Weitere Kleiderstrapazen durchs Abnehmen… Mit Happy End <3

Das letzte Mal habe ich noch herumgeheult, dass es keine langen Kleider/Röcke gibt. Nun brauche ich für kommende Konzerte dann sogar einen noch längeren Rock/Kleid als „knapp übers Knie“-Länge.
Sprich: es muss bis zum Boden reichen. Sowas nennt man Abendkleid.

Ich wurde fündig und bin so glücklich, dass ich wieder Bilder zeigen muss.

Als Opernsängerin gehöre ich wohl zu einer Minderheit, bei der es total normal ist, im Schrank mehrere Abendkleider hängen zu haben. Nun habe ich ja des öfteren in meiner Vergangenheit ein ganzes Stück ab- und wieder zu- und wieder abgenommen. Daher habe ich Kleider nicht nur in unterschiedlichsten Farben und Formen, sondern auch Größen.
Meine Kleidergröße blieb „konstant“ zwischen 40-48 (Abendkleider hatte ich in Größen 42-46. Mit Dehnen passte mir als Größe 48 Trägerin auch die 46 und mit Hängen passte die 42 auch meinen 40-Körper). Daher hatte ich dann doch immer ein halbwegs passendes Kleid parat…

Für die letzten Konzerte ging das Kleid in der Größe 42 noch durch. (Abendkleider sind nämlich teuer und ich wollte mir nicht für jeden Gewichts-Zwischenstand der Abnahme ein Neues kaufen).
Ansonsten hatte ich das Glück für die Bühne Kostüme gestellt zu bekommen, denn ich habe auch in Theateraufführungen mitgemacht. Da muss man sich um nichts kümmern, denn die Kostüme werden dem Körper angepasst. 😀

Nun muss ich wieder selbst für die Garderobe sorgen und mein kleinstes Kleid (Größe 42) geht leider wirklich gar nicht mehr (weil ich ja so viel abgenommen hab. Juchhe!). Was ich mit meinen ganzen schönen zu großen Kleidern tun soll, weiß ich noch nicht. Ob verkaufen oder enger nähen lassen…. Ich schau mal… Jedenfalls habe ich heute wieder Prinzessin gespielt und mehrere Abendkleider anprobiert. Gott wie das Spaß macht, wenn man eine normale Figur hat.
Ich weiß nicht, wer von euch schon einmal in einer Cocktail-/Abendgarderobenabteilung Kleider anprobiert hat. Jedenfalls sind die Leute dort sehr kommunikativ und jeder sagt ganz unverholen, was er von deinem Anblick hält. So konnte ich mit mehreren sehr freundlichen Damen und zusätzlich der Verkäuferin beratschlagen, welches Kleid meiner Auswahl zum Sieger gekürt wird.

Eine Frau, die einfach nur vorbeilief, die Frau aus Kabine 1 und die Frau aus Kabine 2, die Verkäuferin und später noch meine Schwester, ihr Freund und meine Mutter (die letzten drei wurden via telegram hinzugeschaltet) wählten einstimmig das schwarze Glitzerkleid.
Et voilà. Hier ist es:

Ist es nicht toll? 😍 Ich fühle mich wie eine Prinzessin. Eine schwarztragende aber glückliche Prinzessin.
Übrigens Größe 38. Bei P&C. Und es war günstiger als es aussieht.

Falls sich jemand fragt: Ja, ich trage auch Hosen. Hauptsächlich sogar…. Ich sehe nur keinen Grund euch meinen Jeans-Po zu zeigen. XD

Habt noch eine schöne Woche!
Eure Prinzessin Kat-Weight-Loss aka Katinka Bell 🧚‍♀️
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Es geht mal wieder um Kleidergrößen…

Mode an sich ist ein Thema, dass ich sehr mag. Darüber bloggen möchte ich eigentlich nicht, da es genug andere Leute gibt, die das tun und es außerdem auch kein zentrales Thema in meinem Leben ist. Hier nun trotzdem wiedermal eine Ausnahme, weil ich Lust habe und es etwas verknüpft mit meinem Körper und der Abnahme ist. 🙂

Ich war gestern mal wieder in dem bekannten schwedischem Modehaus.

Zuerst möchte ich mal sagen, dass ich den aktuelle Street Style einerseits total toll und andererseits unmöglich finde. Ich kann mich nicht entscheiden. Diese ganzen Bombersachen sehen so krass hässlich aus, aber machen auch wiederum total Spaß. Da hab ich direkt Lust vor dem Spiegel zu den Beasty Boys zu tanzen. Jedenfalls hatte ich viele total lustige Sachen in meiner Kabine, von denen ich vorher schon wusste, dass ich die nicht kaufen werde. (Nagut bei einem der Bomber-Sport-keine-ahnung-was-Pullis stand Tokyo drauf.. da hatten se mich wieder… Alles auf dem Japan steht, muss ich haben….).

Außerdem ist Samt schon seit einer Weile wieder total in. Das ist eine frohe Botschaft, denn Samt schmeichelt den hässlichen Dellen rund um den mittleren Part unseres Körpers (egal ob vorn oder hinten).

Also auch Samtkleider anprobiert. Und hier komme ich nun zum Anlass des Schreibens:

Das ist das gleiche Kleid in unterschiedlichen Farben (offensichtlich) und unterschiedlichen Größen!
Schwarz ist Größe 40, rot ist Größe 38.
Wie, Wa… hä?
Wieso sich überhaupt die Mühe machen und das unterschiedlich labeln… Das sieht doch eins zu eins gleich aus. Ich hätte mir aus Spaß noch die anderen Größen holen sollen…
Was mich aber am allermeisten stört und das stört mich grundsätzlich in fast allen „erschwinglicheren“-Läden: Die Länge des Rocks. Je größer man ist, desto kürzer wirken Röcke. Ja ich bin groß. Größer als die Durchschnittsfrau, aber mit 175 cm bin ich trotzdem kein Riese. Und zusätzlich habe ich noch ein etwas breiteres Becken (Falls nicht erkenntlich: dies ist ein Euphemismus. Der Schnitt und der Winkel auf den Bildern kaschiert.). Und egal, welche Kleider oder Röcke ich anprobiere, es ist jedesmal ein Drama mit der Länge. Überall diese kurzen Skater-Röckchen. Ich muss mich nur kurz bücken und der Rock würde meinen Popo entblößen, wenn da nicht ne blickdichte Leggings drunter wäre…

Bei den Bomberpullis ist mittlerweile auch total egal, welche Größe man nimmt. Es soll ja zu groß sein. Da ziehe ich mir einfach blind irgendwas raus. Ob S M L XL. Spielt das überhaupt eine Rolle? Alles ist und bleibt schlabberig. Mega!

Das Beste an der Winter-/Weihnachts-/Silvester-Saison sind die Glitzersachen. Ach was freue ich mich darüber. Aber auch alles super kurz. Wer trägt denn ein ärmel- oder gar komplett trägerfreies Oberteil im Dezember?? Ich verstehe das nicht. Konnte mich aber auf einen kurzen (weil gibt ja nichts anderes) Rock einigen. Weil er enganliegend ist, besteht die Gefahr des Lüftens nicht. Mit Samtwolle gestricktem Pulli dazu! Klingt komisch? Schaut mal:

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Geht doch irgendwie ganz gut zusammen. 🙂
Das war wieder mal ein Spaß in der Kabine. Ich erinnere mich noch an Zeiten, in denen ich Kleidung gekauft habe, weil sie überhaupt gepasst hat. Nun kann ich aus den verschiedenen Kleidungsstücken wählen, die mir gefallen. Ich kann sogar in den Größen variieren. Vorher war mir das nicht möglich, als sogar die größte Größe zu klein war.

Dennoch bin ich unzufrieden mit den mir präsentierten Längen der Kleidungstücke im Allgemeinem. Ich weiß durch andere Geschäfte (die mir oft zu teuer sind und ich spreche nicht mal von Edel-Marken) und Menschen auf der Straße, die ich mit meinen eigenen Augen sehe, dass es auch längere Kleider/Röcke gibt (und dann nicht im Oma/Tanten-Design).
Mehr Stoff = teurer? Theoretisch sollte es so sein, aber wir wissen doch, dass es nicht so ist. Nehmt halt weniger Stoff bei den Schlabberpullis und mehr bei den Röcken. Zack!

Ich bin jetzt jedenfalls kleidergrößentechnisch irgendwo zwischen 38 und 40 gelandet. M-L. Es wird immer mehr die 38. Darüber freue ich mich ungemein.
Von ehemals 48!

Seid gegrüßt ihr Lieben,
Eure Katinka ❄️

GAIN or LOSS?? MEH….

Fast 2 Monate ist es her, dass ich etwas von mir verlauten lassen hab. Ist das ein gutes oder schlechtes Zeichen? Zunächst dachte ich, es sei gut. Denn ich komme ja super voran ohne Blog. Mittlerweile läuft es endlich, ohne ständig zu erwähnen, was ich tun muss. Alles gar kein Problem mehr, mit dem Einhalten der Regeln von Sport und Ernährung und dem Abnehm-Pipapo…

Irrtum….

Ja, der Anfang (des Nicht-Meldens, also vor 2 Monaten) lief wunderbar… Aus den 4 Mal die Woche Fitnessstudio wurden dann aber 3 mal. Dann 2 Mal. Dann 1 Mal. Und mittlerweile war ich seit fast 3 Wochen gar nicht mehr da. Ich habe nicht mal halbherzige Versuche à la sit-ups, Dehnen, Yoga, IRGENDWAS-mit-Körper-machen unternommen.

Und Ernährung? Ebenso ein Trauerspiel. Ich weiß gar nicht, wie das passiert ist. Ich bin fast komplett in mein adipös-Ernährungsmuster zurückgefallen. Weder vegan noch eiweißreich habe ich verfolgt. Geschweige denn überhaupt versucht in meinem Kalorientagesbedarf zu bleiben. Mir war auf einmal alles egal.
Jeden Morgen ist mir noch schlecht vom Essen des Vortags. Das kann’s ja nun wirklich nicht sein…

Mich nerven einfach diese ganzen Hülsenfrüchte… Ich will die ganzen Bohnen und Linsen nicht mehr sehen! Vegan an sich ist ja schon nervig, da das unsere derzeitige Kultur nicht vorgesehen hat. Milch (und Milchprodukte) ist wichtig (sagt die Wirtschaft), Fleisch ist wichtig (sagt die Wirtschaft). Und dann auch noch in Deutschland wo sich alles um Brot und Kartoffeln dreht (wobei Kartoffeln gar nicht mal so schlimm wie ihr Ruf sind), ich aber versuche weniger Kohlenhydrate und dafür mehr Eiweiße zu mir zu nehmen. Graaa…. Das passt hinten und vorne nicht. Abnehmen ist für mich deutlich leichter, wenn ich mir erlaube Fleisch zu essen. Aber ich bin überzeugt, dass das für den Körper auf Dauer ungesund ist. Von den Folgen für unsere Umwelt ganz zu schweigen.

Ich bin drauf und dran, mich nur noch von Steaks und Gemüse zu ernähren, bis ich bei meinem verdammten Wunschgewicht (65Kg) bin. Danach drehe ich den Schalter und werde Hardcore Veganerin… Ja ich bin Opportunist! Hauptsache….

Und dann steht auch noch Weihnachten vor der Tür. Mit den ganzen Keksen und Schoki. Zusätzlich haben scheinbar alle Leute aus meinem Familien- und Freundeskreis Geburtstag und jedes Wochenende gibt es eine (manchmal sogar 2) Feier(n). Ich steh das einfach nicht mehr durch zu sagen (oder zumindest zu denken) „nein danke. Das passt nicht zu meiner Ernährung“. Das Essen passt nämlich meistens aber zu meinen Gelüsten. Ich möchte ja sehr wohl ein Stück Kuchen mit Sahne essen. Und ich möchte ja sehr wohl 5Mal Gans zu Weihnachten essen, anstatt um den Tofu herumzustochern.
Aber das Gewissen schellt ganz laut…
Am liebsten würde ich grad in den Kühlschrank schreien.

Ich habe beschlossen, meine Aggression heute einfach mit ins Fitnessstudio zu nehmen um sie dann dort verpuffen zu lassen.

Deshalb schreibe ich auch diesen Beitrag. Um mich selbst zu überzeugen, zu locken, zu fordern, zu zeigen, was grad nicht läuft…

Übrigens habe ich am Bauch ein Fettröllchen wieder dazugewonnen. Na Gratulation! Erstaunlich ist, was auch die Wahrnehmung mit mir macht. Ich fühle mich total fett und unwohl. Jeden Tag steige ich auf die Waage und schau nur ganz flink hin und wieder weg. Ich lasse das Gewicht nur kurz aufblitzen und nicht mal einrasten, so kurz bin ich drauf. Ich möchte im Moment nur wissen, wo die Zahl neben der 7 ist, die Grammzahlen brauche ich grad nicht. Frust und Demotivation sind nämlich schon ganz nah und keine guten Helfer.
Knapp 2 Kg sind es nun wieder mehr. Ich dümple bei 74,x Kg. Immernoch im Normalgewicht bei einem BMI von 23,X…. Also Kind beruhig dich mal….

Alles ist gut! Nichts ist verloren und die über 20 Kg-Abnahme ist immernoch geschafft…. Jetzt holpert es zwar. Aber es ist nicht so schlimm, wie es sich für mich anfühlt.
Vor ein paar Tagen habe ich ein aktuelles Video von mir gesehen und ich war überrascht, wie schlank ich aussehe. Es ist immer noch nicht im Kopf eingerastet, dass ich nicht mehr übergewichtig bin. Also brauche ich auch nicht so zu tun, als würde ich wieder 95 Kg wiegen. Ich wiege 74kg  (gestern sogar 73Kg). Mega!! Welch Ansporn, oder?? Also!

Eure Kat-Weight-Gain-Loss 🏃‍♀️🍀💕

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Geht’s weiter? Yo!

Gewicht: 72,9 Kg
Differenz seit Start 2015: -22,6 Kg

YAY. Eine 2!! 😀 Ich denke dennoch, dass die 72 vorerst eine Eintagsfliege ist.

In der letzten Zeit war viel los. Ich habe vor genau 3 Wochen meine Hochzeit nachgefeirt, da gibt’s viel zu tun. Ich hatte eine Probenwoche außerhalb von Berlin. Ich war im Urlaub. Ich hatte Endproben und zugehörige Aufführungen und war parallel noch erkältet. Das ließ nicht viel Raum für Sport.
Ich habe aus schlechtem Gewissen heraus immer mal wieder was gemacht, (sogar in den kurzen Flitterwochen, war ich einmal im Gym des Hotels. In der Probenwoche außerhalb Berlins war ich 2mal 8km Joggen), aber mein Bewegungsdrang hielt sich sehr in Grenzen.

Da ich vorher ziemlich aktiv war und sich mein Sport (Kraft- und Ausdauertraining) auf 4-6 Mal die Woche verteilte, kam es sicherlich zum Abbau. Ich kenne das Spiel schon. Ich nehme nach einer längeren Sportpause immer ab. Das ist in diesem Falle leider nie Fett. Ein Muskel-Wasser-Gemisch wohl eher.

Gestern habe ich nach vorangegangener Erkältung zum 1. Mal wieder die Trägheit überwunden und bin ins Fitty gegangen. Gesund war ich schon seit ein paar Tagen, aber ihr kennt sicher diese Bequemlichkeit nach dem man für eine Weile pausiert hat. Den Abbau habe ich leider auch gespürt. So ist das mit den Muskeln. Wenn man mit dem Sport aufhört, muss man eben wieder von vorn anfangen. Naja, ganz so dramatisch ist es nun nicht, da ich den Muskeln ja dann doch sporadisch Impulse schickte bitte nicht zu schrumpfen.

Hoffentlich kriege ich ab jetzt den Popo wieder hoch.
Die 6 als erste Zahl des Gewichts ist so nah!!

Falls ich durch meine Schreibruhephasen überhaupt noch Leser habe, grüße ich euch ganz herzlich und freue mich riesig, dass ihr noch dabei seid!

Eure Kat-Weight-Loss 💪😻🍀

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Ich bin schlank, glaube ich. Zumindest kurz davor.

Wieder eine neue Zahl auf der Waage: 73,6 Kg. Ich fang ja gleich an zu weinen.

In letzter Zeit ist irgendwie viel los und ich habe keine richtige Lust zu Schreiben. Ich weiß auch nicht worüber. Es gibt keine bahnbrechenden Erkenntnisse und auch sonst nix neues.
Einfach drauflos schreiben, muss ich auch nicht. Ich bin ziemlich sortiert und das ist per se ja ne gute Sache.

Ich bin immernoch dran. Mache mal mehr und mal weniger Sport und achte mal mehr mal weniger auf die Ernährung. Aber gut genug um ganz langsam Richtung Abnahme zu gehen. Die 73 hab ich das letzte Mal mit 17 Jahren oder so gesehen. Das ist wirklich verdammt lange her. Ich freue mich total drüber und grinse jeden Tag auf der Waage. 🙂

Ich erwische mich vor dem Spiegel mit den unterschiedlichsten Gedanken:
Dein Bauch hängt so hässlich herum.
Deine Arme sind voll schlank geworden.
Der Po ist riesig und total wabbelig.
Dein Gesicht sieht schmaler aus.
Du siehst überhaupt nicht verändert aus.
Du siehst ganz anders aus.
Du bist dick.
Du bist schlank.

Manchmal habe ich wirklich das Gefühl, total anders auszusehen und manchmal, als hätte ich mich überhaupt nicht verändert.

Jetzt sind es knapp 22 Kilo weniger. Noch 8 Kg müssen weichen. Ich bin irgendwie total aufgeregt, seitdem ich die 73 gesehen habe. Es kribbelt. Wie geht es wohl weiter… Wie wird das sein?

Ich freue mich und bin sehr guter Dinge! 😀

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Akzeptanz

Seit dem ich versuche mein Gewicht zu verlieren, habe ich etwas ganz Wichtiges dazugewonnen: Akzeptanz. Ich akzeptiere meinen Körper so wie er ist. Akzeptanz des Körpers heißt für mich nicht sich zufrieden geben mit dem Zustand, wenn man es nicht ist.

Fast 30 Jahre brauchte ich für diese Erkenntnis. Egal, wie mein Körper aussah und egal in welche Kleidergröße ich zu irgendeiner Zeit meines Lebens gepasst habe (und da war alles von 36-48 dabei). Solange ich nicht zufrieden war, akzeptierte ich mich auch nicht. Ich war unzufrieden und wollte anders aussehen. Ich hätte sonstwas für einen schlanken und straffen Körper gegeben („Sonstwas“ beinhaltete irgendwie nicht die Disziplin um eine Abnahme durchzustehen. Bescheuert oder? Wenn ich nicht selbst in dieser Situation gesteckt hätte, würde ich meinen, es sei geheuchelt.).

Ich sehe mich gerade selbst als Tonskulptur. Alles was an mir (zuviel) dran ist, habe ich selbst dahin getan. Und überall wo was wegsoll, kann ich das auch wieder entfernen. Sowohl das eine als auch das andere geht nicht über Nacht. Es dauert seine Zeit. Auch das habe ich akzeptiert.

20 Kilo fordern seinen Tribut. Dehnungstreifen. Hängende Haut. Überschüssige Haut. Zu meiner Idealvorstellung gehört das nicht unbedingt. Aber so ist das nun einmal. 10 Kg sollen noch folgen. Was wird da wohl noch mit meiner Haut passieren? Erstmal gebe ich ihr Zeit um sich an ihrem neuen Ort zurecht zu finden.

Mein Körper befindet sich in einem Prozess des Umstrukturierens. Seitdem das der Fall ist, sehe ich mich selbst so wie ich gerne sein möchte: schlank und straff. Bin ich nicht. Noch nicht. Aber ich sehe mich schon so. Denn ich kann es ja sein. Ich habe es ja zum Teil selbst in der Hand, was ich mit meinen Fettpolstern anstelle (Die Straffheit wird wohl eher schwieriger zu erreichen sein).
Dadurch akzeptiere ich mich selbst auch im Bikini. Was vorher unmöglich war! Vor fremden Menschen am See. Es ist irgendwie seltsam, aber diese Akzeptanz gibt mir die Ruhe und Gleichgültigkeit anderen gegenüber. Ich weiß selbst, was ich möchte und ich weiß, was ich dafür tue. Was die anderen über meinen Jetzt-Zustand denken ist mir egal geworden. Das ist das Allerbeste daran. Ich schäme mich nicht mehr für meinen Körper. Er ist mein. Egal ob mit Hängebusen oder mit Knackarsch. Alles meins.
Wichtig ist nur, dass ich mich mag. Und das tue ich.

Ein sehr gutes Gefühl.

Übrigens habe ich mich entschieden mein allererstes (tatsächliches) Vorherbild zu posten, sobald ich mein Ziel von 65Kg erreicht habe. Mir läuft immernoch ein Schauer über den Rücken, wenn ich es sehe.
Aber das bin nun mal ich.
Mit ganz viel Ton zugespachtelt.

Endlich tut sich was!

Meine Waage hat sich endlich erbarmt sich mal in andere Gefilde zu bequemen. Ich konnte heute eine neue Zahl bestaunen. Und zwar die 74. Um genau zu sein die 74,5 Kg. Ehrlich gesagt ist das etwas gemogelt. Heute morgen wog ich noch 75,2Kg. Dieses nun bessere Ergebnis stammt von 18:15 Uhr, welches mit leerem Magen und ausgewrungen vom Sport zu Stande kam. Sei es drum. Aktuell wiege ich eben so wenig und mich trennen nur noch 9 läppische Kilo von meinem Wunschgewicht. Neun. Das wäre ja gelacht….

Das hat allerdings auch eine Ewigkeit gedauert, bis es zu dieser 1 Kg Abnahme kam (seit den Trompeten von dem -20Kilo Bericht). Ich erkläre mir das so, dass ich durch das viele Sporteln (ca 5x die Woche, mit großem Fokus auf Kraftsport), ziemlich viel Wasser eingelagert habe, welches zum Wachstum neu erschaffener Muskeln gebraucht wird. Vielleicht habe ich auch einfach genauso viel gegessen wie verbraucht und eben nicht weniger. Wer weiß das schon…
Ich schludere nämlich ganz schön mit der Ernährung. Immerhin habe ich nicht zugenommen, trotz der süßen Sünden….

Übrigens ist die Hitze für meine Abnahme nicht sehr förderlich. Ich habe schon oft gehört, dass Leute bei diesem Wetter ja weniger Hunger haben sollen. Ein Mythos! Eindeutig! Ich habe nicht weniger Lust auf fettige Gerichte. Auch Eis ist ja vor allem bei warmen Wetter äußerst Willkommen (Eis ist generell immer Willkommen, auch während eines Schneesturms). Zudem laufe ich weniger und nehme für einen 20-30min Marsch (z.B. Entfernung von mir zu meiner Schwester. Oder von meinem kleinen Studio (aka Haus der Schwiegereltern) zum Bahnhof) dann doch lieber die öffentlichen Verkehrsmittel um nicht den Sonnenstich-Schwitz-Tod zu erleiden.

Heute ist übrigens ein Wunder geschehen. Ich habe mich den ganzen Tag auf meine Sporteinheit im Fitnessstudio gefreut. Ist das zu Glauben? Ich freue mich grad aktuell auch auf die morgige. Das ist mir noch nie, nie, niemals passiert. Crazy Shit!

So kann es weitergehen!

Ich wünsche schon mal ein schönes Wochenende!

Eure Cat Weight Loss 💪🐱👍⛱