Von Schulterblätterknochen (,die ich scheinbar auch besitze)

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Seht ihr diesen kleinen Knubbel?? Das gehört anscheinend zu meinem Schulterblatt. Ich glaube, ich habe diesen Knochen vorher mein Leben lang noch nicht zu Gesicht bekommen.

Entdeckt habe ich ihn, als ich meine Rückseite kurz vor dem Sportgang checkte…
„Oh mein Gott, was ist das denn??“

Mittlerweile finde ich meinen Schulter-/ Nacken-/Dekolleté-Bereich echt ziemlich vorzeigbar. Ich finde es total faszinierend, dass sich das Knochen- und Muskelgeflecht (gerade von Schultern, Schlüsselbein, Oberarme) so schön unter der Haut definieren lässt. Ein Blick von außen nach innen.

Ich nehme ja von oben nach unten ab. Bauch, Beine und Po sind leider noch alles andere als definiert. Wabernde Masse, die ab meinem Becken sackartig herunterhängt. Ringsherum. Schön aussehen werden sie wahrscheinlich nie, weil die Haut zu ausgeleiert ist. Aber mit Sport kann man ja wenigstens ein bisschen ausrichten.

In diesem Sinne sollte ich heute wohl zum Sport. Dennoch gönne ich mir einen Erholungstag, da ich schon die letzten beiden Tage im Fitty war. Vielleicht gibt es Dehn-und Bauchübungen… Schauen wir mal.

Erstmal bestaune ich noch weiter meine 2 neuen winzigen Knubbelfreunde. (sind ja auf beiden Seiten 😍).

Liebste Grüße und eine herrliche Woche!

Eure Katinka 🧚‍♀️

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Bilanz KW 10 2019

Ja Mensch! So eine Protokoll-Überschrift hatte ich ja ewig nicht mehr…

Im Prinzip soll sie nur verkünden, dass ich mich grad gar nicht so schlecht mache!

Ich achte endlich wieder auf meine Energiezufuhr. Ich meine damit, dass ich unter meinem Tagesbedarf (der grad ungefähr bei 2000 Kcal ohne Sport liegt) ernähre.
Und zusätzlich sportle ich ab und an.
Die Waage und ich sind auch wieder beste Freunde. Gestern lag mein Gewicht bei 72,9 (heute 73,3Kg). Das ist sehr gut! Die 72 ist bisher tatsächlich seltener Gast.
Mein BMI liegt laut altem und neuem BMI-Rechner bei 23,x Juhu! Ist zwar oberer Normalbereich, allerdings kratzt es nicht mal am Übergewicht. WUHU!!
Ich bin wirklich dauerhaft normalgewichtig.

Obwohl ich mich sogar monatelang um nichts geschert habe. Ist das nicht toll? Ich kann auch mal den Satz bringen: Ich kann essen, was ich will und nehme nicht zu. Ich hab nämlich tatsächlich alles gegessen, was ich wollte! Das ist so unfassbar herrlich.
Was neu ist: Wenn ich mal sehr viel gegessen haben, verspüre ich irgendwann die nächsten Tage weniger Appetit. Ich habe darauf gehört, anstatt mich trotzdem vollzustopfen, weil ja Mittagszeit ist oder so!!! Das ist so toll, dass ich mir fast ein Tränchen wegwischen muss.
Ja ich übertreibe maßlos, aber ihr seht, worauf ich hinaus möchte.

Außerdem weiß ich jetzt, dass ich den Trainern in meinem Fitness-Studio scheinbar doch nicht unbekannt bin. In einem unachtsamen Moment, habe ich dumm in der Gegend herumgeschaut und direkt ins zu mir schauende Gesicht eines Trainers geblickt… Ich sag dem jedes Mal Hallo am Empfang, aber IM Fitty schau ich sonst in jede Richtung nur nicht in seine und tu selbstverständlich so, als würde ich den nicht kennen…. Nun schauten wir uns halt aus Versehen voll in die Augen.. Dann habe ich den halt nett angelächelt. Er schien kurz überfordert, weil er grad den wegschau-Move vollziehen wollte wie immer… und dann doch sowas ähnliches wie ein Lächeln entgegen gebracht. Ich war so krass mutig. Und gestern hat er mich dann auch IM Fitty gegrüßt! Jetzt haben wir eine tolle Kopfzugenicke-Trainer-Sportler-Beziehung. Klasse!

Da habe ich entschieden, heute doch gleich wieder zum Sport zu gehen!

Hier mal eine gaaaanz alte Kurve, damit ihr mal seht, dass ich es echt drauf hatte!! und noch die aktuelle, dass ich es immer noch ein bisschen drauf habe:

Kurve 49
alte Kurve sieht Datum im Diagramm
Kurve 10 19 2
neue Kurve

Zwischen September und März gabs mal wieder ein großes Rumgemurkse, aber das hab ich mittlerweile im Griff! Ich habe innerhalb eines Jahres 5 Kg abegnommen. Hätte besser sein können. Aber hätte auch gar nichts passieren können… Oder gar Zunahme…. Also ist das doch ein Erfolg! 😀

Allerfeinste Grüße zum Frauentag!

Eure Kat-Weight-Loss 🍀

stolzes sporty girl….

Gestern erlebte ich den Junggesellinenabschied einer guten Freundin von mir. Einer der Programmpunkte war ein 2-Stündiger Hip-Hop-Tanzkurs von der Flying Steps Academy. Und ich hab mich in Schale geworfen.
Ich habe mein Leben lang wohl noch nie bauchfrei getragen und ich war gestern so crazy überdreht (wohl auch wegen der 1-2 (oder auch 6-7 wer weiß das schon) Gläschen Prosecco), dass ich zu meinem, ich finde thematisch gut getroffenem Outfit, sogar noch mit einem Knoten im Shirt ergänzt habe um ein wenig Haut zu präsentieren.
ICH!
Ich habe mich dabei sogar noch pudelwohl und wie ne heiße Schnitte gefühlt und bin deshalb echt mega stolz auf mich.
Die Braut kenne ich aus der Uni. Daher waren noch mehrer ehemalige Kommilitoninnen von mir dabei. Sie kennen mich auch noch mit 96 Kg. Seit der Abnahme habe ich sie zwar schon ein paar mal wieder gesehen, aber mein dickes Ich scheint noch sehr in deren Gedächtnis festzusitzen. Jedenfalls wurde mir gestern auch nochmal gesagt: „So krass wie du abgenommen hast.“ Ich vergesse das mittlerweile ja selbst schon.

Ich habe für folgendes Bild sogar meine Hose in die Socken gesteckt. (weil der Style das ja so vorgibt). Schaut mal:

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Das ist nach dem Tanzen entstanden, daher bin ich auch etwas rot im Gesicht und etwas zerzaust. (Die Haare sind rot, weil neu gefärbt und haben mit der Anstrengung nichts zu tun 😉 )

Ansonsten bin ich auch stolz, dass ich so gut durchgehalten habe. Meine Kondition ist echt ziemlich gut.

Sport läuft auch wieder prima an und ich freue mich, dass es scheinbar so weitergehen wird. Das Gewicht muss noch folgen, aber die Tendenz gefällt mir schon.

Eine Gute Woche wünsche ich euch!

Eure Katinka 🧚‍♀️

Ich bin dann mal wieder da….

Für ein Frohes Neues ist es wohl reichlich spät. ^^

Ich mache mich sehr rar. Ich weiß ich weiß. Wahrscheinlich sollte ich wieder regelmäßig schreiben, denn dann würde ich mich vermutlich nicht so gehen lassen.

Ihr Lieben, mein letzter Eintrag ist von Anfang Dezember. Genau seit dem war ich nicht mehr beim Sport. Gar nicht. Ein bisschen Yoga hier und da zu Hause, aber das war es mit meiner Sportlichkeit.

Meine neue Jobbing-Tätigkeit hat mich bis jetzt so sehr körperlich und geistig (weil neu, nicht weil anspruchsvoll) eingenommen, dass ich mich nach Feierabend und an den freien Tagen aufs Sofa verkrochen hab…

Seit dieser Woche fühle ich mich irgendwie gefestigt und denke, dass ich dem Fitnessstudio doch mal wieder ne Chance geben könnte.
Eine meiner größten Hemmungen ist, den Trainern am Empfang Hallo zu sagen. Wie blöd ist das denn bitte?
Da ich eh nie nen Kurs mache, kennen die mich gar nicht. Allerdings weiß ich, dass die mich DOCH kennen. Denn wenn sie Kandidaten für ihre Kurse suchten, haben sie mich Anfangs auch immer gefragt. Nach mehreren freundlichen „Nein, Danke!“s sind die nie wieder zu mir gekommen. Das heißt, die kennen mich gut genug, um zu wissen, dass ich die Kurse tunlichst meide! Mist… Vorbei mit der Anonymität…

Ich denke mir sogar Geschichten aus, die die denken könnten, was passiert ist, warum ich abstinent war: Ich war im Ausland für einige Monate… oder Projekt bedingt in einer anderen Stadt…. Oder war ernsthaft krank…. oder sportete in einem anderen Studio (denn ich bin in einer Kette und kann auch andere Studios, die sich im hiesigen Berlin befinden, nutzen…. (Allerdings sieht man an meinem zurückgekehrten Schwibbel-Schwabbel am Bauch, dass letzte Version definitiv Quatsch ist.)
Meine Phantasie ist zu groß….

Ich ziehe jetzt meine Sportsachen an und gehe los… Freitag Abend 21 Uhr ist die beste Zeit. Das Studio ist leer und Sporteln dadurch super entspannt… (jedenfalls war es das damals…. als ich noch regelmäßig zum Sport ging….)

Was muss, das muss…. Auf geht’s…

Eure Katinka 🙋‍♀️

Dies und Das… Job und Abnehmen und so…

Jetzt schau ich mal aus dem Berg Klamotten hervor und widme mich wieder anderen Themen

Mir fällt auf, dass ich mich immer mehr verschließe. Ich möchte wenig preisgeben und nicht mehr alles ins Detail beschreiben, was ich tue. Beispielsweise habe ich vor 2 Wochen einen neuen Teilzeitjob begonnen. Vor 3 Jahren habe ich noch darüber haarklein berichtet, wenn ich irgendwo neu war (Callcenter, Coffee-shop). Irgendwie möchte ich das nicht mehr.

Ich möchte euch aber von meinen Erfahrungen berichten. Ich merke, dass ich sehr gewachsen bin. Ich weiß, wer ich bin und wo ich stehe. Ich weiß, was ich kann und was ich nicht kann, bzw. bei welchen Tätigkeiten ich mir mehr Zeit nehmen muss, die andere Menschen vielleicht schneller hinkriegen würden. Das ist ein total mächtiges Gefühl. Auch dass, wenn es mir nicht gefällt, ich halt einfach gehe!

Meine neue Tätigkeit ist in einem größerem Unternehmen und ich habe viele Kollegen, die alle herumwuseln und man sieht ständig andere Leute aber auch natürlich immer mal die Selben. Ich komm gut mit allen klar und hab richtig Spaß mittlerweile. (Das hätte ich nach dem 1. Tag ganz sicher nicht gedacht. Ich wollte direkt kündigen…. Ich hatte Kollegen-bedingt einen schwierigen Start. Diese Kollegen haben seitdem aber schon die Firma verlassen und alle haben sich gefreut, dass die weg sind.) Die Vorgesetzten mit denen ich zu tun habe, sind alle in meinem Alter und ich verstehe mich mit allen gut. (Nur mein direkter Supervisor ist etwas arg lahm (bei der Arbeit und im Kopf). Und er versteht meine ganzen Witze nicht und guckt mich jedesmal total entgeistert an. Ich hab jetzt aufgehört mit ihm zu witzeln. Das ist ja verschwendetes Talent und Energie, wenn ich jedes Mal sagen muss „Das war ein Scherz“.
Die anderen sind aber alle cool und blödeln dann mit rum. Gott sei dank, sonst wär das ja trostlos…
Jedenfalls freue ich mich, dass ich so schnell klar komme und irgendwie auch nie das Gefühl hatte, „die Neue“ zu sein, sondern direkt reingleite und weiß, was ich zu tun hab…

Mein Gesang
Eigentlich gibt’s hier auch nochmal News, aber ich befürchte, dass das zu sehr in die Materie geht, die eigentlich niemand, außer Opernsänger verstehen, bzw. dass das auch einfach niemanden interessiert.
Sei es drum. Ich versuch es mal etwas vereinfacht zu beschreiben, weil es wichtig für mich ist und der größte Teil meines Lebens.
Der Kehlkopf ist ein Organ und wie alle unsere Körperteile ist er individuell geformt. Daher ergeben sich ja die verschiedenen Stimmen (von Farbe über Höhe und alles mögliche, wie verschieden eben Stimmen klingen und was sie alles können).
Im Operngesang gibt es Einteilungen von der Stimme (Ich rede jetzt nur von Frauenstimmen), es gibt tiefe (Alt), mittlere (Mezzo-Sopran) und hohe Frauenstimme (Sopran (und auch hier gibt es noch Unterteilungen….)). Für diese Unterschiedlichen Stimmen gibt es unterschiedliche Rollen und Stücke, deshalb ist die Einteilung da. Damit man im Chor und am Theater klar definiert ist. Und jeder weiß, was der Sänger mitbringt und kann und auch nicht kann (damit man nicht falsch besetzt wird. Das soll ein Schutz für den Sänger sein).
Meine Stimme war und ist nicht so eindeutig. Ich habe lange im Alt/Mezzo-Bereich gesungen. Auch an der Uni habe ich den Abschluss als Mezzosopran gemacht. Aber niemand wollte mich als Mezzo nehmen, ich habe meistens gehört, dass ich wie ein Sopran klinge und deshalb Sopranstücke singen soll. Irgendwann habe ich also entschlossen, das anzunehmen und einen „Fachwechsel“ (so heißt das) hin zum Sopran zu machen. Das geht leider aber nicht so schnell (Im schnitt spricht man von 2 Jahren, die das dauern kann). Der Kehlkopf ist mit Muskeln bestückt und es bedarf Training (wie beim Sport), bis der das leisten kann, was bei der anderen Stimme geleistet werden muss. Genauso bei falscher Technik muss umtrainiert werden. Im Prinzip weiß man, was man machen soll. Aber es ist halt nicht so leicht, wenn man versucht Muskeln im Hals einzeln zu bewegen. Und andere eben ruhig zu lassen, vor allem, wenn man sie nicht sehen kann. Außerdem ist Umlernen immer schwer und dauert seine Zeit.
Ich habe mir diese Zeit geben wollen. Das ist meine Daddelei! Nur vereinzelte Projekte und zwischendurch mal Nebenjobs…
Nun sind mehr als 2 Jahre rum und ich bin immernoch nicht beim Sopran angekommen. Das gab mir zu denken!
Ich bin letzte Woche zur Charité, genauer zum Phoniater gegangen (Das ist quasi ein HNO-Arzt, der sich auf die Stimme/Kehlkopf spezialisiert hat).
Und siehe da. Es hat scheinbar einen anatomischen Ursprung. Es ist minimal. Deshalb wurde darauf vorher nicht geachtet. Ich war 2011 schon mal bei deinen und die hatten noch ein Video meines Kehlkopfes von damals… Genau das gleiche Bild. Ich habe eine kleine Verwachsung (das klingt schlimmer als es ist) an der einen Stimmlippe. Solange man nicht grad Leistungen, wie im Operngesang erwartet, bekommt man sowas gar nicht mit. Jedenfalls kann das der Grund sein (und wird es wohl auch sein), warum ich so Probleme in der Höhe habe, obwohl meine Stimme eigentlich sopranig ist und es für mich leicht sein sollte…
Der eine Arzt war etwas unsicher und hat dann noch seinen Kollegen dazugeholt. Die haben sich sehr viel Zeit genommen und ganz lang mit mir gesprochen. Das fand ich sehr toll. Im Prinzip haben sie mir geraten wohl doch Mezzo zu singen und mir noch ne Liste mit Logopäden gegeben, mit denen ich arbeiten sollte.

Irgendwie war ich danach total erleichtert. Endlich zu wissen, was eigentlich los ist und warum, das alles so schwer für mich ist und ich einfach nicht am Ziel ankomme…

Ob ich jetzt Mezzo oder Sopran weitermache, weiß ich noch nicht. Ich fühle mich nun bei beiden falsch.

Für mich selbst habe ich entschieden, dass es definitiv Nischen gibt, die ich erfüllen kann. In meinem letztem Musikthaterprojekt wurde die Musikauswahl auf unsere Stimmen ausgelegt. Und in meinen letzten beiden Konzerten wurde auch crossover musiziert.
Ich sehe, dass es Möglichkeiten gibt. Ich kann nur halt wohl leider nie im Chor oder Theater vorsingen, weil ich nicht in die Konventionen passe. Daher ist mir der „sicherere“ Weg (Festanstellung) verwehrt.
Aber vielleicht ja doch. Ich werde nicht aufgeben. Und weiter probieren. Und solange erstmal den Weg gehen, den ich für richtig halte.
Mein Bauchgefühl ist nicht schlecht und ich möchte drauf vertrauen, auch wenn ich mich dadurch mit Freunden sogar über manche meiner Entscheidungen über meinen Weg streiten muss.

Apropos Bauchgefühl.
Dieser Beitrag ist derart durcheinander! Ich entschuldige mich sehr dafür, wir gehen jetzt nämlich total eiskalt rüber zu Ernährung xD

Kann sich noch jemand an meine Pickel am Kiefer und Wange erinnern? Die sind immer noch da. Seitdem ich nicht mehr genervt dran herumfummel ist es viel besser geworden, aber ich bekomme sie trotzdem immer noch pausenlos. Also die Pickel.
Vor ein paar Tagen kam ich auf die Idee, dass ich vielleicht Soja nicht so gut vertrage. Ich hatte diese Pickel ja nie vorher sondern erst seit geraumer Zeit. Und vielleicht genau seitdem ich versuche die vegane Ernährung in mein Leben einzubauen und dadurch sehr viele Produkte aus Soja zu mir nehme (v.a. Soja-Milch und Tofu). Vielleicht ist das ja des Rätsels Lösung? Soja-Unverträglichkeit ist ja nun nichts ungewöhnliches.

Ich möchte also Soja weitestgehend vermeiden.
Wenn man dann noch versucht dabei abzunehmen, das heißt weniger zu essen als 2000 Kcal am Tag, ist das mit der Eiweißaufnahme schwieriger, vor allem wenn man nicht nur vegan sein möchte sondern auch noch Soja verbannt.
Arg..

Ich habe entschieden Fleisch wieder normal in meinen Tagesplan einzubauen. Milchprodukte möchte ich weitestgehend aber meiden. Es gibt so viele vegane Alternativen, die nicht auf Soja-Basis beruhen, dass ich das gut hinkriegen werde.

Zum Sport habe ich es durch meine neue Tätigkeit nicht mehr geschafft. Mein Kopf und Körper ist die ganze Zeit am Rödeln. Ich bin wieder sehr viel stehend und gehend unterwegs, daher decke ich meinen Bewegungssoll ganz gut. Zum Sport gehe ich wieder, wenn ich mich dafür bereit fühle. Ich möchte aber unbedingt noch vor Neujahr gehen, damit es kein Neujahrsvorsatz wird, sondern ich ganz normal dann einfach 2019 weitermache.

So das war doch mal kunterbunt, falls ihr überhaupt bis zum Ende gelesen habt!
Übrigens habe ich sehr viele Komplimente für mein Abendkleid bei 2 Konzerten am Wochenende erhalten. Ich wollte das gar nicht mehr ausziehen. 😀

Seid lieb gegrüßt und habt eine gute Woche!

Eure Katinka Bell
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Weitere Kleiderstrapazen durchs Abnehmen… Mit Happy End <3

Das letzte Mal habe ich noch herumgeheult, dass es keine langen Kleider/Röcke gibt. Nun brauche ich für kommende Konzerte dann sogar einen noch längeren Rock/Kleid als „knapp übers Knie“-Länge.
Sprich: es muss bis zum Boden reichen. Sowas nennt man Abendkleid.

Ich wurde fündig und bin so glücklich, dass ich wieder Bilder zeigen muss.

Als Opernsängerin gehöre ich wohl zu einer Minderheit, bei der es total normal ist, im Schrank mehrere Abendkleider hängen zu haben. Nun habe ich ja des öfteren in meiner Vergangenheit ein ganzes Stück ab- und wieder zu- und wieder abgenommen. Daher habe ich Kleider nicht nur in unterschiedlichsten Farben und Formen, sondern auch Größen.
Meine Kleidergröße blieb „konstant“ zwischen 40-48 (Abendkleider hatte ich in Größen 42-46. Mit Dehnen passte mir als Größe 48 Trägerin auch die 46 und mit Hängen passte die 42 auch meinen 40-Körper). Daher hatte ich dann doch immer ein halbwegs passendes Kleid parat…

Für die letzten Konzerte ging das Kleid in der Größe 42 noch durch. (Abendkleider sind nämlich teuer und ich wollte mir nicht für jeden Gewichts-Zwischenstand der Abnahme ein Neues kaufen).
Ansonsten hatte ich das Glück für die Bühne Kostüme gestellt zu bekommen, denn ich habe auch in Theateraufführungen mitgemacht. Da muss man sich um nichts kümmern, denn die Kostüme werden dem Körper angepasst. 😀

Nun muss ich wieder selbst für die Garderobe sorgen und mein kleinstes Kleid (Größe 42) geht leider wirklich gar nicht mehr (weil ich ja so viel abgenommen hab. Juchhe!). Was ich mit meinen ganzen schönen zu großen Kleidern tun soll, weiß ich noch nicht. Ob verkaufen oder enger nähen lassen…. Ich schau mal… Jedenfalls habe ich heute wieder Prinzessin gespielt und mehrere Abendkleider anprobiert. Gott wie das Spaß macht, wenn man eine normale Figur hat.
Ich weiß nicht, wer von euch schon einmal in einer Cocktail-/Abendgarderobenabteilung Kleider anprobiert hat. Jedenfalls sind die Leute dort sehr kommunikativ und jeder sagt ganz unverholen, was er von deinem Anblick hält. So konnte ich mit mehreren sehr freundlichen Damen und zusätzlich der Verkäuferin beratschlagen, welches Kleid meiner Auswahl zum Sieger gekürt wird.

Eine Frau, die einfach nur vorbeilief, die Frau aus Kabine 1 und die Frau aus Kabine 2, die Verkäuferin und später noch meine Schwester, ihr Freund und meine Mutter (die letzten drei wurden via telegram hinzugeschaltet) wählten einstimmig das schwarze Glitzerkleid.
Et voilà. Hier ist es:

Ist es nicht toll? 😍 Ich fühle mich wie eine Prinzessin. Eine schwarztragende aber glückliche Prinzessin.
Übrigens Größe 38. Bei P&C. Und es war günstiger als es aussieht.

Falls sich jemand fragt: Ja, ich trage auch Hosen. Hauptsächlich sogar…. Ich sehe nur keinen Grund euch meinen Jeans-Po zu zeigen. XD

Habt noch eine schöne Woche!
Eure Prinzessin Kat-Weight-Loss aka Katinka Bell 🧚‍♀️
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Es geht mal wieder um Kleidergrößen…

Mode an sich ist ein Thema, dass ich sehr mag. Darüber bloggen möchte ich eigentlich nicht, da es genug andere Leute gibt, die das tun und es außerdem auch kein zentrales Thema in meinem Leben ist. Hier nun trotzdem wiedermal eine Ausnahme, weil ich Lust habe und es etwas verknüpft mit meinem Körper und der Abnahme ist. 🙂

Ich war gestern mal wieder in dem bekannten schwedischem Modehaus.

Zuerst möchte ich mal sagen, dass ich den aktuelle Street Style einerseits total toll und andererseits unmöglich finde. Ich kann mich nicht entscheiden. Diese ganzen Bombersachen sehen so krass hässlich aus, aber machen auch wiederum total Spaß. Da hab ich direkt Lust vor dem Spiegel zu den Beasty Boys zu tanzen. Jedenfalls hatte ich viele total lustige Sachen in meiner Kabine, von denen ich vorher schon wusste, dass ich die nicht kaufen werde. (Nagut bei einem der Bomber-Sport-keine-ahnung-was-Pullis stand Tokyo drauf.. da hatten se mich wieder… Alles auf dem Japan steht, muss ich haben….).

Außerdem ist Samt schon seit einer Weile wieder total in. Das ist eine frohe Botschaft, denn Samt schmeichelt den hässlichen Dellen rund um den mittleren Part unseres Körpers (egal ob vorn oder hinten).

Also auch Samtkleider anprobiert. Und hier komme ich nun zum Anlass des Schreibens:

Das ist das gleiche Kleid in unterschiedlichen Farben (offensichtlich) und unterschiedlichen Größen!
Schwarz ist Größe 40, rot ist Größe 38.
Wie, Wa… hä?
Wieso sich überhaupt die Mühe machen und das unterschiedlich labeln… Das sieht doch eins zu eins gleich aus. Ich hätte mir aus Spaß noch die anderen Größen holen sollen…
Was mich aber am allermeisten stört und das stört mich grundsätzlich in fast allen „erschwinglicheren“-Läden: Die Länge des Rocks. Je größer man ist, desto kürzer wirken Röcke. Ja ich bin groß. Größer als die Durchschnittsfrau, aber mit 175 cm bin ich trotzdem kein Riese. Und zusätzlich habe ich noch ein etwas breiteres Becken (Falls nicht erkenntlich: dies ist ein Euphemismus. Der Schnitt und der Winkel auf den Bildern kaschiert.). Und egal, welche Kleider oder Röcke ich anprobiere, es ist jedesmal ein Drama mit der Länge. Überall diese kurzen Skater-Röckchen. Ich muss mich nur kurz bücken und der Rock würde meinen Popo entblößen, wenn da nicht ne blickdichte Leggings drunter wäre…

Bei den Bomberpullis ist mittlerweile auch total egal, welche Größe man nimmt. Es soll ja zu groß sein. Da ziehe ich mir einfach blind irgendwas raus. Ob S M L XL. Spielt das überhaupt eine Rolle? Alles ist und bleibt schlabberig. Mega!

Das Beste an der Winter-/Weihnachts-/Silvester-Saison sind die Glitzersachen. Ach was freue ich mich darüber. Aber auch alles super kurz. Wer trägt denn ein ärmel- oder gar komplett trägerfreies Oberteil im Dezember?? Ich verstehe das nicht. Konnte mich aber auf einen kurzen (weil gibt ja nichts anderes) Rock einigen. Weil er enganliegend ist, besteht die Gefahr des Lüftens nicht. Mit Samtwolle gestricktem Pulli dazu! Klingt komisch? Schaut mal:

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Geht doch irgendwie ganz gut zusammen. 🙂
Das war wieder mal ein Spaß in der Kabine. Ich erinnere mich noch an Zeiten, in denen ich Kleidung gekauft habe, weil sie überhaupt gepasst hat. Nun kann ich aus den verschiedenen Kleidungsstücken wählen, die mir gefallen. Ich kann sogar in den Größen variieren. Vorher war mir das nicht möglich, als sogar die größte Größe zu klein war.

Dennoch bin ich unzufrieden mit den mir präsentierten Längen der Kleidungstücke im Allgemeinem. Ich weiß durch andere Geschäfte (die mir oft zu teuer sind und ich spreche nicht mal von Edel-Marken) und Menschen auf der Straße, die ich mit meinen eigenen Augen sehe, dass es auch längere Kleider/Röcke gibt (und dann nicht im Oma/Tanten-Design).
Mehr Stoff = teurer? Theoretisch sollte es so sein, aber wir wissen doch, dass es nicht so ist. Nehmt halt weniger Stoff bei den Schlabberpullis und mehr bei den Röcken. Zack!

Ich bin jetzt jedenfalls kleidergrößentechnisch irgendwo zwischen 38 und 40 gelandet. M-L. Es wird immer mehr die 38. Darüber freue ich mich ungemein.
Von ehemals 48!

Seid gegrüßt ihr Lieben,
Eure Katinka ❄️