fast immer Obst im Form des Smoothies. Oder Mal ein Bier (schöne Grüße an Anja, falls die das grad liest 😉 )
  • Abends halt der Eintopf… ich ess etwas wischi waschi… ganz oft esse ich Frühstück gegen 11/12 und gegen 5 gibts Mittag/Abendbrot und das wars dann… Gestern hatte ich Abendbrot gegen halb 8, weil ich den ganzen Nachmittag unterwegs war und da gab’s dann Fisch mit KARTOFFELN (entgegengesetzt meines Eintrags von gestern… Ich bin ein Teufel, har har…), aber ich bin erst halb 1 ins Bett und dadurch war es auch wieder OK, (nach der Regel 5 Stunden vorm Schlafengehen…). Bestimmt gabs noch andere Sachen, ich kann mich aber gerade nicht erinnern…

Ja… Ich hab mich also nicht krass zurückgehalten, aber ich finde, das da in Kombination mit dem vielen Sport sollte doch dann irgendwann mal zu einer Gewichtsreduktion führen?

Schauen wir mal! Jedenfalls bekomme ich durch den Blog nen ganz guten Eindruck über mein Essverhalten und kann dann leichter etwas verändern, als wenn ich einfach so in den Tag hineinlebe.

Chrononutrition – Ernährung nach Enzymausschüttung

Tag 7

Heute geht’s weiter mit der Ernährung. Eine französische Kollegin hat mir mal den Tipp gegeben, es mit Chrononutrition (konzipiert von einem französischen Wissenschaftler) auszuprobieren. Scheinbar ist das auch in Frankreich weiter verbreitet, als in Deutschland, denn die meisten Google Hits sind auf französisch.

Chrononutrition ist eine Ernährung die sich nach der Enzymausschüttung richtet. Alles darf gegessen werden, nur zur bestimmten Zeit eben. Was der Körper gerade nicht verarbeiten kann, weil ganz einfach die Enzyme gerade nicht vorhanden sind, wird eben als Pölsterchen gespeichert. Ich finde, das klingt total einleuchtend.

Morgens können vor allem Fette und Proteine gut verdaut werden. Also Wurst, Käse, Butter, Eier …. Alles Deftige ist völlig OK. Brot geht auch gut.

Mittags geht so ziemlich alles. Auch gern Kohlenhydrate wie Nudeln, Kartoffeln, Reis und Co. Tierische Fette und Eiweiße sind ebenso erwünscht. Zucker-Zucker ist bis zum Nachmittag allerdings quasi verboten.

Nachmittag ist dann aber die Zeit für Zucker gekommen. Obst darf zu sich genommen werden. Sogar Schoki und Co darf her.

Abends ist dafür sehr spartanisch. Entweder gar nichts essen, oder ganz leicht. Keine Kohlenhydrate (das hört man ja fast bei jeder Diät) und möglichst kein Fett. Gemüse, Fisch und mageres Fleisch ist erlaubt.

Gerade abends und über Nacht beschäftigt sich der Körper mit der Fettverbrennung. Wenn man ihm dann Kohlenhydrate gibt, wird erstmal wieder Insulin ausgeschüttet und die Fettverarbeitung wird gehemmt. Fett soll man nicht mehr zu sich nehmen, weil der Körper sich ja dann mit diesem „frischen“ Fett beschäftigt und nicht an die Polster geht.

Soviel zu meinem Halbwissen!

Man findet im Internet auch genug Gegenargumente. Außerdem ist jeder Mensch anders und hat unterschiedliche Bedürfnisse. Was für Person A gilt, muss nicht für Person B gelten. Jeder muss für sich selbst herausfinden, was gut passt. Immer in sich hinein hören ist die Devise. Fühle ich mich grad wohl? Eigentlich sagt der Körper einem ja, was er gerade braucht. Das habe ich, wie so viele andere Menschen nur leider verloren.

Ich bin gerade auf der Suche nach meiner inneren Stimme. Vielleicht finde ich sie ja hierdurch. Ich probiere es aus, so lange ich mich damit wohlfühle. Vielleicht weiche ich auch mal davon ab, aber im Großen und Ganzen versuche ich mich mal an der Chrononutrition zu orientieren.

Ein Herz für Smoothies

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Tag 5

Zur Ernährung habe ich mich noch gar nicht geäußert, weil ich mir schlicht noch keinen Plan gemacht habe. Die letzten Tage habe ich einfach so gegessen und getrunken, worauf ich Lust habe, mit der Einschränkung, dass ich mich wohlfühle und die Sachen nicht übertrieben ungesund, dafür aber ausgewogen sind. Außerdem mache ich ja nun Sport, und dadurch allein geht es ja schon in die richtige Richtung. Das reicht mir aber natürlich nicht.

Herauskristallisiert hat sich schonmal ein Nachmittags-smoothie. Ich werde mich also mal wieder vom Süßkram verabschieden und es durch zermatschte Früchte ersetzen. Hier schonmal feine Bildchen meines gestrigen Vespers:

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Mhhh lecker. Mir ist dabei aufgefallen, dass mir das sogar besser schmeckt, als auf der puren Frucht rumzukauen. Im Titelbild kann man übrigens erkennen, dass ich mir schon ein Arsenal an Obst aufgebaut hab und die nächsten Tage gut durch komme.

Dem Sport bin ich ebenso treu geblieben. Gestern war ich wieder crosstrainieren für ne ganze Stunde (bin knapp 6km gelaufen und habe laut Anzeige 400 kalorien verbrannt! Yay). Dann wie immer gut dehnen. Dehnen ist toll. Darauf freu mich jedesmal nach dem Sport: Man kann sich doch immer wieder selbst überraschen. Gestern Cardio, dann ist heute also wieder Kraft dran! Na dann: Sport frei!

Achso: mein Gewicht, werde ich nicht mehr täglich publizieren, da es etwas ermüdend ist ein stagnierendes Ergebnis zu präsentieren. Es erscheint nun wöchentlich immer mittwochs.